Bildquelle: markteinblicke.de

Zum Wochenausklang herrschte abwartende Zurückhaltung vor dem Auftritt der Fed-Chefin Janet Yellen, der erst nach Xetra-Schluss stattfand. Der DAX gab dabei über weite Strecken nach, bevor die Verluste (-0,3%) am Nachmittag eingedämmt wurden und die Kurse bei 12.027 Zählern aus dem Handel gingen. Die 12.000er-Marke konnte damit zwar verteidigt werden, aber:

Für die neue Woche stehen die Zeichen nun wieder vermehrt auf Unsicherheit. Nachdem Yellen eine baldige Zinserhöhung für die USA in Aussicht stellte, wurde diese – in der Vergangenheit negativ interpretierte – Ankündigung von den Markteilnehmern mit geradezu aufreizender Gelassenheit quittiert. Der Dow Jones verabschiedete sich oberhalb der 21.000er-Schwelle ins Wochenende und verzeichnete so eine weitere Gewinnwoche. Gleichzeitig erhöht sich dadurch jedoch das Rückschlagspotenzial:

Die Dynamik der laufenden Rallye droht allmählich nachzulassen. Dadurch könnte es für den deutschen Leitindex schwer werden, einen Angriff auf das bisherige Allzeithoch bei 12.391 zu starten, zumal dafür ein Ausbruch aus der Dreiecksformation nach oben erforderlich wäre. Stattdessen könnte ein Rücksetzer in Richtung der 11.800er-Marke die Ausgangslage erneut auf den Prüfstand stellen, zumal marktbewegende Termine erst am Donnerstag (EZB-Ratssitzung) bzw. Freitag (US-Arbeitsmarktbericht) auf die Agenda rücken.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: markteinblicke.de

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