Start Blog

Europawahl 2019 – Die französische Investmentalternative

0
Bildquelle: Pixabay / hpgruesen

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist der Darling der Pro-Europäer. Rund um seine Person und die von ihm ins Leben gerufene Bewegung „La République en Marche“ ist im Vorfeld der französischen Parlamentswahlen 2017 ein riesiger Hype entstanden. Einen solchen wird er vor der Europawahl 2019 nicht noch einmal entfachen können, allerdings scheint er dafür prädestiniert zu sein, in das Machtvakuum zu stoßen, das Angela Merkel in der europäischen Politik hinterlassen wird. Vorausgesetzt natürlich, er übersteht die noch immer anhaltenden Gelbwesten-Proteste. Auch deshalb sollten Anleger nach Frankreich-Investments Ausschau halten.

Der neue starke Mann Europas

In den vergangenen Jahren sind europaweit einige populistische Parteien an die Macht gekommen, die eine weitere europäische Integration ablehnen und diese in vielen Fällen zurückdrehen wollen. Solche Parteien stellen verstärkt nationale Interessen in den Vordergrund und gefährden letztlich die über die Jahre gefestigten Strukturen innerhalb der Europäischen Union (EU) und dem gemeinsamen europäischen Währungsraum. Umso mehr dürften sich diejenigen, die sich einen noch stärkeren Zusammenschluss der europäischen Völker unter dem Dach der EU wünschen gejubelt haben, als sich Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron bei den im Frühjahr 2017 in Frankreich abgehaltenen Präsidentschaftswahlen durchsetzen konnte.

Macron ist seit dem 14. Mai 2017 Staatspräsident von Frankreich. Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU-Spitze zurückgezogen und zudem angekündigt hatte, sich nach 2021 sogar ganz aus der Politik zu verabschieden, ist zu erwarten, dass Macron die neue bestimmende Figur in der europäischen Politik sein wird. Nach überstandenen Gelbwesten-Protesten natürlich. Noch mehr, als er es jetzt schon ist. Schon zu Beginn seiner Amtszeit wartete er mit einer Initiative für Europa auf. Mit deren Hilfe soll die EU noch handlungsfähiger werden, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen besser angehen zu können. Derzeit gehören die Immigration, der internationale Handel und die Verteidigung dazu. Auch wenn Macron selbst und seine Partei im Vergleich zu den Präsidentschaftswahlen unter anderem aufgrund einer Arbeitsmarktreform in der Gunst der Bevölkerung Frankreichs gefallen sind, war es der von Macron ins Leben gerufenen Bewegung „La République en Marche“ lange Zeit gelungen, für Aufbruchstimmung zu sorgen. Davon sollte noch etwas übrig sein.

Bildquelle: Pixabay / Free-Photos

Schmerzhafte Reformen

Die französische Politik hat unter anderem wegen dieser Aufbruchstimmung erkannt, dass wichtige Reformen notwendig sind und jetzt die Chance da sein sollte, diese umzusetzen. Die Wirtschaft soll wieder in Schwung gebracht werden, nachdem man viele Jahre etwas neidisch auf das dynamischere Wachstum in Deutschland blicken musste. Aufgrund der Spannungen im weltweiten Handel musste die EU-Kommission zuletzt die Wachstumsaussichten senken. Während die Pariser Regierung auf sich allein gestellt in den internationalen Handelskonflikten relativ wenig erreichen kann, kann sie die heimische Wirtschaft mit Reformen in Schwung bringen. Allerdings ist es nicht einfach diese zu verabschieden, wenn die Parteien im Vorfeld der Europawahl 2019 auf Stimmenfang bei den Wählern gehen.

Zwischen dem 23. und 26. Mai 2019 finden die Wahlen statt. In Deutschland und in Frankreich wird am 26. Mai gewählt. Aus Deutschland ziehen erneut 96 Europaabgeordnete ins Europäische Parlament ein, während Frankreich 79 Abgeordnete und damit fünf Parlamentarier mehr als noch im alten Europäischen Parlament stellen wird. Besonders interessant: Im Anschluss an die Europawahl 2014 wurde erstmalig der Präsident der Europäischen Kommission vom Europäischen Parlament gewählt, was eine Aufwertung bedeutete. Neben dem Brexit ist die Europawahl das Großereignis in der europäischen Politik schlechthin in diesem Jahr. 2018 konnten wir aufgrund des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits, der Unstimmigkeiten zwischen Brüssel und Rom über die italienische Schuldenpolitik oder der Brexit-Verhandlungen sehen, wie sehr die Politik die Börsen beeinflussen kann. Obwohl es heißt, dass politische Börsen kurze Beine haben und die Politik nur einen kurzfristigen Einfluss auf die Kursbewegungen hat, kann dieser Einfluss manchmal sehr intensiv sein. Wie intensiv dieser im Fall der Europawahl 2019 sein wird, erfahren Anleger in wenigen Wochen.

