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Börse am Abend: Anleger bleiben zuversichtlich – Entspannung im Handelsstreit

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Zuversicht nicht nur im Dax – auch an den europäischen Börsen. Gründe sind Hoffnungen auf eine positive Wende im Handelsstreit und das Lockerungspaket der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

marktEINBLICKE um 12: DAX im Plus, Lufthansa mit erfreulichen Zahlen

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Bildquelle: markteinblicke.de

Nach den gestrigen Kursschwankungen in Folge des Zinsentscheids der Europäischen Zentralbank steuert der DAX erst einmal in ruhigerem Fahrwasser. So tritt der Index mit einem kleinen Zugewinn von 0,3 Prozent am Freitag auf der Stelle. Vielleicht halten sich die Anleger auch vor der nächsten Zinsentscheidung der Fed in der kommenden Woche mit Neuinvestitionen noch zurück.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX

+0,5%

12.474

MDAX

+0,2%

26.235

TecDAX

+0,1%

2.872

SDAX

+0,7%

11.264

Euro Stoxx 50

+0,2%

3.547

 

Die Topwerte im DAX sind Covestro (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144), Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) und Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905). Im Fokus steht natürlich auch die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125), die ihre Passagierzahlen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich steigern konnte.

DAX long DAX short
WKN HX9F4D HZ0NP6
Basispreis (Strike) 10.000,00 Pkt. 15.100,00 Pkt.
Knock-out-Barriere 10.000,00 Pkt. 15.100,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag 30.09.19 30.09.19
Hebel 5,10 4,65
Kurs (13.9.19 11:44) 24,53 € 26,67 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Freitagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1102 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Donnerstagmittag auf 1,0963 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9122 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Freitagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 54,76 US-Dollar je Barrel 0,5 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,6 Prozent auf 60,01 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.506,68 US-Dollar je Unze (+0,5 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,2% 27.262
NASDAQ100-Future +0,2% 7.937
S&P500-Future +0,2% 3.017

 

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Bildquelle: markteinblicke.de

Marktbericht: Nach EZB Gelddusche: Anleger bleiben am Ball – Gewinntag #8?

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Bazooka, Geldpolitische Schöpfkelle, Feuerwerk, Mario lässt schon mal die Helikoptergeldrotoren anlaufen. Mario Draghi und die EZB haben die hohen Erwartungen des Marktes erfüllt, der Dax klettert über 12.400 Punkte und das auch am Freitag. Es lockt Gewinntag Nummer acht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: Börse Stuttgart / Bildquelle: markteinblicke.de

Das erste Fünftel ist durch

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Bildquelle: markteinblicke.de

Das erste Fünftel des 21. Jahrhunderts endet in Kürze. Die 20 Jahre waren für die europäischen Aktienmärkte eine verlorene Periode, in den USA verlief die zweite Dekade dank der Tech-Werte respektabel.

Es erscheint uns legitim nachzuschauen, welche Entwicklungstendenzen die Aktienmärkte in den vergangenen Jahrhunderten aufweisen, um daraus mögliche Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen. Neben dem Londoner FTSE-Index steht dafür vor allem der Dow Jones Industrial Average zur Verfügung, weil er seit 1896 existiert und zudem eine gut recherchierte Rückrechnung bis ins Jahr 1800 aufweist.

Auch wenn die Zeiten heute andere sind, so bleibt das verbindende Element der vergangenen Jahrhunderte die Industrialisierung und das damit verbundene Wachstum der Wirtschaft.

Die Geschichte erfordert differenzierte Betrachtungen. Zwei Weltkriege beeinflussten die Menschheitsgeschichte, in der sich Verderben und Elend widerspiegelt. Allerdings beschleunigen Kriege und Umbrüche den technischen Fortschritt. Sie münden häufig in Wirtschaftswunderszenarien. Der Grund dafür ist, dass Nachholbedarf befriedigt wird und/oder eine Aufbruchstimmung entsteht.

Die dargestellten Jahrhundertverläufe sind nicht inflationsbereinigt. Es fällt auf, dass der Anstieg im vergangenen Jahrhundert mit ambitionierten 17.000 Prozent deutlich größer war als im Zeitraum 1800 bis 1900 (gut 1.000 Prozent, eine Verzehnfachung). Aktuell liegt der Dow mit einem Plus von 146 Prozent auf dem zweieinhalbfachen Niveau des Ausgangspunktes von Ende 1999.

