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Öl, Gold und die Märkte abseits von Aktien

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Bildquelle: markteinblicke.de

So lange ist es gar nicht her, dass an den Ölmärkten wundersame Dinge beobachtet werden konnten. Im April 2020 waren die Notierungen erstmals in den negativen Bereich gerutscht. Die weltweite Corona-Pandemie hatte für Kontakt- und Reisebeschränkungen sowie Lockdowns gesorgt. Angesichts der drastisch zurückgefahrenen wirtschaftlichen Aktivität fiel auch die Ölnachfrage.

OPEC+ musste reagieren

Zum Ende des Jahres hat sich die Lage etwas entspannt. Zudem lassen die Corona-Impfungen auf eine wirtschaftliche Erholung hoffen. Der derzeitige deutsche Lockdown zeigt allerdings auch, dass diese Erholung möglicherweise nicht ganz so schnell vonstatten gehen dürfte wie erhofft. Entsprechend galt es für die OPEC+ zu Beginn des Jahres 2021 zu reagieren.

Brent-Chart: Börse Stuttgart

Diese will die Ölproduktion angesichts der schwierigen Marktlage zurückfahren. Allen voran das Schwergewicht der Organisation, Saudi-Arabien. Das Königreich hatte überraschend verkündet, seine Produktion in den Monaten Februar und März um 1 Million Barrel pro Tag senken zu wollen, während die anderen Mitglieder diese weitgehend konstant halten oder sogar leicht erhöhen werden.

Ölpreise auf 11-Monats-Höchstständen

Dieser Schritt trug dazu bei, dass die Ölpreise zuletzt auf neue 11-Monats-Höchststände klettern konnten. Zumal die Präsidentschaft Joe Bidens und die Kontrolle der Demokraten über beide Kammern des US-Kongresses die Wahrscheinlichkeit für weitere US-Corona-Hilfspakete und damit die Ankurbelung der größten Volkswirtschaft der Welt erhöhen.

Unlimited Turbo-Optionsschein auf Oil Brent Future Mar 2021
WKN SB7SA5
ISIN DE000SB7SA55
Emissionstag 5. Januar 2021
Produkttyp Optionsschein
Emittent Société Générale

Wenig Aufregung beim Goldpreis

Bildquelle: Pixabay / stux

Zum Jahreswechsel erlebten die Bitcoin-Notierungen einen unglaublichen Schub und erreichten Anfang 2021 ein neues Rekordhoch bei knapp 41.600 US-Dollar. Innerhalb von wenigen Tagen folgte jedoch der Absturz auf knapp 30.600 US-Dollar. Deutlich weniger aufregend als auf dem Markt für Kryptowährungen ging es zuletzt beim Goldpreis zu.

Der Preis des gelben Edelmetalls pro Feinunze drehte um die Marke von 1.900 US-Dollar, nachdem im Vorjahr erstmals die Marke von 2.000 US-Dollar geknackt werden konnte. Die Unsicherheiten rund um die Corona-Krise hatten dem Goldpreis für das Jahr 2020 noch ein Plus von rund 25 Prozent beschert.

Gold-Chart: Börse Stuttgart

Mitverantwortlich für die erhöhte Investorennachfrage nach dem sogenannten Sicheren Hafen waren auch die Unsicherheiten in Bezug auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen und die lange Zeit stockenden Brexit-Verhandlungen. Inzwischen ist jedoch in beiden Fällen die Luft deutlich raus. Die EU und Großbritannien konnten sich am Ende doch noch auf einen Deal einigen.

Außerdem wird der Demokrat Joe Biden am 20. Januar 2021 in das Weiße Haus einziehen – trotz des Versuchs von Donald Trump, die Wahlergebnisse anzufechten und der jüngsten gewalttätigen Proteste von Trump-Anhängern in Washington. Außerdem bleibt die Stimmung an den Börsen positiv, so dass Alternativen wie Gold, die ohnehin keine Verzinsung abwerfen, kurzfristig für Anleger weniger interessant sein könnten.

Gold Mini Short 
WKN KB6LQD
ISIN DE000KB6LQD8
Emissionstag 6. August 2020
Produkttyp Hebelzertifikat
Emittent Citigroup

Schwacher Dollar

Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures

Dem Euro ist im vergangenen Jahr eine beeindruckende Kursrallye im Vergleich zum US-Dollar gelungen. 2020 legte die europäische Gemeinschaftswährung rund 9 Prozent an Wert gegenüber dem Greenback zu. Erst zu Beginn des neuen Jahres kam diese Rallye zum Erliegen.

Das zwischenzeitliche Hoch wurde bei 1,2351 US-Dollar erreicht. Inzwischen konnte sich der US-Dollar erholen. Zu dieser Erholung haben verschiedene Faktoren beigetragen. Die gewalttätigen Proteste in Washington und der Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol haben den Bemühungen des Noch-Präsidenten, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen vom 3. November 2020 anzufechten, ein Ende gesetzt.

EUR/USD-Chart: Börse Stuttgart

Stattdessen soll nun die Machtübergabe am 20. Januar möglichst reibungslos über die Bühne gehen. Darüber hinaus haben sich die Demokraten mit zwei Siegen in den Nachwahlen für den US-Senat im Bundesstaat Georgia die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses sichern können. Dies lässt darauf hoffen, dass weitere Corona-Hilfspakete geschnürt werden.

Außerdem könnte die Biden-Regierung versuchen, ein umfassendes Infrastrukturpaket zu verabschieden, um die US-Wirtschaft nach der Corona-Delle anzukurbeln und die in vielen Teilen veraltete Infrastruktur des Landes auf Vordermann zu bringen. Gleichzeitig bleibt es eine Frage, wie die europäische Wirtschaft die erneuten Lockdowns verkraften wird. Sollte die Erholung ins Stocken geraten, würde dies den Euro im Vergleich zum US-Dollar schwächen.

Short Mini Futures auf USD per 1 EUR 
WKN VT1NYY
ISIN DE000VT1NYY2
Emissionstag 23. März 2011
Produkttyp Hebelzertifikat
Emittent Vontobel

 

Bildquelle: markteinblicke.de

Wochenrückblick KW 2: Nur ein Ausrutscher?

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Bildquelle: markteinblicke.de

Nach der beeindruckenden Rekordjagd aus der Vorwoche und dem erstmaligen Sprung über die Marke von 14.000 Punkten legten DAX-Anleger in dieser Börsenwoche eine Verschnaufpause ein. Belastend wirkten sich unter anderem die Unsicherheiten in Bezug auf die Corona-Entwicklungen aus.

Während die Impfungen hätten schneller vorankommen können fragen sich Marktteilnehmer, wie lange die Lockdowns möglicherweise noch verlängert werden und welchen Einfluss die neu entdeckten Mutationen des Virus haben werden.

News aus Deutschland

Anleger reagierten positiv auf die jüngsten SAP-Zahlen. Allerdings hat der DAX-Konzern noch einen langen Weg vor sich, um zu alter Stärke zurückzukehren. Mehr dazu hier

Nemetsche
Bildquelle: Pressefoto © Norbert Steinhauser/SAP SE

Südzucker konnte zuletzt in einigen Geschäftsbereichen kleine Erfolge einfahren. Dagegen bleibt das traditionelle Geschäft mit Zucker schwierig. Mehr dazu hier

Dank des corona-bedingt zusätzlich angeheizten E-Commerce-Booms konnte die Deutsche Post im Geschäftsjahr 2020 einige neue Rekorde verbuchen. Mehr dazu hier

Internationale Meldungen

Ohne das Coronavirus hätten viele Anleger vermutlich niemals etwas von Firmen wie BioNTech oder Moderna erfahren. Genau diese hochinnovativen Biotechnologieunternehmen sind es jedoch, die mit ihren Corona-Impfstoffen dafür sorgen möchten, dass COVID-19 möglichst schnell der Vergangenheit angehört. Mehr dazu hier

Bildquelle: Pixabay / PIRO4D

Mit dem Kauf von Flugzeugen will Amazon auf den anhaltenden E-Commerce-Boom reagieren und gleichzeitig die Schwäche einiger Airlines ausnutzen. Mehr dazu hier

Shop Apotheke Europe ist in 2020 stark gewachsen. Dies bescherte der Aktie des Online-Apothekenbetreibers am Montag deutliche Kurszuwächse. Mehr dazu hier

Wochenvorschau: Wichtige Unternehmenstermine

Die Berichtssaison zum vierte Quartal 2020 nimmt in der kommenden Woche Fahrt auf. Es berichten unter anderem Bank of America, Goldman Sachs, Netflix (Dienstag); ASML, Morgan Stanley, Procter & Gamble, Alcoa (Mittwoch); IBM, Intel (Donnerstag).

