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EZB-Präsident Mario Draghi hat den geldpolitischen Joker ausgespielt und die Märkte kaufen ihm den Bluff erneut ab. Wie im Dezember könnten es die Anleger auch dieses Mal wieder bitter bereuen, auf weitere Geldgeschenke der EZB zu spekulieren, bevor sie beschlossen wurden. Das ist ein Risiko – die Enttäuschung wird groß sein, wenn die Geldgeschenke der Zentralbanken final dann ausbleiben.

Der gesunkene Ölpreis könnte bereits zu einer Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen beitragen. In diesem Zusammenhang muss man die Sinnhaftigkeit weiterer geldpolitischer Maßnahmen in Frage stellen.

Der Deutsche Aktienindex springt heute kräftig nach oben, weil viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt wurden und ihre Leerverkaufs-Positionen nun erst einmal schließen. Das aber muss nicht bedeuten, dass der Boden schon gefunden wurde. Die Volatilität ist auf einem hohen Niveau und es ist schwer zu sagen, wann sich diese wieder legen wird.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt.
Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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