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Kaum ist der US-Hedgefonds Third Point bei Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) eingestiegen, um Stunk zu machen, bis er seinen Willen durchgesetzt hat, schon knickt der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern ein. So sieht es zumindest aus.

Die Schweizer haben ein 20 Mrd. CHF schweres Aktienrückkaufprogramm aufgelegt. Dieses läuft bis 2020. Los geht es aber schon am 4. Juli. Trotz des Aktienrückkaufprogramms will man die notwendigen Investitionen in das Wachstum nicht vergessen. Dazu will sich Nestlé auf die Wachstumsfelder Kaffee, Tier- und Babynahrung sowie Wasser konzentrieren. Zudem bleiben natürlich die besonders vielversprechenden Schwellenländer im Blick.

Die Vontobel-Analysten sehen allerdings keinen direkten Zusammenhang mit Third Point. Insgesamt scheint ihnen die neue Strategie von Nestlé aber zu gefallen. Aus Analystensicht dürften weitere Maßnahmen bekannt gegeben werden. Die jüngste Ankündigung sollte aus Analystensicht all jene Anleger überzeugen, die sicher waren, dass es (lange) dauern würde, die Dinge in Vevey neu aufzugleisen. Bei Vontobel rechnet man mit einem anhaltend positiven Nachrichtenfluss. Daher wurde das Kursziel für die Nestlé-Aktie von 88,00 auf 96,00 CHF angehoben, während das „Buy“-Rating bestätigt wurde.

Nestlé-Chart: finanztreff.de

Auch bei der Deutschen Bank hat man die Gelegenheit genutzt und das Kursziel für Nestlé von 85,00 auf 90,00 CHF nach oben geschraubt. Dort lautet da Rating für die Nestlé-Anteilsscheine ebenfalls weiterhin „Buy“. Dabei sollte das Aktienrückkaufprogramm aus Analystensicht unter anderem den Gewinn je Aktie ankurbeln. Anleger, die ebenfalls optimistisch eingestellt sind und sogar überproportional von steigenden Kursen der Nestlé-Aktie profitieren möchten, schauen sich beispielsweise entsprechende Hebelprodukte von Vontobel (WKN: VN53VM / ISIN: DE000VN53VM4) an.

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