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Nestlé, Roche & Co: Swiss Research Basket – die clevere Anlagealternative

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Handel von Schweizer Aktien erschwert

Seit 1. Juli ist es nicht mehr möglich Schweizer Aktien an deutschen Börsen zu kaufen oder zu verkaufen. Grund ist das Auslaufen der sogenannten Äquivalenzanerkennung zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Ob und wann sich das wieder ändert, ist unklar. Wer in der Zwischenzeit auf Schweizer Aktien setzen möchte, muss auf den Börsenplatz Zürich setzen. Das ist nicht immer einfach und günstig. Allerdings existieren seit geraumer Zeit attraktive Alternativen. Die Lösung stellen hier Zertifikate dar, mit denen man ungehindert über deutsche Handelsplätze auf die Schweizer Aktien setzen kann.

Letzten Endes stellt sich dann nur die Frage, welche Aktien sind die richtigen? Die Experten der Schweizer Bank Vontobel sprechen regelmäßig Kauf- oder Verkaufsempfehlungen für unzählige Aktien aus. Im Research von Schweizer Titeln ist Vontobel sogar Marktführer und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Insbesondere im Segment „Small & Mid Cap“ bieten die Vontobel-Analysten im Vergleich zu denen anderer Finanzhäuser die breiteste Abdeckung. Das Besondere dabei: Von der Expertise des Marktführers können dank des inzwischen legendären Swiss Research Zertifikats auch Privatanleger in Deutschland und Österreich profitieren.

Nestlé, Roche & Co trumpfen auf

Das Prinzip ist relativ einfach: Die mit einer Kaufempfehlung versehenen schweizerischen Aktien werden im so genannten Swiss Research Basket zusammengefasst. Infrage kommen aber nur Titel mit einer ausreichenden Liquidität. Die Anpassung des Basket wird auf Basis von Änderungen von „Buy“-Ratings der Vontobel-Analysten automatisch vorgenommen. Derzeit zählen bekannte schweizerische Unternehmen wie der Nahrungsmittelriese Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350), der Pharmagigant Roche (WKN: 855167 / ISIN: CH0012032048), der Aromenhersteller Givaudan oder die Finanzinstitute UBS und Swiss Re zum Swiss Research Basket.

Zuletzt gehörte unter anderem Roche zu den Stützen des Swiss Research Basket. Das Unternehmen konnte überzeugende Geschäftsergebnisse für das erste Halbjahr 2019 abliefern, obwohl einige seiner wichtigsten Medikamente mit Generika-Konkurrenz zu kämpfen haben. Anleger freute die gute Performance von Roche beim Verkauf neuer Medikamente. Dies lässt Investoren hoffen, dass Umsatzeinbußen in einigen Bereichen durch Nachahmerprodukte in neuen Geschäftsfeldern wettgemacht werden können. Ein Grund, warum sich die Roche-Aktie zuletzt in Richtung ihres Allzeithochs bewegte. Besonders steil nach oben ging es zuletzt für die Nestlé-Aktie. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern mit der Übernahme der Handelssparte von Starbucks auf dem Kaffeemarkt für Aufsehen gesorgt. Die 2019er-Halbjahreszahlen kamen am Markt ebenfalls gut an. Das organische Umsatzwachstum lag bei 3,6 Prozent. Zudem konnte die Profitabilität weiter verbessert werden.

Wie gut, dass sich Anleger nun nicht auf die Suche nach den vielversprechendsten schweizerischen Titeln machen müssen. Stattdessen sind sie im Swiss Research-Basket bereits zusammengefasst. Mit dem Open-End Partizipationszertifikat auf den Vontobel Swiss Research Basket (WKN: VL4JU8 / ISIN: DE000VL4JU82) können Anleger ganz einfach gleich auf eine ganze Reihe von Erfolgstiteln aus der Schweiz setzen.

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SAP-Aktie im Plus, US-Konkurrent Salesforce.com gibt die Richtung vor

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Bildquelle: Pressefoto © SAP AG / Stephan Daub

Die Aussichten für SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) bleiben dank der Konzentration auf Wachstumsbereiche wie Cloud Computing hervorragend. Kein Wunder, dass Europas größter Softwarekonzern im DAX weiterhin die mit Abstand höchste Marktkapitalisierung vorzuweisen hat.

Aus charttechnischer Sicht geriet die SAP-Aktie zuletzt etwas unter Druck. Allerdings waren dafür auch die allgemeinen Börsenturbulenzen im Zuge einer zwischenzeitlichen Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China verantwortlich. Inzwischen ist die Erholung angelaufen. Am Freitag wurde diese dank des positiven Marktumfeldes und einer starken Performance des US-Konkurrenten Salesforce.com (WKN: A0B87V / ISIN: US79466L3024) fortgesetzt.

Salesforce hatte seine Ergebnisse zum zweiten Quartal 2019/20 (Ende Juli) vorgelegt. Der Cloud-Spezialist hatte nicht nur über dem Markterwartungen liegende Umsatz- und Ergebniskennzahlen präsentiert, sondern sich dank Übernahmen und einer starken Nachfrage nach Cloud-Diensten optimistischer zu den Konzernaussichten geäußert.

Für das laufende Geschäftsjahr sieht das Management Umsatzerlöse in Höhe von 16,75 bis 16,90 Mrd. US-Dollar. Zuvor hatte sich Salesforce.com lediglich Erlöse in Höhe von 16,10 bis 16,25 Mrd. US-Dollar zugetraut. Analysten hatten zuletzt im Schnitt einen Wert von 16,64 Mrd. US-Dollar erwartet. Im zweiten Quartal schossen die Umsätze im Vorjahresvergleich um 22 Prozent auf 4,0 Mrd. US-Dollar.