Bildquelle: Pixabay / hpgruesen

In Frankreich tut sich einiges

Ob Emmanuel Macron und seine Bewegung „La République en Marche“ eine ähnliche Euphorie wie rund um die 2017er-Präsidentschaftswahlen erzeugen können, darf bezweifelt werden. Europawahlen zeichnen sich häufig dadurch aus, dass die Wahlbeteiligung relativ gering ist. 2014 lag diese bei 42,6 Prozent, in Deutschland immerhin noch bei 48,1 Prozent. Zudem wird die Gelegenheit von unzufriedenen Wählern gerne genutzt, um der Regierung einen Denkzettel zu verpassen. Auch wenn ein solcher erfolgen sollte, sind die von Macron angestoßenen Reformen wichtig. Zum Beispiel versucht er die starren Strukturen am französischen Arbeitsmarkt aufzubrechen und liefert sich einen erbitterten Kampf gegen die in dem Land traditionell sehr starken Gewerkschaften. Zuletzt kamen die Gelbwesten-Proteste hinzu. Mittel- bis langfristig könnte Frankreich von den Reformen profitieren, auch wenn sie Macron politisch schaden sollten. Auch an den Finanzmärkten hat man längst vernommen, dass sich in Frankreich einiges bewegt. Entsprechend dürften auch französische Unternehmen als Investment interessanter geworden sein. Allerdings ist es für einzelne Privatanleger nicht immer einfach, sich ein passendes Portfolio zusammenzustellen. Die Einzeltitelauswahl sollte man Experten überlassen.

Die Solactive AG hat dazu den entsprechenden Index zusammengestellt. Der Solactive French Election Basket Index wurde bereits Anfang April 2017 aufgelegt. Er enthält acht Aktien aus Frankreich. Der Zertifikateanbieter Morgan Stanley hat ihn mithilfe verschiedener Hebelprodukte wie Mini Futures und Faktorzertifikate investierbar gemacht. Zu diesen Produkten gehört beispielsweise der Schein mit der Wertpapierkennnummer WKN: MF160D. Mit seiner Hilfe hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrundeliegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrundeliegenden Index teil. Erreicht oder unterschreitet der Index-Stand bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Der zugrundeliegende Korb aus Aktien besteht aus acht Werten. Neben dem Telekommunikationsanbieter Orange (WKN: 906849 / ISIN: FR0000133308), Europas größter Baukonzern Vinci (WKN: 867475 / ISIN: FR0000125486) und den Banken Natixis (WKN: 853760 / ISIN: FR0000120685), BNP Paribas (WKN: 722734 / ISIN: US05565A2024) sowie Crédit Agricole (WKN: 982285 / ISIN: FR0000045072) sind auch die drei größten Immobilienkonzerne des Landes Bestandteil des Index. Unter diesen Werten dürfte es im Vorfeld der Europawahl 2019 besonders spannend zugehen.

Bildquelle: Pixabay / hpgruesen

Wochenrückblick KW16: DAX – Nur der Auftakt zu etwas noch Größerem?

0
Bildquelle: markteinblicke.de

So schnell kann es gehen. Gerade diskutieren Anleger noch über Unsicherheitsfaktoren wie den Brexit oder den ungelösten Handelsstreit zwischen China und den USA, nur um kurz darauf festzustellen, dass der DAX trotz all der Risiken einen deutlichen Satz nach oben gemacht hat.

Das wichtigste deutsche Börsenbarometer legte eine beeindruckende vorösterliche Kursrallye hin. Die 12.000-Punkte-Marke wurde überquert. Am Gründonnerstag war dann auch die Marke von 12.200 Zählern fällig. Ein Jahreshoch jagt derzeit das nächste.

In den USA läuft es noch besser. Apple und Qualcomm sorgten dafür, dass der Technologieindex NASDAQ100 einen neuen Rekordstand erreichen konnte. Wer hätte dies vor rund einem halben Jahr noch gedacht, als die Börsen geradezu verrücktspielten.

Nach Ostern kann es genauso positiv weitergehen…

Deutschland

Cloud Computing und Big Data gehören weiterhin zu den heißesten Börsenthemen. Kein Wunder, dass SAP unter den DAX-Konzernen die mit Abstand höchste Marktkapitalisierung vorzuweisen hat. Mehr dazu hier.

