Der europäische Marktführer von Keramikwaren Villeroy & Boch (WKN: 765723 / ISIN: DE0007657231) ist sehr erfolgreich ins neue Jahr 2021 gestartet, wie die neuesten Geschäftszahlen zeigen. So wurde im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr ein kräftiger Umsatzzuwachs von 22,4 Prozent auf 223,3 Mio. Euro verzeichnet.
Der Grund für den Gewinnsprung
Noch besser fiel die Ergebnisentwicklung aus. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte gegenüber dem Vorjahresquartal von 4,3 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro zu. Villeroy & Boch erklärt die starken Zahlen damit, dass das Vorjahresquartal bereits durch die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie belastet war.
Außerdem profitiere der Konzern derzeit verstärkt von dem Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Haus und Bad sowie der Verschönerung des eigenen Wohnumfelds.

Umsatzdynamik soll nachlassen, aber …
Für Aktionäre noch spannender dürfte der weitere Ausblick des Unternehmens sein, und hier ließ sich bei den jüngsten Zahlen ein Haar in der Suppe finden. Denn Villeroy & Boch rechnet damit, dass vor allem im zweiten Halbjahr 2021 die Umsatzdynamik nachlässt.
Diese war im Vorjahreszeitraum durch Nachholeffekte geprägt. Das heißt, während viele Menschen sich in der ersten Jahreshälfte 2020 mit Investitionen in beispielsweise Badewannen, Möbel oder Dekoration noch zurückhielten, wurde dies dann in der zweiten Jahreshälfte 2020 nachgeholt.
… V&B hebt Prognose an
Nichtsdestotrotz wurde die Gesamtjahresprognose erhöht. Für das Gesamtjahr 2021 wird nun mit einer Umsatzsteigerung von fünf bis zehn Prozent gerechnet, nachdem bisher von einem Plus zwischen drei und fünf Prozent ausgegangen worden ist. Das operative Konzernergebnis soll dabei deutlich überproportional ansteigen. Das würde bedeuten, dass im laufenden Jahr 2021 das Niveau von 2019 sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis übertroffen wird.
Kräftige Erholungs-Rallye
An der Börse brach die Aktie von Villeroy & Boch im März 2020 in der Spitze auf 8,44 Euro ein, was den tiefsten Stand seit dem Jahr 2013 bedeutete. Doch von diesem Boden aus startete eine kräftige Erholungs-Rallye, im Zuge der sich die Notierungen bis Mitte April 2021 auf zeitweise rund 17 Euro zurück nach oben gekämpft haben.
Das nächste Kursziel ist jetzt das 2017er-Top bei 20,75 Euro. Bis hierhin eröffnet sich ein weiteres Gewinnpotenzial von 22 Prozent.
Schöne Dividendenrendite für Aktionäre
Auch aus Dividendensicht ist die Aktie von Villeroy & Boch interessant. Für die frei handelbaren Vorzugsaktien wurde Ende März dieses Jahres eine Dividende von 0,55 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Sollte die Dividende im nächsten Jahr in gleicher Höhe ausfallen, errechnet sich bei der Aktie eine Dividendenrendite von aktuell 3,2 Prozent.
Anleger, die von einer Fortsetzung der Kurs-Rallye bei Villeroy & Boch überzeugt sind, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MF71VG / ISIN: DE000MF71VG3) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.
Bildquelle: Villeroy & Boch