FAZIT. SAP hatte zuletzt immer wieder mit hohen Kosten des Konzernumbaus und zum Beispiel den dazugehörigen Ausgaben für Abfindungen für Mitarbeiter oder Umschulungsprogramme zu kämpfen. Allerdings sollen sich die Investitionen auszahlen, während man sich bei den Walldorfern immer mehr auf den Wachstumsbereich Cloud Computing konzentriert. Auch die milliardenschweren Übernahmen der vergangenen Jahre sollten Früchte tragen. Ähnlich wie wir es nun auch im Fall des Konkurrenten Salesforce.com gesehen haben.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der SAP-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: GL9RA1 / ISIN: DE000GL9RA17) auf der Long-Seite an. Pessimisten haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: GA5B2B / ISIN: DE000GA5B2B9) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der SAP-Aktie zu setzen.

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Trotz des Vorwurfs, Trumps Erfüllungsgehilfe zu sein, wird die Fed in die Zinsoffensive gehen

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Bildquelle: Pressefoto Federal Reserve

Selten sind Notenbanken von der Politik so unter Zugzwang gesetzt worden wie aktuell. Daher ist der geldpolitische Umgang mit politisch eigenverschuldeten Krisen wie Handelskrieg oder Brexit Kardinalthema des Treffens internationaler Notenbanker auf dem diesjährigen Fed-Symposium in Jackson Hole, Wyoming. Um ihr Selbstbestimmungsrecht muss vor allem die US-Notenbank kämpfen. Die konjunkturschädigenden Attacken des amerikanischen Präsidenten zwingen die Fed zu zinspolitischen Abwehrreaktionen. Das bringt ihr im Zweifel den Vorwurf ein, Trumps Erfüllungsgehilfe zu sein. Ungeachtet der Politisierungsverdächtigungen räumt sie jedoch dem Kampf gegen Abschwung und Inflationsschwäche – gemäß ihrem Auftrag – Priorität ein. Zurzeit preist der Finanzmarkt sogar mehr als zwei US-Leitzinssenkungen ein.

Dem Politisierungsdruck kann sich die Fed verweigern…

Die Kritik der US-Regierung an der US-Notenbank reißt nicht ab. US-Handelsminister Wilbur Ross wirft der Fed auch noch vor, für die jüngste US-Dollar-Aufwertung u.a. gegenüber dem chinesischen Renminbi mitverantwortlich zu sein. Mit diesem politischen Druck soll die Fed in den Währungsabwertungskrieg gegen China und Europa eintreten. Festzustellen ist, dass die jüngste Abwertung des chinesischen Renminbi tatsächlich nur der Höhepunkt einer seit Anfang 2018 schleichenden Schwäche gegenüber wichtigen Handelswährungen ist. Und sicher hat der US-Dollar auch wegen der neun US-Notenbankzinserhöhungen gegenüber wichtigen Handelswährungen aufgewertet. Insgesamt gerieten damit US-Exporteure im globalen Preiswettbewerb in die Defensive.

US-Präsident Trump fordert zur US-Konjunkturentlastung „Leitzinssenkungen um mindestens einen Prozentpunkt, begleitet von ein bisschen geldpolitischer Lockerung (QE)“. Offensichtlich hält er amerikanische Geldpolitik für ein – besser, sein – Wunschkonzert. Trotz einer sich handelsseitig abschwächenden Weltkonjunktur, die über Umsatzeinbußen internationaler US-Konzerne auch als Bumerang in die USA zurückkommt, kämpft die Fed mit verbalakrobatischer Zinssenkungsrhetorik noch gegen die Vorwürfe der politischen Beeinflussbarkeit und des Wahlhelfers an. Tatsächlich regt sich noch offener Widerstand vereinzelter Fed-Mitglieder gegen verstärkte Zinserleichterungen.

…dem Rezessionsdruck nicht

Auf das schwierige Konjunkturszenario muss die Fed mit Blick auf ihren Auftrag jedoch frühzeitig reagieren. Laut Protokoll ihrer letzten geldpolitischen Sitzung (Fed Minutes) diente bereits die Zinssenkung im Juli als Versicherung gegen eine Verlangsamung der Investitionsbereitschaft amerikanischer Unternehmen, die explizit unter dem Handelsstreit zu leiden haben. Der binnen Jahresfrist markante Dynamikverlust in der US-Industrie wird immer stärker durch zunehmende Eintrübungen im US-Dienstleistungssektor ergänzt. Beide Entwicklungen lassen die Fed zinspolitisch nicht kalt.

Ansteckungseffekte für die US-Binnenkonjunktur bleiben nicht aus. Die sich eintrübende Beschäftigungssituation in der Industrie verfehlt ihre Wirkung auf nachgebende Verbrauchererwartungen nicht mehr. Schwächelt der Arbeitsmarkt, schwächelt schließlich auch der Konsum als wichtigster amerikanischer Wirtschaftsfaktor.

Vor diesem Hintergrund liegt die Rezessionswahrscheinlichkeit in Amerika laut New York Fed bereits bei deutlich über 30 Prozent. Das ist ein Niveau, das die vergangenen beiden Rezessionen 2001/2002 und 2008/2009 treffsicher vorhergesagt hat. Insofern muss die US-Notenbank für durchgreifende Zinsreduktionen bereitstehen.

Die mangelnde Preissetzungsmacht der amerikanischen Zulieferer unterstreicht ohnehin die Desinflationierung Amerikas.

Daher haben die Finanzmärkte auf der kommenden Fed-Sitzung am 18. September eine weitere Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte fest eingepreist. Anschließend rechnen sie mittlerweile mit jeweils zwei weiteren Zinsnachlässen auf 1,5 Prozent bis Anfang 2020 und 1,0 Prozent bis Anfang 2021. Nach der politischen Konjunkturschädigung muss die Geldpolitik wieder Aufbauarbeit leisten.

Die Fed selbst bereitet eine weitere Runde quantitativer Lockerung vor. Laut Fed Minutes kommt die US-Notenbank zu der Einschätzung, dass sie ihre Liquiditätsschwemme in den vergangenen zehn Jahren sogar „noch aggressiver“ zur Konjunkturstabilisierung hätte einsetzen können, weil manche befürchteten ökonomischen Kosten ausgeblieben seien. Infolgedessen könnte dieses Instrument zukünftig bestimmter und vorausblickender eingesetzt werden, wenn es die wirtschaftlichen Umstände rechtfertigen. Wenn das kein Türöffner ist.