Die Wirecard-Aktie macht heute einen kräftigen Sprung nach vorne. Der Kurs wird durch die Meldung befeuert, dass die BaFin Strafanzeigen gegen diverse Personen gestellt hat, die in den Wirecard-Skandal verwickelt sein könnten. Mehr dazu hier.

Anleger fragen sich, ob sich die milliardenschwere Versum-Übernahme für den Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck auszahlen wird. Mehr dazu hier.

In nur knapp zwei Wochen korrigierte Evotec um 14 Prozent. Der Rücksetzer könnte sich im Nachhinein als tolle Einstiegschance herausstellen. Mehr dazu hier.

International

Jahrelang enttäuschte Nestlé Anleger mit einem schwachen Umsatzwachstum. Inzwischen zeigen sich jedoch die Früchte der neuen Strategie. Investoren sind begeistert. Mehr dazu hier.

Sollten die Fahrzeuge des kalifornischen Elektrowagenbauers Tesla am Ende nur dazu taugen, die CO2-Bilanz der traditionellen Branchengrößen wie Fiat Chrysler aufzuhübschen. Derzeit könnte man mal wieder diesen Eindruck gewinnen. Mehr dazu hier.

Ende 2018 war es mal wieder so weit. Einige Marktteilnehmer wollten Apple beschreiben. Das China-Geschäft lief schleppend. Die iPhones verkauften sich nicht mehr so gut wir früher. Auch ein Grund, warum der Konzern mit dem Apfel im Logo die genauen Smartphone-Absätze nicht mehr ausweisen wollte. Mehr dazu hier.

Netflix selbst hat keine Angst vor Disney. Allerdings zeigt der Umstand, dass die Disney-Aktie jüngst auf ein Allzeithoch schoss, während die Anteilsscheine von Netflix kaum vom Fleck kamen, dass der Markt in dieser Hinsicht offenbar anderer Meinung ist. Und nun konnte Netflix mit seinem Ausblick nicht überzeugen. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten wird es in der kommenden Woche richtig spannend. Die aktuelle Berichtssaison läuft auf Hochtouren. Der Anlegerblick richtet sich unter anderem auf Coca-Cola, Procter & Gamble, Twitter, eBay, Snap (Dienstag); Boeing, Caterpillar, Facebook, Microsoft, PayPal, Tesla, Visa, SAP, Novartis (Mittwoch); Newmont Mining, Nokia, Amazon, Intel, Starbucks, Bayer (Donnerstag); Chevron, ExxonMobil, Sanofi, Sony, Daimler (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: markteinblicke.de

Bestechungsvorwürfe gegen Andritz, Aktie mit neuem Kaufsignal!

0
Bildquelle: Pressefoto Andritz

Eine Tochtergesellschaft von Andritz (WKN: 632305 / ISIN: AT0000730007) hat angeblich Zahlungen für einen Auftrag in Venezuela geleistet. Laut der österreichischen Recherche-Plattform Addendum behauptet dies ein ehemaliger Geschäftsführer, dem zufolge Millionenzahlungen über dubiose Beraterverträge abgewickelt wurden. Abgespielt haben soll sich dies rund um die Modernisierung des venezolanischen Riesenwasserkraftwerks Guri vor über zehn Jahren. Der Auftragswert betrug damals rund 100 Mio. Euro und ging etwa zu gleichen Teilen an die beiden Konsortialpartner Andritz und Voith Siemens Sao Paulo, teilte Andritz im Januar 2007 mit.

Fall nicht vollständig aufgeklärt
Laut Andritz konnten die angeblichen Schmiergeldzahlungen nicht vollständig aufgeklärt werden. „Es gab keine Beweise für Korruption, aber auch keine Sicherheit für das Gegenteil“, so ein Andritz-Pressesprecher. Der Andritz-Vorstand hatte von den Vorwürfen bereits Mitte März 2012 erfahren. Zwei Tage später wurde der Vorstandsbeschluss zur internen Überprüfung gefasst, konkretisierte der Sprecher.

Nachdem die Vorwürfe vom früheren Geschäftsführer einer Tochterfirma in Mexiko Ende August 2014 „konkreter und ausführlicher“ wiederholt worden waren, wurde eine weitere Revision der Compliance-Abteilung mit zusätzlicher externer Unterstützung durchgeführt, die den Fall aber eben nicht vollständig aufklärte. Damit lässt der steirische Anlagenbauer offen, was genau an den Anschuldigungen rund um die Schmiergeldzahlungen dran ist.

