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Börse am Mittwoch: Die Politik dominiert das Geschehen – Die Folgen

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Es ist mal wieder die Politik die das Geschehen an den Börsen in diesen Tagen bestimmt. Egal ob Wirtschaftspolitik. Egal ob Geopolitik. Egal ob Europapolitik. Mal wieder gibt es wenig antworten. Mal wieder gibt es dafür viele offene Fragen.

Einige dieser offenen Fragen wollen wir heute klären. „Börse am Mittwoch“ natürlich auch heute wieder mit Andreas Lipkow von der Comdirect.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

Wirecard-Aktie strotzt vor Stärke

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Selbst die Financial Times (FT) kann der Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) derzeit scheinbar nichts anhaben. Sie strotzt vor Stärke. Jüngst hat die FT und FT-Blogger Dan McCrum mal wieder nachgelegt in Sachen Round Tripping, aber das Wirecard-Papier hat sich darum nicht geschert, im Gegenteil, mit dem Kurs ging es weiter nach oben. Hilfe gab es dabei von der Deutschen Bank, deren Analysten die Wirecard-Aktie nun mit einem Buy und einem Kursziel von 200 Euro loben.

Nun wurde zudem bekannt, dass Wirecard die Zahlungsprozesse für alle indischen Bürgergemeinsam mit dem Staatsunternehmen UTIITSL digitalisiert. Jeder Bürger in Indien benötigt eine sogenannte PAN-Karte zur Durchführung der meisten Finanztransaktionen und als Identitätsnachweis. Im Rahmen der Vereinbarung sammeln die lokalen Agenten von Wirecard die für PAN-Karten benötigten Dokumente von Verbrauchern ein. Ohnehin läuft es geschäftlich gut für Wirecard…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Wirecard

Dax stabil zur Wochenmitte

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Der Dax startet zur Wochenmitte stabil und verteidigt das verbesserte Niveau vom Vortag. Dank einer kleinen Entspannung im Handelskonflikt hatte sich der deutsche Leitindex am Dienstag wieder spürbar von seinem Tief vom Wochenbeginn bei 11.993 Punkten gelöst. Die Lage bleibt jedoch angespannt.

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Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

Wirecard – KAUFSIGNAL!

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Die Überschrift sagt alles – mit dem Ausbruch über die 145-Euro-Barriere und den langfristigen Durchschnitt hat Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) DAS Kaufsignal überhaupt ausgelöst. Entsprechend stark präsentiert sich die Aktie auch heute wieder, denn nach dem Sprung über die 150er-Marke geht es jetzt direkt in Richtung des nächsten Widerstands. Und mehr noch:

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Quelle: Prime Quants / Pressefoto Wirecard

Deutsche Euroshop: Dynamischer Trend

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Bildquellen: Pressefoto Deutsche Euroshop

Das Investieren in Einkaufscenter ist das Kerngeschäft der Deutschen Euroshop (WKN: 748020 / ISIN: DE0007480204). Diese klare Fokussierung war im Verbund mit attraktiven Dividenden-Zahlungen viele Jahre der Erfolgsfaktor für steigende Aktienkurse. Nach dem Rekordhoch bei 48,33 Euro brach aber der langfristige Aufwärtstrend, nachdem vor allem angelsächsische Investoren etwas skeptischer gegenüber den großen Einkaufstempeln geworden waren.

Die Folge: nach dem Bruch des Aufwärtstrends bildete sich ein ähnlich dynamischer Abwärtstrend, der den Titel bis auf ein Zwischentief knapp unter 25 Euro. Inzwischen hat sich der Kurs etwas deutlicher erholt und dabei auch den Abwärtstrend gebrochen. Aktuell bewegt sich das Papier in einem recht schmalen Seitwärtstrend zwischen 26 Euro und 27,50 Euro. Erst vor wenigen Tagen versuchte die Aktie den Ausbruch nach oben. Auslöser waren gute Zahlen für das erste Quartal.

