Der Finanz-Sektor leidet seit Jahren unter dem Zinssenkungstrend. Geschäftsbanken, Sparkassen, Direktbanken und Versicherungen halten Cash-Positionen, die bei niedrigen Zinsen keine oder geringe Gewinne abwerfen. Der Zinstrend ist weiterhin nach unten gerichtet. Aber: Die Bankentitel stiegen in der vergangenen Woche. Naht die Zinswende?
Beigetreten29. Juni 2015
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Die Fed senkte Anfang Mai den Zinssatz auf Überschussreserven. Warum diese erste Reduzierung seit dem Jahr 2008 wichtig ist und in welcher Weise sie den Finanzmarkt beeinflusst, erläutern wir im nachfolgenden Beitrag.
Unternehmensanleihen im Wert von etwa einer Billion US-Dollar dürften in den Junk-Bereich stürzen, sollte es zu einem Wirtschaftsabschwung kommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Investment-Bank Morgan Stanley in einer Studie aus dem Oktober 2018. Wie zeitkritisch ist diese Entwicklung?
Die starke Hälfte ist vorüber. Zwei Handelstage vor dem Ende der Periode November bis April weist der Dow Jones Index ein Plus von 5,7% auf. Zuletzt war diese Periode vor zehn Jahren negativ verlaufen.
Das Elend Europas begann mit der Finanzkrise. Während die amerikanische Fed, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank sofort reagierten und Ankaufprogramme für Staatsanleihen auflegten, hielt einzig die Europäische Zentralbank dies nicht für nötig.
Der Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Geldmenge (Money Supply) und der Wirtschaft soll uns nachfolgend interessieren. Wir wollen der Frage nachgehen, in welche Richtung sich die Geldmenge üblicherweise im Vorfeld einer Rezession bewegt. Lassen sich Parallelen zur heutigen Situation ziehen?
Mir gefällt die philosophisch anmutende Analogie zur Erdbewegung. Die Erde schließt nach 365 Tagen die Umrundung der Sonne ab. Relativ gesehen befindet sie sich am Ausgangspunkt, der Jahreszeitenzyklus beginnt von vorn.
Grundsätzlich ist niemand in der Lage, die Zukunft zu prognostizieren. Es ist jedoch ein Unterschied, ob die Zukunft vorhergesagt wird oder ob Annahmen für die Zukunft getroffen werden. Letzteres kann man - auf einer begründeten Basis - tun.
Das deutsche BIP-Wachstum verzeichnete im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal einen Rückgang um 0,2 Prozent. Ein Ausrutscher, schrieben die Medien. Die Bewegung hänge mit der Umstellung der deutschen Autoindustrie auf den neuen Prüfzyklus WLTP zusammen.
Angesichts der schwachen Aktienmärkte stellen sich einige Fragen. Euro Stoxx 50, KDAX und der MSCI Emerging Markets Index verlieren seit Jahresbeginn 17, 20 und 27 Prozent. Der amerikanische S&P 500 zog im Oktober mit einem Minus von 10 Prozent nach.
Der DAX wurde 30. Der DAX sei eine „Erfolgsstory“. Dies jedenfalls meint die Deutsche Börse in einer Pressemitteilung. Er sei „transparent, regelbasiert und liquide“. Zudem sei er ein Markenzeichen für „Listed in Frankfurt“.
Die Turbulenzen rund um die Bildung einer neuen italienischen Regierung haben das Thema Staatsschulden und eine mögliche Eurokrise auf die Tagesordnung zurückkehren lassen.
Die Rendite einer 10jährigen deutschen Staatsanleihe notiert aktuell bei 0,58 Prozent. Kauft man eine solche Anleihe und hält sie bis zur Endfälligkeit, beträgt die jährliche Verzinsung 0,58 Prozent. Den dem Finanzminister geliehenen Betrag erhält man nach 10 Jahren vollständig zurück - unter der Annahme, dass die Bundesrepublik zahlungsfähig bleibt.
In der Finanzkrise 2008/09 hatten Schlagworte wie Libor, Ted-Spread oder Libor/OIS-Spread Hochkonjunktur. Es an der Zeit, diese Begriffe zu entstauben. Wie sehen die Indikatoren jetzt aus und was können sie uns über den Zustand der Märkte mitteilen?
Volkswirte versuchen, Rezessionen vorherzusagen. Es gelingt in den seltensten Fällen. Große Analysehäuser verfügen über selbst komponiertes Mengengerüst. Beispiel: Wenn 15 von 20 Indikatoren Grenzwerte überschritten haben, beträgt die Rezessionswahrscheinlichkeit 90 Prozent.