Gewinneinbruch, aber …
Andritz-Anleger reagierten gelassen auf die Bestechungsvorwürfe gegen Andritz. Die Aktie hat seit Anfang April über 10 Prozent zugelegt. Ein Hauptgrund für den jüngsten Kursschub dürften die Geschäftszahlen für das abgeschlossene Jahr 2018 sein. Zwar sank der Gewinn im Vergleich zu 2017 aufgrund von Rückstellungen für geplante Restrukturierungskosten um 16 Prozent auf 220 Mio. Euro. Doch der Umsatz ist um 2 Prozent auf 6 Mrd. Euro geklettert.

Positiver Ausblick für 2019!
Laut Andritz ist die Nachfrage in allen Geschäftsbereichen gestiegen. Besonders stark fällt dabei die Entwicklung der Aufträge aus. So hat der Auftragsbestand im Vergleich zu 2017 sogar von 6,4 Mrd. Euro auf 7,1 Mrd. Euro zugelegt (+11 Prozent). Aus diesem Grund erwartet Andritz für das laufende Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatzanstieg und eine Erhöhung der Rentabilität.

Neues Kaufsignal eröffnet Gewinnpotenzial von 28 Prozent!
An der Börse hat Andritz am Donnerstag ein neues Sechs-Wochen-Hoch und damit ein neues Kaufsignal generiert. Durch die jüngsten Kursgewinne nimmt die Aktie jetzt Anlauf auf die bei 44,80 Euro verlaufende 200-Tage-Linie und das 2019er-Hoch bei 44,94 Euro. Gelingt der Wechsel in den langfristigen Aufwärtstrend und der Ausbruch über das bisherige 2019er-Top, dürfte die Aktie das September-2018-Jahreshoch bei 52,90 Euro ins Visier nehmen. Danach eröffnet sich Bewegungspotenzial bis zum 2017er-Jahreshoch (54,90 Euro). Mittelfristig errechnet sich so eine Kursgewinnperspektive von 28 Prozent.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Andritz-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen HVB Turbo Bull (WKN: HX8ELB / ISIN: DE000HX8ELB3). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear auf Andritz (WKN:  HU9K9Y/ ISIN: DE000HU9K9Y7).

Bildquelle: Pressefoto Andritz

VW-Aktie: Was ist noch drin?

0
Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Nach einer schwierigen Phase blicken Anleger nun offenbar auf die Chancen, die die Elektromobilität oder das autonome Fahren großen Autokonzernen wie Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) bieten. Dabei genießen die Wolfsburger als klarer Branchenriese klare Vorteile. Auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die VW-Aktie derzeit kaufenswert.

Zusammenfassung:
– „Long“, im neuen Aufwärtstrend (1) durch Kaufsignal (2) durch Überschreiten Doppel-Top bei 154,00 €. Bestätigendes Kaufsignal (3) bei Überschreiten Doppel-Top bei 159,00 €. Bruch Abwärtstrendlinie (4)
– Kursziel 199,00 € (+21% Gewinn!)

Trend und Kursziele:
Trend: Long im neuen Aufwärtstrend (1) durch Kaufsignal (2).
Kursziel: (vertikale Methode) 199,00 € (+21% Gewinnchance).
Gültigkeit: Kaufsignal gültig solange Kurse über 136,00 € (5). Trendbruch nach unten bei Unterschreiten der Hausse-Linie (1), aktuell bei Kursen unter 140,00 €.

Gültige Signale:
Kaufsignal durch Überschreiten Doppel-Top von 154,00 € (2). Bestätigendes Kaufsignal bei Doppel-Top von 159,00 € (3).

Stopps (Ausblick):
Stop-Loss: Kurse unter 136,00 € (5).
Trendbruch nach unten: Kurse unter 140,00 €.
Unterstützung: Bereich 140,00 € (Kreuzunterstützung)

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der VW-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VA7UCH / ISIN: DE000VA7UCH6) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VA9BR2 / ISIN: DE000VA9BR26) die Gelegenheit auf fallende Kurse der VW-Aktie zu setzen.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

DAX-Bullen lassen sich nicht abschütteln, Deutsche Post darf Briefporto kräftig erhöhen

0
Bildquelle: markteinblicke.de

Enttäuschende Nachrichten aus der deutschen Industrie hatten am heutigen Donnerstag für einen schwachen Handelsauftakt im DAX gesorgt, allerdings konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer im weiteren Tagesverlauf in die Gewinnzone drehen und die positive Entwicklung der vergangenen Tage fortsetzen. 