Der Konzern, der derzeit an 21 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligt ist, überraschte die Analysten mit einem Anstieg beim Gewinn nach Steuern um 29,8 Prozent auf 39,4 Millionen Euro…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Deutsche Euroshop

Commerzbank: Wichtige Weichenstellung auf der Hauptversammlung

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Bildquelle: Pixabay / csalow

Die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) veranstaltet am Mittwochvormittag (10 Uhr) in Wiesbaden die jährliche Hauptversammlung. Nach der Beendigung der Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank stehen dabei vor allem die zukünftige Strategie und die anhaltenden Übernahmegerüchte im Fokus.

Offensive Neukundenstrategie
Bisher verfolgt der Vorstandsvorsitzende Martin Zielke eine offensive Neukundenstrategie, die bereits Früchte trug. Denn dank der steigenden Kundenanzahl konnten die Erlöse des Kreditinstituts relativ stabil gehalten werden. Wann sich dies allerdings in steigenden Gewinnen widerspiegelt, ist noch offen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verzeichnete die Commerzbank einen Gewinneinbruch.

Die Hoffnungen, durch eine Fusion mit der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) Synergieeffekte und Größenvorteile zu generieren, wurden im April zerschlagen. Seitdem wird wieder verstärkt darüber debattiert, ob die Commerzbank Ziel einer Übernahme durch einen anderen europäischen Wettbewerber wie bspw. ING oder UniCredit werden könnte.

Neue Dividendenpolitik
Neben der weiteren Strategie des Geldhauses geht es auf der Hauptversammlung auch um die Abstimmung über den Dividendenvorschlag. Dieser fällt mit 20 Cent je Aktie zwar niedrig aus, hat aber eine gewisse Signalwirkung. Denn die diesjährige Dividende wäre erst die zweite Ausschüttung seit der Rettung durch den Bund während der Finanzkrise im Jahr 2008. Nachdem die Dividende jahrelang ausfiel, wäre die neue Dividendenpolitik als Erfolg zu werten.

Aktie im Konsolidierungs-Modus
An der Börse schlugen sich die zuletzt wieder positiveren Geschäftszahlen der Commerzbank in einer Aufholbewegung seit Jahresanfang nieder. Nachdem die Aktie im Dezember vergangenen Jahres ein Zwei-Jahres-Tief bei 5,54 Euro markierte, legte der Kurs bis Mitte April auf rund 8 Euro zu. Im Anschluss wechselte die Commerzbank jedoch wieder in den Konsolidierungs-Modus und setzte bis zum Mittwoch der laufenden Woche auf 7,20 Euro zurück.

Hier liegen die nächsten Unterstützungen
Im Zuge des jüngsten Kurseinbruchs notiert die Commerzbank jetzt im Abstand von 5 Prozent unter der bei 7,60 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie und damit in einem leichten Abwärtstrend. Die Korrektur könnte sich jetzt bis zu den Tiefs von März (6,60 Euro) und Februar (6 Euro) fortsetzen.

Trendpfeile zeigen vorerst nach unten
Sollte die Aktie dagegen wieder den Vorwärtsgang einlegen, gilt es die 200-Tage-Linie (7,60 Euro) zurückzuerobern und im Anschluss das April-Top bei 8,12 Euro in Angriff zu nehmen. Gelingt der Ausbruch nach oben, ist das nächste Kursziel das September-2018-Hoch bei 9,47 Euro. Vorerst zeigen die Trendpfeile für die Commerzbank aber tendenziell noch nach unten.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der Commerzbank-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX98U9 / ISIN: DE000HX98U94) auf der Short-Seite an. Optimisten haben ebenfalls mit passenden Long-Produkten (WKN: HX7ZXF / ISIN: DE000HX7ZXF6) die Gelegenheit, auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

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Kleine Presseschau vom 22. Mai 2019

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Bildquelle: markteinblicke.de

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Wirtschaftliche Freiheit: Der Populismus und die Integration – Wohin treibt die Europäische Union?