Diese Konjunkturdaten erwarten die Anleger

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Termine 2021 und Handelszeiten an den Börsen

Börse Frankfurt

An der Frankfurter Wertpapierbörse, an der laut der Deutschen Börse ca. 12.000 Aktien, 29.000 Anleihen, Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Products (ETPs) sowie 2.900 Fonds, 1,6 Mio. Zertifikate und Optionsscheine gehandelt werden können, findet generell der Handel auf Xetra von Montag bis Freitag im Zeitraum von 09.00 bis 17.30 Uhr statt.

Abweichend davon sind jedoch die Zeiten von strukturierten Produkten (8.00 bis 22.00 Uhr) und von Anleihen (8.00 bis 17.30 Uhr). Weitere Informationen für Anleger in Bezug auf Handelszeiten oder die Eröffnungs- und Schlussauktionen der Börse Frankfurt findet man hier.

Handelsfreie Tage an der Frankfurter Wertpapierbörse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Für Anleger wichtig zu wissen: Die Tage 1. Juni, 24. und 31. Dezember sind sogenannte Erfüllungstage. Das heißt, diese Tage zählen bei der Abrechnung und Lieferung von Wertpapieren, die in der Regel innerhalb von zwei Tagen erfolgen müssen.

Börse Stuttgart

An der Börse Stuttgart können Anleger Anleihen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie Aktien, Fonds, ETPs sowie die meisten Hebel- und Anlageprodukte sogar von 08.00 bis 22.00 Uhr handeln.

Handelsfreie Tage an der Stuttgarter Börse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Bildquelle: markteinblicke.de

Jungheinrich-Aktie bleibt im Aufwärtstrend

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Bildquelle: Pixabay / iKumpunen

Jungheinrich (WKN: 621993 / ISIN: DE0006219934) kam zuletzt besser durch die Corona-Krise als erwartet. Geholfen haben dem Gabelstaplerhersteller die Maßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung, so dass auch die Jungheinrich-Aktie einen steilen Anstieg hinlegen konnte. Auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist der Nebenwert aus dem SDAX derzeit kaufenswert.

Zusammenfassung:

Long“, im Aufwärtstrend (1) durch Kaufsignal (2) durch Überschreiten Doppeltop bei 38,20 €.
Kursziel 71,00 € (+80 % Gewinn)

Jungheinrich-Chart: Quelle – MarketMaker und eigene Markierungen

Trend und Kursziele:

Trend: Long im Aufwärtstrend (1) durch Kaufsignal (2).
Kursziel: (vertikale Methode) Kursziel 71,00 € (+80 % Gewinnchance).
Gültigkeit: Kaufsignal gültig solange Kurse über 30 € (3). Trendbruch nach unten bei Unterschreiten der Hausse-Linie (1), aktuell bei Kursen unter 17,00 €.

Gültige Signale:

Kaufsignal durch Überschreiten Doppeltop bei 71,00 € (2).

Jungheinrich-Chart: Quelle – MarketMaker und eigene Markierungen

 

Stopps (Ausblick):

Stop-Loss: Kurse unter 30,00 (3).
Trendbruch nach unten: Kurse unter 17,00 €.
Unterstützung: Bereiche 20,00 €, 25,00 €, 30,00 € und 35,00 €

Anleger, die von einer Kurs-Rallye der Jungheinrich-Aktie überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long auf den SDAX-Wert (WKN: MA2JBU / ISIN: DE000MA2JBU6) gehebelt von Kursgewinnen profitieren. Pessimisten haben mit einem Short-Produkt (WKN: MC9VNX / ISIN: DE000MC9VNX3) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pixabay / iKumpunen

LVMH & Co: China und E-Commerce bringen es

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die Luxusgüterindustrie konnte sich den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht ganz entziehen. Die Konzentration auf wachstumsstarke Schwellenländer wie China oder den Bereich E-Commerce sorgt jedoch dafür, dass Branchenriesen wie LVMH oder Richemont die Corona-Krise relativ gut meistern und auch mittel- bis langfristig mit positiven Wachstumsaussichten aufwarten sollten.

Mitte Dezember 2020 haben Bain & Company und die zu Alibaba gehörende Internet-Handelsplattform Tmall die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie veröffentlicht. In dieser ging es um die wachsende Bedeutung des chinesischen Luxusgütermarktes im internationalen Vergleich.

China setzt auf Luxus

Laut Studienergebnissen habe die weltweite Corona-Pandemie einige Prozesse verstärkt. Aufgrund von Reisebeschränkungen haben Chinesen im Frühjahr 2020 verstärkt Luxusgüter im Inland gekauft. Insgesamt soll der chinesische Luxusgütermarkt zuletzt um 48 Prozent auf etwa 346 Mrd. Yuan (umgerechnet 44,0 Mrd. Euro) angewachsen sein.

Während der weltweite Luxusgütermarkt in 2020 Corona-bedingt um rund 23 Prozent geschrumpft sei, wuchs der chinesische Markt um rund 20 Prozent und damit deutlich stärker als noch ein Jahr zuvor (+11 Prozent). 2020 konnte der chinesische Luxusgütermarkt seinen weltweiten Marktanteil fast verdoppeln, 2025 soll China laut Studienergebnissen sogar zum wichtigsten Einzelmarkt aufsteigen.

Bedeutung von E-Commerce wächst

Diese Entwicklung trifft die weltweite Luxusgüterindustrie natürlich nicht unvorbereitet. Seit vielen Jahren ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt der wichtigste Wachstumstreiber der Branche. Die wachsende chinesische Mittelschicht sehnt sich nach Statussymbolen. Außerdem spielt das Internet eine wichtige Rolle.

Entsprechend stellt sich die Branche, die sich seit jeher vor billigen Kopien von Uhren, Handtaschen und anderen Luxusartikeln im Internet fürchtet, verstärkt auf den Bereich E-Commerce. Insbesondere, da dieser in Zeiten von COVID-19 und Lockdowns an Bedeutung zusätzlich an Fahrt gewinnt.

Im Fall des schweizerischen Luxusgüterunternehmens Richemont, das etwa Schmuck von Cartier oder Uhren von IWC Schaffhausen und Jaeger-LeCoultre im Angebot hat, machten die Verkäufe über das Internet zuletzt rund 7 Prozent der Gesamterlöse aus. Welchen Stellenwert der Online-Handel inzwischen genießt, zeigt auch eine Kooperation mit dem chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba.

Bildquelle: Pressefoto Alibaba – Source: www.alibabagroup.com

Richemont und Alibaba in Kooperation

Richemont und Alibaba investieren in den Online-Modehändler Farfetch und helfen ihm bei seinem Expansionsvorhaben in China. Mit von der Partie sind auch weitere Größen aus der Luxusgüterindustrie wie Kering-Großaktionär François-Henri Pinault. Für Richemont ist dieses Projekt besonders wichtig. China löste zuletzt die USA als wichtigsten Einzelmarkt für die Schweizer ab.

Die Bedeutung Chinas sah man auch an den jüngsten Geschäftsergebnissen bei Richemont. Der Schweizer Luxusgüterkonzern hatte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (Ende September) in China einen Umsatzsprung um 78 Prozent vermeldet und damit Schwächen in Europa und den USA ausgeglichen.

Dies ist wenig verwunderlich, da das Wachstum der Luxusgüterbranche in den vergangenen Jahren zunehmend vom Wachstum in China und den größer werdenden Mittelschichten in den Emerging Markets angekurbelt wurde. Wie gut für die Branche, dass diese Länder offenbar mit Corona deutlich besser fertig werden als es in Europa oder den USA der Fall ist.

