Bildquelle: Pressefoto Nordex

Am Freitag saß der Schock weiterhin tief. Mit einem Kursminus von mehr als 10 Prozent stürzte die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) erneut in die Tiefe und belegte natürlich den letzten Platz im TecDAX. Dabei sind die gesenkten Umsatzerwartungen nicht die erste Enttäuschung, mit der Nordex zuletzt aufwarten musste.

Der 2016er-Auftragseingang sorgte bereits für schlechte Stimmung am Markt. Darüber hinaus gehört der Hamburger Windturbinenhersteller nicht gerade zu den Profiteuren der Wahl Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten. Und jetzt auch noch das: Der 2017er-Umsatz soll nur noch bei 3,1 bis 3,3 Mrd. Euro liegen, nachdem man zuletzt einen Wert in Höhe von 3,35 Mrd. Euro in Aussicht gestellt hatte.

Nordex-Chart: finanztreff.de

Die EBITDA-Marge soll sich im Jahr 2017 gegenüber der für 2016 erwarteten Marge von 8,3 Prozent annährend stabil entwickeln – die Zielbandbreite liegt hier bei 7,8 bis 8,2 Prozent, hieß es dazu von Unternehmensseite. Für das Jahr 2018 strebt Nordex einen Umsatz von 3,4 bis 3,6 Mrd. Euro und eine im Vorjahresvergleich ebenfalls konstante EBITDA-Marge an. Kein Wunder also, dass sich angesichts solcher Aussichten nicht nur Anleger, sondern auch Analysten enttäuscht zeigten.

Am Freitag folgte Barclays mit einer Abstufung der Nordex-Aktie von „Overweight“ gleich auf „Underweight“. Das Kursziel wurde mal eben um mehr als 50 Prozent auf 11,00 Euro nach unten geschraubt. Damit trauen die Barclays-Analysten der Nordex-Aktie einen weiteren Kurssturz um knapp 25 Prozent zu. Auf Analystenseite fürchtet man, dass weitere negative Überraschungen folgen könnten.

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[…] wie bei den Barclays-Analysten hat man sich nun auch bei den Marktexperten bei Kepler Cheuvreux gleich eine Stufe gespart und das […]

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[…] Schließlich hatte das Unternehmen zuletzt mehrere schlechte Nachrichten parat. Weitere negative Überraschungen könnten folgen. Außerdem sollten Investoren die möglichen Auswirkungen der Wahl Donald Trumps […]