Zum gleichen Zeitpunkt vor 200 Jahren war dies auch so. Vor 100 Jahren notierte der Dow schwächer. Der 1. Weltkrieg ließ Volatilität, aber keinen Anstieg zu. Die Stimmung besserte sich erst in der Folgedekade. Die goldenen 1920er Jahre entsprachen in den USA einem Wirtschaftswunder, in Deutschland kam die positive Stimmung erst nach dem Ende der Hyperinflation (1923) in Gang. Ohne Zweifel war diese Aufbruchstimmung auch in Berlin spürbar, bis die Weltwirtschaftskrise Ende 1929 einsetzte.

Es wäre vermessen, Jahrhundertziele für den Dow Jones Industrial Average („Dow Jones Index“) oder den DAX setzen zu wollen. Die Zuwachsraten der Zeiträume 1800 bis 1900 einerseits und 1900 bis 2000 andererseits wichen deutlich voneinander ab, hier gibt es keine Regel. Man kann aber versuchen, thematische Eingrenzungen vorzunehmen. Die Demographie wird kaum noch unterstützend tätig sein, das Wirtschaftswachstum dürfte frühere Größenordnungen nicht mehr erreichen. Große Treiber wie China fallen auf einen Normalstatus zurück. Für den fossilen Energiesektor (Kohle, Erdöl, Erdgas) scheint ein Bedeutungsverlust vorgezeichnet.

Seit Beginn der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zieht der technische Fortschritt immer neue Facetten auf. Ein Ende ist bisher nicht absehbar, die Kreativität der Menschheit scheint ungebrochen. Tech-Aktien haben den S&P 500 in der zweiten Dekade angetrieben, sie definieren einen Teil des Unterschieds zwischen den USA und Europa.

Technischer Fortschritt wirkt in der Summe deflationär, zusätzlich genährt durch eine sich abschwächende Nachfrage nach fossilen Energieträgern und eine schwächere demografische Entwicklung. Handelsstreit und Zollschranken hin oder her: Wo sollen größere Preisanstiege – Kriegszeiten ausgenommen – entstehen, wenn nicht einmal das Drucken von Geld durch Zentralbanken Inflationsprozesse in Gang setzen kann?

Hinzu kommt, dass erneuerbare Energien immer preiswerter erzeugt werden können. Investitionsentscheidungen für herkömmliche Kraftwerke werden ausgebremst. Die installierte Leistung der Stromerzeugung beträgt in Deutschland schon jetzt das Dreifache des maximal benötigten Stroms. Das wird noch üppiger und ist auch notwendig, denn selten liefern Wind und Sonne gleichzeitig ihre maximale Leistung.

Größere Überkapazitäten erhöhen tendenziell den Überschussstrom, sodass Speicherkonzepte (Batterie, Wasserstoff) immer wichtiger werden. In Zeiten höchster Produktion wird Strom in Wasserstoff umgewandelt (Elektrolyse). Der Wirkungsgrad des „Round Trip“ genannten Prozesses (Strom zu Wasserstoff, Wasserstoff zu Strom, beide Male entstehen Verluste) liegt aktuell bei 43 Prozent. An einer Verbesserung auf 50 Prozent wird gearbeitet. Der Gedanke liegt nahe, diesen Prozess als ineffizient zu verdammen.

Aber spielt dies eine entscheidende Rolle? Wind- und Solarkapazitäten werden weltweit rasant ausgebaut.

Die Solarenergie (orange) war bis zur Finanzkrise 2008 auf weltweiter Basis praktisch unsichtbar. Jetzt holt sie gegenüber der Windkraft auf und schickt sich an, diese zu überholen. Dies erscheint folgerichtig, denn die Solarenergie kann praktisch überall preiswerten Strom liefern, während Windenergie unregelmäßig und nicht an allen Standorten zur Verfügung steht. In unseren Breiten funktioniert die Solarenergie im Winter allerdings unzureichend, da ist die Windenergie als Stütze unabdingbar.

Der weltweite Kapazitätsausbau wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen, gerade die Solarenergie hat viel Potential. Jeweils 10 Prozent der weltweiten Solar- und Windkapazitäten sind in Deutschland installiert. Die Anteile sind rückläufig, was ein Zeichen dafür ist, dass auch andere Länder (z.B. China, aber auch Großbritannien und Italien) zunehmend auf erneuerbare Energien setzen.

