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Amazon: Die Initialzündung

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Bildquelle: Pressefoto Amazon

Die Amazon-Aktie (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) verbuchte im Börsenjahr 2019 ein Kursplus von 23 Prozent. An sich ein guter Wert. Allerdings verliert diese Leistung an Glanz, wenn man bedenkt, dass der breit aufgestellte S&P 500-Index im gleichen Jahr um knapp 29 Prozent zulegen konnte. Von einem Wachstumswert wie Amazon hätte man eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten können.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 kam die Amazon-Aktie kaum vom Fleck. Anleger befürchteten, dass das Wachstum des E-Commerce-Riesen abflachen würde. Außerdem steckte der Konzern hohe Summen in den Ausbau der Logistik rund um die Lieferung von Bestellungen auf der Amazon-Handelsplattform am Tag der Bestellung oder innerhalb von 24 Stunden. Die verhaltene Einstellung der Investoren änderte sich jedoch schlagartig, als Amazon die Ergebnisse zum vierten Quartal 2019 präsentierte.

Same-Day Lieferung schlägt Erwartungen

Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Investitionen in die sogenannten „same-day“- und „one-day-deliveries“ lohnen. Amazon konnte die Erwartungen der Analysten überraschend deutlich übertreffen. Im vierten Quartal kletterten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf USD 87,44 Mrd. Analysten hatten im Schnitt laut Refinitiv lediglich mit einem Wert in Höhe von USD 86,02 Mrd. gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei USD 6,47 und damit deutlich über den Markterwartungen von USD 4,03. Auch das Cloud-Geschäft (Amazon Web Services, AWS) wuchs stärker als erwartet.

Neben den Zahlen zum Schlussquartal 2019 konnte Amazon auch mit dem Ausblick überzeugen. So sollen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2020 im Vorjahresvergleich um 16 bis 22 Prozent auf USD 69,0 bis 73,0 Mrd. zulegen. Damit könnte Amazon das jüngste Wachstumstempo sogar noch erhöhen. Der operative Gewinn wird von Managementseite für die Zeit zwischen Januar und März 2020 bei USD 3,0 bis 4,2 Mrd. gesehen.

Amazon profitiert vor allem von der hohen Zahl an Prime-Kunden. Diese lag zuletzt weltweit bei rund 150 Millionen. Prime-Mitgliedern kommt eine immer schnellere Lieferung ihrer Bestellungen zugute. Dazu gehört zum Beispiel die kostenlose Lieferung von Lebensmitteln bei Amazon Fresh und Whole Foods Market innerhalb von zwei Stunden in mehr als 2.000 Städten in den USA. Darüber hinaus können sich die Kunden auf Prime Video über viele in Eigenregie produzierte Filme und Serien freuen.

Aktie kennt nach Zahlen nur eine Richtung

Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2019 war so etwas wie eine Initialzündung. Investoren sahen augenscheinlich, dass sich die hohen Wachstumsinvestitionen auszahlen. Entsprechend schoss die Amazon-Aktie in die Höhe. Das Papier kletterte über die Marke von 2.100 US-Dollar und erreichte neue Höchststände. Damit konnte Amazon erneut in einen exklusiven Club vorstoßen…

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Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Amazon

Delisting-Übernahmeangebot bei Godewind: Bei 100% Rendite darf man schwach werden

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Bildquelle: markteinblicke.de

Godewind Immobilien (WKN: A2G8XX / ISIN: DE000A2G8XX3) gab nur ein kurzes Gastspiel an der Börse, das Ende dürfte nun besiegelt sein. Doch anders als bei WCM wurden Karl Ehlerding und Stavros Efremidis dieses Mal nicht überrumpelt von einer feindlichen Übernahmeattacke, wie damals durch die DIC Asset AG (WKN: A1X3XX / ISIN: DE000A1X3XX4), sondern man hat sich im Vorfeld mit dem Übernehmer auf einen Preis verständigt.