LVMH endlich am Ziel

Richemont ist bei weitem nicht allein, wenn es darum geht, vom wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und anderer Schwellenländer sowie der wachsenden Mittelschicht und der zunehmenden Bedeutung von E-Commerce zu profitieren. Mit von der Partie ist natürlich auch LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton), der weltweit größte Luxusgüterkonzern.

Bildquelle: Pixabay / webandi

Die Franzosen haben zuletzt außerdem mit der Tiffany-Übernahme für Schlagzeilen gesorgt. Am 7. Januar 2021 konnte LVMH endlich den Abschluss der Übernahme des US-Edel-Juweliers verkünden, nachdem es zeitweise sogar so ausgesehen hatte, als sollte der Deal Platzen und sich die Parteien gegenseitig mit Klagen überhäufen. Der Deal geriet unter anderem aufgrund von COVID-19 ins Wanken.

Auch die Luxusgüterindustrie konnte sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht ganz entziehen. Schließlich ist das Shoppen in Mode-, Schmuck- oder Parfümgeschäften in Zeiten von COVID-19 nicht mehr in der Form möglich wie in der Vergangenheit. LVMH, mit seinen 75 Marken, musste für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf 30,3 Mrd. Euro ausweisen.

Im dritten Quartal lag das Umsatzminus jedoch nur noch bei 7 Prozent. Einige Bereiche hatten sich gegenüber den durch Lockdowns belasteten Geschäften im Frühjahr wieder stabilisieret. Trotzdem hatte man bei dem Unternehmen, das für Marken wie Louis Vuitton, Christian Dior oder Bulgari steht, Kopfschmerzen angesichts der Tiffany-Übernahme.

Börsianer bleiben gelassen

Am Ende konnten sich die Parteien jedoch auf einen niedrigeren Übernahmepreis einigen. LVMH legte 131,50 US-Dollar pro Tiffany-Aktie auf den Tisch. Dies entspricht einem Kaufpreis von rund 15,8 Mrd. US-Dollar.

Der ursprüngliche Preis lag noch bei 135,00 US-Dollar, so dass nun die Kopfschmerzen bei den Franzosen etwas weniger geworden sein dürften. Zumal der Deal vor Corona Sinn gemacht hatte. Schließlich verbessert LVMH auf diese Weise den Zugang zum US-Markt.

Auch an der Börse schienen Anleger keine Kopfschmerzen mehr in Bezug auf Investments in die LVMH-Aktie zu haben. Diese kletterte zuletzt sogar auf neue Höchststände. Neben der neuen Klarheit in Sachen Tiffany-Übernahme ist es auch der Umstand, dass sich zuletzt insbesondere einige für die Luxusgüterindustrie wichtige Märkte von Corona erholen konnten, der für Schwung sorgte. Dazu gehören insbesondere China und die aufstrebenden Schwellenländer Asiens.

Fazit: E-Commerce wird auch für Luxus immer wichtiger

Die Luxusgüterbranche profitiert davon, dass für sie wichtige Märkte relativ gut mit Corona fertig werden. Zudem zwingt die Pandemie sie auch dazu, neue Wege zu gehen und das Thema E-Commerce deutlich ernster zu nehmen, um auf diese Weise mehr Kunden gewinnen zu können.

Index-Zertifikat auf den Vontobel Luxury Performance-Index
WKN VTA3LU
ISIN DE000VTA3LU9
Emissionstag 22. Februar 2013
Produkttyp Partizipationszertifikat
Emittent Vontobel

 

Bildquelle: markteinblicke.de

Niedrigste Zinsen prägen Kapitalmarktperspektiven

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Bildquelle: markteinblicke.de

Da die faktische Übernahme der Präsidentschaft durch Biden nicht infrage steht, dürfte das Thema möglicher politischer Turbulenzen an den Kapitalmärkten kaum für Bewegung sorgen. Für die Börsen ist kurzfristig die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und die Vorgehensweise der Regierungen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung besonders relevant.

Sowohl in den USA als auch in Europa steigen die Fallzahlen nach wie vor und in vielen Regionen werden die bestehenden Shutdown-Maßnahmen verlängert und/oder verschärft. Dabei bereitet derzeit insbesondere die Ausbreitung mutierter Viren Sorgen. Selbst aus China wurden zuletzt vermehrt neue Infektionsherde berichtet, die bisher allerdings in gewohnt rigoroser Manier eingedämmt werden.

Die Lage in China

In China hat die wirtschaftliche Dynamik die Vorkrisenniveaus mittlerweile deutlich überschritten. So lag die Industrieproduktion schon im November sieben Prozent, die Anlageinvestitionen 2,6% und die Einzelhandelsumsätze fünf Prozent über dem jeweiligen Niveau des Vorjahres.

Auch das Welthandelsvolumen hat das Niveau von Ende 2019 bereits wieder erreicht. China ist damit die Konjunkturlokomotive für die Weltwirtschaft und es bleibt zu hoffen, dass das Land von erneuten größeren Corona-Wellen verschont bleibt.

Europa und Corona

Wirtschaftlich leidet in Europa vor allem der personennahe, soziale Konsum sowie der stationäre Einzelhandel unter den aktuellen Einschränkungen. Die Industrie hingegen profitiert von der wieder erstarkten Exportnachfrage aus China, u.a. nach Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und anderen konjunktursensitiven Produkten. Zudem sichern derzeit offene Grenzen und intakte Lieferketten – anders als im Frühjahr – die industrielle Produktion ab.

Erkennbar ist dies in Deutschland am ifo-Geschäftsklimaindex, der für das Verarbeitende Gewerbe eine Unternehmensstimmung auf Zweijahreshoch anzeigt. Die deutsche Industrie könnte somit eine seit Mitte 2018 anhaltende Phase sinkender Produktion beenden und zieht derzeit auch den industriellen Großhandel und bestimmte Logistikdienstleister mit nach oben.

Sollten jedoch künftige Shutdown-Maßnahmen dafür sorgen, dass die industrielle Produktion eingeschränkt werden muss, müssten die aktuellen volkswirtschaftlichen Projektionen und wohl auch die Erwartungen an die Unternehmensgewinne in vielen Fällen adjustiert werden.

Brexit und die Folgen

Durch die Einigung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien über wesentliche Aspekte der künftigen Handelsbeziehungen konnten größere Belastungen durch ein ungeordnetes Ende der Brexit-Übergangsfrist Ende 2020 verhindert werden.

Trotzdem werden einzelne Fragestellungen erst noch und voraussichtlich auch immer wieder separat geklärt werden müssen (bspw. zur Frage der Anerkennung von Produktstandards) und der Handel zwischen beiden Regionen wird schwieriger werden als zu Zeiten eines gemeinsamen Binnenmarktes.

Vorkrisenniveau bei Inflation voraus

Die Inflation dürfte die Vorkrisenniveaus (in der Eurozone 1-1,5%; in den USA etwa 2%) schon im Frühjahr wieder erreichen. Einerseits wird die Energiekomponente der Inflation ab März deutlich steigen, wenn die dann aktuellen Rohölnotierungen mit den niedrigen Werten des Vorjahres (bei der Sorte Brent durchschnittlich 25-30 US-Dollar zwischen März und April) verglichen werden.

Zudem besteht weltweit schon heute angesichts ausgelasteter Kapazitäten bei Vorleistungsgütern und Logistikdienstleistungen für die Industrie erheblicher Preissteigerungsdruck, der bereits teilweise an die Endnutzer weitergegeben wird. In Deutschland wirken die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung sowie die Einführung der CO2-Steuer zusätzlich preistreibend.

Fraglich ist noch, inwieweit der Abbau aufgestauter Nachfrage zu ebenfalls steigenden Konsumgüterpreisen ab dem 2. Quartal führen wird.

Perspektive für die Kapitalmärkte

Damit bleibt die Perspektive für die Kapitalmärkte in den kommenden Monaten durch niedrigste Zinsen geprägt. Einzig bei längeren Laufzeiten sind im Zuge steigender Inflation leicht anziehende Renditen zu erwarten, die im Zweifel aber durch Interventionen der Notenbanken auf relativ niedrigen Niveaus gedeckelt werden würden.

