Bildquelle: Pressefoto RWE

Der größte deutsche Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) konnte Investoren zur Wochenmitte mit dem Zahlenwerk zum Auftaktquartal 2016 trotz eines Sondergewinns nicht überzeugen. Dafür machte es RWE (WKN 703712) am Donnerstag deutlich besser.

Dank ungewöhnlich starker Zuwächse im Energiehandel kletterte das RWE-Konzern-EBITDA im Vorjahresvergleich um 5 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Allerdings musste das DAX-Unternehmen einen Rückgang beim bereinigten Ergebnis um 2 Prozent auf 857 Mio. Euro hinnehmen. Zudem könnte sich der Wind im Energiehandel schnell wieder drehen.

Als erfreulich bezeichnete das Management wiederum die Entwicklung im Unternehmensbereich Erneuerbare Energien. Darüber hinaus wurden die Jahresziele bestätigt, wonach das 2016er-EBITDA bei 5,2 bis 5,5 Mrd. Euro liegen soll. Das betriebliche Ergebnis wird zwischen 2,8 und 3,1 Mrd. Euro gesehen, während das bereinigte Nettoergebnis zwischen 0,5 bis 0,7 Mrd. Euro ins Ziel kommen soll.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Investoren zeigten sich am Donnerstagvormittag mit den RWE-Zahlen sehr zufrieden. Die Aktie konnte deutliche Kurszuwächse verbuchen, auch weil es eine Gegenreaktion auf die Kursverluste zur Wochenmitte gab. Anleger, die der Ansicht sind, dass sich die Erholungsbewegung fortsetzen sollte und daher sogar gehebelt auf steigende Kurse der RWE-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN VS82QE sehr interessant. RWE-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS6QLR.

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Bildquelle: Pressefoto RWE

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