So teilten es heute Abend Godewind und die Covivio X-Tend AG mit, eine Tochter der französischen Covivio S.A., einem französischen börsennotierten Real-Estate-Investment-Trust (REIT) mit Sitz in Metz.

Konkret haben Godewind und Covivio X-Tend eine Grundsatzvereinbarung geschlossen, wonach Covivio ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für 100% des Grundkapitals von Godewind unterbreiten wird zu €6,40 pro Aktie in bar. Das Übernahmeangebot soll als Delisting-Angebot abgegeben werden. Gut so…

Vorstand und Aufsichtsrat von Godewind unterstützen das Übernahmeangebot und werden es für die von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien Angebot annehmen. Zur Absicherung der Transaktion hat Covivio mit verschiedenen Aktionären von Godewind (darunter auch Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft) Aktienkaufverträge abgeschlossen, in denen sich diese Aktionäre verpflichtet haben, Godewind-Aktien gegen Zahlung eines Kaufpreises von €6,40 EUR pro Godewind-Aktie zu übertragen.

Diese Aktienkaufverträge erfassen – zusammen mit den eigenen Aktien und ausgeübten Optionen – bis zu ca. 35% des Godewind-Grundkapitals auf vollverwässerter Basis und unterliegen bestimmten Vollzugsbedingungen (insbesondere der Freigabe des Zusammenschlusses durch das Bundeskartellamt), können jedoch von keiner Partei einseitig gekündigt werden…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter…

KissigEin Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

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Bildquellen: Michael C. Kissig / markteinblicke.de

Autobauer vor Krise? DAX mit Rekord – Top-Empfehlungen: Microsoft, Volkswagen

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Die Autoverkäufe in China sind im Januar um 20 Prozent eingebrochen. Das trifft die deutschen Autobauer hart. Das Coronavirus hinterlässt seine Spuren mittlerweile in vielen Branchen, so Manuel Koch bei Inside MarketsX.

Der DAX stieg trotzdem auf ein Rekordhoch. Zudem gibt es wieder zwei konkrete Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) und Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Mehr Infos auf www.trading-house.de

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Quelle: inside-wirtschaft.de / Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

NYSEinstein am 14.02.2020: “Der Markt ist unglaublich!“

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„Trotz der großen Herausforderungen, die die Märkte derzeit beschäftigen, steigen die Kurse weiter.“, berichtet NYSEinstein Peter Tuchman in seinem Blog auf Inside Wirtschaft von der New Yorker Börse.

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Quelle: inside-wirtschaft.de / markteinblicke.de

Wirecard bleibt auf Wachstumskurs, doch irgendetwas fehlt

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Kaum sind die Angriffe der „Financial Times“ weniger geworden, schon entwickelt sich die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) wieder prächtig. 2020 steht ein Kursplus von rund 35 Prozent zu Buche. Zudem können sich Anleger wieder verstärkt auf das starke Wachstum des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München konzentrieren.

Im Geschäftsjahr 2019 schossen die konzernweiten Umsatzerlöse um 38 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Das tolle dabei: Im Schlussquartal wurde das Wachstumstempo sogar noch einmal erhöht. Im vierten Quartal legte der Umsatz um 46 Prozent auf 835 Mio. Euro zu.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um ca. 40 Prozent auf 785 Mio. Euro. Bereinigt um Sonderaufwendungen für Prüfungs- und Beratungs- sowie Rechtsberatungsleistungen lag der Wert sogar bei 794 Mio. Euro, was einer Steigerung von 42 Prozent entspricht.

Im vierten Quartal lag das bereinigte Plus sogar bei 46 Prozent auf 241 Mio. Euro. Es soll ähnlich positiv weitergehen. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 bestätigt der Vorstand seinen Ausblick und erwartet ein EBITDA in einer Bandbreite von 1,0 bis 1,12 Mrd. Euro.