Der Produktlebenszyklus von Wind und Sonne befindet sich charttechnisch inmitten des Aufwärtstrends, Solar mehr noch als Wind. Nur eine Nuance der solaren Energie kommt auf der Erde an, und die wiederum können wir nur sehr unvollständig durch Photovoltaik (20% Wirkungsgrad) und Wind (die Rotoren fangen nur einen geringen Teil der Luftströmung ab) nutzen. Dennoch reicht die in nur 20 Jahren in Deutschland installierte Nennleistung aus, um fast die Hälfte unseres Strombedarfs mit erneuerbaren Energien zu decken. Es ist erstaunlich, mit welch „stümperhaften“ Wirkungsgraden vergleichsweise viel Energie erzeugt werden kann.

Werden Solarzellen im Jahr 2100 noch existieren? Als Aufkleber, auf Straßenbelägen, auf Autos, auf Fensterscheiben, im Weltraum, auf Kleidung sowie weiterhin auf Hausdächern und entlang von Autobahnen und Bahntrassen. Überall dort, wo eine Exposition zur Sonne existiert. Die Wirkungsgrade steigen langsam, aber sie steigen.

Und jetzt kommt der Punkt, den es zu verstehen gilt. Der deutsche Stromverbrauch stagniert seit 30 Jahren. Je stärker die Nennleistung erneuerbarer Energien zunimmt, desto weniger negativ fällt ein Wirkungsgrad von 40 bis 50 Prozent bei der Nutzung von Wasserstoff ins Gewicht. Die Tageszeiten, in denen in Deutschland ein Energieüberschuss herrscht, nehmen zu. Die Speicheraufbau sollte zügig erfolgen und dazu genutzt werden, Tage mit schwächerer Ausbeute auszugleichen.

Die Ängste, nicht genügend Energie zur Verfügung zu haben, haben diejenigen psychologisch geprägt, die die Ölkrisen der Jahre 1974 und 1980 mitgemacht haben. Heute ist die Bedrohung durch eine Dunkelflaute (keine Sonne, kein Wind) zwar noch real – 14 Tage im Dezember oder Januar kommen immer wieder mal vor -, aber dagegen helfen Wasserstoffspeicherung und notfalls das schnelle Hochfahren von Gaskraftwerken.

Wenn mich jemand fragen würde, ob sich der Strompreisanstieg der vergangenen 20 Jahre in Deutschland (+4% p.a.) auch in den nächsten 20 Jahren fortsetzt, würde ich dies verneinen. Die jetzt für Altanlagen beginnende auslaufende EEG-Förderung wird einer der Faktoren sein, die den Preis langsamer steigen lassen. Für den Ausbau der Netztrassen wird allerdings weiterhin Geld abgezwackt werden, sodass eine regelrechter Strompreisverfall wohl nicht stattfinden wird. Aber der Rolle als überdurchschnittlicher Inflationstreiber sollte der Strompreis in Zukunft nicht mehr gerecht werden.

Die Umstände der Industrialisierung ändern sich fast 300 Jahre nach deren Beginn. Das Bevölkerungswachstum lässt nach, „der Akt der Verbrennung“ als Form der Energiegewinnung wird zurückgedrängt. Fossile Brennstoffe verlieren zunächst an relativer Bedeutung, später wohl auch an absoluter.

Inflation sollte weiterhin verhalten daherkommen, was direkt dazu führt, den 30-Jahres-Zyklus der 10jährigen US-Rendite unter die Lupe zu nehmen.

Bisher hatten wir stets angenommen, dass uns der Zyklus erhalten bleibt, sprich das Jahresendtief von 2012 (1,72 Prozent) nicht unterschritten wird. Angesichts der gegenüber früheren Jahrhunderten veränderten Voraussetzungen gehen die Argumente dafür aus.

Wir wollen die Flinte jedoch erst dann ins Korn werfen, wenn die 1,72 Prozent am Jahresende 2019 tatsächlich unterschritten worden sind. Kurzfristig besteht die Chance auf eine konjunkturelle Zwischenerholung mit wieder etwas steigenden Renditen, längerfristig erscheint ein größerer Anstieg aber nicht nachvollziehbar.

