Während der DAX zumindest kurzzeitig auf ein neues Jahreshoch geklettert ist und auch die US-Indizes noch relativ nah an ihren Höchstständen notieren, hinkt der ATX derzeit noch immer hinterher. Der österreichische Leitindex liegt nach wie vor gut 11% unter seinem Jahreshoch vom Oktober. Die Schwächephase dauert also weiter an.

atx

Wenngleich der ATX die scharfe Korrektur Ende Oktober, als der Index im Vergleich zu seinem Hoch um gut 14% nachgab, offenbar noch immer nicht ganz verdaut hat, erscheint die Gefahr einer weiteren deutlichen Abwärtsbewegung doch überschaubar. Der Bereich um 2.440 Punkte erwies sich seit Ende November bereits mehrfach als sehr massive Unterstützungszone, die weitere Einbußen jeweils verhinderte.

Solange diese Haltezone verteidigt wird, gibt es keinen Anlass zu ernsthafter Sorge. Dennoch bleibt die charttechnische Lage vorerst noch ein wenig wackelig. Entwarnung kann man erst bei einem Ausbruch über das Zwischenhoch von Anfang Dezember bei 2.586 Punkten geben. Wird dies übersprungen, spricht alles für eine Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends. Dann könnte auch das Hoch vom Oktober bei 2.775 Zählern schnell wieder in greifbare Nähe rücken.

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