Acemaxx-Analytics: Ein Staat ist nicht wie ein privater Haushalt

Bielmeiers Blog: Türkische Lira in schwierigem Fahrwasser

Blick Log: Grenzen künstlicher Intelligenz

Never mind the Markets: Die Nationalbank – eine heilige Kuh?

Kerbholz: Die Blockchain des Mittelalters

Vontobel-Blog: Gold: Eine gute Zeit für Käufer?

finanzjournalisten: Emerging Markets leiden besonders unter den Handelskriegen

Mr. Market: Wie reagiert die Börse auf kriegerische Konflikte?

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

ARD-Börse: Daimlers Zukunft liegt in neuen Händen

finanz-szene.de: Deutsche Bank: Das Phantom-Votum für Paul Achleitner

Der Bank-Blog: Nach Ende der Fusionsgespräche verirrt sich die Commerzbank

boersengefluester.de: Noratis: “90er-Jahre ist fast schon Neubau für uns”

The Motley Fool: An der Alibaba-Aktie scheiden sich die Geister – und die US-Amerikaner!

Großmutters Sparstrumpf: Amazon: Jeff Bezos wird zum Cash-König

Tim Schäfer: Tesla-Aktie ist ein riskanter Liebling der Anleger

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Bildquelle: markteinblicke.de

marktEINBLICKE um 12: DAX im Plus, wichtiger Tag für Daimler

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Bildquelle: markteinblicke.de

Am Mittwoch konnte sich der DAX weiter erholen, allerdings blieb der Handelsstreit zwischen den USA und China im Fokus der Anleger. Unter anderem, weil der Handelskonflikt auch für Europa eine wichtige Bedeutung hat.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX

+0,4%

12.190

MDAX

+0,4%

25.674

TecDAX

+1,1%

2.904

SDAX

+0,4%

11.236

Euro Stoxx 50

+0,2%

3.394

 

Die Topwerte im DAX sind Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060), adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) und Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Im Fokus stand auch Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Schließlich wollte der Autobauer auf der heutigen Hauptversammlung Großes verkünden.

DAX long DAX short
WKN HU3PMZ HW9PVT
Basispreis (Strike) 9.382,59 Pkt. 15.492,73 Pkt.
Knock-out-Barriere 9.470,00 Pkt. 15.420,00 Pkt.
Einlösungstermin open end open end
Hebel 4,41 3,64
Kurs (23.5.19 11:29) 28,06 € 33,13 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Mittwochmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1165 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Dienstagmittag auf 1,1161 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8960 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Mittwochmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 62,43 US-Dollar je Barrel 0,9 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,7 Prozent auf 71,53 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.274,40 US-Dollar je Unze (+0,4 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,1% 25.843
NASDAQ100-Future -0,2% 7.446
S&P500-Future -0,1% 2.862

 

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Bildquelle: markteinblicke.de

Wenn die USA und China als Wölfe auftreten, kann Europa nicht als Dackel erscheinen

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Bildquelle: Pixabay / christels

Der alte (militärisch) Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion ist tot. Es lebe der neue Kalte (Handels-)Krieg zwischen Amerika und China um die Weltherrschaft. Während der frühere kalt blieb, wird der jetzige immer heißer. Denn US-Präsident Trump hat erkannt, dass er heute China nicht einfach so „Kaputtrüsten“ kann wie früher Ronald Reagan den „bösen Iwan“. Und wenn zwei sich streiten, kann sich dann der Dritte, Europa, freuen?

China hat einen langen Atem. Sein Präsident Xi ist allmächtig und wenn er will, ist er wie der Papst lebenslang im Amt. So kann Peking geostrategisch in Ruhe planen, ohne von demokratischen Neuwahlen „gestört“ zu werden. Tatsächlich hat Trump für die harte chinesische Nuss noch keinen passenden Nussknacker gefunden. Sein Handelsprotektionismus kommt sogar als Bumerang in die USA zurück: Amerikas Unternehmen geben die Importzölle auf Chinas Waren an die Kunden weiter. Gegenzölle lassen Konzerne ihre geplanten US-Investitionen überdenken und Farmer wissen nicht mehr, ob sie Trump als Heiligenbild oder Wurfscheibe an die Wand hängen sollen. Nicht zuletzt macht Trumps Handelskrieg Amerikas Aktienanleger ärmer.

Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich dir den Schädel ein

Daher sucht Amerika jetzt den Schulterschluss, Trump sucht Verbündete gegen China. So macht er aus den früheren (Handels-)Feinden Kanada und Mexiko durch zügige Umetikettierung wie im Supermarkt – konkret Aufhebung der Stahl- und Aluminiumzölle – wieder Freunde. Nicht auszudenken für Amerika, wenn sich Peking seinen direkten Nachbarländern als handelspolitischer Ersatzliebhaber anböte und so in die China-Zange geriete.

Vermeintlich will Trump auch die transatlantische „We Are Family“-Allianz gegen alles Böse aus dem (Fernen) Osten wiederbeleben. Großzügig wie der US-Präsident eigentlich nicht ist, gewährt er Europa eine weitere handelspolitische Zollpause von 180 Tagen.

Doch zum barmherzigen Samariter ist Trump nicht mutiert: Seine Leistung gibt es nicht ohne unsere Gegenleistung. In dieser Friedenszeit will er überlegen, ob und inwieweit Amerika protektionistische Maßnahmen gegen Europa ergreift. Entscheidungsgrundlage wird sein, ob wir Amerikas Waffenbruder im Kampf gegen China sein werden. U.a. erwartet Trump, dass Europa sich seinem Boykott gegen Huawei anschließt.

Ohne Zweifel hat Europa mit China diverse Hühnchen zu rupfen. Peking scheint Europa mitunter als sein Revier zu betrachten, in dem es nach Herzens Lust Industriewissen erbeutet, dann kopiert, um anschließend mit staatlich subventionierten Preisen die europäische Konkurrenz anzugreifen. Umgekehrt ist China für Europas Investoren vielfach eine No Go-Area.

Überhaupt, die Volksrepublik will zu ihrem 100-jährigen Geburtstag 2049 in allen Schlüsselindustrien führend sein. Als dann geplant führender Wirtschaftsstandort wird China große Teile der weltweiten Produktion ins eigene Land holen. Das ist eine eindeutige Kampfansage vor allem an Industrie-Deutschland.

Nicht zuletzt könnte der Netzwerkausrüster Huawei China über den Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G in Europa durchaus zum Beherrscher der digitalen Euro-Welt machen. Per chinesischem Gesetz ist Huawei zur Zusammenarbeit mit dem chinesischen Geheimdienst verpflichtet. Drohen da etwa Personen- und Industriespionage? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Theoretisch könnte Europa der lachende Dritte sein

Es ist schon schlimm genug, dass europäische Unternehmen jetzt in einen schmutzigen transpazifischen Handelskrieg hereingezogen werden. Werte wie der Halbleiterhersteller Infineon müssen abwägen, inwieweit sie noch Huawei beliefern können, ohne es sich so mit dem US-Absatzmarkt zu verscherzen.

Auch die EU insgesamt scheint sich zwischen amerikanischem Druck und dem immer bedeutenderen chinesischen Absatzmarkt entscheiden zu müssen. Nein, muss sie nicht! Die EU kann theoretisch ihren eigenen Weg gehen. Offenbar sind weder Amerika noch China so stark, dass sie sich gegenüber dem anderen durchsetzen können. Im Gegenteil, beide schwächen sich über den bilateralen Handelskrieg immer mehr.

Das gibt Europa gute Karte, beide Seiten zum eigenen Wohl gegeneinander auszuspielen, sich diplomatisch mal für die eine oder die andere Seite auszusprechen. Und wenn die USA ihre Liebe zu Europa aufgegeben haben, sollten auch wir umgekehrt Prüderie zeigen und uns eher egoistisch als vielseitig orientierter Mitgiftjäger betätigen. Und den Chinesen sollten wir (Handels-)Regeln abverlangen, solange es noch geht. Viel nehmen, wenig geben? Nicht mit uns!