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Golden Twenties oder Frustfortsetzung? Die kommende Dekade (2020 bis 2030) wird in unserem im Dezember 2019 erscheinenden Jahresausblick ein wichtiges Thema sein.

robert-rethfeldEin Beitrag von Robert Rethfeld.

Robert Rethfeld betreibt den Börsendienst Wellenreiter-Invest. Kernprodukt ist ein handelstäglich erscheinender, abonnementsbasierter Börsenbrief. Seit Ende der 80er Jahre lebt er im Vordertaunus, zunächst in Bad Homburg und seit dem Jahr 1999 in Oberursel. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und hält sich durch Laufen im Taunus sowie durch Golfspielen fit.

P.S. Ein kostenloses 14tägiges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de

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Bildquelle: markteinblicke.de

CTS Eventim: Dieser Ritterschlag sorgt für Kursfantasie

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Bildquelle: Pixabay / Free-Photos

CTS Eventim (WKN: 547030 / ISIN: DE0005470306) steigt schneller in den MDAX auf als ursprünglich vorgesehen. Bereits zum 16. September und nicht wie bislang angekündigt erst zum 23. September reiht sich der Ticket-Vermarkter in die zweite deutsche Börsenliga ein. CTS Eventim ersetzt im MDAX Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2). Grund hierfür ist, dass der Versorger mit der Übernahme durch E.ON einen zu geringen Streubesitz haben wird.

Rational steigt auf
Durch die MDAX-Aufnahme von CTS Eventim steigt die Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039)-Abspaltung Traton (WKN: TRAT0N / ISIN: DE000TRAT0N7) auch früher als CTS-Ersatz in den SDAX auf. Wegen dieses außerplanmäßigen Wechsels wird Rational (WKN: 701080 / ISIN: DE0007010803) am 23. September in den MDax aufsteigen und Dermapharm (WKN: A2GS5D / ISIN: DE000A2GS5D8) soll dann Rational im SDAX ersetzen. Die übrigen Wechsel, die am 4. September bekanntgegeben wurden, bleiben unverändert, wie der Indexanbieter der Deutschen Börse STOXX mitteilte.

Negative Schlagzeilen
Der Aufstieg in den MDAX dürfte CTS Eventim-Aktionäre freuen, nachdem es beim in Bremen ansässigen Unternehmen zuletzt negative Schlagzeilen gegeben hatte. So wirft der Bund im Streit um die gescheiterte Pkw-Maut den Betreiberfirmen CTS Eventim und Kapsch (WKN: A0MUZU / ISIN: AT000KAPSCH9) vor, unzulässig Verträge über rund 500 Mio. Euro vergeben zu haben. Dabei geht es um den Vorwurf, die vorgesehenen Betreiber hätten noch Aufträge an andere Unternehmen vergeben, nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Maut gekippt und der Bund die Verträge gekündigt hatte.

Kurspfeile zeigen nach oben
An der Börse zeigen die Kurspfeile für CTS Eventim weiterhin klar nach oben. Das nächste Kursziel ist hier das jüngste Allzeithoch vom 23. August bei 51,45 Euro (aktuell: 48,46 Euro). Gelingt der Ausbruch, ist der Weg charttechnisch nach oben frei, sodass im Anschluss die 60er-Marke ins Visier rückt.

Anleger, die auf weitere Kursgewinne bei CTS Eventim setzen wollen, können mit einem Mini Future Bull (WKN: HX796Q / ISIN: DE000HX796Q4) gehebelt profitieren. Wer dagegen von fallenden Kursen bei CTS Eventim profitieren möchte, hat mit dem folgenden Mini Future Bear die Möglichkeit dazu (WKN: HX9L6S / ISIN: DE000HX9L6S8).

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Lufthansa muss den Schwung mitnehmen

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Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Es ist gar nicht so lange her, dass bei der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) großer Jubel herrschte. Unter anderem, weil die Übernahme von Air-Berlin-Anteilen und das erwartete Wachstum bei Eurowings für Fantasien sorgten. Auch auf Anlegerseite. Von dieser Euphorie ist jedoch nichts mehr zu spüren, obwohl es der Kranich-Airline nicht gerade schlecht geht.

Dies zeigte sich an den am Donnerstag vorgelegten August-Passagierzahlen erneut. Im vergangenen Monat haben die Airlines der Lufthansa Group mehr als 14,1 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Sitzladefaktor wurde um 0,8  Prozentpunkte auf 87,2 Prozent verbessert.

