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Ausblick DAX: Gehts weiter runter?

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Das war gestern ja schon ein fieser Start in die Woche. Klar die Lage ist nicht rosig, aber wirklich schlechte Meldungen gabs in den vergangenen Tagen doch auch nicht. Und ob wirklich rückläufige Rohstoffpreise auch für die schwächeren Aktienmärkte herhalten müssen, wage ich zu bezweifeln. Der DAX notiert jedenfalls weiter über der 4.600er Marke. Von daher ist noch alles halbwegs ok. Wie ich bereits im Wochenausblick geschrieben habe, wartet der Markt weiter mit Hochspannung auf die Quartalszahlen. Tja und die Spannung bis dahin, müssen wir wohl oder übel aushalten. Ein kleines Highlight für den deutschen Markt dürften sicher die Daten zum Auftragseingang in der Industrie für Mai sein. Aber mal abwarten…

HeidelbergCement: HVB übernimmt Anteil, Preis noch offen

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Beim Börsenalltag bin ich gerade auf eine sehr seltsame Meldung aufmerksam geworden.

Am Freitag meldete die HeidelbergCement AG, dass die VEM Vermögensverwaltung GmbH (gehört zum Merckle-Imperium) 5,5 Millionen Aktien von HeidelbergCement am 26.06.2009 verkauft hat. Und zwar an die HypoVereinsbank. Interessant ist der Satz mit dem Transaktionsvolumen:

Preis wird noch verhandelt; Geschäftsvolumen abhängig von dem noch zu verhandelnden Preis

Insgesamt hält die HVB nun 7.994.161 Aktien bzw. 6,40 Prozent an HeidelbergCement. Die Merckle-Gruppe hatte sich bekanntlich in der Finanzkrise etwas verzockt und muss daher nach und nach Teile des Imperiums (neben HeidelbergCement gehört auch der Generika-Hersteller Ratiopharm oder der Pharmagroßhändler Phoenix zur Gruppe) versilbern…aber dass die Not so groß ist, dass man nicht mal den Preis kennt…erstaunlich!

Ausblick DAX: Kräftige Abschläge

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Tja das war ein düsterer Handelsbeginn: Im DAX gleich mal zielsicher in Richtung 4.600er Marke nach unten zu schießen. Und noch dazu ohne große Neuigkeiten. Das wird ein spannender Handelstag werden, besonders weil heute Nachmittag die USA wieder aus dem Kurzurlaub kommen und gleich der ISM Dienstleistungsindex für den Monat Mai wird veröffentlicht wird. Für den DAX wird es bis dahin wohl deutlich nach unten gehen. Wäre schön, wenn die Amerikaner über ihren Nationalfeiertag etwas gute Laune getankt haben.

Ansonsten heißt es abwarten und Teetrinken. Im Fokus stehen wieder einmal die Banken, denen bei einer anhaltend zurückhaltenden Kreditvergabe wohl Konkurrenz durch den Stadt droht. Berichte um eine Kreditklemme im Mittelstand werden immer lauter und mittlerweile auch von der Politik als Problem wahrgenommen. Warten wir mal ab, was noch passiert diese Woche.

Ausblick KW28: Die Ruhe vor dem Sturm

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Wie bereits im Ausblick letzte Woche geschrieben, näheren wir uns mit großen Schritten der Wahrheit: Sprich den Quartalszahlen für das vergangene zweite Quartal. Mit Spannung warten die Anleger auf Alcoa, dessen Zahlen am Mittwoch nach US-Börsenschluss vorgelegt werden. Damit man sich langsam an die „Earning Season“ gewöhnen kann, folgt der nächste Teil erst in der KW29 und dann mit „Knallern“ wie Banc of America, Citigroup, GE und Tech-Werten wie IBM, Intel, AMD oder Google. Aber dazwischen steht noch einmal eine Woche mit mehr oder weniger Ruhe. Der DAX dürfte wohl weiter unter der 5.000er Marke bleiben. Irgendwie kommt einem das Warten auf die Zahlen wie die Ruhe vor dem Sturm vor… nun ja, hier die Daten:

Montag

USA: ISM-Dienstleistungsindex Mai

Dienstag

DE: Auftragseingang Industrie Mai

Mittwoch

EU: BIP 1. Quartal (3. Veröffentlichung)
USA: Verbraucherkredite Mai

Donnerstag

DE: Verbraucherpreisindex Juni
DE: Außenhandel Mai
DE: Umsatzindex im Verarbeitenden Gewerbe Mai
UK: BoE Zinsentscheid
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Vorwoche
USA: Großhandel Mai

Freitag

USA: Handelsbilanzsaldo Mai
USA: Einfuhrpreise Juni
USA: Konsumklima Uni Michigan Juli

Ausblick DAX: Freundlicher und ruhiger Wochenausklang

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Das war gestern ja ein ganz schönes – naja, ich wollte schon Blutbad schreiben – aber an solche heftigen Ausschläge sollten wir uns wohl besser gewöhnen. Ich denke die nächsten Monate werden im Tagesverlauf weitaus volatiler sein, als man das bisher so gekannt hat. Hauptauslöser ist sicherlich die Nachrichtenlage. Während schlechte Nachrichten sofort auf den Preis drücken, heben gute Nachrichten den Kurs nach oben. Und das ganze eben immer rascher.

Aber schauen wir auf den DAX. Angesichts des heutigen US-Feiertags (im Vorfeld des morgigen Independence Day) dürfte der Freitag in Europa eher ruhig verlaufen. Nachdem am Mittwoch noch die 4.900er Marke überschritten wurde, dürfte man sich nach dem gestrigen Abstutz heute wieder an der 4.800er Marke versuchen. Ob dies gelingt, wird man sehen. Die Großwetterlage ist nach den gestrigen Konjunkturdaten, insb. den US-Arbeitsmarktdaten nicht mehr so ganz sommerlich. Besonders die Automobilindustrie steht weiterhin vor stürmischen Zeiten. Auch wenn sich die schlechte Lage nicht so recht in der Stimmung festsetzen will. Und die Rettung von Karmann durch VW wird vom ein oder anderen schon als Zeichen der Besserung gesehen. Denn VW mache sowas ja nicht ohne Eigennutz, also gehts wieder aufwärts, so denken manche. Ich bin da bekanntermaßen skeptisch. Die wirklich harten Einschnitte in der Automobilbranche kommen erst noch. Spät. nach der Bundestagswahl. Vielleicht aber auch in der heißen Wahlkampfphase – in der Hoffnung noch einige Rettungsmillionen (-milliarden) kassieren zu können. Wir werden es erleben.

Ausblick DAX: Wie gewonnen, so zerronnen

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Tja das war gestern ja ein toller Tag. Da hat der DAX sogar die 4.900er Marke knacken können. Aber das wohl nur durch die Sondereffekte der Kurssprünge bei der Commerzbank. Heute fängt dagegen wieder das Heulen und Zähne klappern an. Was eigentlich auch nicht verwundert. Schaut man sich nur mal die gestrigen US-Pkw-Absatzzahlen an…ein grausiges Bild. Mit Sorgen blicken da viele Anleger auf die US-Arbeitslosenstatistik. Heute Mittag wissen wir mehr. In diesem Sinn, einen (un-)ruhigen Handelstag.

Was ist denn bei der Commerzbank los?

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[ad#Google Adsense L-rechts]Tja da erlebt man in diesen Tagen mal wieder absonderliche Phänomene. Der Kurs der Commerzbank-Aktie steigt und steigt und steigt. Heute um rund 15 Prozent. So richtige Begründungen lassen sich jedoch nicht finden. Die in den Medien verbreiteten Gerüchte, wonach die schwache Kursentwicklung seit Jahresbeginn nun auf ein bessere Abschneiden in der zweiten Jahreshälfte schließen lasse, halte ich ebenso für Quatsch wie die unbestätigten Berichte wonach die US-Großbank Morgan Stanley per Großorders den Kurs pushen wolle.

