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„Donald Trump managt die Corona-Krise katastrophal – Gesundheitssystem überfordert“

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In den USA spitzt sich die Corona-Krise immer weiter zu: Immer mehr Infizierte und Tote, die Arbeitslosenzahlen schnellen nach oben, die Börsen sind eingebrochen und Donald Trump versucht mit Milliarden-Hilfen seine Wiederwahl zu retten.

„Das US-Gesundheitssystem ist hoffnungslos überfordert. Man baut schon Zelte für Leichen auf. Noch katastrophaler als Donald Trump kann man die Krise nicht managen“, berichtet Sandra Navidi.

Die Geschäftsführerin von BeyondGlobal erklärt mit Blick auf die Notenbank Fed: „Wir können kein Virus mit Geldpolitik bekämpfen.“ Mehr Details über die Lage in den USA im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: inside-wirtschaft.de / markteinblicke.de

Nexus: E-Health-Anwendungen auf dem Vormarsch

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Bildquelle: markteinblicke.de

Mit der Corona-Krise stellt sich auch die Frage, wie es mit dem (deutschen) Gesundheitswesen weitergeht. Braucht es neue Investitionen? Müssen auch Krankenhäuser digitaler werden? Wie kann das (knappe) Pflegepersonal von bürokratischen Routinearbeiten entlastet werden? E-Health-Anwendungen und E-Health-Anbietern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Das Software-Unternehmen Nexus (WKN: 522090 / ISIN: DE0005220909) ist einer davon.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Nexus als einer der europaweit führenden Anbieter von Softwarelösungen im Gesundheitswesen den Umsatz um 8,2 Prozent auf 147,7 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 14,9 Prozent auf 17,4 Millionen Euro steigern. Im Kerngeschäft „Healthcare Software“ stieg der Umsatz sogar um rund 10,9 Prozent.

Der operative Cash-flow lag in bei 24,6 Millionen Euro, nach 20,2 Millionen Euro im Vorjahr. Schön ist der Kassenbestand mit 35,2 Millionen Euro. Das Eigenkapital verbesserte sich auf 115,1 (108,4) Millionen Euro, bei einem aktuellen Marktwert von 440 Millionen Euro…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / markteinblicke.de

marktEINBLICKE um 12: Börsen unter Verkaufsdruck – Schlechte Nachrichten bei Volkswagen

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die Aktienmärkte setzen am Mittwochmittag deutlich zurück. Der DAX fällt unter die 10.000er-Marke. Charttechnisch bleibt die Lage damit weiterhin angespannt.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -3,2% 9.621
MDAX -3,0% 20.415
TecDAX -2,6% 2.529
SDAX -2,6% 9.011
Euro Stoxx 50 -3,4% 2.693

 

Die Topwerte im DAX sind Deutsche Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508), Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) und Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005). Im Fokus steht am Mittwochmittag auch die Aktie von Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Wegen der Coronavirus-Krise verlängert Volkswagen seine Produktionspause um weitere 5 Tage. Diese Nachricht sorgt bei der VW-Aktie für einen weiteren scharfen Kursrücksetzer.

DAX long DAX short
WKN VF1C1P VE8PV3
Basispreis (Strike) 7.476,33 12014,77 Pkt.
Knock-out-Barriere 7.570,00 11890 Pkt.
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 4,52 3,95
Kurs (01.04.20 11:20) 21,58 € 23,98 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs notierte am Mittwochmittag im Minus (-0,9 Prozent). Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0928 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Dienstagmittag auf 1,0956 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9127 Euro.

Die Ölpreise tendierten am Mittwochmittag abwärts. Zuletzt notierte WTI mit 20,24 US-Dollar je Barrel leicht unter dem Niveau vom Dienstag (-0,6%), der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um -3,8 Prozent auf 24,97 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis legte zu und lag bei 1.594,63 US-Dollar je Unze (+1,1 Prozent). Von der New Yorker Wall Street kommen heute schwache Vorgaben, da die Futures auf die wichtigsten Aktienindizes im Minus notieren.