Marktstimmung – Zaghafte Gegenbewegung

Der Anlegerfokus liegt momentan auf der angeschlagenen Konjunktur. Die deutsche Industriestimmung befindet sich auf dem Niveau der Euro-Krise von 2012, leidet also an Depressionen. Die Entlassungen in den klassischen Industriebranchen passen in das eingetrübte Bild. Auch der bislang so robuste Dienstleistungssektor schwächelt zunehmend. Laut Bundesbank ist die deutsche Wirtschaft in der Rezession angekommen.

Dass sich die Bundesregierung jetzt unter immensem Handlungsdruck sieht, verdeutlicht der Umgang mit der „schwarzen Null“. War diese vor zwei Wochen noch eine heilige Kuh, betätigen sich immer mehr Politiker als Messerschleifer.

Es rächt es sich bitter, dass Berlin in den guten Konjunkturjahren über Wirtschaftsreformen keine Vorsorge für schlechte Zeiten getroffen hat. Die Sozialprogramme werden von nun an zu schweren Fixkosten. Das hinter vorgehaltener Hand in Windeseile von Bundesfinanzminister Scholz vorbereitete 50-Mrd.-Konjunkturpaket zur Standortverbesserung ist viel zu klein, kommt zu spät und setzt zu wenig auf schnelle (Unternehmens-)Steuersenkungen, mit denen Deutschland wieder konkurrenzfähig würde. Um den jahrelangen Investitionsstau zu beheben reicht keine Kosmetik. Es geht vielfach um Kernsanierung. Wenn es mit negativen Zinsen im Augenblick Brei vom Himmel regnet, muss die Wirtschafts- und Finanzpolitik einen ganz großen Löffel haben und essen, essen, essen. Wer bei diesen Konditionen, die in anderen Ländern sogar „Zinsneid“ auslösen, nicht ordentlich in die deutsche Infrastruktur, in das volkswirtschaftliche Vermögen und damit in die Zukunftsfähigkeit – aber nicht in wahlpopulistischen Schnick-Schnack – investiert, hat den Nobelpreis für ökonomische Ignoranz verdient.

Planwirtschaftliche Instrumente wie Mietpreisbremse und Mietpreisdeckel lindern übrigens nicht die Wohnungsnot. Im Gegenteil, sie sind ein Investitionshindernis für private Investoren, die dann z.B. Sanierungsmaßnahmen zum Klimaschutz immer weniger stemmen können. Man hätte schon vor Jahren die Liegenschaften des Bundes, der Länder und der Kommunen für den Wohnungsbau freigeben und das Baurecht aus seinem bürokratischen Jahrhundertschlaf wecken müssen. Denn in der Marktwirtschaft gilt: Gibt es mehr Angebot, fallen die Preise.

Und statt vor den drei ostdeutschen Landtagswahlen wahlpopulistische Diskussionen über die Verhinderung von Negativzinsen für Anleger anzuzetteln, hätte die Politik schon längst die deutsche Vermögensbildung kernsanieren müssen. Das haben selbst Länder in Europa gemacht, die nicht der „Marktradikalität“ verdächtig sind. Sie wissen, dass diätöses Zinssparen der sichere Weg für zukünftig erhöhte staatliche Sozialleistungen ist. Denn auch Nullzinsen verhindern keine Altersarmut. Die ideologischen Scheuklappen müssen abgenommen und die Vorsorge mit Aktien gefördert werden. Allein schon aus Sicht der Dividendenrendite lohnen sich Aktienengagement.

Ebenso bleibt die politische Unsicherheit in Europa hoch. Mit seinem Vorschlag, den Backstop – Notlösung, die die Briten in einer Zollunion an die EU bindet, wenn Zollkontrollen zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland anders nicht zu verhindern sind – neu zu verhandeln, beißt Boris Johnson bei der EU auf Granit. Die von Merkel und Macron in den Raum gestellte und von Johnson mit „Wir schaffen das“ ebenso aufgeworfene Lösungsfindung binnen 30 Tagen ist reine Utopie. Sie dient beiden Seiten vor allem der Suggestion der Kompromissbereitschaft, um nach einem No Deal-Brexit am 31. Oktober die Hände jeweils in Unschuld zu waschen. Johnson geht es primär darum, die Conservative Party bei der nächsten Wahl nicht zum Vorteil der Brexit Party untergehen zu lassen. Unmittelbare ökonomische und soziale Folgeschäden durch hohe Zölle für EU-Exporte, einem Logistikchaos an den Grenzen, Engpässen bei Lebensmitteln sowie Medikamenten und steigender Arbeitslosigkeit verniedlicht die britische Regierung bislang. Ohne Lösung im Brexit-Streit wird Halloween in diesem Jahr besonders grauenvoll.

In Italien stehen die Zeichen offenbar auf eine neue Regierung aus 5-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten (PD). Dieses Bündnis ist eine Notallianz von zwei zerstrittenen Parteien, die aber eint, Neuwahlen zu verhindern, bei der die Lega von Matteo Salvini nach Umfragen deutliche Zuwächse erzielen würde. Grundsätzlich wird diese Koalition weder in puncto Stabilität noch Wirtschaftsreformen große Sprünge machen. Die Finanzmärkte betrachten die italienische Regierungskrise mit Gelassenheit. Sie erwarten ohnehin, dass die EU ihr Spardiktat gegenüber Italien lockert, um einem Konfrontationskurs mit folgender römischer Finanzkrise und dann Eurosklerose aus dem Weg zu gehen. Als Staatsschulden-Financier wird die EZB liquiditäts- und zinspolitisch ebenso in Erscheinung treten wie die Fed und damit den Aktienmarkt – wie derzeit zu beobachten – stützen.

Aus Sentimentsicht bleibt die Verunsicherung unter den Anlegern grundsätzlich hoch, was in einer niedrigen Investitionsquote von US-Fondsmanager und Kursabsicherungen institutioneller Anleger zum Ausdruck kommt. Abgesehen von technischen Gegenreaktionen ist es für das Ende der aktuellen Korrektur noch zu früh.