Das war heute los. Dabei bewegte sich der DAX im Bereich um die Marke von 12.200 Punkten. Die Enttäuschung über den IHS-Markit-Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie, der im April zwar leicht um 0,4 Punkte anstieg, jedoch mit 44,5 Punkten deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern landete, hielt nicht lange an. Stattdessen konzentrierten sich DAX-Anleger darauf, mit einem Erfolg in das lange Osterwochenende zu gehen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute vor allem Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) eine überzeugende Vorstellung abliefern. Die Aktie des Automobilkonzerns legte zeitweise um rund 2 Prozent an Wert zu. Für die gute Stimmung unter Anlegern hatte vor allem ein „Manager Magazin“-Bericht gesorgt, wonach die Schwaben vor allem bei Mercedes-Benz, aber auch in der Lkw-Sparte, kräftig sparen wollen, um die hohen Entwicklungsausgaben stemmen zu können.

Im Gegensatz dazu landete die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 4 Prozent am Indexende. Anleger hatten dabei vor allem das nahende Ende des von der Finanzaufsicht BaFin verhängten Leerverkaufsverbots im Auge.

Im Fokus stand heute auch die Deutsche Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004). Die Aktie des ehemaligen Staatsmonopolisten kletterte zeitweise um etwa 2 Prozent in die Höhe, nachdem die Bundesnetzagentur dem Unternehmen bei der anstehenden Briefportoerhöhung einen sehr hohen Spielraum eingeräumt hatte.

Das steht in der kommenden Woche an. Nach dem langen Osterwochenende müssen Anleger hierzulande einen zusätzlichen Tag warten, bis es in Sachen Konjunkturdaten richtig interessant wird. Am Mittwoch wird das ifo Geschäftsklima veröffentlicht. Angesichts der Aufhellung bei den ZEW-Konjunkturerwartungen dürften die Chancen nicht schlecht stehen, dass auch das ifo Geschäftsklima eine positive Überraschung bereithält. Zu den weiteren Wochenhighlights gehört die Bekanntgabe der US-BIP-Daten für das erste Quartal 2019. Diese werden am Freitag veröffentlicht. Außerdem nimmt die aktuelle Berichtssaison so richtig Fahrt auf. Zu den Highlights zählen die Quartalsberichte von Facebook, Microsoft, SAP, Tesla (Mittwoch); Amazon, Bayer (Donnerstag); und Daimler (Freitag).

DAX-Produkte für Dienstag.

DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DC1NM9 / DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B7G.
Weitere DAX-Produkte gibt es hier.

Weitere Daten gibt es hier:


Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
Zur kostenfreien Anmeldung geht es hier.

Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2019

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: markteinblicke.de

Steuer ohne Grund

0
Bildquelle: markteinblicke.de

Schaut man auf die momentanen Diskussionen rund um das Wohnen, gibt es vor allem zwei Themen, die Deutschland umtreibt: Wohnen ist zu teuer und es wird zu wenig gebaut. Müsste es dann nicht eine Selbstverständlichkeit sein, Bauen attraktiver und Wohnen erschwinglicher zu machen?

Weit gefehlt – denn es wirkt wie ein Treppenwitz der Steuerpolitik, wenn nun in der aktuell geplanten Reform die Grundsteuer nach dem Wert ermittelt werden soll. Denn das erhöht ja gerade die sowieso schon hohen Preise von Grundstücken und Wohnflächen in vielen Städten.

Diese Erhöhung belastet Mieter und Eigentümer – egal, ob die Mietnebenkosten über die Umlage nach oben angepasst werden oder die Immobilie zu teuer wird, um sie überhaupt zu erwerben.

Sprudelnde Steuereinnahmen

So schafft man weder neuen Wohnraum noch günstigere Mieten. Aus politischer Sicht im Fokus steht wohl eher, für die Kommunen diese Finanzierungsquelle noch sprudelnder zu gestalten – geschickt abgelenkt durch eine hochkomplexe Berechnung im neuen Reformkonzept, die kaum zu durchschauen ist. Schon bisher verteuert die Steuer Immobilien um jährlich 14 Mrd. Euro.

Würde dieses Geld wenigstens genutzt, um damit Wohninfrastruktur wie Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung zu finanzieren, wie es in anderen Ländern üblich ist … Aber nicht hierzulande, da gibt es on top noch Gebühren, Abgaben und Steuern dafür.

Aufgeblähte Nebenkosten

Überhaupt sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Deutschland im Vergleich besonders hoch. Hauskäufer in Deutschland zahlen schon mal ein Siebtel mehr nur dafür, das Haus kaufen zu dürfen. Bei den steigenden Preisen erhöhen sich die Nebenkosten dann ja auch prozentual gleich mit. Und diese Posten wie Steuer, Maklerprovisionen oder Notargebühren – das wird häufig vergessen – werden vom Baukredit nicht abgedeckt. Eine nicht selten entscheidende Hürde mehr, sich eine Immobilie nicht leisten zu können.