Dow Jones Future -2,7% 21.154
NASDAQ100-Future -2,4% 7.598
S&P500-Future -2,8% 2.498

 

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Kleine Presseschau vom 1. April 2020

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Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Acemaxx-Analytics: Coronavirus Krise und Geld mit Tastenanschlag

Bielmeiers Blog: Was uns auf dem Arbeitsmarkt noch bevorsteht

finanzjournalisten: Ein wirtschaftswissenschaftliches Argument für Ausgangssperren

Never mind the Markets: Die Ökonomie der Pandemie

Wirtschaftliche Freiheit: Covid-19, Shutdown und Stagflation

Lost in EUrope: Auch die EU liegt auf der Intensivstation

FAZ: Trump will zwei Billionen Dollar für Straßen und Brücken

LGT-Finanzblog: Die Operating Principles for Impact Management – der Marktstandard für positive Wirkung

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

ARD-Börse: Adidas tappt in die Abseitsfalle

Capital: Warum Adidas weiter Miete zahlen muss

Börse-Online: BASF-Aktie im Crash: Wie sich Anleger auf eine Erholung vorbereiten

finanz-szene.de: Deutsche Bank feiert wundersame Auferstehung. Oder tut so.

The Motley Fool: Zalando kassiert die Jahresprognose! Muss man die Aktie jetzt verkaufen?

start-trading.de: Heidelberger Druck: Sorge oder Hoffnung?

ARD-Börse: Patrizia verkauft Portfolio

boersengefluester.de: secunet Security Networks: Erstmal vorsichtig

finanz-szene.de: Bafin knöpft sich Online-Broker Flatex vor

Handelszeitung: Covid-19: Johnson & Johnson kündigt Tests für Impfstoff an

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marktEINBLICKE Buch-Tipps: Jedem sein Hobby

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Bildquelle: markteinblicke.de

In diesen Tagen haben wir alle wieder mehr Zeit zu lesen. Die heutigen marktEINBLICKE Buch-Tipps handeln von ganz verschiedenen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Jetzt haben Sie genug Zeit, sich etwas weiterzubilden und neue interessante Lebensart-Themen zu entdecken. Ob Sie Kunstexperte werden, sich in die Gartenarbeit einlesen oder sich den verschiedenen Messerarten widmen wollen – hier sind ein paar Empfehlungen von uns dazu. Die Bücher sind direkt auf Amazon verlinkt*, aber natürlich auch bei allen anderen Buchhandlungen erhältlich.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, lesen und umsetzen!

