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Die heutigen Protokolle der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank hätten durchaus das Zeug gehabt, die Börse positiv zu beeinflussen. Denn auf den Punkt gebracht lässt sich die EZB die Tür für weitere Zinssenkungen offen. Allerdings hatten die wieder schwächeren Ölpreise und die Verluste an der Wall Street ein größeres Gewicht.

An der Börse hält man nach der letzten geldpolitischen Offenbarung der EZB im März nicht mehr viel von der Schlagkraft solcher Maßnahmen. Der Blick bleibt stattdessen in die USA und die Entwicklung an der Wall Street gerichtet. Und da ist man auch nach den gestern Abend veröffentlichten Sitzungsprotokollen kein Stück schlauer, eher noch mehr verunsichert. Diese Gemengelage drückte den DAX heute weiter nach unten.

Möglicherweise bringt die heute Nacht anstehende Konferenz mit Janet Yellen mehr Klarheit. Die Hoffnungen sollten allerdings nicht zu groß sein. Es sieht aktuell danach aus, als würde den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks noch einiges an Volatilität bevorstehen.

Andreas PaciorekEin Beitrag von Andreas Paciorek

Er ist Market Analyst Germany & Austria bei CMC Markets, Frankfurt. Davor arbeitete er bei der Bank of Tokyo Mitsubishi in Frankfurt sowie bei der Varengold Bank. Paciorek hat ein Diplom der Universität Bonn im Bereich Regionalwissenschaften Japan mit Schwerpunkt Wirtschaft.

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