Die Aktienmärkte und andere reale Anlageklassen bleiben dadurch strukturell unterstützt, wenngleich die Dynamik des Jahresendes kurzfristig überwiegend in eine Seitwärtsbewegung gewechselt ist – Ausnahme ist der weiter dynamisch steigende HANG SENG Index. Auch der Euro hat seine grundsätzliche Aufwärtstendenz im Vergleich zum US-Dollar angesichts einer steigenden Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und dem US-Dollarraum vorerst unterbrochen.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Donner & Reuschel / markteinblicke.de

Märkte um 12: DAX schwächelt zum Wochenausklang

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Statt eines Angriffs auf die Marke von 14.000 Punkten setzt der DAX am Freitagmittag leicht zurück. Ohnehin stellt sich einigen Marktteilnehmern die Frage, ob derzeit nicht zu viel Optimismus am Aktienmarkt herrscht.

Die Lage an der Frankfurter Börse

DAX -0,6% 13.910
MDAX -1,1% 31.227
TecDAX -0,4% 3.280
SDAX +0,5% 15.467
Euro Stoxx 50 -0,5% 3.623

SAP mit Licht und Schatten

Die Topwerte im DAX sind Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) und BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003). Im Fokus steht ganz besonders SAP, nachdem der Softwarekonzern vorläufige Ergebnisse zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2020 präsentiert hatte.

Bildquelle: Pressefoto © SAP AG / Reto Klar

Diese fielen in einigen Bereichen überraschend gut aus, hielte aber angesichts der anhaltend negativen Auswirkungen der Corona-Krise auch einige Schwächen bereit.

DAX long DAX short
WKN VP2GFK VP6TFW
Basispreis (Strike) 10.018,65 17.651,32
Knock-out-Barriere 10.120,00 17.490,00
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 3,56 3,74
Kurs (15.1.21 11:50) 39,07 € 37,47 €

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe

Der Eurokurs ist zum Freitagmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2131 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Donnerstagmittag auf 1,2124 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8248 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Freitagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 52,86 US-Dollar je Barrel 1,6 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um ebenfalls 1,6 Prozent auf 55,55 US-Dollar je Barrel.

Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.853,67 US-Dollar je Unze (+0,4 Prozent).

Bildquelle: markteinblicke.de

Before the Bell: US-Futures im Plus

An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,2% 30.844
NASDAQ100-Future -0,1% 12.892
S&P500-Future -0,2% 3.783

 

Zu Beginn der US-Berichtssaison zum Schlussquartal 2020 stehen erneut die großen US-Banken wie Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015), Citigroup (WKN: A1H92V / ISIN: US1729674242) & JPMorgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) im Fokus.

Termine 2021 und Handelszeiten an den Börsen

Börse Frankfurt

An der Frankfurter Wertpapierbörse, an der laut der Deutschen Börse ca. 12.000 Aktien, 29.000 Anleihen, Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Products (ETPs) sowie 2.900 Fonds, 1,6 Mio. Zertifikate und Optionsscheine gehandelt werden können, findet generell der Handel auf Xetra von Montag bis Freitag im Zeitraum von 09.00 bis 17.30 Uhr statt.

Abweichend davon sind jedoch die Zeiten von strukturierten Produkten (8.00 bis 22.00 Uhr) und von Anleihen (8.00 bis 17.30 Uhr). Weitere Informationen für Anleger in Bezug auf Handelszeiten oder die Eröffnungs- und Schlussauktionen der Börse Frankfurt findet man hier.

Handelsfreie Tage an der Frankfurter Wertpapierbörse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Für Anleger wichtig zu wissen: Die Tage 1. Juni, 24. und 31. Dezember sind sogenannte Erfüllungstage. Das heißt, diese Tage zählen bei der Abrechnung und Lieferung von Wertpapieren, die in der Regel innerhalb von zwei Tagen erfolgen müssen.

Börse Stuttgart

An der Börse Stuttgart können Anleger Anleihen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie Aktien, Fonds, ETPs sowie die meisten Hebel- und Anlageprodukte sogar von 08.00 bis 22.00 Uhr handeln.

Handelsfreie Tage an der Stuttgarter Börse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Bildquellen: markteinblicke.de

SAP hat immer noch einen weiten Weg vor sich

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Bildquelle: Pressefoto © SAP AG / Stephan Daub

Viele Marktteilnehmer hatten sich im Herbst 2020 schockiert gezeigt, als mit SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) ausgerechnet ein Anleger-Darling und Deutschlands wertvollster Konzern seine Prognose gekappt hatte. Nun versuchen die Walldorfer verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Der Absturz

Dies ist alles andere als einfach. Anfang September 2020 war die Welt noch in Ordnung, trotz Corona. Die SAP-Aktie hatte bei 143,32 Euro ein neues Allzeithoch erreicht. Der Homeoffice-Trend und der zunehmende Internet-Handel in Zeiten von COVID-19 sollten das Cloud-Geschäft von SAP und die Nachfrage nach Software für E-Commerce zusätzlich ankurbeln.

In anderen Bereichen fielen die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Pandemie jedoch stark negativ. Die gekappten Ziele für 2020 und das Einkassieren der mittelfristigen Prognosen brachten die SAP-Aktie stark unter Druck. In der Spitze ging es bis auf rund 90 Euro nach unten. Ein Kursminus von rund 37 Prozent.

Aufholbedarf

Während andere Werte in der ersten deutschen Börsenliga ein starkes Comeback hingelegt haben und der DAX inzwischen neue Höchststände erreichen und die Marke von 14.000 Punkten knacken konnte, hat die SAP-Aktie noch einen sehr weiten Weg vor sich. Derzeit notiert das Papier im Bereich von 106 Euro. Bis zum Allzeithoch fehlen rund 35 Prozent.

Ein kleiner Teil des noch vorhandenen Rückstandes konnte die SAP-Aktie am Freitag wettmachen, nachdem der Konzern in Teilen überzeugende vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2020 vorgelegt hatte. Allerdings hielt sich die Begeisterung auch ein wenig in Grenzen.

Einsparungen machen sich bemerkbar

Im Gesamtjahr 2020 erhöhten sich die währungsbereinigten Cloud-Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 8,09 Mrd. Euro. Die operative Marge legte um 0,6 Prozentpunkte auf 30,3 Prozent zu, während der operative Cashflow im Gesamtjahr voraussichtlich rund 7,0 Mrd. Euro betragen und sich damit im Jahresvergleich etwa verdoppeln soll.

Auf der Ergebnisseite profitierte SAP von deutlich geringeren Restrukturierungsaufwendungen und geringeren Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungsprogramme. Überraschend positiv entwickelte sich zuletzt vor allem der Cashflow. Zudem gelang SAP im Cloud-Geschäft trotz schwieriger Marktbedingungen ein beeindruckender Jahresendspurt.

Corona bleibt ein Thema

Der Ausblick strotzt dagegen nicht gerade vor Optimismus. Zumal sich die Corona-Krise auch Anfang 2021 negativ auf die SAP-Geschäfte auswirken sollte. Dank der weltweiten Impfprogramme rechnet das Management zumindest im zweiten Halbjahr 2021 mit einer allmählichen Verbesserung der Nachfrage.

Die währungsbereinigten Cloud-Erlöse sollen in 2021 bei 9,1 bis 9,5 Mrd. Euro liegen, nach 8,09 Mrd. Euro im Vorjahr. Für das währungsbereinigte Betriebsergebnis wird jedoch eine Spanne zwischen 7,8 und 8,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,28 Mrd. Euro) in Aussicht gestellt. Dies würde einem Rückgang um -1 bis -6 Prozent entsprechen.

FAZIT

Der Umstieg auf Cloud-Angebote bei immer mehr Unternehmen zeigt, welche Chancen SAP offen stehen. Allerdings zeigt die Kursentwicklung der SAP-Aktie, dass Marktteilnehmer dem einstigen Börsenliebling die Prognosesenkung im Herbst 2020 noch nicht ganz verziehen haben. Zumal auch die vorläufigen Zahlen zum Schlussquartal und Gesamtjahr 2020 sowie der 2021er-Ausblick trotz vieler Erfolge auch einige Schwächen aufweisen.