ART
Kunst ist bekanntlich Geschmackssache. Aber wie findet man das, was einem gefällt? Nicht jeder hat die Gelegenheit die Kunstmuseen der Welt nach seinen unbekannten Lieblingen abzusuchen. Abhilfe schafft hier dieses aufwändig gemachte visuelle Nachschlagewerk. Es stellt die 2.500 wichtigsten Kunstwerke aus 30.000 Jahren Kunstgeschichte und allen Kulturkreisen in beeindruckender Art und Weise vor. Mit mehr als 3.000 brillanten Abbildungen, über 700 Künstler-Profilen sowie allen Informationen zu Epochen und Strömungen ist es die perfekte Kombination aus Nachschlagewerk und Bildband.
ISBN: 978-3-83103-790-2 – 49,95 EUR
Der englische Gärtner – Leben und Arbeiten im Garten
Robin Lane Fox ist passionierter Gärtner und als langjähriger Gartenkolumnist der „Financial Times“ eine Berühmtheit unter den Freunden englischer Gartenbaukunst. Mit Esprit, Witz und Weisheit entfaltet er sein einzigartiges Wissen um Pflanzen, berühmte Gärten von der Normandie bis in die Ukraine und die erfüllende Tätigkeit des Gärtners. Dieses Buch ist dabei weit mehr als nur ein Ratgeber, es ist ein fantastisches tiefgründiges Lesevergnügen für nachdenkliche Gärtner.
ISBN: 9783608962208 – 32 EUR
Neues Wohnen zwischen drinnen und draußen
Johannes Kottjé zeigt in seinem hochwertigen Bildband 40 moderne Lösungen für ein neues Wohnkonzept, das immer beliebter wird. Durch verglaste Wohnräume, überdachte Terrassen, sonnendurchflutete Wintergärten, intime Pavillons und geschützte Innenhöfe vereinen sich Innenräume mit dem Ambiente des Gartens und ermöglichen ein neues Wohngefühl zwischen drinnen und draußen. Das Buch zeigt Neubauten und Umbauten vieler unterschiedlicher Stile aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Schön anzuschauen und inspirierend zugleich.
ISBN: 978-3-421-03960-6 – 39,99 EUR
TEUBNER Messer
Dieses umfangreiche Standardwerk zum Thema Messer sollten alle Profiköche und ambitionierten Hobbyköche besitzen. Für Profiköche sind gute Messer tägliches Werkzeug, aber auch Hobbyköche entwickeln immer mehr ihre Leidenschaft für teure, richtig scharfe Messer. Das umfassende Werk gibt einen guten Überblick über den Ursprung der Messerkunst, über die Herstellung und vor allem über die verschiedenen Kochmesser weltweit. Praktisch sind die 30 Schneidetechniken mit passenden Rezepten von Spitzenköchen inklusive erklärenden Fotos, mit denen die Anwendung gleich in die Tat umgesetzt werden kann, wie zum Beispiel Zwiebeln richtig schneiden oder Sashimi professionell zubereiten.
ISBN: 978-3-8338-3846-0 – 129 EUR
911
Der Porsche 911 ist ein einzigartiges Symbol für die grenzenlose Sehnsucht nach absoluter Überschreitung, gepaart mit einer guten Portion Narzissmus. Ulf Poschardt umkreist den 911er als Phänomen der Zeit-, Kultur-, Technik und Designgeschichte und bekennt seine Liebe zur persönlichen Autonomie auf vier Rädern. Entweder bewundert oder gehasst, ist das Lebensgefühl 911er ein Teil unserer Kulturgeschichte, eine Geste der Freiheit und gleichzeitig ein Ausdruck schwäbischen Pragmatismus.
ISBN: 978-3-608-96405-9 – 12 EUR
Motorlegenden – James Bond
Der 25. James-Bond-Film „No Time to Die“ ist seit kurzem in den Kinos. Wieder einmal macht 007 dabei nicht nur mit viel Action, einprägsamen Sprüchen und schönen Frauen von sich Reden. Auch seine Fahrzeuge sind immer etwas Besonderes. „Motorlegenden James Bond“ spürt den berühmtesten, aber auch den weniger bekannten Fahrzeugen aus den Filmen nach. Zudem werden Bond-Darsteller wie Sean Connery und ihre Autovorlieben vorgestellt, Stuntmen gewürdigt, der MI6-Tüftler Q gibt Tipps für den Straßenverkehr und es werden die schönsten Fahrstrecken aus den Filmen beschrieben. Ein Must-have, nicht nur für Bond-Fans.
ISBN 978-3-6130-4261-2 – 29,90 EUR

*Bei den Links zu Amazon handelt es sich um Partnerlinks.

Bildquelle: markteinblicke.de

Volkswagen verlängert Produktionspause – Aktie vor neuem Rückschlag?

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Die Aktie von Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) gehört am Mittwochvormittag mit einem Minus von zwischenzeitlich über 6 Prozent zu den stärksten Verlierern im DAX. Für Verkaufsdruck sorgt die Nachricht, dass der Wolfsburger Konzern wegen der Coronavirus-Krise seine Produktionspause um weitere 5 Tage verlängert.

Sinkende Nachfrage
Volkswagen teilte am Dienstagabend mit, dass für insgesamt rund 80.000 Angestellte mit der Nachtschicht vom 19. auf den 20. April die Kurzarbeit enden soll. Grund für die Verlängerung der Produktionspause seien die anhaltend sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen und weiterhin bestehende Probleme in der Lieferkette. VW hatte die Produktion am 20. März gestoppt.

Heftiger Kurseinbruch
Nachdem die Aktie von Volkswagen im Dezember 2019 ein 21-Monats-Hoch bei 187 Euro markierte, setzten die Papiere bis Mitte März 2020 auf 79 Euro zurück. Es folgte eine Gegenbewegung bis auf 120 Euro nach oben und ein weiterer Rücksetzer auf die 100er-Marke.

Hier liegt die nächste Unterstützung
Sollte sich die Korrektur fortsetzen, dürfte in Kürze erneut das Tief vom 19. März bei 79 Euro getestet werden. Wird diese Unterstützung unterschritten, würde dies ein weiteres charttechnisches Verkaufssignal bedeuten.