Wie wäre es also, die brennenden Themen zur Wohnsituation in Deutschland aus der Sicht derer zu betrachten, die Wohnraum finanzieren – ob als Mieter oder Eigentümer. Das würde helfen.

Ein Beitrag von Dr. Stefan Schulte

Er ist Head of Marketing und Data Science bei der PlanetHome Group GmbH. Mit mehr als 600 Mitarbeitern an mehr als 100 Standorten in Deutschland und Österreich ist die PlanetHome Group einer der führenden Dienstleister rund um die Immobilie.
Mehr Informationen unter www.planethome.com

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: markteinblicke.de

Nestlé: Beschleunigtes Wachstum in Sicht

0
Bildquelle: Nestlé

Jahrelang enttäuschte Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) Anleger mit einem schwachen Umsatzwachstum. Inzwischen zeigen sich jedoch die Früchte der neuen Strategie. Investoren sind begeistert.

Die Aktie des Schweizer Nahrungsmittelriesen notiert im Bereich ihres Allzeithochs. Dank des jüngsten Kursanstiegs kann sich die charttechnische Ausgangslage mehr als nur sehen lassen. Jetzt wurden neue Geschäftszahlen vorgelegt.

Im ersten Quartal des Jahres 2019 lag das organisches Umsatzwachstum bei 3,4 Prozent. Die Erlöse lagen bei 22,2 Mrd. CHF. Besonders gut lief es zuletzt in den Bereichen Babynahrung und Tiernahrung. Zudem wurden die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt. So sollen das organische Umsatzwachstum und die operative Ergebnismarge verbessert werden.

Aus Sicht der Analysten bei Vontobel verzeichnete Nestlé zuletzt ein hochwertiges Wachstum, wo sich die 2018 ergriffenen Maßnahmen allmählich auszahlen würden. Auf Analystenseite sieht man in den kommenden Quartalen sogar eine Beschleunigung des Wachstums. Daher bleibt es im Fall der Nestlé-Aktie bei der „Buy“-Einschätzung und einem Kursziel von 100,00 CHF.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Nestlé-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des SMI-Wertes Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VN53VM / ISIN: DE000VN53VM4) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VF3K7Z / ISIN: DE000VF3K7Z6) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Nestlé-Aktie zu setzen.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Nestlé

Tesla ist nicht unterzukriegen

0
Bildquelle: Pressefoto Tesla

Sollten die Fahrzeuge des kalifornischen Elektrowagenbauers Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) am Ende nur dazu taugen, die CO2-Bilanz der traditionellen Branchengrößen wie Fiat Chrysler (WKN: A12CBU / ISIN: NL0010877643) aufzuhübschen. Derzeit könnte man mal wieder diesen Eindruck gewinnen.

Aktuell steht Tesla verstärkt unter Druck. Es ist nicht das erste Mal. Tesla nahm die Basisversion seines Hoffnungsträgers „Model 3“ zum Preis von 35 000 US-Dollar trotz großer Ankündigungen schon wieder aus dem Online-Angebot, während die jüngsten Auslieferungszahlen enttäuschten. Zudem fuhr Hedgefonds-Manager und bekennender Tesla-Shorty David Einhorn eine weitere Attacke gegen Tesla. Wie gut, dass Konzernchef Elon Musk seinen Optimismus nicht verloren hat.

Immerhin versprach Elon Musk, dass Tesla in den kommenden zwölf Monaten 500.000 Autos bauen möchte. Wollen wir hoffen, dass diese Ankündigung zuvor abgesprochen war. Andernfalls gäbe es wieder einmal Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC. Gerade Musks Ankündigungen zu den Produktionszahlen des Konzerns wurden zuletzt von Behördenseite bemängelt.

FAZIT. Die schwachen Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2019 sind nicht die ersten Probleme für Tesla auf dem Weg zur Weltmarktspitze und es werden nicht die letzten gewesen sein. Bisher fanden Konzernchef Elon Musk und seine Mitarbeiter immer eine Lösung. Zudem wartete Tesla jetzt schon mit einigen Erfolgen auf. Beispielsweise ist das „Model 3“ die bestverkaufte mittelgroße Premium-Limousine in Nordamerika. Außerdem sollte das neue Produktionswerk in Shanghai für Entlastung sorgen.

Anleger, die von der Stärke von Tesla überzeugt sind, können mit einem passenden Hebelprodukt (WKN: VA7B38 / ISIN: DE000VA7B387) überproportional von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem entsprechenden Short-Produkt (WKN: VF3FMC / ISIN: DE000VF3FMC1) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto Tesla

Wirecard – Was kommt als Nächstes?