Anleger, die von einem Aufwärtstrend der SAP-Aktie überzeugt sind, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MC7MMX / ISIN: DE000MC7MMX8) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben dagegen mit entsprechenden Short-Produkten (WKN: MA281K / ISIN: DE000MA281K0) die Möglichkeit, auch auf fallende Kurse bei SAP zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto © SAP AG / Stephan Daub

Zu viel Optimismus am Aktienmarkt?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Trotz Lockdown-Verlängerungen, Virus-Mutationen und Rückschlägen beim Impfprocedere herrscht ein eindeutiger Konjunktur- und Aktienoptimismus. Bei einem gleichzeitigen Wiederanstieg der US-Staatsanleiherenditen gibt es durchaus Potenzial für zwischenzeitliche Aktienrücksetzer und erhöhte Kursschwankungen. Grundsätzlich jedoch wird sich die Finanzpolitik bei ihren weiteren schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen auf die anhaltende Hilfe der Geldpolitik verlassen können.

Virusentwicklung sorgt für W-förmige Konjunkturerholung

Die global heikle Infektionslage bremst die Weltwirtschaft aufgrund erneuter Lockdowns zunächst aus. Anhand von mobilen Daten der Google COVID-19 Community Mobility Reports liefert der „Corona Lockerungsindex“ Bewegungstrends im Einzelhandel, in Supermärkten, Apotheken und am Arbeitsplatz, anhand derer sich je nach Land wirtschaftliche Folgen der Eindämmungs- bzw. Lockerungsmaßnahmen erkennen lassen. In den großen Volkswirtschaften Europas ist ein vorübergehender Konjunkturrückfall wegen Lockdown-Verlängerungen unvermeidlich. Und auch in den USA ist es noch ein weiter Weg bis zu den Vorkrisen-Niveaus.

Tatsächlich verlaufen die Impfungen bisher noch schleppend und lässt das technische Impfprocedere bislang an Gründlichkeit zu wünschen übrig. Dennoch ist eine erneute Schockstarre wie ab März 2020 nicht zu erwarten. Weitere Impfstoffzulassungen und hochfahrende Produktionskapazitäten nähren zunehmend die Hoffnung auf eine Herdenimmunität im zweiten Halbjahr 2021. Dann greifen erhebliche Nachholeffekte bei Investitionen und Konsumausgaben und legen eine W-förmige Wirtschaftsentwicklung nahe. Weitere Konjunkturprogramme z.B. der Bundesregierung im Super-Wahljahr 2021 und in Italien, das Investitionen von rund 223 Mrd. Euro plant, werden der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Insgesamt hellen sich die von der Investment-Beratungsfirma Sentix ermittelten Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate über alle Weltregionen hinweg weiter massiv auf. Spitzenreiter sind die Schwellenländern Asiens mit Schwerpunkt China.

Biden goes Big

In den USA verfügen die Demokraten zukünftig in allen regierungsrelevanten Institutionen über eine Mehrheit, so dass nach offiziellem Amtsantritt von Joe Biden am 20. Januar zügig mit weiteren massiven Corona-Hilfen für die US-Wirtschaft über 1,9 Billion US-Dollar zu rechnen ist. Konkret plant Biden einen „amerikanischen Rettungsplan“ mit klarem Fokus auf Konsumstabilisierung. Angesichts der schwächelnden US-Arbeitsmarkterholung – im Dezember kam es erstmals seit der Corona-Hochphase im April zu Stellenstreichungen – ist neben einer Aufstockung der bereits beschlossenen Geldtransfers von 600 auf bis zu 2.000 US-Dollar für Berechtigte u.a. auch eine Erhöhung und Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung von 300 auf 400 US-Dollar pro Woche von März bis September 2021 zu erwarten.

Umfangreiche Infrastrukturinvestitionen in Klima- und Umweltschutz werden später noch dazukommen und zusätzliche Konjunkturwirkung entfalten.

Anziehenden Konjunkturoptimismus dokumentiert jetzt ebenso der Ölpreis, der unterstützt von der Einigung der OPEC+ (mit Russland) auf niedrigere Ölfördermengen bis Ende März einen fulminanten Jahresstart verzeichnet und somit steigende Inflationserwartungen begünstigt.

Auch Kupfer profitiert als besonders zyklisches Industriemetall anhaltend von der erwarteten Weltkonjunkturerholung, während Gold aufgrund der sich beruhigenden geo- und handelspolitischen Risiken einstweilen weniger Anklang findet. Historisch war ein deutlich gestiegenes Verhältnis von Kupfer zu Gold regelmäßig ein verlässlicher Frühindikator für einen klaren Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen. Tatsächlich haben sich die Renditen bereits von ihren Tiefständen Ende Juli erholt und notieren wieder auf vor-coronalem Niveau.

Der geldpolitische Point of no Return ist längst erreicht

Besteht wirklich die Gefahr, dass Zinsanstiege ein Niveau erreichen, das den Aktienmärkten ihr langjähriges Argument der Alternativlosigkeit wegnimmt? Nein, denn die Notenbanken wissen, dass der Finanzwelt ohne ihre zinsdrückende Funktion im Extremfall die ultimative Schuldenkrise droht. Theoretische geldpolitische Planspiele, die Stabilitätsorientierung dokumentieren sollen, können gegen die Kraft des Faktischen nicht bestehen. So betonte US-Fed-Chef Powell zuletzt, dass die ultralockere Geldpolitik noch für lange Zeit anhalten werde. An eine Abkehr sei nicht zu denken, bevor die Arbeit „gut und wirklich“ erledigt sei. Dabei sei es selbst bei einem Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte noch „ein weiter Weg“ bis dahin. Ohnehin sieht die Fed keine großen Inflationsgefahren.

Ohnehin hat die Fed die Dollar-Aufwertung kritisch im Blick, die bei Fortsetzung die Exportwirtschaft und damit die amerikanische Konjunkturerholung schädigen würde.

Bei der EZB hat Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel zuletzt deutlich gemacht, dass kurzfristige Inflationsanstiege keinen Einfluss auf die freizügige Geldpolitik haben werden. Für Vertreter der EZB ist das ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl. Nicht zuletzt soll die EZB den grünen Umbau der Wirtschaft finanzieren.

Zinsseitig hat sich die Eurozone ohnehin von den USA abgekoppelt. Die Rendite deutscher Staatspapiere folgt – entgegen eines historisch typischen langjährigen Gleichlaufs – nicht dem amerikanischen Trend.

Insgesamt geht den Aktienmärkten ihr wichtigstes Argument, die Liquiditätshausse, nicht verloren.

Marktlage – Zwischenzeitlich raueres Aktien-Klima möglich

Nachdem der DAX die 14.000 Punkte erklommen hatte, in den USA Allzeithochs erreicht wurden und sich auch die Kurse in Asien sehr robust zeigten, legen die Aktienmärkte zunächst eine Denkpause ein. Denn während deutsche Politiker wegen Virus-Mutationen eine Verlängerung des Lockdowns bis Ostern schon andeuten, sorgen erneute Virusausbrüche in China für Irritationen.

Wirklich Panik ist an den Aktienmärkten bislang dennoch nicht zu erkennen. Peking reagierte umgehend mit radikalen Maßnahmen wie großflächigen Abschottungen und Quarantänen. Chinas Konjunkturerholung, die nächste Woche in den robusten BIP-Zahlen zum Ausdruck kommen dürfte, soll keinen nachhaltigen Schaden nehmen.

Zudem steht den Lockdown-Verschärfungen im Bedarfsfall weitere finanz- und geldpolitische Unterstützung gegenüber. Die Bank of Japan zeigt längst Bereitschaft zu weiteren klaren Lockerungen. Und die EZB wird anlässlich ihrer Sitzung in der kommenden Woche eine auch zukünftig anhaltende Üppigkeit betonen. Dafür sprechen nicht zuletzt die anhaltenden Euro-politischen Risiken, wie die brüchige Regierung in Italien zeigt. Grundsätzlich wird auch die EZB eingespannt, um Europa politisch zusammenzuhalten.