Trendpfeile zeigen nach unten
Auf der Oberseite gilt es, das Zwischenhoch vom 25. März bei 120 Euro zu überwinden. Darüber würde dann wieder die 200-Tage-Linie (158 Euro) ins Visier rücken. Vorerst zeigen die Trendpfeile für die VW-Aktie aber weiterhin klar nach unten.

Wer mit Blick auf die Charttechnik pessimistisch ist und auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursverlust profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Short-Hebelprodukte (WKN: VE20S0 / ISIN: DE000VE20S05) an. Optimisten haben Gelegenheit mit entsprechenden Long-Hebelprodukten (WKN: VL51YJ / ISIN: DE000VL51YJ2) auf steigende Kurse der Volkswagen-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Europäische Solidarität ja, Corona-Bonds nein!

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Bildquelle: Pixabay / pixel2013

Länder wie Italien, Spanien und auch Frankreich sind medizinisch wie wirtschaftlich besonders hart vom Corona-Virus betroffen. Daher kämpfen jetzt die Mittelmeerländer mit harten Bandagen für Euro-Bonds bzw. für Corona-Bonds.

Weg von der Europäischen Stabilitäts- und hin zur Romanischen Schuldenunion?

Konkret sollen alle EU-Länder zusammen „einmalig“ bis zu einer Billion Euro Schulden machen und dafür auch gemeinsam haften. Das Kalkül: Wenn Länder mit starker Bonität wie die Niederlande, Österreich und Deutschland mit weniger stabilen Ländern gemeinsam Staatspapiere ausgeben, müssten Italien & Co. vergleichsweise geringere Zinsen zahlen. Ansonsten könnten sich Schuldenländer nur noch zu sehr hohen Zinsen neues Geld beschaffen, was ihren Schuldendienst noch weiter erschwerte. Italien mit einem Schuldenstand von ca. 135 Prozent der Wirtschaftsleistung wäre sogar der Zugang zum Kapitalmarkt ganz versperrt.

Die Vorteile der Corona-Bonds für die Schuldenländer…

Dennoch muss verhindert werden, dass über die virale Hintertür die Vergemeinschaftung von europäischen Schulden Einzug hält. Es ist naiv zu glauben, dass es bei dieser Einmaligkeit bleibt. Ist der Bann der „Solidaritäts-Verschuldung“ erst einmal gebrochen, wird sie bei jeder weiteren Krise eingefordert und zum Dauerzustand. Dann hängen wir am Fliegenfänger.

Ebenso soll mir keiner weismachen, dass Länder, die Corona-Bonds nutzen, als Gegenleistung Souveränitätsrechte in ihren öffentlichen Finanzen oder bei der Kreditmittelverwendung abtreten. Übrigens, wenn andere für mich haften und bürgen, warum sollte ich mir noch den Zwang antun, Reformprogramme zur Wettbewerbssteigerung durchzuführen? Mit der Einführung vergemeinschafteter Schulden wird mein Müßiggang doch auch noch belohnt. Ohnehin gibt es im Vergleich zu privaten Krediten keine wirklichen Sanktionsmöglichkeiten. Im Gegenteil, Italien oder Spanien sind systemrelevant, too big to fail. Sie können drohen: Wenn wir fallen oder aussteigen, fällt auch ganz Europa.

…und die Nachteile für die Stabilitätsländer

Schon bei Friedrich Schiller kann man nachlesen, das bürgen auch etwas mit würgen bzw. gewürgt werden zu tun hat. Deutschland wird für den überwältigenden Teil der gemeinsamen Schuldensumme bürgen müssen, damit seine einwandfreie Bonität bei der Zinsvergünstigung von Corona-Bonds überhaupt wirken kann. Doch werden mit zunehmender Haftung für angeschlagene Schulden-Länder auch die deutschen Kreditzinsen steigen. Jede Kette ist eben nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Und wie lange wird es dann noch dauern, bis Deutschland sein Triple A-Rating verliert? Dann steigen unsere Zinsen noch mehr. Zum Schluss wird die schwarze Haushalts-Null zur Illusion. Auch starke Pferde sind nicht unkaputtbar.