Charttechnik DAX – Nervöse Stabilisierung

Bei fortgesetzter Erholung trifft der DAX auf Widerstände bei 11.866 und 11.926 Punkten. Werden diese durchbrochen, nimmt der Index Kurs auf die Marke bei 12.115. Setzt sich die Korrektur fort, trifft der Index an der 200-Tage Linie bei aktuell 11.656 sowie der Marke 11.621 auf erste Unterstützungen. Darunter folgen weitere Haltelinien bei 11.450 und 11.190 sowie 11.111 Punkten.

Der Wochenausblick für die KW 35 – ifo meldet weiter deutsche Konjunkturmisere

In China stehen die Industriegewinne weiter unter Druck. Auch wenn sich in den USA die Auftragseingänge langlebiger Güter zuletzt stabilisieren konnten, signalisiert der Einkaufsmanagerindex der industriereichen Region Chicago keine wesentliche Erholung. Auch die Konsumentenstimmung nimmt laut University of Michigan und Conference Board immer mehr Schaden.

In der Eurozone bleibt das Wirtschaftsvertrauen laut EU-Kommission stark angeschlagen. Entsprechend hartnäckig hält sich im August die Desinflation.

In Deutschland unterstreicht der ifo Geschäftsklimaindex den desolaten deutschen Konjunkturzustand. Verschärft wird diese Misere durch eine laut Einzelhandelsumsätzen und GfK Konsumklimaindex allmählich auch an Rückenwind verlierende Binnenkonjunktur.

RobertHalverEin Beitrag von Robert Halver.

Robert Halver ist Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Das Haus mit Sitz in Unterschleißheim bei München ist eine der führenden Investmentbanken in Deutschland und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Halver beschäftigt sich seit 1990 mit Wertpapieren und Anlagestrategien.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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thyssenkrupp: Endlich auf dem richtigen Weg? Stahlfusion soll den Befreiungsschlag bringen

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Wenn es am Aktienmarkt um eine mögliche Übernahme geht, ist es häufig zu beobachten, dass der Kurs des Käufers fällt, während die Anteilsscheine des zu übernehmenden Unternehmens nach oben klettern. Im Fall eines möglichen Zusammenschlusses von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) und Klöckner & Co (WKN: KC0100 / ISIN: DE000KC01000) konnten am Freitag jedoch beide Titel Kurszuwächse verbuchen.

Die Wirtschaftszeitung hatte von einer möglichen Übernahme des Stahlhändlers Klöckner & Co durch Deutschlands größtem Stahlkonzern berichtet. Später meldete das „Handelsblatt“, wonach ein solcher Deal geprüft wird. thyssenkrupp ist immer noch dabei, sich ganz neu aufzustellen, nachdem die EU-Kommission eine Fusion des eigenen Stahlgeschäfts mit den europäischen Stahlaktivitäten von Tata Steel (WKN: A0DQQE / ISIN: TH0692010R12) untersagt hatte.

Es ist nicht das erste Mal, dass über einen möglichen Deal zwischen thyssenkrupp und Klöckner & Co gemutmaßt wird. Zuvor hatte das „manager magazin“ einen solchen Zusammenschluss ins Spiel gebracht. Schließlich will thyssenkrupp seine Stahlsparte stärken. Gleichzeitig winken dem Unternehmen Einnahmen aus dem geplanten Börsengang oder Verkauf der Aufzugsparte.

FAZIT. Eine mögliche Übernahme von Klöckner & Co würde nicht sämtliche Probleme von thyssenkrupp auf einmal lösen. Schließlich hatte auch das SDAX-Unternehmen zuletzt mit marktbedingten Ergebnisbelastungen zu kämpfen. Zudem wäre der Konzernumbau bei thyssenkrupp damit nicht abgeschlossen. Allerdings bieten die Fusionsgespräche und die Spekulationen um die lukrative Aufzugsparte kurzfristig einiges an Erholungspotenzial für die thyssenkrupp-Aktie.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der thyssenkrupp-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VF5EBP / ISIN: DE000VF5EBP4) auf der Long-Seite an. Pessimisten haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VF7SPV / ISIN: DE000VF7SPV8) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der thyssenkrupp-Aktie zu setzen.

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Evotec-Aktie: Einstiegsgelegenheit oder doch der Beginn eines längeren Abwärtstrends?

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Die Bekanntgabe der Ergebnisse zum zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2019 sorgte beim Hamburger Biotechnologiewert Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) für heftige Kursreaktionen. Am 14. August, dem Tag der Zahlenbekanntgabe, ging die im TecDAX und MDAX gelistete Evotec-Aktie mit einem satten Kursverlust von knapp 15 Prozent aus dem Handel. Einen Tag später büßte das Papier noch einmal rund 9 Prozent an Wert ein. Damit wurden innerhalb kürzester Zeit fast sämtliche Jahresgewinne zunichte gemacht. Die heftigen Kursreaktionen erscheinen umso überraschender, wenn man bedenkt, dass sich die vorgelegten Geschäftsergebnisse auf den ersten Blick mehr als nur sehen lassen können.

Zwischen Januar und Juni lagen die Umsatzerlöse bei 207,1 Mio. Euro. Ein Anstieg von 16 Prozent im Vorjahresvergleich. Dieser Anstieg resultierte laut Unternehmensangaben unter anderem aus der sehr guten Performance des Basisgeschäfts in allen Geschäftsbereichen, höheren Meilenstein- und Lizenzumsätzen sowie Effekten infolge positiver Wechselkurse. Die Meilenstein- und Lizenzumsätze beinhalteten unter anderem Zahlungen von Bayer, Boehringer Ingelheim und Celgene. Das bereinigte Konzern-EBITDA schoss um 51 Prozent auf 58,2 Mio. Euro. Die gute Geschäftsentwicklung führte sogar dazu, dass die Jahresziele angehoben wurden.