Positive Impulse sind ebenso von der US-Berichtsaison für das Schlussquartal 2020 zu erwarten. Laut Zacks Investment Research stehen Gewinnrückgängen im Energie-, Transport- und Konsumsektor Positiventwicklungen in den Bereichen Bau, Automobil und Grundstoffe gegenüber. Im Fokus stehen insbesondere die Ausblicke für 2021, die auf die Konjunkturverbesserungen im zweiten Halbjahr hinweisen dürften.

Das rückt Industrietitel zunehmend in den Anlegerfokus. In diesem Kontext schreitet die Umsatznormalisierung des Baumaschinenherstellers Caterpillar als typische Weltkonjunktur-Aktie allmählich voran.

Auch in Europa schlagen sich die Aktien aus der Industrie und der Chemie gut.

Von dieser verbesserten fundamentalen Gemengelage profitiert nicht zuletzt das besonders konjunkturzyklische und exportorientierte Deutschland. Damit hat Deutschland sogar gute Chancen seine Underperformance zu Amerika zu beenden.

Insgesamt ist das Ende der Ertragsrezession eingeläutet. Die Gewinnrevisionen der Analysten für den Welt-Aktienmarkt erholen sich in der Tat weiter und folgen der robusten Industriestimmung. Dieses grundsätzlich aktienstabilisierende Bild dürften kommende Woche die Einkaufsmanagerindices für Industrie und Dienstleistungen in der Eurozone sowie den USA bestätigen.

Sentiment und Charttechnik DAX – Verschnaufpause im Aufwärtstrend

Aus Sentimentsicht liegt der Anteil der Optimisten am US-Aktienmarkt abzüglich des Anteils der Pessimisten oberhalb der ersten Standardabweichung. Als Kontraindikator signalisiert er eine steigende Gefahr von Konsolidierungen durch Gewinnmitnahmen. Diesem Effekt würde auch der deutsche Aktienmarkt, der nach Erreichen seines Allzeithochs bereits viel Positives einpreist, nicht entkommen.

Rücksetzer sollten Anleger für Aktienaufstockung ihrer Positionen, gerade im konjunkturzyklischen Bereich nutzen. Im globalen Rendite-Wettkampf um Anleger sind die alternativen Chancen im Zinsbereich sowieso rar gesät. Der Anlagenotstand ist weiter hoch. Daher ist auch die Investitionsquote unter US-Fondsmanagern ungebrochen hoch.

Charttechnisch trifft der DAX bei fortgesetzter Stabilisierung an der Marke bei 14.000 Punkten auf ersten Widerstand. Bei Überwindung folgen die nächsten Barrieren bei 14.030 und 14.135. Kommt es zu Gewinnmitnahmen, trifft der DAX bei 13.878 auf eine erste Unterstützung. Weitere Haltelinien folgen bei 13.814, 13.622, 13.795, 13.735 und 13.552 Punkten.

RobertHalverEin Beitrag von Robert Halver.

Robert Halver ist Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Das Haus mit Sitz in Unterschleißheim bei München ist eine der führenden Investmentbanken in Deutschland und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Halver beschäftigt sich seit 1990 mit Wertpapieren und Anlagestrategien.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: https://www.roberthalver.de/Newsletter-Disclaimer-725.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Wasserstoffboom: Index auf Allzeithoch

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Bildquelle: Ballard Power

In dieser Woche meldete der französische Autobauer Renault (WKN: 893113 / ISIN: FR0000131906)  eine Kooperation mit dem amerikanischen Plug Power (WKN: A1JA81 / ISIN: US72919P2020) zur Entwicklung von wasserstoffbetriebenen leichten Nutzfahrzeugen. Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) treibt gemeinsam mit Linde die Betankungstechnik für wasserstoffbetriebene Lkw voran. Mit dem Indexzertifikat auf den Global Hydrogen Index II können Anleger am globalen Wasserstoff-Boom teilhaben.

Wasserstoffaktien zeigte in der jüngsten Vergangenheit eine überdurchschnittliche starke Entwicklung. Rund um den Globus wird an Einsatzmöglichkeiten für die Brennstoffzelle geforscht. LKWs und Busse sind vielerorts bereits im Testbetrieb.

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Einer Studie von McKinsey aus dem Jahr 2017 zufolge könnten im Schwerlast- und Langstreckenbereich bis 2050 rund 30 Prozent der LKWs mit (grünem) Wasserstoff angetrieben werden. Die Bundesregierung präsentierte im vergangenen Sommer ihre Wasserstoffstrategie und stellt sieben Milliarden Euro für die Forschung und Förderung der Wasserstofftechnologie zur Verfügung. Erste Projekte wurden schon angestoßen.

„Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“, erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Grüner Wasserstoff könnte einen wichtigen Teil dazu beitragen, Klimaziele zu erreichen. Dabei gehen die Überlegungen längst über den Straßenverkehr hinaus. In Schiffen und Zügen könnte die Brennstoffzelle langfristig ebenso zum Einsatz kommen wie in der Industrie.

Vor allem energieintensive Konzerne wie der Stahlsektor suchen nach umweltfreundlicheren Energielieferanten und auf der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ruhen große Hoffnung. Eine Studie für die EU hält bis 2050 mehr als 5,4 Millionen Jobs und mehr als 800 Milliarden Euro Umsatz in einer europäischen Wasserstoffindustrie für möglich. Die Technologie ist relativ einfach. Knackpunkt ist primär, ausreichend Energie zur Elektrolyse aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Diversifiziert investieren

Im Global Hydrogen Index II (Net Return) sind aktuell 20 Unternehmen enthalten, die im Bereich der Entwicklung und Produktion von Wasserstoffantrieben, Brennstoffzellen oder Anlagen zur Elektrolyse tätig sind. Aktuell zählen unter anderem Air Liquide, Ballard Power, FuelCell Energy, Linde und Nel zum Index. Die Nettodividenden werden reinvestiert und der Index vierteljährlich überprüft, Titel gegebenenfalls ergänzt und gleichgewichtet.

Das HVB Open Index Zertifikat nimmt an der Wertentwicklung des Global Hydrogen Index II (Net Return) eins zu eins und zeitlich unbegrenzt teil. Zu beachten ist, dass es sich bei dem Produkt um eine Schuldverschreibung der UniCredit Bank AG handelt. Im Falle einer Insolvenz, das heißt Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen. Zudem kann ein Kursrückgang von Anteilsscheine dazu führen, dass der Index sinkt. Dies kann ebenfalls zu Verlusten für den Anleger führen.

HVB Open End Index Zertifikat
Basiswert Global Hydrogen Index (Net Return)
ISIN / WKN DE000HVB5H28 / HVB5H2*
Rückzahlungstermin Open End*
Indexberechnungsgebühr 1,3% p.a.
Verkaufspreis EUR 215,12
* Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag zurückzuzahlen. Stand: 14. Januar 2021.

>> Weitere Informationen zum Produkt unter: onemarkets.de/HVB5H2

 

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Kommentator: Sebastian Bleser, Experte für Anlage- und Hebelprodukte bei HypoVereinsbank onemarkets

 

Wichtige Hinweise & Haftungsausschluss

Die Informationen in dieser Publikation erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Die enthaltenen Informationen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben.

Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Angaben über die vergangene Wertentwicklung sowie Prognosen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung darstellen.

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Wells Fargo, Citigroup & JPMorgan Chase: Diese Zahlen könnten Sie erwarten

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Zu Beginn der US-Berichtssaison zum Schlussquartal 2020 stehen erneut die großen US-Banken wie Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015), Citigroup (WKN: A1H92V / ISIN: US1729674242) & JPMorgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) im Fokus.

Bildquelle: markteinblicke.de

Vorbörslich melden ab etwa 13.00 Uhr MESZ:

Citigroup: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,26 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,90 US-Dollar

JPMorgan Chase: Aktuelle Erwartungen (EPS): 2,61 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 2,57 US-Dollar

Wells Fargo: Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,61 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,93 US-Dollar

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Prada Cup: Qualifikation für America’s Cup

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Copyright: COR 36 / Studio Borlenghi

Der America’s Cup zählt zu den bekanntesten Wettbewerben des Segelsports. Die älteste Segelregatta findet dieses Jahr zum 36. Mal statt, und zwar in Auckland in Neuseeland. Ausgetragen wurde der America’s Cup erstmals im Jahr 1851. Er gilt als die älteste Trophäe im internationalen Sport und fand noch 45 Jahre vor den Olympischen Spielen der Neuzeit statt. In der Nacht zum 15. Januar 2021 fällt der Startschuss der Herausforderer im vorausgehenden Prada Cup. Denn nur der Gewinner des Prada Cups wird gegen den Verteidiger im America’s Cup antreten.