Der Grund dürfte weitaus unspektaktakulärer sein, als gedacht. Bei einer Vielzahl der Anleger herrscht einfach mehr und mehr die Ansicht vor, dass der Einstieg des Bundes doch nicht so verkehrt war. Besonders da sich der Bund wohl auch nicht in das Tagesgeschäft einmischen wird, wie die jüngste Absage an Generali deutlich macht. So geschützt lassen sich gute Geschäfte machen. Durch den Einstieg des Bundes hat sich auch die Gefahr einer Insolvenz drastisch minimiert, was wiederum die Geschäfte mit Zertifikaten und andere Finanzinnovationen kräftig ankurbeln dürfte – was mir so ein Anlagespezialist auch freudestrahlend bestätigte. Aktuell dürfte zumindest unter dem Gesichtspunkt des Emittentenausfallrisikos wenig bessere Häuser zu finden sein. Insofern darf man gespannt sein, wie sich das Geschäft im zweiten Quartal entwickelt hat. Am 6. August werden die Zahlen veröffentlicht.

Die Sache mit den Silbermünzen

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Bei Spiegel-Online macht man heute mal wieder mit „tollen“ Tipps zum Schwarzgeldtransfer auf sich aufmerksam. Zielobjekt ist der „Silber Philharmoniker“ – die 999er Silbervariante der österreichischen Anlagemünzserie Wiener Philharmoniker. Der Nennwert beträgt 1,50 Euro, der Silbergehalt aber eben 1 Unze, weshalb der reine Materialwert der Münze deutlich über dem Nennwert liegt. Aktuell bei etwa 13,60 Dollar bzw. umgerechnet rund 9,67 Euro.

Daraus wird nun im Beitrag die ideale Möglichkeit konstruiert, 110.000 Euro Schwarzgeld auf einmal aus Österreich nach Deutschland zu schaffen. Denn an der Grenze sollen nur die 1,50 Euro Nennwert zählen, womit man ohne Probleme 6.666 Münzen (welch teuflische Zahl) ohne Anmeldung mitsich führen darf. Wobei ich mir das an der Grenze sehr amüssant vorstelle, wenn der Kofferraum deutlich tiefer liegt, als der Rest der Limousine. Gut 207 kg sind keine Unmengen, aber einen handlichen Geldtransport stelle ich mir anders vor. Der Zöllner dürfte auf jedenfall mal einen Blick in den Kofferraum werfen und einen diskreten Hinweis an das heimische Finanzamt schicken. Aber noch hat man das Ganze ja nicht von Bargeld in Bargeld getauscht. Denn hier kommt ja noch die Umsatzsteuer dazu, genauer die 10% in Österreich und die 7% in Deutschland. Daraus ergibt sich bei pro aurum derzeit ein Rückkaufspreis von 10,50 Euro. Während man in Österreich zwischen 12 und 13 Euro bezahlt hat. Also nicht wirklich ein gutes Geschäft. Zumal es am Ende eben doch nicht 110.000 Euro (wie im Artikel genannt) sind, sondern nur noch knapp 70.000 Euro und da kann man das Geld doch auch gleich ordnungsgemäß versteuern.

Interessanter wäre da vielleicht die Goldvariante der Wiener Philharmoniker. Die 1-Unzen-Münze hat einen Nennwert von 100 Euro und bei pro aurum einen derzeitigen Rückkaufswert von 662,50 Euro. Im Verkauf von solchen Goldmünzen fällt i.Ü. weder hier noch in Österreich Umsatzsteuer an. Zudem dürfte das Gewicht beim Transport auch deutlich weniger auffallen. Die etwas über 3 Kg sollten leicht handhabbar sein. Damit lassen sich immerhin rund 75.000 Euro (je nach Kaufpreis) in etwa 66.000 Euro „waschen“.