FAZIT. Wirecard hat mit den jüngsten Zahlen erneut unter Beweis gestellt, dass sich die Konzentration auf Wachstumstrends wie bargeldloses Bezahlen lohnt. Die Frage bleibt eher, ob die Nebengeräusche wie gelegentliche Short-Attacken ausgeblendet werden können. Mit einer unabhängigen Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter anderem zu den „FT“-Vorwürfen und einem Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz könnte dies gelingen. Allerdings sollte der Konzern Marktteilnehmer nicht zu lange auf die Ergebnisse der Sonderprüfung warten lassen.

Anleger, die von der Stärke von Wirecard überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VE50YT / ISIN: DE000VE50YT8) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Auch Shorties steht ein passendes Hebelprodukt (WKN: VA8LQ4 / ISIN: DE000VA8LQ42) zur Verfügung.

 

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

DAX zurück im Aufwärtstrend – Allzeit-Hoch zum Valentinstag

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Bildquelle: markteinblicke.de

Die ungewisse Ausbreitung des Corona-Virus bleibt ein enormer Belastungsfaktor. Produktionsausfälle und eingestellte Flugverbindungen belasten die branchenzugehörigen Unternehmen und die weltweite Tourismusbranche.

Die weltgrößte Mobilfunkmesse „Mobile World Congress“ in Barcelona wurde nun endgültig abgesagt. Chinesische Währungshüter forcieren ihre Zinssenkungsidee. Damit sollen die negativen Auswirkungen auf das chinesische BIP-Wachstum eingedämmt und aufgefangen werden. Dem Wirtschaftswachstum wird ein Einbruch um 2 Prozent prognostiziert. Auch für die erfolgsverwöhnte chinesische Industrie ein herber Rückschlag.

Die heute erwarteten Wirtschaftsprognosen für Europa und Deutschland zeugen von einer stabilen Tendenz im vierten Quartal 2019. Das Konsumklima der Uni Michigan (USA) wird dagegen rückläufig vorhergesagt. Der DAX 30 scheint aber trotz allem heute als Valentinstags-Geschenk ein neues Allzeit-Hoch parat zu haben. Mittelfristig hielten wir trotz der Volatilität der letzten Wochen am Jahresziel von 14.000 Punkten fest. Die untere Trendlinie des nun wieder gefestigten und steilen Aufwärtstrends verläuft bei rund 13.435. Die vorbörsliche Indikation wird aktuell bei 13.782 taxiert.

Es empfiehlt sich trotzdem die Stoppmarken und das aktive Risikomanagement weiter beizubehalten. „Kaufpanik“ kann auch ganz schnell wieder in „Verkaufspanik“ umändern. Die Markttechnik stützt die optimistische Prognose. Sowohl die kurzfristigen als auch die mittel- bis langfristigen Indikatoren verheißen eine Fortsetzung der aktuellen DAX-Dynamik.

  • Nächste charttechnische Widerstände: 13.759 (Allzeit-Hoch)
  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 13.511, 13.435, 13.019, 12.795, 12.656
  • Oberes Bollinger-Band: 13.744, Mittleres Bollinger-Band: 13.392 und Unteres Bollinger-Band: 13.039
  • 90-Tage-Linie: 13.083 und 200-Tage–Linie: 12.562 sowie: 21-Tage-Linie: 13.394
  • Indikatoren: MACD: neutral | RSI: neutral I Slow-Stochastik: positiv I Momentum: negative
  • In Summe: neutral
  • Volatilität (VDAX-NEW): 14,90
  • Die Eröffnung um 09:00 Uhr wird bei 13.667 erwartet.
  • (Trailing-) Stop-Loss: 13.511, 13.435, 13.019, 12.795, 12.656
DAX 30 Perf. Index ® | Technische Analyse vom 14.02.2020 | 120-Monats-Chart, Tagesbasis Schlusskurs vom Börsenvortag: 13.745 (17:45 Uhr) | Indikation: 13.782 (06:40 Uhr)