Unbegrenzte Toleranz gegenüber Stabilitäts-Intoleranz ist nicht tolerierbar

Wenn andere alle Chancen haben, man selbst aber nur die Risiken trägt, ist das ein verdammt schlechter Deal. Und wenn man Deutschland jetzt auch noch ultimativ die Pistole auf die Brust setzt, dass ohne unsere Zustimmung zu Corona-Bonds Europa über eine neue Staatsschuldenkrise großen Schaden nimmt, ist das ein sehr durchsichtiges, heuchlerisches Spiel. Mit Verlaub, Frankreich hatte doch schon immer das Ziel, Gemeinschaftsschulden einzuführen und sieht jetzt wegen Corona gute Chancen auf deren Umsetzung.

Europa kann auch auseinanderfallen, wenn mit der Vergemeinschaftung europäischer Schulden auch noch die letzten Stabilitätshüllen fallen. Es geht doch nicht nur um Akzeptanz der europäischen Idee im Mittelmeerraum, sondern auch in den nordischen Stabilitätsländern. Ich will daran erinnern, dass wir die Deutsche Mark nur aufgegeben haben, weil uns der Euro als genauso stabil verkauft wurde.

Für Italien und auch Frankreich und damit für die europäische Solidarität hat sich Deutschland schon oft kulant gezeigt, hat Schulden-Gnade vor Stabilitäts-Recht ergehen lassen, hat sich europäisch solidarisch gezeigt.

Die EZB soll die Rettungsinstanz der Eurozone bleiben

Ich bin kein kalter Christ und auch kein Stinkstiefel. Wir sind doch eine europäische Familie. Wirtschaftlich angeschlagene Euro-Länder brauchen finanzielle Hilfe, um Konjunkturprogramme sowie Stützungsaktionen für Unternehmen, Freiberufler und Bürger möglichst zinsgünstig zu finanzieren. Schwere ökonomische Wohlfahrtsverluste und damit soziale Probleme, die im Extremfall ganz Europa gefährden, müssen vermieden werden.

Es kommt aber auf das Instrument an. Bitte keine Corona-Bonds. Daneben ist auch der europäische Rettungsschirm ESM ein bürokratisches Monster, das zwischen den Euro-Staaten nur zu bösem Blut führt.

Bislang hat die EZB die Rolle der allgemeinen Versicherungsanstalt für Euro-Staaten und ihre Schulden übernommen. Das tut sie u.a. mit Quantitative Easing, mit ihrem Anleiheaufkaufprogramm, das die Kreditzinsen für Schulden der Euro-Staaten drückt.

Diese relativ einfache Lösung sollte weiter mit einer noch größeren Dicken Bertha praktiziert werden. Sicherlich kann man einwenden, dass dieses Programm vor allem Deutschland begünstigt, da Anleihekäufe in Größenordnung der nationalen Beteiligung an der EZB erfolgen und Deutschland der größte „EZB-Aktionär“ ist.

Damit überschuldeten Euro-Staaten diese zinsdrückenden Segnungen zukünftig noch mehr zuteilwerden, sollten die Ankaufregeln zugunsten der Mittelmeerländer „liberalisiert“ werden. Gleichzeitig könnte die EZB besonders lange Laufzeiten der Euro-Staaten aufkaufen, so dass die offizielle Inflation, die vielfach oberhalb der Kreditzinsen liegt – von der inoffiziellen ganz zu schweigen – viel von der Staatsschuld wegfrisst. Diese Art der „kalten Schuldentilgung“ praktiziert Amerika seit Ende des II. Weltkriegs sehr erfolgreich.

Ja, auch diese Lösung hat natürlich nichts mit Stabilität zu tun. Hier wird so mancher Schnappatmung bekommen. Und auch ich mache eine Faust in der Tasche. Doch trotz aller nicht zu leugnenden Probleme soll Europa bloß nicht auseinanderfallen, so dass einzelne Staaten vor Amerika, China und Russland kriechen müssen.

Ein Stabilitätsopfer muss also erbracht werden. Doch wenn, dann bitte über die EZB. Denn dabei sind die Euro-Staaten immer noch selbst für ihre Schulden zuständig und der Kelch der Vergemeinschaftung geht an uns vorüber.

Bitte bleiben Sie gesund! Glück auf!

RobertHalverEin Beitrag von Robert Halver.