Tja und wer nichts zu waschen hat kann sich ja auch so an Gold- und Silbermünzen erfreuen. Wenngleich sie nicht besonders praktisch oder dekorativ sind. Da sind Silberkannen allemal schöner anzusehen. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Ausblick DAX: Kurze Verschnaufpause?

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Nach den gestrigen Abschlägen infolge schwacher Konjunkturdaten ging es mal wieder weltweit nach unten. Somit konnte die anfängliche Euphorie hierzulande nicht gehalten werden. Vielleicht stellt sich das heute auch wieder ein. Bislang können sich die Kurse im DAX jedenfalls wieder deutlich erholen. Aber auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Diese Hoffnungsschimmer sind nicht nachhaltig!

Gestern bspw. die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone. Zwar wurde eine leichte Deflation von 0,1 Prozent ausgemacht, aber das war aller Wahrscheinlichkeit dem drastischen Preisunterschied beim Ölpreis geschuldet. Somit dürfte man bei Außerachtlassen des Ölpreiseffekts wieder echte Teuerungsraten sehen. Wenngleich man den Ölpreis nicht ganz aus dem Blick verlieren sollte. Dazu ist die Lage bspw. im Iran nach wie vor zu undurchsichtig und die Abhängigkeit der Welt von der Golfregion zu groß. Aber ich sollte mit dem Schwarzmalen aufhören. Wobei, einen hab ich noch: Am Abend folgen die US-Absatzzahlen der Automobilindustrie. Das wird wohl auch keine wahre Freude sein…In diesem Sinn, einen erfolgreichen Handelstag.

VW und der DAX – was passiert bei einer Einigung mit Porsche und Katar?

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Die immer wahrscheinlich werdendere Einigung zwischen VW, Porsche und dem Emirat Katar lässt mal wieder die Spekulationen spriesen. Was passiert eigentlich, wenn Katar die VW-Optionen alle ausübt? Kann dann VW – genauer die Stammaktie der Wolfsburger – noch im deutschen Leitindex bleiben? Ist der Streubesitz dann noch groß genug? Eine spannende Frage und spekulativ interessierte Anleger schauen dabei gebannt auf die Vorzugsaktie von VW.

Die Vorzugsaktie war in den vergangen Jahren immer wieder Ziel wilder Spekulationen. Immer wieder wurde kolportiert, dass der Konzern die Vorzüge in Stämme umwandeln will. Manch einer hat durch die zwischenzeitlichen Kurssprünge ordentliche Gewinne eingefahren. Inzwischen klafft aber zwischen den beiden Aktien ein drastischen Loch von rund 200 Euro. Und über die Umwandlung in Stammaktien spricht man längst nicht mehr, seit Porsche sich für die Machtübernahme in Wolfsburg interessiert. Stattdessen wird darüber spekuliert, ob die Vorzüge nicht statt der Stämme in den DAX aufgenommen werden könnten. Streubesitz und Marktkapitalisierung passen jedenfalls. Wenn VW künftig wirklich von Porsche, Katar und Niedersachen regiert wird, hat der Anleger vielleicht wirklich nur noch die Vorzüge… die nächsten Tage werden Klarheit bringen. Für DAX-orientierte Anleger – egal ob Fonds, Vermögensverwalter oder auch Privatanleger – wird es jedenfalls aufregend werden.

Mit flatex startet das IPO-Jahr 2009 – aber erfolgreich?

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Tja, wer hätte das vor einem halben Jahr gedacht. Ein Börsengang in Deutschland? 2009? Nun ja, wirklich groß ist das IPO des Online-Brokers flatex AG nicht – bei 800.000 Aktien und einem Emissionspreis von 3,90 Euro ist gerade mal die Summe von etwas über 3 Mio. Euro eingesammelt worden. Aber immerhin. Im Vorfeld war von vielen zu einer Zeichnung geraten worden – zumindest spekulativ. Und wie sich herausstellt durchaus zu Recht. Der Kurs sprang heute bis auf 5,10 Euro und notiert aktuell bei 4,40 Euro, womit der geneigte Anleger einen stattlichen Zeichnungsgewinn einfahren konnte.