0

Immer wieder Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) – nachdem die Aktie des Fintech-Unternehmens zuletzt deutlich zulegen und dabei über die 120-Euro-Marke klettern konnte, gerät die Erholungsbewegung am heutigen Gründonnerstag ins Stocken. Dabei wäre die 120er-Schwelle doch das ideale Sprungbrett für einen Satz zurück in die Schiebezone zwischen 130 und 145 Euro! Von einer Rückkehr in den Aufwärtstrend und Kursen oberhalb von 150 Euro ganz zu schweigen…

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Prime Quants / Pressefoto Wirecard

Bauer: Abwärtstrend durchbrochen

0
Bildquelle: Pressefoto Bauer AG

Die Aktie des Bauunternehmens und Baumaschinenherstellers Bauer (WKN: 516810 / ISIN: DE0005168108) gehört auch zu den Papieren, die ihren Besitzern traditionell gute Nerven abverlangen (Abwärtstrend von 2007/2008 bis 2017). Derzeit allerdings befindet sich die Aktie, nach einem schlimmen Jahr 2018, wieder auf dem Weg nach oben. Dabei wurde jetzt der Abwärtstrend durchbrochen und der Trendfolgeindikator gab ein Kauf-Signal.

Wie sieht es wirtschaftlich bei Bauer aus? Vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzen aus einer Gesamtleistung von 1,69 Milliarden Euro einen Betriebsgewinn (Ebit) von 100,1 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 24,1 Millionen Euro. Daraus ergab sich ein Gewinn je Aktievon 1,32 Euro, was zu einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von akzeptablen 14,9 führt.

Für das laufende Jahr wird eine Gesamtleistung von 1,7 Milliarden Euro, ein Betriebsgewinn (Ebit) von 95 Millionen Euro und ein Ergebnis nach Steuern „deutlich über Vorjahr“ erwartet. Wird von einem Gewinn je Aktie von 1,58 Euro ausgegangen, würde das ein prognostiziertes KGV von guten 12,5 bedeuten…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Bauer AG

Wirecard bleibt im Zentrum der Aufmerksamkeit

0
Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die unklaren Brexit-Entwicklungen schüren die Unsicherheit der Anleger. Der comdirect Brokerage Index sank im März auf 102,1 Punkte. Ein Wert über 100 zeigt, dass comdirect Kunden mehr kaufen als verkaufen. Die Tradeaktivität der Privatanleger lag jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Dies teilte die Commerzbank-Tochter comdirect mit.

„Der Börsenmonat war insgesamt zäh und geprägt von den Unsicherheiten rund um den Brexit. Außerdem fehlen klare Kaufimpulse. Dadurch ist kein klarer Trend erkennbar und vor allem einzelne Aktien sorgen für Aufmerksamkeit“, sagt Andreas Lipkow, Marktexperte bei comdirect und ergänzt: „Die verhaltene Stimmung der Anleger zeigt sich am deutschen Leitindex DAX, der im März weitestgehend auf der Stelle trat. Immerhin war eine leicht positive Tendenz erkennbar.“

Wie in den vergangenen Monaten, stand das deutsche Technologieunternehmen Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Aktie befand sich wiederholt auf Platz eins der meistgekauften sowie meistverkauften Einzeltitel. „In einigen Nachrichtenbeiträge ist von Zweifeln an der Werthaltigkeit des Asiengeschäfts von Wirecard die Rede. Diese Spekulationen und die damit verbundenen starken Kursbewegungen führten erneut zu einer extrem hohen Handelsaktivität“, erklärt Lipkow die Entwicklungen.

Auf Platz zwei der Top-Käufe und der Top-Verkäufe folgte der Chemie- und Pharmakonzern Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). „Nachdem einem ersten Kläger in den USA rund 80 Mio. US-Dollar Schadensersatz zugesprochen wurde und aktuell weitere 11.000 Glyphosat-Klagen ausstehen, steht Bayer bei risikobereiten Anlegern im Fokus“, so Lipkow. Sowohl auf Platz vier der beiden Top-Listen stand im März die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001). „Hier treiben ganz klar die Fusionsgerüchte mit der Deutschen Bank die Handelsaktivitäten“, erläutert Lipkow. BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) auf Platz drei und Daimler auf Platz fünf schlossen die Top-Käufe im März ab, heißt es weiter.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Wohnimmobilien: Weitere maßvolle Preisanstiege erwartet

0
Bildquelle: markteinblicke.de

Drei Monate lang waren die Preise für private Wohnimmobilien mutmaßlich im Winterschlaf. Im März folgte das erwartete Erwachen. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des EUROPACE-Hauspreis-Index EPX für März 2019.