Robert Halver ist Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Das Haus mit Sitz in Unterschleißheim bei München ist eine der führenden Investmentbanken in Deutschland und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Halver beschäftigt sich seit 1990 mit Wertpapieren und Anlagestrategien.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: https://www.roberthalver.de/Newsletter-Disclaimer-725.

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Bildquelle: Pixabay / pixel2013

Münchener Rück kappt Prognose – So geht es für die Aktie jetzt weiter

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Bildquelle: Pressefoto © Munich Re

Diese Nachricht sorgt bei den Aktionären der Münchener Rück (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026) für Besorgnis: Wegen der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio und der Absage anderer Großveranstaltungen warnte der DAX-Konzern am Dienstagabend, dass im ersten Quartal nur ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag als Gewinn verzeichnet wird.

Gewinnziel dürfte verfehlt werden
Im zurückliegenden Jahr 2019 hatte der weltgrößte Rückversicherer in den ersten 3 Monaten noch einen Gewinn von 633 Mio. Euro verbucht. Laut dem Konzern dürften die ursprünglich erwarteten 2,8 Mrd. Euro Gewinn für das Gesamtjahr 2020 nicht erreicht werden.

Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt
Der Münchener Rück zufolge wird das Ende Februar angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Euro wegen der Unsicherheiten nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie ausgesetzt. Das gelte solange, bis man klarer sehe, wie teuer die weltweiten Virusinfektionen für den Rückversicherer würden. Vorstand Torsten Jeworrek hatte die Schäden in der Lebens- und Krankenversicherung im schlimmsten Fall auf bis zu 1,4 Mrd. Euro veranschlagt.

Neue Aufholbewegung
Die Aktie der Münchener Rück geriet im Zuge des jüngsten Börseneinbruchs unter kräftigen Verkaufsdruck. Zwischen Mitte Februar und Mitte März setzten die Notierungen um 50 Prozent auf in der Spitze 141 Euro zurück. Im Anschluss konnte sich der Kurs wieder erholen und kletterte bis in den Bereich der 184er-Marke nach oben.

Hier liegen die nächsten Kursziele
Sollte sich die neue Aufwärtsbewegung fortsetzen, liegt das nächste Kursziel in Höhe der 200-Tage-Linie bei 238 Euro. Gelingt hier der Wechsel in den übergeordneten Aufwärtstrend, stellt sich die nächste Zielmarke auf das 18-Jahres-Hoch vom 17. Februar bei 284 Euro. Mittelfristig eröffnet sich damit ein Gewinnpotenzial von 54 Prozent.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der Münchener Rück-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC7RHE / ISIN: DE000MC7RHE7) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben Gelegenheit, mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN:  MC78TQ / ISIN: DE000MC78TQ8) auch auf fallende Kurse der DAX-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto © Munich Re

Corona-Hotspot USA: Börsen vertrauen auf Trump & Fed

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Die USA entwickeln sich immer mehr zum Corona-Hotspot – doch Präsident Donald Trump hat den Ernst der Lage mittlerweile erkannt. Sind so auch die aktuell stabilen US-Börsen zu erklären? Wie ist das gigantische Rettungspaket zu bewerten und was könnte die Fed noch liefern?

Einschätzungen von Carsten Klude, Chefvolkswirt M.M. Warburg, zugeschaltet aus dem Homeoffice in Bremen.

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Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

„Chancen nutzen und mit kleinen Schritten in den Markt“

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Der Corona-Börsencrash hat Erinnerungen an andere große Crashs der Finanzgeschichte geweckt. Lässt sich diesmal eine Euro- und Weltwirtschaftskrise vermeiden? Wie düster wird die Zukunft?

„Düster will ich nicht sagen, aber mit Sicherheit werden wir im April und Mai noch schlechte Nachrichten sehen“, sagt Burkhard Allgeier. Der Investmentchef von Hauck & Aufhäuser meint: „Jede Krise hat auch ihre Chancen. Es gibt viele Aktien, die viel verloren haben, ohne dass ihr Geschäftsmodell wankt.