In den ersten acht Monaten des Jahres liegt das Passagierplus bei 3,3 Prozent auf 97,7 Millionen Fluggäste. Trotzdem verlor die Lufthansa-Aktie im bisherigen Jahresverlauf mehr als 25 Prozent an Wert. Damit ist das Papier der schwächste Performer im deutschen Leitindex DAX. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit gerade einmal bei rund 7 Mrd. Euro. Der Kranich-Airline machen verschiedene Entwicklungen zu schaffen.

Bei Eurowings lief es zuletzt alles andere als rund. Gerade läuft ein schmerzhafter Optimierungsprozess, der auch das Streichen von Flugstrecken vorsieht. Hinzu kommen hohe Treibstoffkosten und die Rezessionsängste. Außerdem stören Beeinträchtigungen wie die jüngsten Sicherheitspannen am Airport München den Ablauf der Airlines.

FAZIT. Bisher kam die Lufthansa mit den schwierigen Marktbedingungen relativ gut zurecht. Mittel- bis langfristig könnte die Kranich-Airline zu den Profiteuren der Branchenkonsolidierung in Europa gehören. Zudem hat die Lufthansa-Aktie in den vergangenen Tagen zu einer Erholungsrallye angesetzt. Diesen Schwung sollte das Papier weiter nutzen. Zumal auch die Bewertung mit einem 2020er-KGV für Schnäppchenjäger sehr attraktiv bleibt.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Lufthansa-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VN7L50 / ISIN: DE000VN7L506) auf der Long-Seite an. Wer von fallenden Notierungen bei der Lufthansa profitieren möchte, hat mit den passenden Short-Produkten (WKN: VF6W7E / ISIN: DE000VF6W7E4) die Gelegenheit.

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Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Mario Draghis Grande Finale

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Bildquelle: Pressefoto Europäische Zentralbank

Captain Kirk vom Raumschiff Enterprise und Mario Draghi haben eine Gemeinsamkeit: Die Unendlichkeit. So wie Kirk unendlich ans Ende des Universums reist, so scheint jetzt auch Draghi kurz vor seinem Amtsende eine unendlich lockere Geldpolitik anzustreben. Nur neun Monate, nachdem Draghi das Ende von Zinssenkungen und Anleiheaufkäufen versprach, vollzieht die EZB jetzt eine 180 Grad-Wende. Zur konjunkturellen und Schulden-Rettung der Eurozone feuert Draghi die „Dicke Berta“ ab. Damit tritt die EZB in das zum Zweck der Währungsschwäche betriebene Lockerungs-Konzert anderer großer Notenbanken ein.

Zum Abschied gibt Draghi noch mal alles

Auf der Pressekonferenz nach der letzten EZB-Sitzung betonte Notenbankpräsident Draghi die zunehmenden Rezessionsrisiken für die Euro-Wirtschaft, die aus den Handelskonflikten und der Gefahr eines No Deal-Brexit herrühren. Zwar zeigt sich der Dienstleistungssektor (noch) widerstandfähig. Umso deutlicher befindet sich jedoch das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone auf Schrumpfungs-Kurs, insbesondere bei frühzyklischen Investitionsgütern. Konsequenterweise verringert die EZB ihre Wachstumsprojektionen: 2019 1,1 statt 1,2 Prozent, 2020 1,2 statt 1,4 Prozent und 2021 unverändert 1,4 Prozent.

Auch die Desinflationsbekämpfung verläuft weiter enttäuschend, so dass die EZB ihre Inflationsprojektionen senkt: 2019 1,2 statt 1,3 Prozent, 2020 1,0 statt 1,4 Prozent und 2021 1,5 statt 1,6 Prozent. Damit macht die Notenbank unmissverständlich klar, dass sie ihr Inflationsziel von zwei Prozent langfristig für nicht erreichbar hält. Diese Einschätzung bestätigen auch die Finanzmärkte mit ihren abwärts gerichteten Inflationserwartungen, die Folge der weltkonjunkturbedingten Preiseinbrüche bei Rohöl und Industriemetallen sind.

Angesichts der robusten Inflationsschwäche verzichtet die EZB auf eine zeitliche Vorabfestlegung für mögliche Zinserhöhungen, für die sie bislang die zweite Jahreshälfte 2020 angepeilt hatte.

