Bildquelle: Pressefoto RWE

Endlich Mal jemand, der für den kriselnden Energiekonzern RWE (WKN 703712) eine Lanze bricht. Die Analysten bei der Société Générale äußerten sich positiv zu den Kursaussichten der RWE-Aktie und bescherten so dem Titel am Montag mit deutlichen Kurszuwächsen einen DAX-Spitzenplatz.

Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die Aktie des Versorgers im Branchenvergleich rund 50 Prozent unterbewertet sei. Außerdem glauben die Franzosen, dass die fast unendliche Geschichte rund um die Atomrückstellungen der Energieversorger im zweiten Quartal zu einem erfreulichen Abschluss kommen und damit die RWE-Aktie beflügeln könnt. Aus diesem Grund haben sie das Rating für die RWE-Aktie von „Hold“ auf „Buy“ geändert, während das Kursziel von 12,00 auf 13,50 Euro nach oben geschraubt wurde.

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Chart: Comdirect

RWE hatte Investoren zuletzt viel Kummer bereitet. Zum Beispiel hatte das DAX-Unternehmen die 2015er-Dividende fast vollständig gestrichen. Allerdings scheint der Kursverfall seit einiger Zeit nicht mehr weiterzugehen. Eine nachhaltige Erholung war bisher auch nicht erkennbar. Anleger, die nun der Ansicht sind, dass die Zeit für ein Comeback reif ist und sogar gehebelt auf diese Szenario setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN VS4T3H sehr interessant. RWE-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS6DHU.

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Bildquelle: Pressefoto RWE

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Wendolin
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Wendolin

Hoffentlich wird RWE für Anleger nicht zu einer
Bärenfalle?
Vorstände müssen die Anleger natürlich immer direkt
über Kursrelevante Tatsachen informieren. Jedoch
können Kursbeeinflussungen auch durch bestimmte nicht
nötige Handlungen und Taten ausgelöst werden.
Das Schlechtreden oder Schlechtmachen einer Gesell-
schaft durch Vorstände wirkt sich fatal auf einen
Kurs aus. Durch die Aufspaltung der Gesellschaft
treten Probleme im Eigenkapital auf, die nicht
unterschätzt werden dürfen. Das Investitionsprogramm
zur Umkehr reicht für die Zukunft leider nicht aus?
Friede, Freude u. Eierkuchen dauert noch.
Anleger Vorsicht!
Die 1600 Euro Kohlewert pro Aktie, müssen erst am
Markt relativiert werden.