Primärtrend:                          Zurück im Aufwärtsmodus

Sekundärtrend:                      14.000 im Fokus

Tertiärtrend:                          Allzeit-Hoch am Valentinstag


Ein Beitrag von Martin Utschneider
Er leitet die Technische Kapitalmarktanalyse der renommierten Privatbank „Donner & Reuschel“. Davor war er für eine namhafte österreichische Private Banking Adresse tätig. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Wertpapierbetreuung internationaler Private Banking- und Wealth Management-Klientel. Nebenberuflich ist er zudem für diverse zertifizierte Weiterbildungsakademien und eine Hochschule als Fachdozent und Prüfer tätig. Praktische Erfahrung im Bereich „Technische Analyse“ hat Herr Utschneider seit nunmehr knapp 20 Jahren. Seine Analysen finden im deutschsprachigen Raum (D, A, CH, FL, LUX) sehr große Beachtung. Zudem gehören auch an einige renommierte Medienvertreter (Print, TV, Radio…) zu den Empfängern. Er ist regelmäßig bei n-tv, welt (vormals n24) sowie DerAktionärTV Interviewgast und zählt aktuell zu den meist zitiertesten Experten seines Fachgebietes (Handelsblatt, Manager Magazin, Börsenzeitung, FAZ, SZ, Focus, Börse Online, Welt,…).

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Donner & Reuschel / Bildquelle: markteinblicke.de

Bullen vs. Coronavirus 1:1

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Bildquelle: Pixabay / qimono

Die Furcht vor dem Coronavirus spielt an der Börse derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich im Januar konnte kurz ein bemerkbarer Knick in der Stimmung festgestellt werden. Die Bullen haben sich bislang als Virusresistent erwiesen. Der Rekordkurs der letzten Monate konnte bis in den Februar hinein eine fulminante Fortsetzung finden. So gesehen steht es jetzt 1:1 beim Kampf Coronavirus gegen Börsenbullen.

Was macht das Virus?
Das Coronavirus hat inzwischen die offizielle Bezeichnung Sars-CoV-2. Damit wird die sehr enge Verwandtschaft zum SARS-Virus deutlich, das 2002/2003 die Märkte deutlich stärker durcheinander gewirbelt hatte. Klar ist: Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten steigt weiter. Unklarheiten über die Inkubationszeit könnten hier noch für einige Überraschungen sorgen. Bislang ist die Verbreitung außerhalb Chinas aber im Griff.

In China selbst ist die Lage unübersichtlich. Die Kommunikation in den Westen ist mit Sicherheit nicht so transparent, wie man es hierzulande gerne hätte. Dennoch tut China alles, die Epidemie in den Griff zu bekommen. Die weitgehende Isolation Chinas vom Rest der Welt, zumindest in Bezug auf Touristen und Geschäftsreisende sowie Waren in begrenztem Maße sorgen für gute Resultate bei der Virusbekämpfung.

Was macht die Wirtschaft?
Aufgrund der verlängerten Neujahrsferien und der Abkopplung einer kompletten Region vom Weltgeschehen dürfte die Konjunktur in China auf jeden Fall einen Knacks bekommen. Die chinesische Notenbank wird ihrerseits alles versuchen, die Folgen überschaubar zu halten. Dennoch zeigt sich derzeit, wie eng die wirtschaftliche Verflechtung inzwischen ist. Wenn etwa die weltweite Antibiotika-Produktion zu großen Teilen in chinesischer Hand ist, stellt sich die Frage, wie die Europäische Union im Fall einer ernsten Krise die Gesundheit ihrer Bürger garantieren möchte.

Diese Anmerkung soll jetzt nicht einem Donald Trump und seinem „America first“ das Wort reden. Dennoch sollten gewisse Dinge auch weiterhin dezentral (sprich auch in der EU) produziert werden, auch wenn dadurch das ein oder andere Produkt teurer wird.

Und die Börsenbullen?
Für die Börse sind die Auswirkungen überschaubar. Das billige Geld sorgt unverändert für gute Laune an den Börsen. Ein Allzeithoch jagt das nächste. Doch auch hier gilt es genau hinzusehen. Egal ob US-Indizes oder DAX, die Hausse spielt sich nicht auf dem Gesamtmarkt ab, sondern vor allem bei den hoch gewichteten Blue Chips. Hier zeigen einmal mehr die ETFs ihr Risikopotenzial. So schnell, wie diese derzeit für Hausse gesorgt haben, könnten sie auch für eine Baisse sorgen.