Praktisch hat die Sache einen Haken

Klingt gut! Doch dazu muss die EU erstens zusammenhalten und zweitens ihre (wirtschafts-)politischen Hausaufgaben machen.

Es ist europäische Wehrkraftzersetzung, wenn der französische Präsident vom Narrativ, Deutsche und Franzosen seien so gute Freunde, nichts mehr wissen will. Wenn sich schon die beiden nicht mehr grün sind, wie soll dann Europa mit 28 – bzw. ohne die EU-renitenten Briten mit 27 – aufblühen? Auch Mitterand und Kohl haben sich oft wie die Kesselflicker gestritten. Doch an der links- und rechtsrheinischen Freundschaft wurde niemals gerüttelt, auch nicht zu niederen Wahlkampfzwecken.

Auch die Seidenstraßen-Initiative Chinas sollte Europa genauer unter die Lupe nehmen. Entlang der Seidenstraße investiert China umfangreich in Logistik, auch in EU- und Euro-Ländern. Doch die Hand, die großzügig gibt, hat auch ein sehr einnehmendes Wesen. Peking wird von den Begünstigten Wohlverhalten erwarten, unabhängig von den Interessen der EU. Doch Ländern wie Griechenland oder Italien sollte das europäische Hemd näher als der chinesische Mantel sein. Ohne ein stabiles Europa könnten sie von chinesischem Opium abhängig werden.

Genauso wichtig ist es, dass Europa auf die digitalen Herausforderungen nicht weiter mit spätrömischer Dekadenz reagiert. Während Amerikaner und Chinesen den Bären jagen, verteilen wir schon sein Fell, ohne ihn erlegt zu haben. Es geht um die wirtschaftliche Bezahlbarkeit unserer Sozialstaaten.

Politiker sprechen bei der anstehenden Europawahl von Schicksalswahl. Aber spätestens nach der Wahl müssen genau sie das Schicksal Europas in ihre Hände nehmen, um gegenüber Amerika und China nicht zum willfährigen Spielball zu werden.

Wann fällt hier endlich mal der Groschen bzw. das 10 Cent-Stück?

RobertHalverEin Beitrag von Robert Halver.

Robert Halver ist Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Das Haus mit Sitz in Unterschleißheim bei München ist eine der führenden Investmentbanken in Deutschland und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Halver beschäftigt sich seit 1990 mit Wertpapieren und Anlagestrategien.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pixabay / christels

Gold: Der Handelsstreit und die Riesen-Chance

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Bildquelle: © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

Aufgrund des Handelsstreits bekamen Anlagen, die als „sicherer Hafen“ gelten, entsprechenden Auftrieb. Auch von fundamentaler Seite kommt Rückendeckung für höhere Goldpreise…

Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist in Indien so groß wie schon lange nicht mehr und wird zusätzlich befeuert durch die wieder festere indische Rupie. Zudem erhöhte die chinesische Notenbank im April zum fünften Mal in Folge ihre Goldreserven. Und auch die Entwicklung am Terminmarkt spricht für steigende Goldnotierungen.

Denn im Handel mit Gold-Futures sind die Verkaufspositionen der US-Banken auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Dies war in den zurückliegenden Jahren immer wieder ein antizyklisches Kaufsignal. Denn das bedeutet, die Banken verlieren zunehmend das Interesse an einem fallenden Goldpreis. Dementsprechend bestehen gute Chancen, dass der Goldkurs schon bald wieder die Hochs vom Februar bei 1.340 US-Dollar ins Visier nimmt.

Turbo Long Open End auf Gold
WKN MF53FB
ISIN DE000MF53FB5
Emissionstag 10. Mai 2018
Produkttyp Turbo Open End
Emittent Morgan Stanley

 

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Bildquelle: © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

Daimler: Der Countdown läuft – Entscheidung über „Projekt Zukunft“

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

Am Mittwochvormittag, um 10 Uhr, startet die Hauptversammlung von Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) in Berlin. Im Rahmen dieser Veranstaltung geht es um eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. Der Automobilkonzern will sich mit einer neuen Struktur und mehr Selbstständigkeit in den einzelnen Sparten flexibler aufstellen und für die Veränderungen in der Branche rüsten.