So sollen die Umsätze im Gesamtjahr 2019 um ca. 15 Prozent zulegen, nachdem sich das Evotec-Management zuvor lediglich ein Wachstum von ca. 10 Prozent zugetraut hatte. 2018 lagen die Erlöse bei 364,0 Mio. Euro. Für das bereinigte Konzern-EBITDA wird ein Wachstum um mehr als 10 Prozent erwartet. Zuvor lag die Prognose bei einem Zuwachs von ca. 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 92,0 Mio. Euro. Die angehobene Prognose hielt aber auch eine Enttäuschung bereit. Schließlich wurden die Ergebnisziele nicht ganz so deutlich angehoben wie die Prognosen für das Umsatzwachstum. Außerdem hatte der Markt zuvor ohnehin höhere Prognosen erwartet.

Auch ein Blick auf die Halbjahresergebnisse war nicht durchweg positiv. Der Nettogewinn lag im ersten Halbjahr bei 10,7 Mio. Euro und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 17,9 Mio. Euro. Das Unternehmen führte diesen Rückgang im Wesentlichen auf einen Einmaleffekt der Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte sowie einen Steueraufwand zurück. Die Abschreibungen ergaben sich aus der Beendigung des SGM-1019-Programms durch Evotecs Partner Second Genome. Dabei ging es um die Forschung im Bereich Lebererkrankungen.

Die jüngsten Kurskapriolen der Evotec-Aktie haben Anlegern deutlich vor Augen geführt, wie nahe Erfolg und Misserfolg bei den hochinnovativen Unternehmen aus der Biotechnologiebranche beieinander liegen. Viele dürften zudem die jüngste Zahlenvorlage nach den vorherigen Kursgewinnen des TecDAX- und MDAX-Wertes für Gewinnmitnahmen genutzt haben. Auch das insgesamt turbulente Börsenumfeld dürfte diese Gewinnmitnahmen befeuert haben. Langfristig orientierte Investoren könnten den heftigen Kursrücksetzer wiederum als günstige Einstiegschance sehen. Schließlich bleiben die Wachstumsaussichten für die Biotechnologiebranche attraktiv, während der langfristige Kurstrend der Evotec-Aktie zeigt, dass sich das Papier von zwischenzeitlichen Rücksetzern immer wieder erholen konnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Evotec-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE Unlimited Call der Deutschen Bank (WKN: DC321X / ISIN: DE000DC321X6) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,53, die Barriere bei 14,1280 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DC3K9L / ISIN: DE000DC3K9L7, aktueller Hebel 2,45, Barriere bei 27,6384 Euro) auf fallende Kurse der Evotec-Aktie setzen.

Stand: 22.08.2019/ Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, db x-markets

© Deutsche Bank AG 2019

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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DAX-Analyse am Morgen: Neue Impulse aus Jackson Hole?

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Bildquelle: markteinblicke.de

Zwar kletterten die DAX-Kurse am Donnerstag im Intraday-Top bis auf 11.853 Zähler, am Ende überwog jedoch die Unsicherheit über die künftige Zinspolitik der US-Notenbank, nachdem das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung mehr Fragen aufwarf, als beantwortete. Klarheit in dieser Frage erhoffen sich die Anleger von der für heute terminierten Rede Jerome Powells, der im Rahmen des Notenbanken-Treffens in Jackson Hole vor die Mikrofone tritt. Das heißt:

Auf der Oberseite müssten die Kurse weiterhin mindestens über die Nackenlinie der übergeordneten SKS-Formation aus den Jahren 2017 und 2018 bei 11.869 ausbrechen – was zumindest mit Blick auf die festere Vorbörse nicht unmöglich erscheint. Darüber könnten sich die Blue Chips dann in Richtung 12.000er-Barriere davonstehlen.

Nach unten sichern dagegen die 11.750er-Marke und der GD200 die Notierungen ab; sollten Kurse noch einmal unter den langfristigen Durchschnitt zurückfallen (hier gilt selbstverständlich der Schlusskurs), dürfte direkt im Anschluss die Haltezone zwischen 11.600 und 11.560 Punkten erneut auf den Prüfstand gestellt werden, bevor es zum Test der Haltemarken bei 11.370, 11.300 und 11.266 kommen könnte!

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC0MMY XM3B6L
Basispreis 10.495,77 12.949,86
Knock-out-Schwelle 10.495,77 12.949,86
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 8,61 10,05
Kurs1) 13,66 11,71

1)Uhrzeit: 23.08.2019 08:22:04

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Voltabox: Die Kosten müssen runter

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Bildquelle: Pressefoto © Voltabox

Die Euphorie nach dem Börsengang, als die Voltabox-Aktie (WKN: A2E4LE / ISIN: DE000A2E4LE9) noch bei knapp 34 Euro notierte, ist raus. Sie ist einer deutlich skeptischeren Betrachtungsweise gewichen. Das wird auch beim Blick auf das Verhältnis von Eigenkapital zu Marktwert deutlich: es beträgt aktuell 151 zu 110 Millionen Euro. Anders ausgedrückt: Die Börse geht in nächster Zukunft eher von weiteren Verlusten aus, die das Eigenkapital schmälern würden.

Der Vorstand hat indes „eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um die Kostenstrukturen zu verbessern und im Jahr 2020 eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone zu gewährleisten.“ Zudem würde sich Voltabox in Zukunft verstärkt auf Projekte und Systemlösungen konzentrieren, die ein besseres Verhältnis von Entwicklungsaufwand zu potentiellem Umsatz versprächen. Nun denn.

Einstweilen hat Voltabox die Prognose für das laufende Geschäftsjahr am 12. August gesenkt. Der Grund: Ein Großauftrag in den USA zieht sich hin…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto © Voltabox

Bitcoin: Gleich mehrere Preistreiber

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Bildquelle: markteinblicke.de

Einer der Gründe, der für eine fortgesetzte Bitcoin-Rallye spricht, ist die zunehmende Rechenleistung, die Miner dem Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung stellen und die zuletzt einen neuen Rekord erreichte.

