Das sonnige Comeback der Tourismus-Aktien

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Die Tourismus-Branche wurde durch die Corona-Pandemie zeitweise kräftig zurückgeschlagen, dürfte im laufenden Jahr dank sinkender Infektionszahlen und des Abbaus der Corona-Schutzmaßnahmen aber eine starke Erholung verzeichnen. Davon sind auch die Internationale Tourismus-Börse Berlin (ITB Berlin) und das Marktforschungsinstitut Statista überzeugt.

Corona-Rückschlag schon bald überwunden

Ihrem Statistas Mobility Market Outlook zufolge könnte das globale Wachstum der Reisebranche in diesem Jahr bei rund 48 Prozent liegen, was einem Marktvolumen von 637 Mrd. US-Dollar entsprechen würde. Der Auswertung nach könnte die Branche die Corona-Krise bereits im Jahr 2023 abhaken und das Vorkrisenniveau um fünf Prozent übertreffen.

Zu den größten Wachstumstreibern im laufenden Jahr gehört neben der Kreuzfahrt (+180 Prozent im Vergleich zu 2021) die Hotellerie. Laut dem Mobility Market Outlook legt die Hotel-Branche als größtes Marktsegment im Tourismus voraussichtlich um 57 Prozent zu und damit stärker als Privat- und Ferienwohnungen sowie Pauschalreisen.

Sonnige Aussichten für die Reise-Branche

Und der positive Trend dürfte sich fortsetzen. Für das Jahr 2026 werden für die globale Reisebranche Erträge von rund 950 Mrd. US-Dollar erwartet, was im Vergleich zu 2022 einen jährlichen Anstieg von im Schnitt 10,5 Prozent jährlich bedeuten würde. Für Anleger sollte sich dementsprechend ein Blick auf die großen Profiteure der Branche lohnen, wozu beispielsweise Booking Holdings (WKN: A2JEXP / ISIN: US09857L1089) gehört.

Die globale Reise-Branche dürfte im laufenden Jahr ein starkes Comeback verzeichnen. Schätzungen zufolge wird das Wachstum 2022 bei 48 Prozent liegen. Im nächsten Jahr 2023 dürfte der Corona-Rückschlag vollständig abgehakt sein. Zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung sollte der US-Reisevermittler Booking Holdings gehören. (Bildquelle: markteinblicke.de)

Booking Holdings: Weltmarktführer der Reisevermittlung

Das Geschäftsmodell des Weltmarktführers in der Sparte der (digitalen) Reisevermittlung ist ebenso einfach wie erfolgreich. Mit jeder Buchung, die über die Booking-Plattform getätigt wird, erhält der US-Konzern eine Provision.

Da es sich hierbei um einen rein virtuellen Vertriebsweg handelt, sind die Gewinnmargen hoch. So hoch, dass selbst im ersten Corona-Jahr 2020, in dem auf Jahressicht ein heftiger Umsatzeinbruch um 55 Prozent auf 6,8 Mrd. US-Dollar verzeichnet wurde, die Gewinnzone mit einem Überschuss von 59 Mio. US-Dollar verteidigt werden konnte.

US-Konzern zurück auf dem Wachstumskurs

Der langjährige Umsatz-Aufwärtstrend setzte sich im vergangenen Jahr aber schnell wieder fort. Die Erlöse verbesserten sich im Vergleich zu 2020 um 62 Prozent auf knapp 11 Mrd. US-Dollar (Gewinn: 1,2 Mrd. US-Dollar).

Der weitere Ausblick fällt sehr optimistisch aus. Branchenexperten rechnen damit, dass der Umsatz bei Booking Holdings im Gesamtjahr 2022 auf im Mittel 17,5 Mrd. US-Dollar ansteigen wird. Für 2023 werden Erlöse von durchschnittlich 20,3 Mrd. US-Dollar erwartet.

Plus 14 Prozent pro Jahr an Kursgewinn

Der langfristige Wachstumskurs bei Booking Holdings spiegelt sich auch in der Aktien-Entwicklung wider. Auf Zehnjahressicht legte der Kurs im Schnitt um 14 Prozent jährlich zu. Sobald die aktuelle Konsolidierung abgeschlossen ist und die Aktie wieder den Vorwärtsgang einlegt, stellt sich das nächste Kursziel auf das Februar-2022-Allzeithoch bei 2.369 Euro.

Wer nicht nur auf Booking Holdings, sondern gleich auf 25 Aktien setzen möchten, bei denen sich künftig erhebliches Gewinnpotenzial eröffnen dürfte, kann sich das folgende Index-Zertifikat (WKN: DA0AB5 / ISIN: DE000DA0AB55) auf den Vision 25 Index anschauen. In diesem Index sind neben Booking Holdings beispielsweise auch Microsoft, Varta und LVMH enthalten.

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