Neuer Vorstandsvorsitzender
Außerdem soll bei der Hauptversammlung ein neuer Mann die Führung des Stuttgarter Konzerns übernehmen. Der bisherige Entwicklungschef Ola Källenius löst den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche ab. Dessen Amtszeit läuft mit dem Ende der Hauptversammlung ab.

Drei eigenständige Konzerneinheiten
Doch zunächst haben die Aktionäre von Daimler das Wort, bevor das „Projekt Zukunft“ endgültig in Angriff genommen werden kann. Denn die Anleger entscheiden über den Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat, nach dem das Unternehmen in drei rechtlich eigenständige Einheiten aufgeteilt wird.

Mehr Freiräume schaffen
In der Mercedes-Benz AG soll in Zukunft das Geschäft mit Autos und Vans zusammengefasst werden. Der Bereich Lastwagen und Busse wird in die Daimler Truck AG integriert. Der Sektor der Mobilitäts- und Finanzdienstleistungen, der auch bisher schon eigenständig war, bekommt den neuen Namen Daimler Mobility AG. Ziel der Umstrukturierung ist es, den einzelnen Bereichen mehr Freiräume zu schaffen wie bspw. bei der Kooperation mit anderen Konzernen.

Große Herausforderungen
Der künftige neue Vorstandsvorsitzende Ola Källenius steht vor großen Herausforderungen. Dazu zählen der schwächelnde Autoabsatz, Diesel-Rückrufe, Probleme bei der Umstellung auf den neuen Abgasteststandard WLTP sowie der Handelsstreit zwischen den USA und China, die den Konzern derzeit belasten und im vergangenen Geschäftsjahr für einen kräftigen Gewinneinbruch sorgten. Negative Effekte sind außerdem von den noch laufenden Verfahren im Diesel-Skandal und den Kartellermittlungen der Europäischen Union zu befürchten.

Zetsche soll Aufsichtsratschef werden
Dieter Zetsche, der den Daimler-Konzern seit über 13 Jahren führt, soll nach einer zweijährigen sogenannten Abkühlungsphase im Jahr 2021 Mitglied des Aufsichtsrates werden. Geplant ist, dass Zetsche gleichzeitig auch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden antritt.

Neue Aufholbewegung im laufenden Jahr
Daimler setzt die aktuelle Konsolidierung am Mittwochvormittag mit einem Minus von 1,8 Prozent fort (51,93 Euro). Die Aktie erlebte im vergangenen Jahr eine steile Börsen-Talfahrt. Dabei ging es für die Notierungen auf Jahressicht um 35 Prozent nach unten. Im laufenden Jahr startete Daimler eine neue Aufholbewegung und schraubte sich vom Januar-Tief bei rund 45 Euro bis Mitte April auf 59 Euro nach oben (Acht-Monats-Hoch).

Kampf mit der 200-Tage-Linie
Im Anschluss wechselte Daimler wieder in den Konsolidierungs-Modus. Dabei fiel die Aktie zum Wochenbeginn knapp unter die bei 53 Euro verlaufende 200-Tage-Linie zurück. Charttechnisch könnte Daimler jetzt noch einmal die Tiefs von März und Februar bei 49 und 48 Euro testen. Sollte Daimler dagegen die zu Jahresanfang gestartete Aufholbewegung fortsetzen, liegt das nächste Kursziel wieder bei 59 Euro. Darüber rückt die 68er-Marke (Mai-2018-Top) ins Visier.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Daimler-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VA873B / ISIN: DE000VA873B2) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VL72H8 / ISIN: DE000VL72H89) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Daimler-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

Baukindergeld: Wichtige Änderungen

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die Bundesregierung möchte die Eigentumsquote im Immobilienbereich steigern. Immer mehr Menschen sollen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können. Zur Unterstützung dieses Vorhabens wurde das Baukindergeld aufgelegt. Jetzt ergaben sich einige wichtige Änderungen.

