TeamViewer: Neuer Umsatzrekord

Bildquelle: Pressefoto Teamviewer

Das Software-Unternehmen TeamViewer AG (WKN: A2YN90 / ISIN: DE000A2YN900) hat das Geschäft im Corona-Jahr 2020 kräftig ausgebaut. So legten die abgerechneten Umsätze (Billings) auf Jahressicht um 44 Prozent auf 460,3 Mio. Euro zu, was einen neuen Rekordwert bedeutete.

Damit konnte der MDAX-Konzern die eigene Prognose von 450 bis 455 Mio. Euro übertreffen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag 2020 bei 164,0 Mio. Euro und damit sieben Prozent höher als im Jahr 2019.

TeamViewer führt die erfreuliche Geschäftsentwicklung auf ein starkes Neugeschäft sowie ein breiteres Produktangebot und mehr Vertragsverlängerungen durch Bestandskunden zurück. Ende des Jahres 2020 verzeichnete TeamViewer 584.000 Abonnenten, was gegenüber 2019 einen Zuwachs von rund einem Viertel bedeutete.

Anhaltende Wachstumsdynamik

Laut der entsprechenden Unternehmensmeldung rechnet TeamViewer für das neue Jahr 2021 mit einer anhaltenden Wachstumsdynamik. Erwartet wird ein währungsbereinigtes Billings-Wachstum von 29 bis 33 Prozent.

Wegen negativer Wechselkurseffekte, insbesondere bedingt durch den schwächeren US-Dollar, sollen die ausgewiesenen Billings voraussichtlich in einer Spanne zwischen 585 und 605 Mio. Euro liegen (2020: 460,3 Mio. Euro). Mittelfristig wird durch zusätzliche Produkte und kleinere Übernahmen ein Anstieg der Billings auf eine Mrd. Euro im Jahr 2023 erwartet.

Übernahme von Xaleon

Zu diesen Übernahmen gehört auch der Erwerb des Customer-Engagement-Software-Anbieters Xaleon, der am 19. Januar bekanntgegeben worden ist. Laut der entsprechenden Meldung ist das Kernprodukt von Xaleon eine Co-Browsing-Technologie, die in Web Sessions eine besondere Form des Screensharings ermöglicht und die ohne Installation und ohne Übertragung von Nutzerdaten funktioniert, womit die Software vollkommen DSGVO-konform arbeitet.

Außerdem hat Xaleon eine Interaktions-Software-Suite entwickelt, zu der Funktionen wie Chatbots, Live- und Video-Chats sowie eine elektronische Unterschrift gehören, die es möglich macht, innerhalb einer Online-Kundeninteraktion rechtskräftige Verträge abzuschließen.

TeamViewer hilft bei der Bekämpfung des Klimawandels

Im Zuge der Corona-Krise und der verstärkten Home-Office-Aktivitäten nutzten immer mehr Menschen und Unternehmen die Fernwartungs-Software TeamViewer, und das kommt auch der Umwelt zugute. Wie eine neue Studie des führenden Nachhaltigkeitsinstituts DFGE zeigt, helfen die Software-Lösungen bei der Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen und somit bei der Bekämpfung des Klimawandels.

Demnach helfen die TeamViewer-Lösungen, 37 Megatonnen CO2-Emissionen pro Jahr zu vermeiden. Das entspricht beispielsweise den Emissionen, die elf Millionen Pkw mit durchschnittlichem Verbrauch in einem Jahr ausstoßen.

Aktie mit weiterem Gewinnpotenzial

Nachdem die Aktie von TeamViewer im Juli 2020 auf ein neues Rekordhoch bei 54,86 Euro kletterte, setzten die Notierungen bis zum November 2020 auf 32,55 Euro zurück. Seit diesem Tief hat sich die Aktie wieder bis Anfang Februar 2021 zurück in den Bereich der 46er-Marke gearbeitet. Bis zum vorangegangenen historischen Top eröffnet sich damit aktuell ein weiteres Aufholpotenzial von 19 Prozent.

Anleger, die von der Fortsetzung der Aufhol-Rallye bei TeamViewer überzeugt sind, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MA3SBC / ISIN: DE000MA3SBC3) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben Gelegenheit, mit einem entsprechenden Short-Zertifikat (WKN: MA08E0 / ISIN: DE000MA08E02) auf fallende Kurse der TeamViewer-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Teamviewer