Demnach seien die Immobilienpreise im bundesdeutschen Durchschnitt um 1,04 Prozent im Vergleich zum Vormonat angestiegen. Bei Wohnungen war der Preisanstieg laut EUROPACE mit 2,01 Prozent im Vergleich zu Februar besonders stark. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Wert hier mit 9,92 Prozent besonders hoch. Neubauhäuser verteuerten sich im Vergleich dazu nur um gemäßigte 0,83 Prozent (6,16 Prozent zu März 2018), Bestandshäuser gar nur um 0,20 Prozent (8,23 Prozent), heißt es weiter.

„Wie vermutet, war die ‚Winterstarre‘ zwar vergleichsweise lang, doch von nachhaltig konstanten oder gar fallenden Preisen bei privaten Wohnimmobilien konnte nicht ausgegangen werden“, so Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG. „Wir erwarten auch für die nächsten Monate weitere maßvolle Preisanstiege. Die Nachfrage übersteigt das Angebot weiterhin in den meisten Lagen deutlich.“

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: markteinblicke.de

Kleine Presseschau vom 18. April 2019

0
Bildquelle: markteinblicke.de

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Bielmeiers Blog: Europäische Politik gewinnt an Bedeutung

Bielmeiers Blog: Deutsche Industrie spürt den Gegenwind

finanz-szene.de: „Fall Wirecard“ – Hoffentlich weiß die Bafin, was sie da tut

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

FAZ: Post darf größte Porto-Erhöhung der Geschichte in die Wege leiten

The Motley Fool: Wow, Sixt-Aktie plus 38 % – aber warum?

finanz-szene.de: Warum die Commerzbank der Gewinner des Fusionsdebatte ist

Börse-Online: Osram-Aktie: Konzern dementiert Bericht über wachsende Skepsis zu Übernahme

ARD-Börse: Puma macht seine Aktien billiger

boersengefluester.de: bet-at-home.com: Fast forward

ARD-Börse: Nestlé beschleunigt sein Wachstum

FAZ: So viel Geld nimmt Pinterest durch den Börsengang ein

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: markteinblicke.de

marktEINBLICKE um 12: DAX dreht in die Gewinnzone, Deutsche Post darf ordentlich zulangen

0
Bildquelle: markteinblicke.de

Am Gründonnerstag kann der DAX nach einem eher verhaltenen Auftakt in die Gewinnzone drehen. Dieses Mal sind es positive Unternehmensnachrichten, die dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer Auftrieb verleihen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX

+0,2%

12.178

MDAX

-0,2%

25.748

TecDAX

-0,3%

2.806

SDAX

-0,3%

11.692

Euro Stoxx 50

+0,2%

3.484

 

Die Topwerte im DAX sind Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000), Deutsche Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) und SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). SAP profitiert wie so häufig von den starken Aussichten für das Cloud-Geschäft der Walldorfer. Die Deutsche-Post-Aktie profitiert wiederum von der Aussicht auf eine saftige Briefportoerhöhung.

DAX long DAX short
WKN HU2NZR HU80D7
Basispreis (Strike) 8.839,71 Pkt. 14.541,49 Pkt.
Knock-out-Barriere 8.930,00 Pkt. 14.460,00 Pkt.
Einlösungstermin open end open end
Hebel 3,67 5,10
Kurs (23.4.19 11:37) 33,30 € 23,66 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1255 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,1301 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8849 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 63,70 US-Dollar je Barrel 0,1 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 0,3 Prozent auf 71,44 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.276,30 US-Dollar je Unze (+0,2 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,2% 26.367
NASDAQ100-Future -0,2% 7.676
S&P500-Future -0,2% 2.895

 

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: markteinblicke.de

Nasdaq auf Rekordniveau – Pinterest-Aktien vor Börsengang gefragt

0

Der Börsengang von Pinterest (WKN: A2PGMG / ISIN: US72352L1061) könnte ein großer Erfolg werden. Die Bookbuilding-Spanne lag bei 15 – 17 Dollar, der Ausgabepreis betrug jetzt sogar 19 Dollar. An der Nasdaq sorgte die Einigung von Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) und Qualcomm (WKN: 883121 / ISIN: US7475251036)  im Patentstreit für Rückenwind und sorgte für neue Rekordstände. Cornelia Frey blickt auf die wichtigsten Themen an den Finanzmärkten.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Pressefoto Börse Stuttgart

RSS
Facebook
YouTube
Instagram