Im Vergleich zum bisherigen Bitcoin-Allzeithoch im Dezember 2017 hat sich die sogenannte Hashrate jüngst in der Spitze fast verfünffacht. Obwohl der Bitcoin-Preis nur rund halb so hoch steht wie das 2017er-Top, wächst die Computerleistung.

Miner rechnen also mittel- bis langfristig mit weiter steigenden Notierungen und investieren deshalb schon jetzt, um in Zukunft noch stärker zu profitieren. Ein anderer Kurstreiber ist die wachsende Bitcoin-Nachfrage aus China.

Der Handelsstreit mit den USA und eine schwächere Landeswährung treiben immer mehr Investoren aus dem Reich der Mitte in digitale Zahlungsmittel.

Open End Partizipationszertifikat auf XBT/USD
WKN VL3TBC
ISIN DE000VL3TBC7
Emissionstag 26. Oktober 2017
Produkttyp Partizipationszertifikat
Emittent Vontobel

 

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Deutsche Industrie schwächelt, Jackson Hole im Fokus

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Am heutigen Donnerstag startete die internationale Notenbankkonferenz Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Für die Aktienmärkte und den DAX könnte das in den kommenden Tagen neue Impulse bedeuten.

Das war heute los. Die Aufmerksamkeit richtet sich bei dem Treffen der weltgrößten Notenbanken vor allem auf die Rede von Jerome Powell am Freitag. Der US-Notenbankchef steht vor der Entscheidung, ob er die Unabhängigkeit der Notenbank wahrt oder den Forderungen nach weiteren geldpolitischen Lockerungen, also einer weiteren Zinssenkung, nachgibt. Darüber gibt es bei der US-Notenbank Uneinigkeit.

Die Protokolle der Federal Reserve zur jüngsten Zinsentscheidung im Juli belegen, wie unentschlossen die stimmberechtigten Mitglieder derzeit sind. Vor der Bekanntgabe der Richtungsentscheidung der Fed gab es beim DAX lange Zeit wenig Bewegung zu vermelden. Am Nachmittag rutschte der Index in die Verlustzone. Dafür war unter anderem die schlechte Stimmung an der Wall Street im frühen Handel verantwortlich. Die Verluste hielten sich jedoch in Grenzen.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Industrie Deutschlands hat sich im August überraschend um 0,4 auf 43,6 Punkte verbessert. Trotz des Anstiegs bleibt die Lage angespannt. Denn erst Werte von mehr als 50 signalisieren ein Wachstum. Der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister verharrt dagegen auf vergleichsweise hohem Niveau (54,4; -0,1 Punkte). Daran zeigt sich, dass der starke Dienstleistungsbereich die anhaltende Schwäche der Industrie nach wie vor kompensiert.

Das waren die Tops & Flops. Zu den stärksten Zugpferden im DAX gehörte thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Die Aktie des Stahl- und Industriekonzerns legte zwischenzeitlich um 8 Prozent zu. Für das Stimmungshoch sorgte ein Bericht des „manager magazins“, wonach die thyssenkrupp-Aufzugssparte bei Finanzinvestoren auf großes Interesse stoßen würde. Die Essener standen auch aus einem anderen Grund im Fokus: Der DAX-Konzern reicht beim Gericht der Europäischen Union Klage gegen die Untersagungsentscheidung der EU-Kommission ein, ein Gemeinschaftsunternehmen im europäischen Flachstahlbereich mit Tata Steel (WKN: A0DQQE / ISIN: TH0692010R12) zu gründen.

Auf der Verliererseite im DAX war heute unter anderem Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) zu finden. Die Aktie der Immobiliengesellschaft verlor zwischenzeitlich rund 2 Prozent an Wert. Damit wurde das Plus vom Vortag wieder zunichte gemacht.

Im Fokus stand auch CTS Eventim (WKN: 547030 / ISIN: DE0005470306). Die Notierungen des SDAX-Unternehmens verbesserten sich zeitweise um mehr als 3 Prozent. Hier sorgte ein deutlicher Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Halbjahr für Rückenwind. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung erwartet das Ticketing- und Event-Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr weiterhin ein Umsatz- und Ergebniswachstum.

Das steht morgen an. Auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole hält Jerome Powell seine mit Spannung erwartete Rede. Anleger erhoffen sich Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Notenbank. Außerdem wird in den USA die Zahl der Neubauverkäufe für den Monat Juli bekanntgegeben. 

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Deutsche Bank: Drastische Änderungen bei der Personalauswahl

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Bei der Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) hat der Vorstandschef Christian Sewing eine neue Marschroute bei Personaleinstellungen vorgegeben. In Zukunft müssen alle neuen Mitarbeiter weltweit von ihm selbst, Finanzchef James von Moltke und Personalvorstand Karl von Rohr genehmigt werden. Das geht aus einem internen Schreiben an Mitarbeiter des DAX-Konzerns hervor, dass der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

Neue Unternehmensstrategie
Mit dieser neuen Maßnahme soll demnach das Ziel verfolgt werden, nur die Stellen zu besetzen, die für die Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie notwendig sind. Bislang konnten die Leiter der einzelnen Geschäftsbereiche selber entscheiden, ob und wen sie anheuern.

Interne Bewerber sollen bevorzugt werden
Laut dem Schreiben handelt es sich bei der neuen Praxis aber nicht um einen Einstellungsstop. Demnach soll künftig noch selektiver als bisher eingestellt werden. Bei der Neubesetzung von Stellen sollen in Zukunft interne Bewerber bevorzugt werden. Ende 2019 will der Konzern die neuen Regeln dann überprüfen.

Aktie im Abwärtstrend
Trotz der jüngsten Kurserholung sieht es bei der Deutschen Bank (aktuell: 6,48 Euro) weiter düster aus. Die Aktie notiert im Abstand von 12 Prozent unter der 200-Tage-Linie (7,34 Euro) und damit in einem deutlichen Abwärtstrend.

