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An diesem Wochenende richtet sich der Blick in unser Nachbarland Frankreich. Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen sorgt für Gesprächsstoff – wie heftig dieser wird, zeigt erst, wenn klar ist, wie die tatsächliche Kräfteverteilung ist. So gefährlich das Wahlergebnis für die EU auch sein könnte: Die Börsen haben bisher erstaunlich gelassen reagiert. Offenbar vertrauen die Märkte auf die Wähler und einen Sieg der Mitte. Frankreich stehen aber so oder so spannende Zeiten bevor. Die anderen geopolitischen Faktoren belasten ebenfalls eher wenig. Hinzu kommen die stabilen volkswirtschaftlichen Fundamentalargumente. Dennoch rechtfertigen sie keine nachhaltige Trendwende der bislang freizügigen Geldpolitik, die die Mutter als Aktienkrisen auslösen würde: Den Zinsschock.

Am deutsche Aktienmarkt richtet sich der Blick derweil gespannt auf die kommende Woche. Dann bringt uns die Berichtssaison Impulse von allein sieben DAX-Unternehmen und zahlreichen weiteren großen und kleinen Nebenwerten. Besonders der Donnerstag bringt eine Zahlenflut. Neben der BASF werden auch Bayer, Beiersdorf, Deutsche Bank und Lufthansa Einblicke in ihre Bilanzen gewähren.

Deutschland

Bei der Deutschen Bank tut sich derzeit so einiges. Mit einer Kapitalerhöhung, neuen Beratungszeiten an Samstagen oder den altbekannten juristischen Problemen und dem Konzernumbau ist alles dabei. Doch nicht jeder ist von dem eingeschlagenen Weg des Instituts überzeugt. Mehr dazu hier.
Die adidas-Aktie hat zuletzt etwas an Schwung verloren. Anleger fragen sich, ob es sich dabei nur um eine kleine Verschnaufpause handelt oder ob die Luft endgültig raus ist. Mehr dazu hier.

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Der Frankfurter DAX kann sich oberhalb der runden 12.000er Marke ins Wochenende verabschieden

Deutschlands größte Optikerkette Fielmann hatte Anleger im Oktober 2016 mit einer Gewinnwarnung geschockt. Die Fielmann-Aktie stürzte regelrecht ab. Inzwischen hat sich der Kurs jedoch erholt. Bleibt die Frage, ob negative Überraschungen von nun an ausbleiben werden. Mehr dazu hier.
Angesichts der Short-Attacke, der die Beteiligungsgesellschaft Aurelius zuletzt ausgesetzt war, fühlte man sich daran erinnert, dass andere deutsche Unternehmen ähnliche Angriffe abwehren mussten. Besonders gut gelang dies in der Vergangenheit Wirecard. Mehr dazu hier.

International

Was Dallas in den 1980er Jahren war, ist heute House of Cards. Mit dem Unterschied, dass die Serie weltweit zum Medienereignis geworden ist und ein Konzern daran hängt. Für Anleger von Netflix wird das zweite Quartal eine Entscheidung bringen. Mehr dazu hier.
Wenn es um die Zukunftstechnologien in der Autobranche geht, wird mit harten Bandagen gekämpft. Softwareunternehmen und Autokonzerne liefern sich selbst vor Gerichten erbitterte Schlachten. Dabei scheint sich der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla sehr gut zurechtzufinden. Mehr dazu hier.
Die Aktie des österreichischen Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group (VIG) gehörte am Donnerstag zu den Top-Performern im Leitindex ATX. Zuvor hatte das Unternehmen den Konzerngeschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 und eine korrigierte Bilanz für 2015 veröffentlicht. Mehr dazu hier.
Während die Ölpreis-Rallye derzeit nicht so recht vorankommen will, schoss die Aktie des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV im bisherigen Jahresverlauf regelrecht in die Höhe, da sich das Unternehmen nicht nur auf die OPEC verlassen hat. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Quartalszahlen hält uns die Berichtssaison zum ersten Quartal 2017 weiter auf Trab. In der kommenden Woche stehen u.a. Unternehmensdaten an von Barrick Gold, Newmont Mining (Montag); 3M, Caterpillar, Coca-Cola, Covestro, Novartis, SAP (Dienstag); Deutsche Börse, Goldcorp, Procter & Gamble (Mittwoch); Airbus, BASF, Bayer, Beiersdorf, Deutsche Bank, Lufthansa, Microsoft, Starbucks (Donnerstag); Chevron, Colgate-Palmolive, ExxonMobil, GM, Linde (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Montag
10:00 DE ifo-Geschäftsklima (April)

Dienstag
15:00 US Case-Shiller-Hauspreisindex (Februar)
15:00 US FHFA Hauspreisindex (Februar)
16:00 US Neubauverkäufe (März)
16:00 US Verbrauchervertrauen Conference Board (April)

Donnerstag
08:00 DE GfK Konsumklima (Mai)
11:00 EU Economic Sentiment (April)
13:45 EU EZB Zinsentscheid
14:00 DE Verbraucherpreise (April)
14:30 US Auftragseingang langlebige Güter (März)
14:30 US Auftragseingang Investitionsgüter (März)
14:30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche)
16:00 US Schwebende Hausverkäufe (März)

Freitag
08:00 DE Einfuhrpreise (März)
11:00 EU Verbraucherpreise (April)
14:30 US BIP (Q1)
15:45 US Chicago Einkaufsmanagerindex (April)
16:00 US Verbrauchervertrauen Uni Michigan (April)

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