Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem die Deutsche Bank (WKN 514000) in schöner Regelmäßigkeit für schlechte Nachrichten gesorgt und somit Anleger verärgert hatte, erreichte die Hysterie rund um Deutschlands größte Bank gestern einen vorläufigen Höhepunkt. Nun musste sogar das Management an die Öffentlichkeit gehen und Investoren davon überzeugen, dass man Schulden sehr wohl bedienen kann.

Die Beschwichtigungen des Managements und eine Gegenreaktion auf die Kursverluste vom Montag von knapp 10 Prozent sorgten am Dienstagvormittag für deutliche Kursgewinne der Deutsche-Bank-Aktie. Allerdings darf bezweifelt werden, dass sich die Kursschwäche damit erledigt hat. Schließlich bleiben neben den eigenen Problemen der Deutschen Bank wie dem Konzernumbau oder den hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten auch die allgemeinen Marktbedingungen als Belastungsfaktor. Genau diese begünstigen derzeit nicht gerade Bankenwerte.

Chart: Comdirect
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Es bleibt dabei: Das Management der Deutschen Bank kann beschwichtigen so viel es will. Genauso wie der Gesamtmarkt ist auch der Handel mit der Aktie der Deutschen Bank derzeit von Unsicherheiten und damit manchmal auch von Irrationalitäten in negativer Hinsicht geprägt. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN VS8G7U werfen. Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS8BP4.

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Wendolin

Wird die Deutsche Bank bald verstärkt eigene Aktien mangels besserer Alternativen kaufen? Es gibt viele Gründe, warum Aktionäre Aktien kaufen können. Hier bietet sich die Dividendenrendite, der Buchwert und die langfristigen Trends an. Was spricht momentan für die Deutsche Bank? Bei einem Kurs unter 15 Euro im Verhältnis zum Buchwert von über 45 Euro je Stück ist die Aktie total unterbewertet. Der Vorstand versucht die Bilanzsumme zu optimieren und das Risikokapital zu mindern. Gleichzeitig wird versucht, die Bank auf einen „Fair-Play“ zu bringen. Hier sollen zukünftig Rechtsstreitigkeiten im Keim erstickt werden. Auch zukünftig wird die Bank die Probleme alleine meistern;… Weiterlesen »

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[…] 9. Februar 2016 in Titel: Deutsche Bank: Es geht weiter turbulent zu […]

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[…] Am Dienstag hieß es erneut für den DAX Land unter. Einmal mehr gerieten die Bankenwerte Commerzbank (WKN CBK100) und Deutsche Bank (WKN 514000) verstärkt unter die Räder. Und das obwohl man beim deutschen Branchenprimus an die Öffentlichkeit gegangen ist und Investoren versicherte, dass man Schulden sehr wohl bedienen kann. […]