Erfolgsgeschichten an der Börse von Online-Unterhaltungsunternehmen

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Die Unterhaltungsindustrie ist in den letzten Jahrzehnten zu einer gigantischen Branche herangewachsen. Dies betrifft nicht nur die klassischen Teilbereiche wie Musik und Film, sondern vor allem Spiele und Streaming. Kein Wunder also, dass auch die Finanzindustrie ihr Augenmerk verstärkt auf diese Branche richtet, schließlich befindet sich diese in einem massiven Umbruch. Dieser wurde ausgelöst durch das Internet und seine schnellen Bandbreiten, sowie die Verbreitung der Smartphones. Technologie hat den Boden dafür aufbereitet, dass ein Unternehmen wie Netflix überhaupt erst entstehen konnte.

Netflix

Wer an erfolgreiche Online-Unterhaltungsunternehmen denkt, dem fällt sicher sofort Netflix ein. Binge-Watcher können sich heute kaum mehr einen Tag ohne ihren Streaming-Anbieter vorstellen können. Mit seinen Eigenproduktionen hat das Medienunternehmen viele Anhänger nicht nur in den USA, sondern auch in Europa wie Deutschland und der Schweiz gefunden.

Auch wenn Netflix in diesem Jahr Einbrüche bei den Aktien hinnehmen musste, sollen die Marilyn Monroe Skandal-Biografie „Blond“ und die zweite Staffel der Hit-Serie „Squid Game” für einen Anstieg für Furore und damit für einen Anstieg der Nutzerzahlen sorgen.

Online Casinos

Auch Online Spielbanken haben einen erfolgreichen Weg an die Börse absolviert und so kann man Aktien von Unternehmen wie 888Holdings oder Bwin Interactive Limited erwerben.

Die Grand Casinos in Bern und Luzern gehören zu den größten börsennotierten Glücksspiel Anbietern des Landes. Auch die Swiss Casinos Holding AG in Zürich ist an der Börse zu finden und zu 100 % im Besitz der Swiss Casinos Zürich, der Casino Zürichsee AG und der Casino Schaffhausen AG. Die Holding ist des Weiteren am Grand Casino St. Gallen und an der Kursaal Bern AG beteiligt. Nicht nur auf der Webseite der Swiss Casinos kann man sich bei einem Online Casino Schweiz anmelden und Casino Spiele online spielen, sondern auch auf vielen anderen seriösen Seiten.

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Meta Platforms

Facebook hat trotz Kontroversen zahlreiche Anhänger. Jeder möchte sich vernetzen, mit seinen Freunden interagieren oder Katzen- und Reisebilder veröffentlichen. Seit seiner Umbenennung in Meta Platforms nimmt das Unternehmen unter Mark Zuckerberg Kurs auf das sogenannte Metaverse. Diese virtuelle Welt soll Nutzern ermöglichen, Land zu erwerben, mit anderen Usern interagieren, einkaufen, spielen und vieles mehr, wobei Virtual Reality genutzt wird. Ziel von Zuckerberg und seinem Team ist, alles, was heute am Bildschirm zur Verfügung steht, auch im virtuellen Raum möglich zu machen.

Ein Unternehmen, das sich mit dem Spiel Fortnite ins Metaverse lädt, ist ebenfalls an der Börse notiert. Epic Games gehört derzeit zu den führenden Anbietern von Game-Engines.

Disney und Disney+

Mit Disney+ ist der Unterhaltungsgigant Disney im Jahr 2019 auf den Streaming-Zug aufgesprungen. Über 118 Millionen nutzen derzeit den Dienst und genießen Filme und Serien zu einem monatlichen oder jährlichen Fixpreis. Damit hat sich der Streamingdienst hinter Netflix und Prime Video auf dem dritten Platz positioniert.

Das Zuhause von Disney, Pixar und Marvel – wie sich das Streaming-Portal selbst bezeichnet – ist auf Erfolgskurs. Filme in 4D-Qualität, Inhalte mit Kindersicherung und das gleichzeitige Streamen auf bis zu vier Geräten überzeugen und sorgen dafür, dass die Zahl der Fans weiter steigt.

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Sony

Unterhaltungsriese Sony, drittgrößter japanischer Elektronikkonzern, hat den Markt mit Unterhaltungselektronik, Musik, Filmen und der Playstation fest im Griff. Die erste Playstation eroberte 1994 den Markt und bis heute wurden bereits 525 Millionen Spielkonsolen verkauft.

Viele kennen die Filme und Serien wie Spiderman, Venom oder Outlander, die Sony produziert hat, und die sich als sehr erfolgreich erwiesen haben. Im Jahr 2019 erzielte Sony einen Umsatz in Höhe von 88 Milliarden Euro.

Microsoft

Der große Gegenspieler der Playstation – die Xbox – wird vom börsennotierten Unternehmen Microsoft zur Verfügung gestellt. Ob leistungsstarker Prozessor, größerer Speicher oder schnelle Reaktionszeiten, beide Konsolenanbieter wollten ein zukunftssicheres Gerät mit der Playstation 5 und der Xbox Series X auf den Markt bringen.

Aber zurück zum Unternehmen: Microsoft wurde im April 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet und stellte Ende der 70er-Jahre sein MS-DOS Betriebssystem vor. Der Rest ist Geschichte und fast jeder Computer-User – mit Ausnahme der Apple-Fans – arbeitet heute auf einem Microsoft Computer.

Seit über 35 Jahren ist Microsoft an der Börse. Im Jahr 2021 konnte da Unternehmen einen Umsatz von fast 170 Milliarden Euro verzeichnen.

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Apple

Das größte börsennotierte Unternehmen der Welt – Apple – hat mit seinem Streamingdienst Apple TV die Welt des Home-Entertainments bereichert. Ob auf Apple Geräten, Smart-TVs oder Konsolen, die Filme und Serien können rund um die Uhr gestreamt werden. Exklusive Titel wie „For all Mankind“, „Luck“, „Schwanengesang“, „Severance“ oder „Foundation“ stehen allen Apple-Nutzern gegen ein Entgelt zur Verfügung. Ab dem Jahr 2023 plant Apple TV 10 Jahre lang jedes Fußballspiel der Major League Soccer (MLS) live zu übertragen.

Was einst ein Spielzeug für Nerds war, ist heute eine Multi-Milliarden-Dollar-Industrie geworden. Die Streaming-Anbieter sind längst in einem Großteil der Haushalte weltweit präsent. Das gilt auch für die Konsolenhersteller, oder die Anbieter von Online Spielen. Die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Technologien hat den Boden dafür aufbereitet, dass Netflix, Apple und Co. zu den wertvollsten Unternehmen der Welt gehören.