Hier liegen die nächsten Korrekturziele
Ein baldiger Test des Allzeittiefs vom Juni bei 5,96 Euro ist wahrscheinlich. Im Fall eines Durchbruchs nach unten würde dies ein neues, massives Verkaufssignal bedeuten. Nächstes Korrekturziel ist im Anschluss die runde 5-Euro-Marke.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VF7RJV / ISIN: DE000VF7RJV3) auf der Short-Seite an. Wer von steigenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Long-Produkten (WKN: VN9NLM / ISIN: DE000VN9NLM3) die Gelegenheit.

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Alibaba-Aktie: Wichtige Kursmarken im Blick

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal 2019/2020 (per 30. Juni) verbesserte sich der Alibaba-Umsatz durch ein starkes Wachstum in den Bereichen e-commerce und cloud computing um 42 Prozent auf 16,7 Mrd. US-Dollar. Beim Gewinn wurde sogar ein Plus von 150 Prozent (2,8 Mrd. US-Dollar) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet.

Die erfreuliche Geschäftsentwicklung verschafft auch der Aktie des chinesischen Online-Auktionshauses derzeit Rückenwind, die seit Anfang August deutlich zulegen konnte. Dabei gelang in der vergangenen Woche auch die Rückeroberung der 200-Tage-Linie, womit die Aktie wieder im übergeordneten Aufwärtstrend notiert.

Das nächste Kursziel liegt bei rund 174 Euro, dem bisherigen 2019er-Jahreshoch vom Mai. Gelingt hier Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) der Durchbruch nach oben, dürfte schnell wieder das 2018er-Allzeithoch bei 181 Euro in Angriff genommen werden. Ein weiteres Kursziel stellt sich dann auf die runde 200-Euro-Marke.

Mini Future Long auf Alibaba
WKN GA5SNV
ISIN DE000GA5SNV1
Emissionstag 9. Mai 2019
Produkttyp Mini Future
Emittent Goldman Sachs

 

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Wirecard: „Krieg der Sternchen“ im Aufsichtsrat

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Bei Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) teilen sich die Meinungen. Die einen sehen in dem Zahlungsdienstleister den vielleicht aussichtsreichsten Wachstumswert im DAX, für die anderen bleibt Wirecard nach den heftigen Kursturbulenzen im laufenden Jahr und den anhaltenden Vorwürfen der Financial Times ein heißes Eisen. Auch im Aufsichtsrat des Konzerns gibt es Uneinigkeit – und zwar was die strategische Ausrichtung anbelangt.

Kampf um den Vorsitz
Das berichtete jüngst das Manager Magazin und spricht von einem „Krieg der Sternchen“ im Wirecard-Aufseher-Gremium. Demnach ist im Aufsichtsrat ein „erbitterter Kampf um den Vorsitz ausgebrochen“, so das Magazin. Im laufenden Jahr stand Wirecard immer wieder unter Beschuss durch die Financial Times. Es ging dabei um angeblich dubiose Buchungen und den Vorwurf der Bilanzmanipulation.

Heftige Kursturbulenzen
Die Angriffe schickten Wirecard an der Börse auf Talfahrt. Zwischen Oktober 2018 und Februar 2019 setzte die Aktie in zwei Etappen um bis zu 55 Prozent zurück. Es folgte eine Seitwärts-Konsolidierung und eine neue Aufholbewegung im April und Mai.

Diese Kursbarriere muss überwunden werden
Seitdem pendelt Wirecard in einer Handelsspanne zwischen 135 und 155 Euro (aktuell: 145,80 Euro). Neue Impulse sind bei Wirecard erst zu erwarten, wenn der Ausbruch über diese Handelsspanne gelingt. Ein weiteres Kaufsignal würde generiert werde, sobald das Mai-Top bei 161 Euro überwunden wird.

Kursziel Allzeithoch
Gelingt der Ausbruch über den Widerstand, liegt das nächste Kursziel bei 167 Euro, dem bisherigen 2019er-Jahreshoch vom Januar. Bei einem Ausbruch über dieses Top ist die Bahn charttechnisch frei bis zum 2018er-Allzeithoch bei 195,75 Euro.

Anleger, die von der Stärke von Wirecard überzeugt sind, können mit einem Mini-Future-Long-Zertifikat (WKN: GA9A61 / ISIN: DE000GA9A616) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: GA1ZH4 / ISIN: DE000GA1ZH45) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie zu setzen.

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Volkswirt Klude: Die Rezessionsgefahr ist hoch!

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Die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland sind besser als erwartet. Sind sie deswegen auch gut? Nein, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt von MM Warburg. Die Gefahr einer Rezession ist für Deutschland besonders hoch, Deutschland ist ein großer Verlierer des Handelskrieges. Im Interview mit Börse Stuttgart äußert sich der bekannte Ökonom auch zur Rolle der Notenbanken.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pixabay / Julius_Silver

Wachstumsmarkt Crowdlendig: Fintech-Startup Mintos erreicht nächsten wichtigen Meilenstein

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Wer früher einen Kredit benötigte, wandte sich zunächst an seine Hausbank. Die Zeiten haben sich geändert. Das Internet hat Kreditnehmern und Kreditgebern sowie Sparern ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Peer-to-Peer-Kredite kommen immer mehr in Mode und bieten auch Fintech-Startups wie Mintos große Wachstumschancen.

Crowdlendig auf Wachstumskurs
Beim so genannten P2P- oder Crowdlendig werden Kredite über das Internet von mehreren Privatpersonen an mehrere Unternehmen oder andere Privatpersonen vermittelt. Die Geldbeträge, die die einzelnen Kreditgeber beisteuern und die Summen, die sich Kreditnehmer leihen, können dabei variieren. Als Vermittler treten Online-Marktplätze auf. Einer von ihnen ist Mintos.