Für die Abwicklung und Auszahlung des Baukindergeldes ist die staatliche Förderbank KfW zuständig. Den Bauherren wurde eine längere Frist zur Antragstellung eingeräumt. Der Antrag auf Baukindergeld muss laut KfW spätestens 6 Monate nach Einzug in Ihre selbstgenutzte Wohnimmobilie gestellt werden (vorher waren es 3 Monate). Nach dieser Frist gibt es jedoch kein Baukindergeld mehr.

Das Baukindergeld ist für Familien und Alleinerziehende zur Bildung von Wohneigentum und zur Altersvorsorge gedacht. Es kann bei der KfW online beantragt werden. Besonders im Fokus hat das für das Baukindergeld zuständige Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den erstmaligen Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern im Sinn.

Unterstützt werden Familien und Alleinerziehende mit einem Kind unter 18 Jahren. Pro Kind und Jahr gibt es von der KfW 1.200 Euro für die erstmalige Neuschaffung oder den Ersterwerb von Wohneigentum insbesondere auch im Wohnungsbestand über 10 Jahre (d. h. bei einem Kind insgesamt 12.000 Euro). Zusätzlich zu beachten gilt es die Einkommensgrenze von maximal 90.000 Euro bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.

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Bildquelle: markteinblicke.de

Alibaba: Der Handelsstreit bleibt eine große Gefahr

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba – Source: www.alibabagroup.com

In den vergangenen Wochen ist der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert. Beide Seiten haben sich mit neuen Strafzöllen überzogen. Nun Gerät auch Huawei immer mehr in den Handelskonflikt. Nachdem die US-Regierung den nationalen Telekommunikationsnotstand ausgerufen und US-Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Netzwerkausrüster und Handyhersteller ohne vorherige Sondergenehmigung untersagte, überdenken andere Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit Huawei. Allen voran die Google-Muttergesellschaft Alphabet.

Während Huawei derzeit im Mittelpunkt des Handelsstreits zwischen den Weltmächten steht, fragen sich Anleger natürlich auch, welche Auswirkungen die Streitigkeiten auf andere chinesische Unternehmen haben. Bisher zeigte sich unter anderem Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) sehr robust. Dies haben die Zahlen zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende März) beim E-Commerce-Riesen verdeutlicht. Allerdings muss dies nicht so bleiben.

Bisher zeigten sich die chinesischen Konsumenten jedoch von den Turbulenzen rund um den Handelsstreit unbeeindruckt. Ihre Kauflaune bescherte Alibaba im März-Quartal laut Konzernangaben vom 15. Mai ein Umsatzplus im Vorjahresvergleich um 51 Prozent auf 93,5 Mrd. Yuan (umgerechnet 12,1 Mrd. Euro). Auch im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr lag das Plus bei 51 Prozent. Die Erlöse erreichten einen Wert in Höhe von 376,8 Mrd. Yuan. Das Unternehmen hatte zuvor einen Wert von 375 bis 383 Mrd. Yuan in Aussicht gestellt.

Alibaba profitierte erneut von einer gestiegenen Kundenzahl. Die Zahl der Kunden, die mindestens einmal im Jahr etwas auf seinen Plattformen kaufen, steigerte der Konzern auf 654 Millionen. Dabei kam dem Unternehmen die Verbreitung des mobilen Internets zugute. Außerdem konnte sich Alibaba stärker im ländlichen Raum etablieren. Auch relativ neue Bereiche wie das Cloud-Geschäft trugen zum Umsatzwachstum bei.

Dank der starken Dynamik bleibt das Management auch für das laufende Geschäftsjahr optimistisch. So sollen die Umsatzerlöse konzernweit auf über 500 Mrd. Yuan klettern, was einem Zuwachs von rund einem Drittel entsprechen würde. Angesichts der bereits erreichten Größe wäre dies ein beeindruckender Wert. Allerdings wird auch Alibaba den Folgen des Handelsstreits nicht entkommen können.