Zu den drei Herausforderer zählen dieses Jahr Italien mit Patrizio Bertellis Luna Rossa Prada Pirelli, der New York Yacht Club American Magic und das britische Ineos Team UK.

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Älteste internationale Trophy

Seinen Ursprung hatte die Segelregatta rund um die britische Insel Isle of Wight im Jahr 1851. Die erste Gewinnerin war die Yacht America des New York Yacht Club, von der der Segelwettbewerb seinen Namen bekam.

Die Amerikaner gewannen damals ein Rennen um die Isle of Whigt gegen eine Flotte britischer Yachten und erhielten als Prämie 100 Pfund. Aus dieser Tradition heraus treten um die Trophäe des America’s Cup immer die Boote zweier Yachtclubs gegeneinander an. Dabei gibt es immer einen Verteidiger und einen Herausforderer.

Nur Spitzenclubs im Wettbewerb

Bei den Booten handelt es sich um technisch ausgefeilte komplizierte Entwicklungen mit Segelphysik auf höchstem Niveau. Ähnlich wie in der Formel 1, kann nur das Team mit dem besten Boot und dem besten Team das Rennen gewinnen. So können nur Yachtclubs mit großem Budget an diesem Wettbewerb teilnehmen, denn so eine High-Tech-Yacht kostet schon einmal über 100 Millionen Dollar.

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Zudem ändern sich die Anforderungen an die Boote jedes Mal. Denn der Verteidiger legt zusammen mit dem offiziellen Herausforderer, dem sogenannten Challenger of Record, die Modalitäten für den Wettbewerb fest, zum Beispiel welche Boote zugelassen sind, zum Beispiel Einrumpf-Yachten oder Katamarane, und wie viele Rennen der Ausscheidungswettbewerb enthält. Wer die vorher festgelegt Anzahl von Wettfahrten gewinnt, gewinnt am Ende den America’s Cup.

Prada Cup: Duell der Herausforderer

Da es seit den 70er Jahren mehr als nur einen Herausforderer gibt, findet vor dem America’s Cup eine Art Vorentscheid statt, bei dem die Herausforderer in mehreren Rennen gegeneinander antreten müssen. Der Gewinner aus diesem Cup darf dann den Verteidiger im America’s Cup herausfordern.

Gesponsert werden diese Cups von hochkarätigen Luxusmarken, die auch als Namenssponsoren fungieren. Vor dem aktuellen Sponsor Prada, der den Prada Cup ausrichtet, gab es auch schon andere Sponsoren, wie zum Beispiel Louis Vuitton.

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Der Weg ins Finale

Der Wettbewerb im sogenannten Prada Cup wird dieses Jahr von 15. Januar bis 22. Februar stattfinden. Die erste Etappe des Prada Cup besteht aus vier Runden mit jeweils drei Rennen. Nach den zwölf Duellen geht es in die Zwischenrunde, dann ins Halbfinale (29. Januar bis 2. Februar) und schließlich ins Finale (13. Bis 22. Februar) um den Prada Cup.

Das Finale findet mit 13 Rennen statt und der erste, der sieben Punkte erzielt, gewinnt den Cup. Der Sieger dieses Wettbewerbs darf dann den Titelverteidiger, das Emirates Team New Zealand im America’s Cup herausfordern.

Copyright: 36th America’s Cup

Live dabei sein

Alle Rennen im Prada Cup finden immer zwischen 15 und 18 Uhr nachmittags in Neuseeland statt. Wer die Rennen live verfolgen will, muss um 3 Uhr nachts aufstehen, denn Neuseeland ist zwölf Stunden mit der Zeit voraus. Für alle Rennen gibt es einen Livestream auf Youtube, Facebook oder auf americascup.com.

Guter Mix: Impfstoff- und „Stay at home“-Aktien

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Bildquelle: Pressefoto Delivery Hero

Die vielen Maßnahmen in der aktuellen Krise erschweren den Aufschwung der Weltkonjunktur in enormen Maße. Während sich viele Unternehmen und Branchen in einer wirtschaftlich besonders prekären Situation befinden, gibt es auch einige Gewinner der Krise. Insbesondere die „Stay at home“-Aktien wie der Essenslieferdienst Delivery Hero oder der Bezahldienst Paypal sind Profiteure in der aktuellen Zeit. Aber auch die Vermietungs-Plattform Airbnb oder der amerikanische Impfstoffhersteller Moderna überzeugen die Anleger.

Starkes Wachstum bei Delivery Hero

Der Berliner Lieferdienstservice Delivery Hero SE (WKN: A2E4K4 / ISIN: DE000A2E4K43) profitiert von „Stay at home“ wie kaum ein anderes Unternehmen, denn während Restaurants seit einigen Monaten geschlossen sind boomt der Lieferservice. Dem Essenslieferdienst gelang es darüber hinaus Ende des Jahres 2020 die Zustimmung der südkoreanischen Kartellbehörden für die Übernahme des dort ansässigen Lieferdienstes Woowa zu erhalten. Die Akquisition des koreanischen Marktführers in Höhe von EUR 3,6 Mrd. wird vor allem durch Delivery Hero Aktien und Eigenkapital finanziert.

Bildquelle: Pressefoto Takeaway.com

Das Berliner Unternehmen verkaufte am 06.01.2021 binnen weniger Stunden 9,44 Mio. neue Aktien an Investoren. Damit stehen dem Unternehmen knapp EUR 1,25 Mrd. für die Realisierung und Finanzierung seiner Wachstumsstrategie zur Verfügung. Des Weiteren hat das Unternehmen am 12.01.2021 die Gründung eines eigenen Venture-Capital-Fonds publiziert. Dieser hat das Ziel innovative Unternehmen in den Bereichen Lieferdienste und Lebensmittel weltweit zu unterstützen. Das Anfangskapital in Höhe von EUR 50 Mio. soll in vielversprechende Unternehmen mit Bezug auf Lebensmitteltechnologie, künstliche Intelligenz, Fintech und Logistik und On-Demand-Services investiert werden.

Bezahldienstleister Paypal erreicht neue Rekorde

Die von der Politik verordneten Ausgangsbeschränkungen haben dazu geführt, dass viele vermehrt das Einkaufen im Internet für sich entdeckt haben. Für viele Kunde, die zuvor eher den stationären Einzelhandel präferierten, wurde in der Pandemie Zeit Online Shopping zur neuen Normalität. Dadurch gewinnt der Bezahldienstleister Paypal (WKN: A14R7U / ISIN: US70450Y1038) nicht nur an Neukunden, sondern auch die Zahlungsvolumina der bisherigen Nutzer stiegen rasant. Allein im zweiten Quartal 2020, der Hochphase der Pandemie, hat das Unternehmen aus Kalifornien weltweit über 21 Mio. Kunden neu hinzugewonnen.

Bildquelle: Pressefoto Paypal

Die Dimension dieses Rekordes wird bei der Betrachtung der üblichen Zuwächse deutlich, denn allein in zweiten Quartal 2020 waren die Zahl aller Neukunden höher als im gesamten Jahr 2016. In den gesamten drei Monaten hinweg wurde der Service von PayPal so aktiv genutzt, wie es in den Jahren zuvor sonst nur an den fünf Tagen zwischen Thanksgiving und Cyber Monday der Fall war. Ebenso trägt der Trend des bargeldlosen Bezahlens zu diesem signifikanten Wachstum bei…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

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Rohstoffe: Wo spielt 2021 die Musik?

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Basismetalle befinden sich seit einiger Zeit im Aufwind – und das aus gutem Grund, wie Fondsmanager Daniel Rauch von der LBBW Asset Management im Interview verrät.

