Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Auch wenn es einem angesichts der ständig eintrudelnden neuen Berichte so vorkommen muss, als würde der Abgas-Skandal bei Volkswagen (WKN 766403) schon ewig dauern, haben die Wolfsburger gerade erst damit begonnen, die Krise aufzuarbeiten. Und das auch zunächst nur hierzulande. Der schwierige Teil kommt erst noch.

Während VW in Deutschland mit der größten Rückrufaktion der Firmengeschichte begonnen hat, sind die rund 2,5 Millionen Autos, die insgesamt zur Nachrüstung in die Werkstatt müssen, nur ein Teil der weltweit zu erwartenden Überprüfungen und Nachrüstungen. Außerdem bleiben da noch die Schadenersatzforderungen von Kunden oder Händlern. Dabei dürfte es insbesondere in den USA teuer werden, wo der Skandal seinen Anfang nahm.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Ob es nun eine gute Nachricht ist, dass VW keine seiner vielen Marken verkaufen möchte, bleibt abzuwarten. VW-Konzernchef Matthias Müller hatte dies nun gegenüber der „Neuen Presse“ bestätigt. Einige Anleger dürften angesichts der Herausforderungen auf schnelles Kapital und eine schlankere Aufstellung von Europas größtem Autobauer gehofft haben. Daraus wird nun nichts. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN VT0TJZ ins Auge fassen.

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Wendolin

VW-Kurs In Anbetracht der schwierigen Lage bei VW wird die Aktie in Zukunft kein Selbstläufer mehr sein. Die wahren Kosten aus den Schadenersatzprozessen werden erst in den kommenden Jahren voll auf die Ergebnisse des Konzerns wirken. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Nettoüberschüsse ausreichen, um den Gesamt- schaden zu bezahlen. Ob die Aktionäre bei Null-Runden noch weiter jeden Kurs an der Börse bezahlen, ist sehr fraglich. Das hohe Eigenkapital des Konzerns ist gebunden und muss bei Bedarf auch erst flüssig gemacht werden. Hier wäre es sicherlich auch verkehrt, für die Schäden den Kapitalmarkt anzuzapfen? Dafür ist das billige Geld sicherlich… Weiterlesen »