Aber wie so oft gibt es auch hier keinen „free lunch“ und so schrieb Mark Böschen bereits in seinem WiWo-Kommentar: „Sollte Flatex dennoch genug Optimisten als Abnehmer findet, wäre das noch ein Alarmsignal mehr.“ Hintergrund sind im konkreten Fall die fehlenden Lock-up-Fristen für Altaktionäre – d.h. die bisherigen Aktionäre können jederzeit ihre Anteile an der Börse versilbern.
Und im allgemeinen sollte hier die Vorsicht einkehren. Denn Anleger die bei der bisherigen Rallye nicht zum Zuge gekommen sind, steigen nun immer mehr in die Märkte ein – aus Angst etwas zu verpassen. Und verpassen könnte man u.U. den nächsten Kurseinbruch. Ich weiß, das hört sich arg pessimistisch an. Aber die nahende Quartalszahlensaison lässt mich doch respektvoll zurücktreten und die Beobachterrolle einnehmen.

Flatex wiederum muss man ein klasse Timing attestieren. Das sagt aber noch nichts über den weiteren Kursverlauf aus. Von daher muss man die Zeichnungsgewinne vor allem mit der jüngsten Rallye in Verbindung bringen und die ist eben leider auf Sand, Papier oder anderen, leicht nachgebenden Materialien erbaut. Einen Grund für Euphorie sehe ich nicht. Die (angedeuteten) Gewinnwarnungen vieler Unternehmen in den letzten Tagen machen deutlich, dass die fundamental schlechten Daten erst noch auf uns zukommen. Und das wiederum dürfte sich für Online-Broker als wenig geschäftsfördernd erweisen. Womit wir wieder am Anfang wären. Das IPO-Jahr 2009 hat spät begonnen und könnten auch ebenso schnell wieder vorbei sein.

Ausblick DAX: Der Schein trügt weiter

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Tja, da haben sich die Märkte gestern ja wieder deutlich positiver gezeigt als erwartet. Das Ganze ist aber auf wackeligen Füßen gebaut. Die Börse versucht nur halbwegs sicher durch die Woche zu kommen (immer dran denken, am Freitag ist in den USA Feiertag). Und dann kommt so langsam die Stunde der Wahrheit – sprich der Blick in die Bücher des zweiten Quartals. Die Lage ist meines Erachtens eben immer noch schlecht, auch wenn von Seiten der EU derzeit Optimismus gestreut wird:

Von einem Ende der Rezession ist die Wirtschaft des Euroraums zwar immer noch weit entfernt, aber dank der robusten und gut koordinierten Maßnahmen der EU zeigt die Wirtschaftstätigkeit laut Eurogebiet-Quartalsbericht erste Anzeichen einer Neubelebung. Auch die Indikatoren für die wirtschaftliche Einschätzung und die Finanzmärkte senden dem Bericht zufolge langsam wieder positive Signale.

Aber zurück in den DAX. Beherrschendes Thema ist weiter der Streit zwischen VW und Porsche. Gestern konnte erneut keine Einigung erzielt werden, wer wie bei wem einsteigt. Porsche hat also weiterhin einen Haufen VW-Optionen, aber kein Geld. VW wiederum hat Geld aber noch nichts zu kaufen. Und Katar will ja auch noch mitspielen…und nicht zu vergessen: Die Eitelkeiten zwischen VW-Aufsichtsratschef Piech und Porsche-Chef Wiedeking. Während die VW-Aktie kaum Bewegung zeigt, geht es bei Porsche deutlich nach oben. Da auch von anderen Unternehmen keine bedeutenden Kursimpulse zu erwarten sind, dürfte sich der leichte Optimismus wohl erneut mit behaupteten Kursen fortsetzen. Aber immer mit dem Hinweis, dass eine schlechte Nachricht ausreicht um das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen!

Zombie Bank – Frankenstein lässt grüßen

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Habe eben bei Each Trading Day dieses coole Video gesehen. Bei dieser Zombie Bank lässt Frankenstein grüßen. Klasse gemacht.