Fazit
Die Folgen von Sars-CoV-2 werden uns das gesamte Jahr noch beschäftigen. Sei es durch abgesagte Messen, Sportereignisse oder direkt durch die weiter steigende Zahl der Opfer. Solange China die Bekämpfung so forciert und ihre Wirtschaftsentwicklung hintenanstellt, wird weltweit wenig Unruhe aufkommen. Sollten jedoch Produktionsausfälle im Westen durch fehlende Zulieferungen aus China zunehmen, dürften auch die heimischen Bullen Sorgenfalten auf der Stirn bekommen. Entscheidend dürfte dann die Kommunikation aus Peking sein. Bis dahin dürfte die Hausse wohl weiter gehen, doch das Eis ist signifikant dünner geworden. Gewinnmitnahmen erscheinen uns vor diesem Hintergrund durchaus sinnvoll.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

Bildquelle: Pixabay / qimono

Alibaba: Wichtiger Wachstumsbereich durchbricht die nächste Schallmauer

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba – Source: www.alibabagroup.com

Derzeit beschäftigt Marktteilnehmer vor allem das Coronavirus. Es gilt als ausgemacht, dass dieses die chinesische Wirtschaft treffen wird. Entsprechend bleibt auch die Frage, wie chinesische Konsumenten reagieren werden. Nach einem starken Dezember-Quartal könnte Unternehmen wie Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) nun ein stärkerer Gegenwind entgegenwehen.

Zwischen Oktober und Dezember 2019 lagen die konzernweiten Umsatzerlöse noch bei 161,5 Mrd. Yuan (umgerechnet: 21,3 Mrd. Euro). Ein Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Großen Anteil daran hatte der „Single’s Day“. Der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn kletterte um 58 Prozent auf 52,3 Mrd. Yuan.

Ähnlich wie im Fall von Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) sind es nicht nur die Handelsplattformen, die das Unternehmenswachstum ankurbeln. Auch Alibaba forcierte den Ausbau des Cloud-Geschäfts. Im Dezember-Quartal wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Erstmals konnte die Cloud-Sparte in einem Quartal mehr als 10 Mrd. Yuan an Umsätzen generieren.

Neben den guten Geschäften freute sich Alibaba zuletzt auch über den erfolgreichen Börsengang in Hongkong. Diesen hatte das Unternehmen unter anderem vorgenommen, um im Handelsstreit zwischen den USA und China etwas mehr Spielraum zu haben, falls neben Huawei weitere chinesische Unternehmen in das Visier der US-Behörden geraten sollten. Mit einer Börsennotierung in den USA ist man in dieser Hinsicht anfällig. Nun erfolgte diese auch in Hongkong.

FAZIT. Das Coronavirus sorgt derzeit vor allem in Bezug auf chinesische Werte für Verunsicherung. Zwar dürfte das Virus die chinesische Wirtschaft treffen, allerdings ist auch davon auszugehen, dass die Pekinger Regierung die heimische Wirtschaft kräftig stützen wird. Zudem sorgt die Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und den USA für etwas Ruhe, so dass die chinesischen Konsumenten zur Freude von Alibaba ihre Kauflust nicht verlieren sollten.

Anleger, die von der Stärke von Alibaba überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VE3PWJ / ISIN: DE000VE3PWJ5) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VE5ZVD / ISIN: DE000VE5ZVD4) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Alibaba-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Baukredite: Vermutlich keine Trendwende

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Bildquelle: markteinblicke.de

Im Monat Januar stellte der Finanzdienstleister Dr. Klein im Rahmen seines aktuellen Trendindikators Baufinanzierung (DTB) bei Baudarlehen einen leichten Rückgang bei der Kredithöhe und der Fremdfinanzierung fest.

