Der Club der Reichen wächst: Dieser Pariser Konzern profitiert!

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Für die Luxusgüter-Industrie geht es schon seit Jahren immer weiter nach oben. Denn durch den steigenden Wohlstand vor allem auch in den aufstrebenden Schwellenländern sitzt der Geldbeutel bei vielen Menschen immer lockerer, wenn es darum geht, sich auch einmal neuen Schmuck, eine hochwertige Uhr oder eine edle Handtasche zu gönnen.

Weltweit immer mehr Millionäre

Diese Entwicklung dürfte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Laut einer aktuellen Studie der Credit Suisse gab es 2021 weltweit 62,5 Millionen US-Dollar-Millionäre und damit 5,2 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Volkswirte der Schweizer Großbank, die den Global Wealth Report seit dem Jahr 2010 jährlich veröffentlichen, erwarten, dass die Zahl der US-Dollar-Millionäre in den nächsten fünf Jahren auf über 87 Millionen ansteigen wird. Den Credit-Suisse- Ökonomen zufolge sollen daran auch die derzeitigen globalen, wirtschaftlichen Probleme nichts ändern.

Starkes Wachstum der Luxusgüter-Branche

Dass der Club der Reichen immer größeren Zulauf erfährt, spielt der Luxusgüter-Branche natürlich in die Karten. Laut einer Analyse von Statista werden die Erlöse mit Luxusgütern bis zum Jahr 2027 weltweit auf 347 Mrd. Euro zulegen. Für das laufende Jahr 2022 wird ein Umsatz von 280 Mrd. Euro prognostiziert.

Laut einer aktuellen Studie der Credit Suisse steigt die Zahl der weltweiten Millionäre auch in den kommenden Jahren weiter an. Der Luxusgüter-Weltmarktführer LVMH gehört zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung. (Bildquelle: unsplash / Federico Di Dio photography)

Zu den größten Profiteuren dieser Entwicklungen sollte weiterhin LVMH (WKN: 853292 / ISIN: FR0000121014) gehören. Der französische Luxusgüter-Konzern, der für Marken wie unter anderem Moët Hennessy, Louis Vuitton und Dom Pérignon sowie die Juwelier-Kette Tiffany weltbekannt ist, konnte die Corona-Umsatz-Delle des Jahres 2020 schnell wieder ausbügeln. Im abgeschlossenen Jahr 2021 wurden Erlöse von 64,2 Mrd. Euro erzielt, was einen neuen Rekordwert bedeutete. Auch das laufende Jahr 2022 verläuft für LVMH bislang ganz nach Maß, wie zuletzt die Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr gezeigt haben.

Neue Umsatzrekorde bei LVMH voraus

Auch in den kommenden Monaten und Jahren dürfte sich der Wachstumskurs fortsetzen. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen Analysten bei LVMH mit einem weiteren Rekordumsatz von 76,9 Mrd. Euro. Für das Jahr 2023 werden Erlöse von 82,7 Mrd. Euro erwartet.

Kursgewinn: +21 Prozent pro Jahr

An der Börse notiert LVMH schon seit dem Jahr 2009 in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Seitdem legte die Aktie im Schnitt um 21 Prozent pro Jahr zu. Dabei wurde zuletzt im Januar dieses Jahres ein neues Rekordhoch bei 759 Euro markiert. Nach einem Rückschlag bis zum Juni auf 535 Euro hat sich der Kurs bis Ende September zeitweise wieder in den Bereich der 600er-Marke nach oben gearbeitet. Sobald hier die aktuelle Konsolidierung abgeschlossen ist, dürfte mittelfristig wieder das Januar-Allzeithoch angesteuert werden.

Inflations-Profiteur

Auch vor dem Hintergrund der aktuell extrem hohen Inflation ist die LVMH-Aktie besonders aussichtsreich. Denn wegen der marktbeherrschenden Stellung und der vielen starken Marken verfügt der Konzern über Preisfestsetzungsmacht. LVMH kann also höhere Kosten mittels Preiserhöhungen an die Kunden weiterreichen, was die Umsätze zusätzlich antreibt.

Wer sich an der Börse mit einem Investment gegen die steigenden Teuerungsraten wappnen will, kann sich zum Beispiel das folgende Indexzertifikat (WKN: DA0ABD / ISIN: DE000DA0ABD6) auf den Europa Inflation Index näher ansehen. In diesem Index sind neun Aktien enthalten, die einen Schutz vor hoher Inflation bieten können. Die Aktienauswahl umfasst aktuell LVMH, Shell, RWE, TotalEnergies, AXA, Deutsche Bank, Pernod Ricard, Allianz und Enel. Außerdem ist im Index das Zertifikat Xetra-Gold enthalten, das vollständig mit physischem Gold hinterlegt ist.

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