Ausblick DAX: Zurückhaltung hält an

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Nach den zurückhaltenden Vorgaben aus den USA und negativen Tendenzen in Asien halten sich die Börsianer auch hierzulande zurück – vollkommen zu Recht. Gründe für Optimismus lassen sich zwar immer irgendwo finden, aber meines Erachtens überwiegen die negativen Argumente deutlich. Neben einer Vielzahl an Konjunkturdaten, die diese Woche noch anstehen, warten die Anleger wie gebannt auf die Quartalszahlen, die aber diese Woche nur in Einzelfällen vorgelegt werden. Der Zahlenreigen wird erst in der Folgewoche traditionell mit Alcoa eröffnet. Bis dahin steht dann auch noch der US-Nationalfeiertag an. Alles keine guten Aussichten. Die Woche wird im Optimalfall seitwärts tendieren. Im schlechtesten Fall wird es weiter nach unten gehen. Am Freitag hatten wir ja schon Szenarien für die 4.400er Marke skizziert.

Heute erwarte ich auf jedenfall einen dünnen Handel. Denn weder von Unternehmen noch auf der Konjunkturseite werden nennenswerte Daten erwartet. Spannend wird weiterhin der Kampf zwischen Volkswagen und Porsche sein. Eine Einigung ist hier trotz angeblicher Ultimaten wohl weiterhin nicht in Sicht. Daraufhin geht es sowohl bei VW als auch Porsche nach unten.

Ausblick KW27: Die Lage bleibt unsicher

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Die vergangene Woche hat es mal wieder gezeigt: Die Märkte sind derzeit so unsicher wie lange nicht mehr. Die Erholung des zweiten Quartals scheint erstmal gestoppt, ob es aber wieder deutlich nach unten geht, will auch keiner so Recht wahr haben. Stattdessen bewegen sich die Märkte seitwärts. Die Marke von 5.000 Punkten im DAX bleibt damit weiter eine der Kernmarken für die kommenden Wochen. Besonders wo jetzt die ruhigere Sommerzeit begonnen hat. Die Einschätzung für den Sommer ist dabei vielfältig. Wir versuchen hierzu einmal ein Stimmungsbild einzusammeln.

Die Sommerpause naht - wie gehts weiter im DAX?

  • Die Kurse werden weiter nach unten gehen. Es gibt keinen Grund für Optimismus (48%, 19 Votes)
  • Das Auf und Ab der vergangenen Tage geht auch den Sommer über weiter (33%, 13 Votes)
  • Die Aufwärtsbewegung der letzten Monate setzt sich fort und wir überschreiten bald wieder die 5.000er Marke (20%, 8 Votes)

Total Voters: 40

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Ich denke dass der Sommer noch halbswegs ordentlich verlaufen wird. Richtig übel wird erst der Herbst – nicht aufgrund der Bundestagswahl – sondern weil dann in einigen Branchen Tarifverträge auslaufen und es dann für die ein oder andere Belegschaft zum Schwur kommen dürfte. Aber das werde ich mal in einem eigenen Post ausarbeiten… kommen wir zurück zur kommenden Woche:

Montag

EU-Geschäfts- und Verbraucherstimmung Juni

Dienstag

DE Arbeitslosenquote Juni
EU-Vorabschätzung Inflation Eurozone Juni
US-Einkaufsmanagerindex Chicago Juni
US-Verbrauchervertrauen Conference Board Juni

Mittwoch

JP Tankan Q2
DE Einzelhandelsumsatz Mai
US ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Juni
US-Bauausgaben Mai

Donnerstag

EU-Erzeugerpreise Mai
EU-Arbeitslosenquote Mai
EZB-Sitzungsergebnis
US-Arbeitslosenquote Juni
US Erstanträge Arbeitslosenhilfe Vorwoche
US Auftragseingang Industrie Mai

Freitag

US-Märkte bleiben geschlossen: Independence Day

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