Nachdem Baukredite im letzten Vierteljahr kontinuierlich gestiegen sind, nehmen Käufer laut Dr. Klein Anfang 2020 etwas weniger Geld für die eigenen vier Wände auf: Im Durchschnitt sinkt die durchschnittliche Darlehenshöhe von 268.000 auf 264.000 Euro. Auch der Beleihungsauslauf – das ist der Teil des Objektwertes, den die Bank finanziert – geht im Januar leicht zurück, auf 84,45 Prozent, heißt es weiter.

Vermutlich läuten diese Rückwärtsbewegungen allerdings keine Trendwende ein: Die Immobilienpreise steigen nach wie vor und mit ihnen auch der Kapitalbedarf für Immobilie sowie Nebenkosten. Zu letzteren gehört unter anderem die Grunderwerbsteuer, die von Bundesland zu Bundesland variiert und bis zu 6,5 Prozent des Kaufpreises beträgt, heißt es weiter.

Die von Dr. Klein ermittelte standardisierte Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro, 2 Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehn Jahren Zinsbindung lag im Januar 389 Euro und damit auf dem niedrigen Niveau des Vormonats. Erst seit Mitte 2019 bewege er sich unter der 400-Euro-Grenze. Vor zehn Jahren habe die Standardrate noch mehr als doppelt so viel betragen: 823 Euro.

Bildquelle: markteinblicke.de

Kleine Presseschau vom 13. Februar 2020

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Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Bielmeiers Blog: Corona-Virus und Zentralbanken

Herdentrieb: Niedrigzinsen – Ursachen und Wirkungen

Ökonomenstimme: Ungenutzte Potentiale des EU-Binnenmarktes für Waren

FAZ: MWC in Barcelona abgesagt: Die Show fällt aus

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

finanz-szene.de: Deutsche-Bank-Aktie jetzt 35% im Plus. Hier kommt der Grund

Börse-Online: Continental-Aktie: Warum der Titel langfristig steigen sollte

The Motley Fool: Ist die Lufthansa eine Dividendenperle für langfristige Investoren?

ARD-Börse: HHLA: Es geht voran – schleppend

kapitalmarktexperten.de: Thyssenkrupp: Ganz furchtbare Zahlen fürs Quartal – Ein Wort zu Lage…

ARD-Börse: RIB Software soll französisch werden

boersengefluester.de: Nanogate: CEO tritt ab – Strategie bleibt

start-trading.de: Nel: Kaufpanik und dann?

ARD-Börse: Nestlé verliert etwas an Schwung

finews.ch: Die Credit Suisse unter Tidjane Thiam – das sagen die Zahlen

Handelszeitung: Clariant streicht nach Gewinneinbruch hunderte Stellen

Börse-Online: Tesla-Aktie: Vom Pleitekandidaten zum Kurswunder

The Motley Fool: AT&T & Roku: So können Chancen und Risiken lebhaft definiert werden!

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marktEINBLICKE um 12: Coronavirus macht DAX-Bullen einen Strich durch die Rechnung, Commerzbank trotzt Marktturbulenzen

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Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem sich die Märkte in den vergangenen Tagen vom Coronavirus unbeeindruckt gezeigt hatten und der auf neue Höchststände geklettert waren, legt der DAX am Donnerstagmittag den Rückwärtsgang ein.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -1,1% 13.602
MDAX -0,7% 29.050
TecDAX -0,7% 3.240
SDAX -0,3% 12.952
Euro Stoxx 50 -1,2% 3.807

 

Die Topwerte im DAX sind RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129), E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). In der zweiten Reihe lohnt sich vor allem auf die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) und die jüngsten Geschäftsergebnisse des Instituts.

