Bildquelle: markteinblicke.de

Dass der DAX am Donnerstag in einem besonders schwachen Gesamtmarktumfeld in die Tiefe stürzte, störte Anleger in Bezug auf die Deutsche Bank (WKN 514000) wenig. Am Tag der Hauptversammlung bescherten sie den Papieren des deutschen Branchenprimus satte Kursgewinnen.

Selbst ein wenig optimistischer Analystenkommentar konnte die gute Stimmung nicht eintrüben. Die UBS-Analysten sind der Ansicht, dass die Zahlen zum ersten Quartal gezeigt hätten, mit welchen Herausforderungen das Institut weiterhin zu kämpfen hätte. Ein Grund, warum die Aktie aus Analystensicht unter Druck (Rating: „Neutral“; Kursziel: 15,50 Euro) bleiben sollte.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Auf Anlegerseite honorierte man am Donnerstag unter anderem Versprechungen von Konzernchef John Cryan, wonach noch in diesem Jahr wichtige Rechtsstreitigkeiten beigelegt und damit einige der größten Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden sollen. Auch die weitere Tätigkeit des scheidenden Co-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen schien ganz gut anzukommen. Anleger, die optimistisch eingestellt sind und sogar gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN DG0HQJ sehr interessant.

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[…] 19. Mai 2016 in Titel: Deutsche Bank lässt sich nicht die Stimmung vermiesen […]

Wendolin
Gast
Wendolin

Die Kritik der Aktionäre und der Kurshunger? Sicherlich, es gibt noch viele Aufräumarbeiten bei der Deutschen Bank und hiermit verbunden starke Kosten, die die Ergebnisse kurzfristig belasten. Das Versprechen mehr „Fair Play“ bei aktiven Kunden walten zu lassen, kommt bestimmt am Markt an? Das Gute bei der Deutschen Bank scheint der Buchwert zum Kurswert zu sein. Hier ist ein gewaltiger Nachholbedarf. Bei anderen europäischen Aktien z.B. ING ist der Buchwert fast gleich dem Kurswert. Selbst die jetzige Ertragskraft, die noch weiter durch Rosinengeschäfte gestärkt wird, kann international sehr gut mithalten. Bei aller Kritik der Aktionäre sollte nicht übersehen werden, dass… Weiterlesen »

Wendolin
Gast
Wendolin

Könnte die Deutsche Bank zu einem Übernahmekandidat
international werden?
Schauen die Anleger auf die Aktienstückzahl, die
noch nicht mal 1,4 Mrd. Stück erreicht, ergibt
dies einen ungefähren Börsenwert -von Euro 15,40
pro Stück- von 21,5 Mrd. Euro. Bei einem Buchwert
von fast 50 Euro pro Stück ein Geschenk, welches
sich von selbst beim Kauf finanziert. So manche
Vermögensgesellschaft scheint aufmerksam zu werden.
Selbst bei einem vorsichtigen Bruttoeertrag aus
dem Normalgeschäft von einem 1 Euro rechnet sich
schon die Investition. Schauen die Investoren das
Gebot von Bayer für Monsanto an, können Sie ersehen,
was die Deutsche Bank wirklich wert wäre, bei einem
Übernahmeversuch. Fehlt den deutschen Investoren
das Geld?

Julia
Gast
Julia

„Auf Anlegerseite honorierte man am Donnerstag unter anderem Versprechungen von Konzernchef John Cryan, wonach noch in diesem Jahr wichtige Rechtsstreitigkeiten beigelegt und damit einige der größten Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden sollen. “
Bin mal gespannt, in wiefern es hier nur bei „Versprechungen bleibt“. LG, Julia