Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) (WKN 907391) hatte Mitte Januar bereits einige wenig erfreuliche Eckdaten für das Geschäftsjahr 2015 präsentiert. Daher gab es nun bei der Vorstellung genauer Ergebnisse keine bösen Überraschungen.

Das heißt jedoch nicht, dass der massive Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten nicht auf das Ergebnis gedrückt hätte. Beim ATX-Unternehmen verwies man allerdings darauf, dass immerhin das EBIT vor Einmaleffekten positiv ausgefallen ist. Dieses lag bei 3,7 Mio. Euro, nach 106,7 Mio. Euro im Vorjahr. Unter dem Strich musste SBO jedoch einen Verlust von 19,0 Mio. Euro einfahren. Die konzernweiten Umsatzerlöse schrumpften sogar um knapp 36 Prozent auf 313,7 Mio. Euro. Aufgrund dieser Geschäftsentwicklung müssen die Anteilseigner bei der Dividende deutlich kürzertreten. Die Ausschüttung sinkt von 1,50 Euro je Aktie im Vorjahr auf nun 0,50 Euro.

Während das Geschäftsjahr 2015 mit vielen Herausforderungen verbunden war, sieht das SBO-Management für 2016 keine Besserung. Laut Konzernchef Gerald Grohmann hätte die Oilfield Service-Industrie im Vorjahr einen tiefen Abschwung erlebt – und dieser Abschwung sei noch nicht vorbei. Allerdings sieht sich SBO mit einer kerngesunden Bilanz und der verbesserten Kostenstruktur trotzdem sehr gut aufgestellt.

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