DAX long DAX short
WKN VF1DXF VE63LA
Basispreis (Strike) 10.537,76 Pkt. 15.837,08 Pkt.
Stop-Loss-Barriere 10.670,00 Pkt. 15.680,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 4,36 6,29
Kurs (13.2.20 11:42) 30,63 € 22,35 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0885 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,0914 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9163 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 50,82 US-Dollar je Barrel 1,7 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 2,1 Prozent auf 55,19 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.575,00 US-Dollar je Unze (+0,6 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,8% 29.302
NASDAQ100-Future -0,9% 9.535
S&P500-Future -0,8% 3.354

 

Noch immer erreichen Anleger interessante Quartalsberichte aus den USA. Am Donnerstagabend dürften vor allem die jüngsten Zahlen des Grafikchip-Spezialisten NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) Anlegerinteresse generieren. Vorbörslich wird außerdem Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) seine neueste Bilanz vorstellen.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Bildquelle: markteinblicke.de

Commerzbank behauptet Platz eins

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Die dynamische Entwicklung der Börsen weltweit führte im Januar auch zu deutlich wachsenden Umsätzen mit Strukturierten Wertpapieren an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt. Gegenüber dem Vormonat kletterte das Ordervolumen mit Zertifikaten und Hebelprodukten insgesamt um 64,8 Prozent auf über 4,4 Mrd. Euro. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Mit einem Plus von 85,7 Prozent war der Anstieg der Handelsaktivitäten bei Hebelprodukten laut DDV-Angaben besonders stark. Damit wuchs ihr Volumen auf gut 2,6 Mrd. Euro und erreichte einen Anteil von 59,5 Prozent der gesamten Börsenumsätze in Strukturierten Wertpapieren. Anlageprodukte verzeichneten einen Anstieg des Ordervolumens um 41,4 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, heißt es weiter.

Auf den ersten zehn Plätzen der Emittentenrangliste gab es einige Verschiebungen, wobei sich die Commerzbank auf Platz eins behauptete. Auffällige Monatsgewinner waren Vontobel und Morgan Stanley, die jeweils um zwei Stufen auf die Ränge vier bzw. sechs vorrückten.

Den größten Sprung schaffte jedoch die UBS mit 148,9 Prozent mehr Handelsvolumen als im Dezember. Ihr Marktanteil nahm um 2,5 Prozentpunkte zu und brachte einen Dreistufensprung auf Platz sieben, so der DDV.

 

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Commerzbank bläst zur Aufholjagd auf die Deutsche Bank

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Bildquelle: Pixabay / csalow

Während die Deutsche Bank-Aktie (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) im noch jungen Börsenjahr 2020 ein sattes Kursplus von etwas mehr als 40 Prozent verbuchen konnte, hinkte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) in Sachen Performance hinterher. Das Plus lag lediglich bei rund 9 Prozent. Mit der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen wurde der Versuch unternommen, dies zu ändern.

Ähnlich wie im Fall der Deutschen Bank waren es auch bei der Commerzbank weniger die Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 selbst, die Anleger überzeugten, sondern eher der Umstand, dass der Konzernumbau, zu dem auch die comdirect-Komplettübernahme gehört, erste Früchte trägt und das Institut damit fit für die Zukunft gemacht wird.

Trotz eines Rückgangs um 25,3 Prozent zeigte sich das Management mit dem Nettogewinn in Höhe von 644 Mio. Euro zufrieden. Schließlich mussten Kosten für den Stellenabbau und eine höhere Steuerquote verkraftet werden. Auch am Markt zeigte man sich erleichtert, da ein noch deutlicherer Rückgang erwartet worden war.

Die Sparmaßnahmen zeigten ebenfalls bereits Wirkung. So wurde das Kostenziel erreicht. Die Verwaltungsaufwendungen gingen von 6,88 Mrd. Euro in 2018 auf nun 6,77 Mrd. Euro zurück. Zudem wurden die Erträge trotz eines schwierigen Umfeldes von 8,57 Mrd. Euro im Vorjahr auf 8,64 Mrd. Euro leicht gesteigert.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von bereinigten Erträgen mindestens auf dem Niveau von 2019 aus. Das Kostenziel liegt bei 6,7 Mrd. Euro plus bis zu 200 Mio. Euro für IT-Investitionen. Gleichzeitig wird jedoch die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle auf mehr als 650 Mio. Euro aufgestockt. Zudem soll die Dividende 2020 auf dem Vorjahresniveau liegen. 2019 wurde die Ausschüttung um 5 Cent auf 15 Cent je Aktie gesenkt.