Zudem erklärt der Experte, welche Rolle China hierbei spielt, wie die Aussichten für Gold, Platin und Öl sind und warum die Opec eine so wichtige Rolle beim schwarzen Gold spielt.

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Weitere Nachrichten zu Gold, Platin und Öl finden Sie hier.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

Märkte um 12: DAX kämpft sich nach oben

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Der DAX kann am Donnerstagmittag leichte Kurszuwächse verbuchen und sich damit der 14.000-Punkte-Marke annähern. Euphorie will jedoch nicht so recht aufkommen. Unter anderem, weil die deutsche Wirtschaft im Jahr 2020 corona-bedingt um 5,0 Prozent geschrumpft ist.

Die Lage an der Frankfurter Börse

DAX +0,2% 13.968
MDAX +0,5% 31.476
TecDAX -0,1% 3.288
SDAX +1,3% 15.460
Euro Stoxx 50 +0,2% 3.625

HELLA mit positiven Branchen-News

Die Topwerte im DAX sind Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) und Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008). Automobilwerte und Zulieferer profitieren unter anderem von guten Nachrichten vonseiten des Autozulieferers HELLA (WKN: A13SX2 / ISIN: DE000A13SX22).

Bildquelle: Pressefoto HELLA

Südzucker hat es nicht leicht

In der zweiten Reihe sorgt außerdem Südzucker (WKN: 729700 / ISIN: DE0007297004) für Aufsehen. Allerdings nicht gerade in einer besonders positiven Weise. Der Konzern hat insbesondere im Zuckergeschäft nicht nur mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, sondern auch mit Problemen wie Trockenheit und einem verstärkten Schädlingsbefall in einigen Rüben-Anbaugebieten zu kämpfen.

 

DAX long DAX short
WKN VP2GFK VP6TFW
Basispreis (Strike) 10.018,09 17.652,79
Knock-out-Barriere 10.120,00 17.490,00
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 3,50 3,85
Kurs (14.1.21 11:52) 39,33 € 37,02 €

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2163 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,2166 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8220 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 52,99 US-Dollar je Barrel 0,3 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 0,4 Prozent auf 56,11 US-Dollar je Barrel.

Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.838,85 US-Dollar je Unze (-0,4 Prozent).

Bildquelle: markteinblicke.de

Before the Bell: US-Futures im Plus

An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich kein klarer Trend ab, da sich die Futures unterschiedlich entwickeln. Während S&P 500 und Dow Jones den Handel im Plus starten sollten, liegen die NASDAQ100-Futures im Minus:

Dow Jones Future +0,3% 31.041
NASDAQ100-Future -0,3% 12.935
S&P500-Future +0,1% 3.808

 

Am Donnerstag können sich Anleger erneut auf Quartalsberichte konzentrieren.

Interessant ist unter anderem der Blick auf Delta Air Lines (WKN: A0MQV8 / ISIN: US2473617023) und damit die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Luftfahrtbranche.

Termine 2021 und Handelszeiten an den Börsen

Börse Frankfurt

An der Frankfurter Wertpapierbörse, an der laut der Deutschen Börse ca. 12.000 Aktien, 29.000 Anleihen, Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Products (ETPs) sowie 2.900 Fonds, 1,6 Mio. Zertifikate und Optionsscheine gehandelt werden können, findet generell der Handel auf Xetra von Montag bis Freitag im Zeitraum von 09.00 bis 17.30 Uhr statt.

Abweichend davon sind jedoch die Zeiten von strukturierten Produkten (8.00 bis 22.00 Uhr) und von Anleihen (8.00 bis 17.30 Uhr). Weitere Informationen für Anleger in Bezug auf Handelszeiten oder die Eröffnungs- und Schlussauktionen der Börse Frankfurt findet man hier.

Handelsfreie Tage an der Frankfurter Wertpapierbörse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Für Anleger wichtig zu wissen: Die Tage 1. Juni, 24. und 31. Dezember sind sogenannte Erfüllungstage. Das heißt, diese Tage zählen bei der Abrechnung und Lieferung von Wertpapieren, die in der Regel innerhalb von zwei Tagen erfolgen müssen.

Börse Stuttgart

An der Börse Stuttgart können Anleger Anleihen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie Aktien, Fonds, ETPs sowie die meisten Hebel- und Anlageprodukte sogar von 08.00 bis 22.00 Uhr handeln.

Handelsfreie Tage an der Stuttgarter Börse für das Jahr 2021 sind:

10. April (Karfreitag)
13. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
1. Juni (Pfingstmontag)
24. Dezember (Heiligabend)
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
31. Dezember (Silvester)

Bildquellen: markteinblicke.de

Südzucker: Ganz kleine Schritte

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Bildquelle: Pixabay / 955169

Südzucker (WKN: 729700 / ISIN: DE0007297004) konnte zuletzt in einigen Geschäftsbereichen kleine Erfolge einfahren. Dagegen bleibt das traditionelle Geschäft mit Zucker schwierig.

Keine Überraschungen

Der Konzern hatte bereits Mitte Dezember 2020 vorläufige Ergebnisse zu den ersten neun Monaten (1. März bis 30. November 2020) des Geschäftsjahres 2020/21 vorgelegt. Nun gab es genauere Zahlen, jedoch keine großen Überraschungen. Einmal mehr galt es auch die Folgen der Corona-Pandemie zu bedenken.

Die Umsatzerlöse lagen konzernweit bei 5,089 Mrd. Euro und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 5,028 Mrd. Euro. Während der Umsatz im Segment CropEnergies leicht zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Segment Spezialitäten laut Unternehmensangaben moderat an.

Zucker-Segment bereitet Kopfzerbrechen

Im wichtigen Segment Zucker konnte sich der SDAX-Konzern über gestiegene Zuckererlöse freuen, dafür musste Südzucker mit einer deutlich geringeren Absatzmenge fertig werden. Neben einer geringeren Zuckererzeugung machten sich auch die COVID-19-Effekte bemerkbar.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass die höheren Zuckererlöse trotz einer geringeren Absatzmenge oder höherer Produktionskosten zu einer Verringerung des operativen Verlustes in diesem Segment von -146 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nun -80 Mio. Euro beigetragen haben.

COVID-19 als Belastungsfaktor

Während Südzucker in einigen Bereichen wie dem Verkauf von Tiefkühlpizza in Zeiten von Lockdowns sogar profitieren kann, bleiben die COVID-19-Effekte vor allem auf den Bereich Zucker negativ. Hinzu kommen Probleme wie Trockenheit und ein verstärkter Schädlingsbefalls in einigen Rüben-Anbaugebieten, so dass die Prognose bereits im Dezember gesenkt wurde.

Bildquelle: Pixabay / distelAPPArath

Derzeit geht das Management für das laufende Geschäftsjahr von einem Umsatz von 6,6 bis 6,8 Mrd. Euro aus, nach 6,7 Mrd. Euro im Vorjahr. Zeitweise hatte man sich einen Wert von 6,9 bis 7,2 Mrd. Euro zugetraut. Die Prognose für das operative Konzernergebnis wurde im Dezember von 300 bis 400 Mio. Euro auf 190 bis 240 Mio. Euro nach unten gefahren. Der Vorjahreswert lag bei 116 Mio. Euro.

Angesichts dieser Aussichten ist es wenig verwunderlich, dass die Analysten bei Barclays bei ihrem „Underweight“-Rating für die Südzucker-Aktie und einem Kursziel in Höhe von 9,60 Euro geblieben sind. Als Begründung dient vor allem die Absatzschwäche im Segment Zucker.

FAZIT

Südzucker muss weiterhin mit vielen Herausforderungen fertig werden. Die Folgen von COVID-19 sind nur eine dieser Herausforderungen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Südzucker-Aktie zuletzt eine Art Boden erreichen und sogar eine leichte Erholungsbewegung starten konnte. Schnäppchenjäger könnten über einen Einstieg nachdenken. Zumal die schlechten Nachrichten nun eingepreist sein könnten.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Südzucker-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des Papiers profitieren möchten, schauen sich entsprechende Hebelprodukte (WKN: MA4E6L / ISIN: DE000MA4E6L5) auf der Long-Seite an.

Bildquelle: Pixabay / 955169

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