Jetzt muss man sich Gedanken machen und kann in kleinen Schritten Positionen wieder aufbauen.“ Welche Depot-Mischung der Experte empfiehlt, erfahren Sie im Video. Mehr Infos auch auf https://www.hauck-aufhaeuser.com/zeedin

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Quelle: inside-wirtschaft.de / Pressefoto Deutsche Börse AG

DAX-Korrektur- Das war noch nicht alles…

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Es geht rund an den Märkten und viele Anleger fragen sich ob das schon Einstiegskurse sind? Einschätzungen von Börsenaltmeister Heiko Thieme aus dem Homeoffice in Spanien, der zudem verrät welche Aktien von der Situation profitieren und warum man immer in mehreren Tranchen einstiegen sollte.

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Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

marktEINBLICKE um 12: Börsen vor der Trendwende? – VARTA unter Druck

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die Aktienmärkte können am Dienstagmittag deutlich zulegen. Der DAX verzeichnet zwischenzeitlich ein Plus von über 2 Prozent und überwindet die psychologisch wichtige 10.000er-Marke. Charttechnisch hat sich die Lage für den DAX damit vorerst etwas entspannt.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +2,3% 10.042
MDAX +2,5% 21.171
TecDAX +2,4% 2.633
SDAX +2,5% 9.266
Euro Stoxx 50 +1,8% 2.815

 

Die Topwerte im DAX sind RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129), Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) und HeidelbergCement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004). Im Fokus steht am Dienstagmittag auch die Aktie von VARTA (WKN: A0TGJ5 / ISIN: DE000A0TGJ55). Der Batteriekonzern dürfte nicht ganz von der Corona-Krise verschont bleiben. Allerdings bieten sich dem Spezialisten für Mikrobatterien dank wichtiger Trends selbst in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten viele Chancen. An der Börse setzt die im MDAX und im TecDAX notierte Aktie am Dienstagmittag deutlich zurück.

DAX long DAX short
WKN VF1C1P VE8PV3
Basispreis (Strike) 7.475,90 12015,76 Pkt.
Knock-out-Barriere 7.560,00 11920 Pkt.
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 3,92 5,01
Kurs (31.03.20 11:20) 25,82 € 19,70 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs notierte am Dienstagmittag leicht im Minus (-0,7 Prozent). Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0977 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Montagmittag auf 1,1034 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9063 Euro.

Die Ölpreise tendierten am Dienstagmittag aufwärts. Zuletzt notierte WTI mit 21,22 US-Dollar je Barrel deutlich über dem Niveau vom Montag (+4,0%), der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um +2,5 Prozent auf 27,13 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis pendelte seitwärts und lag bei 1.612,36 US-Dollar je Unze (-0,6 Prozent). Von der New Yorker Wall Street kommen heute starke Vorgaben, da die Futures auf die wichtigsten Aktienindizes im Plus notieren.

Dow Jones Future +0,8% 22.340
NASDAQ100-Future +1,1% 7.941
S&P500-Future +0,8% 2.631

 

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: markteinblicke.de

Good News bei… Eckert & Ziegler: Rekordgewinn, Dividendenerhöhung und ein Aktiensplit

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Bildquelle: Pressefoto Eckert & Ziegler

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (WKN: 565970 / ISIN: DE0005659700) gehört mit über 800 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Als einer der Highflyer der letzten Jahre, der Anleger mit großen unternehmerischen Erfolgen und rasanten Kurssteigerungen verwöhnte, konnte sich auch das im deutschen Nebenwertesegment SDAX beheimatete Unternehmen dem durch die Corona-Panik ausgelösten Kursmassaker an den Börsen nicht entziehen. Was aber nicht bedeutet, dass es bei der EZAG nicht rund laufen würde. Ganz im Gegenteil, es gibt viel Gutes zu berichten…

Good News, Teil 1: Rekordzahlen in 2019

Den Anfang der guten Nachrichten macht das Jahresergebnis 2019. Während der Umsatz im Konzern 2019 sich mit €178,6 Mio. im Rahmen der Prognosen bewegte (Vorjahr: €168,7 Mio.), konnte der Konzernjahresüberschuss auf €22,0 Mio. gesteigert werden (Vorjahr: €16,1 Mio.) und damit das Ergebnis je Aktie auf €4,29 (Vorjahr: €3,12); es ging damit deutlich über der Prognose von €4 durchs Ziel.