FAZIT. Während die Deutsche Bank-Aktie zuletzt regelrecht heiß gelaufen ist, hat die Commerzbank in dieser Hinsicht derzeit deutlich mehr Nachholbedarf. Daher könnte der MDAX-Wert einiges an Kurspotenzial bereithalten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Lage nicht ganz so schlimm wie befürchtet ist und der Konzernumbau, wenn auch langsam, vorankommt. Zudem wirkt es beruhigend, dass die Börsen derzeit trotz Coronavirus nicht verrücktspielen.

Anleger, die von einem Comeback der Commerzbank-Aktie überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Long (WKN: MF1G5A / ISIN: DE000MF1G5A0) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: MF3MR6 / ISIN: DE000MF3MR68) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

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Alibaba, NVIDIA, Expedia, Kraft Heinz und PepsiCo: Diese Zahlen könnten Sie erwarten

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Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

Noch immer erreichen Anleger interessante Quartalsberichte aus den USA. Am Donnerstagabend dürften vor allem die jüngsten Zahlen des Grafikchip-Spezialisten NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) Anlegerinteresse generieren. Vorbörslich wird außerdem Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) seine neueste Bilanz vorstellen.

Vorbörslich melden ab etwa 13.00 Uhr MESZ:

Alibaba: Aktuelle Erwartungen (EPS): 15,70 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 12,19 US-Dollar

Delphi Technologies: Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,50 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,06 US-Dollar

Kraft Heinz: Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,68 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,84 US-Dollar

PepsiCo: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,45 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,49 US-Dollar

Nach Börsenschluss ab etwa 22.00 Uhr MESZ melden:

Expedia Group: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,20 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,24 US-Dollar

NVIDIA: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,67 ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,80 US-Dollar

 

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Continental: Schuld ist die Automobilkrise

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Bildquelle: Pressefoto © Continental

Continental-Aktionäre hatten in den vergangenen Monaten keine Freude an ihrem Investment. Die Conti-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) stürzte vom Rekordhoch bei 257,40 Euro vom Januar 2018 bis auf ein Zwischentief bei 99,26 Euro ab, welches der Titel Ende Januar markierte. Schuld daran ist natürlich die Automobilkrise, die durch Diesel-Gate ausgelöst wurde und zu einem nachhaltigen Umdenkprozess der Autobauer führte.

Vor allem neue Antriebstechniken sind längst gefragt, mit einem Schwerpunkt auf das Thema E-Mobilität. So rückt bei Conti die Antriebssparte Vitesco in den Mittelpunkt. Fest steht bereits seit Herbst 2019, dass der Bereich abgespalten wird. Nun scheint aber das Conti-Management aufs Gaspedal zu treten um den Spin-off voranzutreiben. Er sieht vor, dass Conti-Anleger im Zuge der Trennung automatisch Vitesco-Aktien ins Depot gebucht bekommen. Genau dies sorgte bei der Conti-Aktie in den vergangenen Tagen für eine relativ kräftige Erholung. Der Wert eroberte die 100er-Marke zurück und kletterte im Zwischenhoch bis auf 112 Euro.

Trotzdem bleiben bei Continental natürlich die Probleme in den anderen Bereichen, die vor allem von einer sinkenden Nachfrage geprägt sind. Zudem bleiben auch die Autobauer auf dem Sparkurs, weshalb Zulieferer ohnehin mit sinkenden Margen leben müssen. Deshalb sehen wir die Conti-Aktie (543900) mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 als gut bezahlt an. Der Titel bleibt somit – wie schon im Oktober geschrieben [hier klicken] – nur für Langfristanleger interessant, die auch eine neuerliche Schwäche aussitzen können…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto © Continental

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