Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) dominiert nachrichtentechnisch weiterhin der Dieselgate-Skandal. Doch die Aktie hat sich schon längst davon verabschiedet und sich auf Erholungskurs begeben. Aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die VW-Aktie kaufenswert.

Die VW-Aktie steht nun auf „long“ in einem neuen Aufwärtstrend (Punkt 1), nachdem der langfristige Seitwärtstrend im übergeordneten Abwärtstrend (Punkt 2) nach oben durchbrochen wurde. Es kam somit durch das Überschreiten des langfristigen Abwärtstrends zu einem Trendwechsel.

Mit Überschreiten des Dreifach-Top bei 130 Euro wurde ein Kaufsignal (Punkt 3) generiert und der Widerstand bei 140 Euro überwunden. Als Kursziel ergibt die vertikale Methode mindestens 260 Euro, was einem Kurspotenzial von 80 Prozent entspricht. Das Kursziel kann sogar noch ansteigen, weil die signalgebende Säule noch wächst.

Abb.: Volkswagen AG Vorzüge Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Das Kaufsignal und das Kursziel bleiben bei Kursen oberhalb von 111 Euro gültig (Punkt 5). Ein Trendbruch würde bei Unterschreiten der Hausse-Linie (Punkt 1) aktuell bei Kursen unter 119 Euro erfolgen.

Abb.: Volkswagen AG Vorzüge Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Durch den starken Kursanstieg wurde jedoch ein High Pole (mehr als 3 X über der vorherigen X-Säule) gebildet. Ein High Pole Warning (mehr als 50-prozentige Korrektur nach unten) und damit ein angepasstes spekulatives Shortsignal würde bei Kursen unter 130 Euro entstehen.

Als Bereich für eine Stop-Loss-Order würde sich der Bereich von 111 Euro (Punkt 5) anbieten. Ein angepasster verkürzter Stopp könnte bereits beim High Pole Warning bei Kursen unter 130 Euro (Punkt 4) gesetzt werden. Die VW-Aktie erfährt im Bereich von 140 Euro eine Unterstützung.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein Long Mini Future auf Volkswagen (WKN: VN5ZM1/ ISIN: DE000VN5ZM12) an. Das Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

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