Unser mE-Drink der Woche: Moscow Mule

(Bildquelle: Pexels / Keegan-cheeks)

Der Moscow Mule muss eiskalt genossen werden, aus diesem Grund auch der Kupferbecher. Dieser speichert die Kälte besser als ein normales Glas. Bevor Sie einen Schluck nehmen, sollten Sie Ihre Nase in den Becher stecken, sofort wird Ihnen das Ingweraroma in die Nase schießen.

Geschmacklich überdeckt der Wodka den herben Biss von Gewürzen und Zitrusfrüchten. Welche Art von Wodka Sie verwenden, spielt letztendlich keine große Rolle. Bleiben Sie beim Thema mit einem russischem Wodka. Oder lassen Sie es bleiben, wenn es Ihnen egal ist. Allerdings sollten Sie ein gutes, starkes und nicht zu süßes Ginger-Beer wählen.


Was hätten Sie denn gerne gemixt bekommen? Schreiben Sie uns! (Bildquelle: Pixabay / Pexels)

Die Geschichte des Moscow Mule

Der Moscow Mule ist nicht russischer Abstammung, wie der Name vermuten lässt. Er ist ein amerikanischer Cocktail, der einige Jahre vor dem Ende des Kalten Krieges in Los Angeles erfunden wurde. Tatsächlich wurde er im selben Jahr, in dem die Sowjetunion und die USA Verbündete wurden, nämlich 1941, von zwei Männern erfunden.

Der eine war der Barchef der Cock ‘n’ Bull Bar in L.A., der andere ein Smirnoff-Manager, der den Amerikanern Wodka verkaufen wollte. Auch der ikonische Kupferbecher des Moscow Mule stammt aus der Ideenschmiede des Cock ‘n’ Bull’s.

Es war eine verdammt gute Marketingkampagne. Der Moscow Mule wurde bei der Hollywood-Elite sehr beliebt und trug laut dem Getränkehistoriker David Wondrich dazu bei, dass Amerika den Wodka besser kennenlernte. Im Gegensatz zur russisch-amerikanischen Affäre ist die Beziehung der Amerikaner zum Wodka ungebrochen.

Die Zutaten des Moscow Mule:

6 cl  Wodka
3 cl  Limettensaft
ca. 12 cl  Ginger-Beer
Etwas Minze und/oder Gurke
Crushed Ice

Die Zubereitung des Moscow Mule:

Limettensaft in einen Kupferbecher (!) geben. Anschließend den Kupferbecher mit Crushed Ice füllen, Wodka und das kalte Ginger-Beer dazu geben. Zum Abschluss noch mit Minze und/oder Gurke garnieren.

Alternative:

Wer kein Fan von Cocktails mit Wodka ist, sollte mal den Munich Mule probieren. Der Cocktail, der in München erfunden wurde, nutzt statt Wodka Gin als Basisalkohol.

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Und was alles in die eigene Hausbar gehört finden Sie hier.


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