Eine Generation an Sparern wächst heran

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Trotz der steigenden Preise und der Inflation legen die Deutschen immer Geld beiseite oder investieren. Besonders die Generation Z (18-24 Jahre) spart nach eigener Aussage immer mehr Geld. Laut einer neuen Studie von Klarna sind es insgesamt 92 Prozent der 18-24 Jährigen und  sie sparen damit fast doppelt so viel von ihrem Einkommen wie ältere Generationen.

“Es ist beeindruckend, zu sehen, dass die junge Generation offensichtlich zunehmend bewusster mit ihrem Geld umgeht und für die eigene Zukunft vorsorgt”,  sagt Nicole Defren, Head of Germany bei Klarna. Weiter führt sie aus: “Besonders die zunehmende Nutzung von passiven Investment-Optionen, wie ETFs oder Fonds, zeigt, dass junge Menschen mit viel mehr finanziellem Weitblick agieren, als Ihnen oft zugesprochen wird. Finanzielle Selbstbestimmung ist ein wichtiges Gut, bei dem wir unsere Nutzer in ihrem Alltag unterstützen.”

Sparziele der jungen Deutschen

Dafür spart die Generation Z. Datenquelle: Klarna, Bildquelle: unsplash

Die Sparziele der deutschen Gen Z haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert. Die Top drei Ziele sind weiterhin Urlaub, Wohnraum und Rente. Allerdings geht der vermutlich während der Pandemie entstandene Trend zum Sparen für Heimwerkerbedarf und Verbesserungsarbeiten im Haus oder der Wohnung zurück (von 18 Prozent in Q3 2021 auf 8 Prozent in Q3 2022).

Stattdessen legen sich immer mehr junge Menschen einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein.  Ein Anstieg von 8 Prozent-Punkten in Q2 2021 auf 24 Prozent-Punkte in Q3 2022. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass junge Menschen finanziell verantwortungsvoller handeln. Denn statt Geld für Lifestyle- und Einrichtungstrends auszugeben, denken sie beim Sparen an ihre Zukunft und wappnen sich für größere Ausgaben.

Gen Z greift immer häufiger zu ETFs & Fonds

Übersicht über die Verteilung von Investitionen der unterschiedlichen Generationen. Datenquelle: Klarna, Bildquelle: istockphoto / ipoba

Wie alle Generationen in Deutschland, setzt auch die Gen Z bei der Geldanlage am liebsten auf Investmentfonds und ETFs.

Damit liegt die deutsche Gen Z auf Platz zwei im internationalen Vergleich, knapp hinter den Österreichern (57 Prozent). Außerdem führt sie im Vergleich zu anderen Generationen in Deutschland bei der Investition in Kryptowährungen, Anleihen und Sammlerstücke (wie seltene Weine, Baseballkarten etc.).

Bei den Millennials hat das Investment in Immobilien weiter zugenommen und ist jetzt gemeinsam mit den Anleihen das drittbeliebteste Investmentprodukt dieser Generation. Auf Platz eins und zwei liegen bei den 26-41-Jährigen weiterhin Investitionen in ETFs und Investmentfonds (56 Prozent), sowie in Aktien (44 Prozent).

Gen Z blickt positiv in die finanzielle Zukunft

Insgesamt schaut die deutsche Bevölkerung skeptisch in die Zukunft. 34 Prozent glauben, dass ihre finanzielle Situation in einem Jahr schlechter aussehen wird als jetzt. Anders verhält es sich in der Gen Z. Hier glauben 48 Prozent, dass sich ihre finanzielle Lage binnen eines Jahres verbessern wird. Dagegen denken nur 21 Prozent , ihre Situation wird sich verschlechtern. Diese positive Einstellung könnte auch in Zusammenhang mit dem Investitions- und Sparverhalten der deutschen Gen Z stehen. Mit der sie selbst aktiv zur Verbesserung ihrer finanziellen Lage beiträgt und für unvorhergesehene Ausgaben vorsorgt.

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