Den größten Wachstumsschub verzeichnete das Segment Radiopharma, das durch die hohe Nachfrage nach pharmazeutischen Radioisotopen seine Verkäufe um €11,2 Mio. bzw. 35% auf €42,7 Mio. steigerte. Das Segment Strahlentherapie konnte hingegen, trotz steigender Umsätze mit HDR-Produkten die guten Vorjahreswerte nicht halten. Der Umsatz ging um €0,5 Mio. (-1,7%) auf €30,1 Mio. zurück und auch im Segment Isotope Products sank der Umsatz leicht um 1,2% auf €110,9 Mio. Insbesondere die Verkäufe im Energiesektor gingen nach dem Rekordergebnis in 2018 erwartungsgemäß zurück.

Good News, Teil 2: Verkauf des Produktionsstandorts in Belgien; Sonderertrag

Die EZAG wird ihr globales Netzwerk an radiopharmazeutischen Produktionsstandorten neu ordnen und in diesem Zusammenhang eine Spezialimmobilie in Seneffe, Belgien verkaufen. Der bereits notariell beurkundete Vertrag umfasst neben der Veräußerung des Gebäudes auch den Transfer der Umgangsgenehmigung und der Haftung für etwaige Rückbauverpflichtungen.

Sobald die behördliche Genehmigung vorliegt, führt dies zu einer Auflösung der bisher vorgehaltenen Entsorgungsrückstellungen für das belgische Produktionsgebäude. Diese bilanzielle Änderung hätte für Eckert & Ziegler einen Einmalertrag von rund €2,7 Mio. EUR aus dem Gebäudeverkauf zur Folge…

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Pressefoto Eckert & Ziegler

Wohnimmobilien immer teurer

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im vierten Quartal 2019 durchschnittlich 5,7 Prozent höher als im vierten Quartal 2018. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes verteuerten sich Wohnimmobilien sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) waren Eigentumswohnungen 9,5 Prozent und Ein- und Zweifamilienhäuser 6,5 Prozent teurer als im Vorjahresquartal.

In den anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stiegen die Häuserpreise um 7,7 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 6,0 Prozent. Auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurden Wohnimmobilien im Durchschnitt teurer. Dort erhöhten sich die Preise für Häuser um 5,0 Prozent und für Eigentumswohnungen um 0,6 Prozent, heißt es weiter.

Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das dritte Quartal 2019 für den bundesweiten Häuserpreisindex um -0,1 Prozentpunkte bezogen auf die Veränderungsrate zum Vorjahresquartal revidiert (vorläufiger Wert: +4,9 Prozent, revidierter Wert +4,8 Prozent), so das Statistische Bundesamt.

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Bildquelle: markteinblicke.de

Schadendurchschnitt auf Rekordniveau trübt Einbruchbilanz ein

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Bildquelle: Pressefoto AXA

Die deutschen Versicherer zählten 2019 95.000 Wohnungseinbrüche, 10.000 weniger als ein Jahr zuvor. Die erfreuliche Bilanz wird jedoch vom höheren Schadendurchschnitt getrübt. Er kletterte auf ein Rekordniveau. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche ist 2019 laut GDV-Angaben das vierte Jahr in Folge gesunken. Die deutschen Versicherer zählten bundesweit 95.000 Einbrüche, rund 10.000 weniger als im Jahr zuvor. „Es hat sich erneut gezeigt, dass es sich für Hausbesitzer lohnt, in bessere Sicherheitstechnik zu investieren, um so Hab und Gut gegen Einbrecher zu schützen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Trotz des Rückgangs blieb die Entschädigungsleistung der Versicherer mit rund 300 Mio. Euro auf dem Niveau von 2018. Die durchschnittliche Schadenhöhe kletterte im vergangenen Jahr um 350 Euro (+12 Prozent) auf 3.200 Euro. Der Schadendurchschnitt liegt damit so hoch wie nie zuvor, so der GDV.

Schwachstellen am Haus sind leicht zugängliche Fenster oder Wohnungstüren, die nur unzureichend gesichert sind. Mit besseren Schutzvorkehrungen ließen sich jedoch viele Einbrüche verhindern. Untersuchungen zeigen, dass nahezu jeder zweite Einbruchsversuch abgebrochen wird, wenn die Täter nicht schnell genug ins Haus kommen, heißt es weiter.

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