Auf den ersten Blick sollte der Konzern nicht allzu sehr unter den Folgen des Handelskonflikts leiden, da er nicht in den klassischen vom Export abhängigen Industriebranchen operiert. Allerdings will China in Zukunft insbesondere im Technologiebereich weltweit spitze sein, was den USA und den dort ansässigen Technologieriesen ein Dorn im Auge sein dürfte. Alibaba gehört nun einmal zur Führungsriege im Technologiesektor Chinas. Außerdem könnten sich die Konsumenten in der Heimat irgendwann verunsichert zeigen, wenn der Handelskonflikt sich weiter zuspitzen und sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken sollte.

Kurzfristig steht die Alibaba-Aktie womöglich auch durch die Altaba-Anteilsverkäufe unter Druck. Die Beteiligungsgesellschaft Altaba blieb nach der Fusion zwischen Yahoo und Verzion übrig und war zuletzt mit knapp 11 Prozent am chinesischen E-Commerce-Unternehmen beteiligt. Altaba plant jedoch, sämtliche Alibaba-Anteile abzustoßen. Allerdings kommt dieses Vorhaben nicht als Überraschung daher, so dass sich die Auswirkungen auf den Kurs der Alibaba-Aktie in Grenzen halten könnten. Der Handelsstreit könnte dagegen größeres Gewicht haben.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Alibaba-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN: DS8A90 / ISIN: DE000DS8A900, Laufzeit bis zum 18.03.2020) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 11,39. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN: DS9XK8 / ISIN: DE000DS9XK84, aktueller Hebel 9,10; Laufzeit bis zum 18.03.2020) auf fallende Kurse der Alibaba-Aktie setzen.

Stand: 21.05.2019/Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, db x-markets

© Deutsche Bank AG 2019

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Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Uber ist seiner Zeit weit voraus

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Bildquelle: Uber

An ihrem ersten Handelstag, Freitag, den 10. Mai, schloss die Uber-Aktie (WKN: A2PHHG / ISIN: US90353T1007) bei 41,57 US-Dollar, was einen Rücksetzer von rund 8 Prozent zum Ausgabepreis (45 US-Dollar) bedeutete. Im schwachen Börsendebüt spiegelt sich die Sorge über die steigenden Kosten wider, die Uber für die Bezahlung seiner Fahrer ausgeben muss.

Bislang wies Uber stets darauf hin, dass die Kosten für die Fahrer wegfallen, wenn künftig autonome Autos den Fahrbetrieb aufnehmen. Dabei könnten die Kosten gemäß einer Faustformel um 70 Prozent sinken. Es bleibt aber fraglich, wann die Technologie marktreif ist.

Der weltweit führende Fahrdienstanbieter ist weiterhin hochdefizitär. Im zurückliegenden Jahr verzeichnete Uber einen Verlust von 1,8 Mrd. US-Dollar, bei Umsatzerlösen von rund 11 Mrd. US-Dollar. Im ersten Quartal 2019 lag das Minus bei rund 1 Mrd. US-Dollar, der Umsatz bei gut 3 Mrd. US-Dollar.

Open End Turbo Bear auf Uber
WKN CP9P3T
ISIN DE000CP9P3T6
Emissionstag 10. Mai 2019
Produkttyp Open End Turbo
Emittent Citigroup

 

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Bildquelle: Uber

Stefan Scharffetter: „Das Damoklesschwert der Zölle schwebt weiterhin über den Autoproduzenten“

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Kommen Importzölle in Höhe von 25 Prozent für europäische Autobauer? Noch droht US-Präsident Donald Trump damit nur, um mal wieder in eine gute Verhandlungsposition zu kommen. „Das Damoklesschwert der Zölle schwebt weiterhin über den Autoproduzenten“, so Stefan Scharffetter. Der Experte von der Baader Bank sieht auch die deutschen Hersteller wie BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003), Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) und VW (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) unter Druck. Mehr Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: inside-wirtschaft.de / Pressefoto Deutsche Börse AG

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