Bildquelle: Pressefoto HELLA

Die düsteren Zeiten für den Automobilzulieferer (Licht/Elektronik) Hella (WKN: A13SX2 / ISIN: DE000A13SX22) scheinen vorüber. Der Umsatz verbesserte sich im dritten Quartal um sechs Prozent und in den ersten neun Monaten nahm er um immerhin drei Prozent zu. Recht beeindruckend ist jedoch der Ergebnisanstieg: Hier steht ein Plus von 35 beziehungsweise 41 Prozent. Je Aktie stehen nach neun Monaten nun 2,21 Euro in den Büchern. Für das Gesamtjahr könnten es vermutlich 2,85 Euro werden, was ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gut 14 bedeuten würde. Die Dividende könnte für das laufende Jahr bei 0,85 Euro (nach 0,77 Euro) liegen. Auf dieser Basis würde sich ein Dividenden-Rendite von 2,1 Prozent errechnen.

Das sind alles keine Sensationszahlen, aber teuer ist die Hella-Aktie damit auch nicht, zumal das Unternehmen, anders als andere Autozulieferer, von dem Wandel hin zu E-Mobilität profitieren könnte. Ein (kleines) Manko von Hella bleibt die Marge. Sie klettert zwar in den ersten neun Monaten auf 7,8 Prozent, doch hinkt sie damit im Branchenvergleich nach wie vor anderen Autozulieferern hinterher. Bei der Margen-Prognose versprüht die Unternehmensleitung auch keinen Optimismus. Die Börse reagiert insgesamt ziemlich verhalten auf den Ausblick.

Hella-Chart: finanztreff.de

Das mag auch daran liegen, dass die Aktie seit Jahresanfang beziehungsweise seit Mitte vergangenen Jahres deutlich angestiegen ist. Aufwärtstrend intakt…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto HELLA

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