Mintos ist ein globaler Online-Marktplatz für Investitionen in Kredite, der Privatanlegern eine einfache und transparente Möglichkeit bietet, in Kredite zu investieren, die von einer Vielzahl alternativer Kreditgeber auf der ganzen Welt vergeben werden. Seit der Markteinführung im Jahr 2015 ist Mintos exponentiell gewachsen und hat sich mit mehr als 170.000 Investoren im August 2019 zum weltweit größten Marktplatz seiner Art entwickelt. Mintos wurde in den Jahren 2016, 2017 und 2018 zum dritten Mal in Folge mit dem „People’s Choice Award“ ausgezeichnet, der von AltFi verliehen wird, einem Erfolgsbarometer unter den führenden alternativen Finanz- und Fintech-Unternehmen Europas.

Wichtiger Meilenstein
In einer Zeit, in der Sparer mit kaum vorhandenen Renditen bei beliebten zinsgebundenen Anlagen wie Tages- oder Festgeld zu kämpfen haben, bieten neue und innovative Investmentmöglichkeiten wie Peer-to-Peer-Kredite eine Chance, ihr Vermögen zu steigern. Bereits mit 10 Euro können Anleger bei Mintos einfach online investieren. Mintos konnte zuletzt mit einer jährlichen Rendite von durchschnittlich 12,24 Prozent pro Jahr überzeugen.

Auch deshalb wurde der Wachstumskurs zuletzt fortgesetzt. Nachdem bis April 2019 bereits ein Kreditvolumen von 2 Mrd. Euro finanziert werden konnte, stieg dieses aufgrund der anhaltenden starken Anlegernachfrage innerhalb von nur vier Monaten um über 50 Prozent nun auf die Rekordmarke von 3 Mrd. Euro an.

Geschäftsführer und Mitgründer Martins Sulte: „Der neue, so rasch erreichte Meilenstein beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Privatanlegern eine neue und innovative Anlageklasse bereitzustellen und das Thema Zinssparen und Kreditvergabe neu zu denken. Aufgrund der immensen Kreditvolumina und der Diversifikationsmöglichkeiten, die wir anbieten, sind wir schnell zu dem Marktplatz für Privatanleger geworden, die in Kredite anlegen möchten. Die Marktchancen sind groß und wir werden weiterhin in Menschen und Produkte investieren und uns stark auf Wachstum konzentrieren. Denn mit moderner Finanztechnologie ändern sich die Zugangsmöglichkeiten zu dieser Anlageform signifikant: Kredite als Anlageklasse waren lange Zeit ein Privileg von Institutionellen Investoren und vermögenden Privatanlegern. Nun stehen sie allen Anlegern zur Verfügung.“

Investitionsmöglichkeiten
Mintos bietet drei verschiedene Investitionsmöglichkeiten an: „Manual Investing“, „Auto Invest“ sowie „Invest & Access“. Mit Manual Investing können Anleger Kredite selbstständig auswählen. Dies wird vor allem von erfahrenen Investoren genutzt. Auto Invest investiert das Geld automatisiert entsprechend der gewählten Strategie des Investors und hilft vor allem dabei, Zeit zu sparen. Die Investoren können eine eigene Strategie erstellen oder eine der Vorlagen verwenden, die auf dem Mintos-Marktplatz zur Verfügung stehen. Rund 80 Prozent aller Investoren entscheiden sich für Auto Invest. Mit Invest & Access können Anleger den gewünschten Betrag festlegen und erhalten ein vollständig diversifiziertes Portfolio. Eine sofortige Auszahlung ist je nach Marktlage ebenfalls möglich.

Nachhaltigkeitsinitiative mit dem WWF
Auch Mintos ist es nicht entgangen, dass das Thema Nachhaltigkeit für Investoren immer wichtiger wird. Daher startete das Unternehmen im April 2019 die Nachhaltigkeitsinitiative „Mintos Impact Fund“ um Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, in sozialen und ökologischen Anliegen zu unterstützen. Beim ersten Projekt, das derzeit für September 2019 geplant ist, handelt es sich um eine Crowdfunding-Unterstützung für das „Baltic Ecoregion Programme“ des World Wildlife Fund (WWF), das sich aus WWF- und NGO-Partnern aus Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Polen, Russland und Schweden zusammensetzt.

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marktEINBLICKE um 12: DAX im Minus, Evotec kämpft sich zurück

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Bildquelle: markteinblicke.de

Am Donnerstag unterbricht der DAX seine Erholungsrallye, die Kursverluste halten sich jedoch in Grenzen. In den vergangenen Tagen konnten sich Anleger ein wenig beruhigen, so dass der Handelsstreit zwischen China und USA oder Italien nicht mehr allzu viel Schrecken verbreiten.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,3% 11.772
MDAX -0,3% 25.383
TecDAX -0,3% 2.775
SDAX +0,3% 10.675
Euro Stoxx 50 -0,3% 3.384

 

Die Topwerte im DAX sind thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001), Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) und Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008). In der zweiten Reihe sorgt Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) für Furore. Die Aktie des Hamburger Biotechnologiekonzerns startet eine Aufholjagd. Im Fokus steht auch BYD (WKN: A0M4W9 / ISIN: CNE100000296). Der chinesische Elektroauto- und Batterienhersteller muss schmerzlich erfahren, dass kurzfristig auch im Bereich Elektroautos die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die langfristigen Aussichten bleiben jedoch positiv.

DAX long DAX short
WKN HX9F4D HX9F7Y
Basispreis (Strike) 10.000,00 Pkt. 13.125,00 Pkt.
Knock-out-Barriere 10.000,00 Pkt. 13.125,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag 30.09.19 30.09.19
Hebel 6,58 8,70
Kurs (23.8.19 11:31) 17,71 € 13,77 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1086 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,1104 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9006 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 55,85 US-Dollar je Barrel 0,1 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg ebenfalls um 0,1 Prozent auf 60,40 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.498,85 US-Dollar je Unze (+0,5 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future

-0,2%

26.176

NASDAQ100-Future

-0,4%

7.721

S&P500-Future

-0,2%

2.923

 

Am Donnerstagabend wird Salesforce.com (WKN: A0B87V / ISIN: US79466L3024) seine neuesten Quartalsergebnisse vorlegen. Entsprechend wird man auch bei SAP(WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) ganz genau auf den US-Konkurrenten hinschauen.

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Bildquelle: markteinblicke.de

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