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Die bereits im Februar gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 werden bestätigt. Und diese Gelegenheit wird natürlich gerne vom Unternehmen genutzt, diese Zahlen nochmals herauszustellen.

Ströer-Chart: finanztreff.de

Und die können sich auch wirklich sehen lassen: Der Umsatz stieg demnach 2016 von 824 Mio. Euro auf 1,12 Mrd. Euro – ein Plus von rund 36%. Das bereinigte Jahresergebnis stieg sogar noch stärker, und zwar um 46% auf 156 Mio. Euro. Mit diesen „Bereinigungen“ ist das so eine Sache, deshalb schaue ich gerne auf die „Cash-Ströme“, denn die lassen sich nicht so leicht verändern:

Dividende soll von 0,70 Euro auf 1,10 Euro steigen

Aber auch der Cash Flow (vor Übernahmen) stieg, wenn auch nicht so stark: +19% auf 139 Mio. Euro hieß es da. Was also ist neu gegenüber den bereits gemeldeten vorläufigen Zahlen? Dies: Ströer (WKN: 749399 / ISIN: DE0007493991) sprach von einem „sehr guten Jahresstart“ ins laufende Geschäftsjahr. Und die Dividende für 2016 soll kräftig steigen: Von 0,70 Euro auf 1,10 Euro. Sieht soweit alles recht gut aus. Der Kurs hat – natürlich – auch positiv auf diese Neuigkeit reagiert. Ich bin nur wegen der früheren Vorwürfe gegen das Unternehmen etwas zurückhaltend, durchaus irrational, nach dem Motto „wer weiß ob da nicht doch was dran war“.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
Weitere Informationen unter: www.ethische-rendite.de

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