Bildquelle: Pressefoto RWE

Aufgrund gestiegener Strompreise in Deutschland zeigten sich einige Analysten zuletzt in Bezug auf die Versorger E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) etwas optimistischer. Außerdem sorgen die Konzernabspaltungen für neue Fantasien.

So ist es auch zu erklären, dass E.ON und RWE am Mittwoch in einem positiven Marktumfeld die DAX-Spitze besetzen konnten. Zuvor hatte RWE mitgeteilt, dass seine neue Ökostrom-Tochter Innogy heißen soll. Dort sollen sich knapp 40.000 der rund 60.000 Beschäftigen um das Ökostromgeschäft, die Stromnetze und der Vertrieb kümmern. Die konventionelle Stromerzeugung wird dagegen weiterhin unter dem Namen RWE betrieben. Damit reagiert RWE nicht nur auf die deutsche Energiewende und deren Folgen, sondern auch auf das Vorgehen des Konkurrenten E.ON, der seine Abspaltung Uniper deutlich früher auf den Weg gebracht hatte.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Nach viele Jahren der Krise haben E.ON und RWE mit ihren Abspaltungsplänen gezeigt, dass wenigstens einige Bereiche der Riesen-Konzerne eine Zukunft haben. Diese Aussicht hat auch dafür gesorgt, dass sich sowohl die RWE-Aktie als auch die E.ON-Papiere inzwischen, wenn auch langsam, von ihren Tiefständen erholt haben. Allerdings sind weiterhin zu viele Unsicherheiten (Atomkompromiss, regulatorische Hürden) vorhanden, um das ganz große Comeback auszurufen.

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