Encavis: Alles andere als ein Zufall

Energiewende sorgt für noch mehr Wachstumspotenzial

Bildquelle: Pressefoto ENCAVIS

Der sogenannte Inflation Reduction Act (IRA) hat in den USA für reichlich Stimmung im Bereich Erneuerbare Energien gesorgt. Auch hierzulande bleibt die Energiewende ein wichtiges Thema. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass diese dazu beitragen soll, noch schneller von russischen Erdgaslieferungen unabhängig zu werden. Dazu trägt auch der Betreiber von Wind- und Solarparks Encavis (WKN: 609500 / ISIN: DE0006095003).

Höhere Strompreise machen sich bezahlt

Für das im MDAX notierte Unternehmen ging der Wachstumskurs im dritten Quartal und den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 weiter. Auch deshalb wurde die zeitweise angehobene Jahresprognose bestätigt. Darüber hinaus profitierte auch Encavis von den deutlich angestiegenen Strommarktpreisen.

Diese sorgten aber auch dafür, dass Themen wie die Übergewinnsteuer sowie Strompreisbremsen in diesem Jahr Hochkonjunktur hatten. Das Unternehmen selbst hat bereits vorsorglich Rückstellungen in Höhe von 30,3 Mio. Euro gebildet, um auf einige entsprechende Maßnahmen vonseiten der Politik vorbereitet zu sein.

Encavis hat Glück mit dem Wetter

Zwischen Januar und September 2022 kletterten die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich um 37 Prozent auf 354,8 Mio. Euro. Hier profitierte das Unternehmen beispielsweise im Geschäft mit Solarparks von guten Wetterbedingungen. Im Geschäft mit Windparks machten sich ganz besonders höhere Strompreise bemerkbar.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) legte um 39 Prozent auf 271,3 Mio. Euro zu, während beim operativen Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (operatives EBIT) ein Plus von 45 Prozent auf 166,9 Mio. Euro erzielt werden konnte.

Lukratives Solarprojekt in Dänemark

Damit es ähnlich positiv für Encavis weitergeht, baut das Unternehmen kontinuierlich seine Kapazitäten aus. Die jüngsten Erfolgsmeldung betrifft ein Großprojekt im Solarbereich in Dänemark. Laut Unternehmensangaben wurde bei Encavis’ bisher größtem dänischen Solarpark von rund 140 Megawatt Erzeugungskapazität nun die Baureife erreicht.

Das zweite erfolgreiche Projekt aus der mehr als 500 MW starken strategischen Entwicklungspartnerschaft an Solarprojekten mit GreenGo Energy in Dänemark soll besonders lukrativ sein. Die Erzeugung von Solarstrom in Dänemark ist besonders attraktiv, da in windarmen Zeiten von den höheren Preisen für Solarstrom profitiert werden kann, heiß es vonseiten von Encavis.

Fazit

Die Diskussionen über die Strompreisbremse, Übergewinnsteuern und Zufallsgewinne in ganz Europa haben der Encavis-Aktie alles andere als gutgetan. Mittel- bis langfristig dürften die an den Energiewende beteiligten Unternehmen unabhängig davon Potenzial mitbringen.

Wer das Einzelaktien-Risiko bei Encavis vermeiden und auf die positive Kursentwicklung eines ganzen Aktienkorbs setzen möchte, kann sich einmal das folgende Index-Zertifikat (WKN: DA0ABG / ISIN: DE000DA0ABG9) auf den Energiewende Index anschauen. In diesem Index sind zehn Unternehmen vertreten, die mit ihren Geschäften dem Ausstoß von CO2 den Kampf angesagt haben.

 

Bildquelle: Pressefoto ENCAVIS