Stattdessen sollen die Leitzinsen auf ihrem gegenwärtigen Niveau oder sogar noch niedriger ausfallen, bis sich die Inflation robust und konsequent beim Zwei-Prozent-Ziel stabilisiert. Angesichts der verhaltenen Inflationsprojektionen kann dies frühestens 2022 der Fall sein. Und da die EZB mit robust meint, auch ein kurzfristiges Überschießen der Inflation zuzulassen, verschiebt sich der Zeitraum noch weiter nach hinten.

Money can’t buy me (economic) love, but…

Die EZB verkennt, dass die niedrigen Zinsen kaum Hebelwirkung auf die reale Wirtschaft haben. So sind trotz mehrjähriger Null-Leitzinsen Frühindikatoren wie die wegweisenden ifo Geschäftserwartungen sogar gefallen. Was zum konjunkturellen Knotenplatzen fehlt, ist das wirtschaftspolitische Gegenstück zur Geldpolitik. Leider sind die Rahmenbedingungen der europäischen Standorte nicht ausreichend positiv, um befriedigende Unternehmensinvestitionen auszulösen. Immerhin wirkt die EZB zinspolitisch – auch wenn sie es nie zugeben würde – einer konjunkturschwächenden Euro-Aufwertung entgegen, nachdem die US-Notenbank und die People’s Bank of China ihren Exportwirtschaften mit Währungs-Dumping bereits auf die Sprünge helfen. Und nach Bekanntgabe der zinspolitischen Maßnahmen der EZB hat der US-Präsident via Tweet der Fed in seiner unnachahmlichen Art erneut nahegelegt, es der EZB mit Ultraniedrigzinsen gleichzutun.

Ihre geldpolitische Dynamik verstärkt die EZB zukünftig auch über die Wiederaufnahme ihrer monatlichen Wertpapieraufkäufe, dem Euro-QE 2. Zwar kauft sie ab November 2019 mit monatlich 20 Mrd. weniger als die 30 Mrd. Euro auf, die die Finanzmärkte für ein Jahr erwarteten. Doch es gibt keine zeitliche Beschränkung, die EZB kauft „so lange wie nötig“ auf. So etwas nennt man Gummiparagraph. Das Hauptanliegen der Notenbankkäufe dürfte es sein, einer neuen Euro-Schuldenkrise vorzubeugen, indem z.B. starke Finanzakteure gegen Schuldenländer wie Italien spekulieren. Denn gegen die Bazooka der EZB ist kein Kraut gewachsen. Damit ist für die Euro-Staaten noch für lange Zeit eine Neuverschuldung zu historisch günstigsten Zinsen gesichert. Oberste Priorität hat die Stabilität der Eurozone.

Expansiv ist daneben zu werten, dass die EZB den Einlagenzins – er stellt die Renditebegrenzung dar, bis zu der die EZB Staatstitel aufkaufen kann – von minus 0,4 auf minus 0,5 senkt. So kann sie auch wieder verstärkt deutsche Staatspapiere aufkaufen, deren Renditen bis zur Laufzeit von 15 Jahren unterhalb der bisherigen Kaufgrenze liegen.

Hiermit verbindet die EZB die Absicht, dass Anleiheinvestoren auf längere, renditeattraktivere Laufzeiten außerhalb Deutschlands ausweichen und so deren Renditen im Zeitablauf noch weiter drücken.

Die EZB-Großoffensive hat gewaltige Nebenwirkungen

Die EZB will zwar zukünftig ein Staffelsystem einführen, so dass Banken nur noch auf einen Teil der bei der EZB geparkten überschüssigen Liquidität Strafzinsen zahlen müssen. Doch trotz dieser Entlastungsmaßnahmen werden Banken ihre Zinsertragsbelastung zunehmend an ihre Kunden weitergeben, die mit noch weniger Zinsattraktivität und/oder höheren Bankgebühren konfrontiert sind. Wer spart, spart sich zukünftig noch schneller arm. Zinssparen heißt de facto Altersarmut.

Und je länger das Zins-Schlaraffenland für Kreditnehmer anhält, umso schwerer wird es, jemals wieder auf Umkehr zu schalten. Diesen Zinsschock hielte das überschuldete und kreditzinsverwöhnte Finanzsystem nicht mehr aus. Es ist davon auszugehen, dass es – solange die Eurozone existiert – keine restriktive Zinspolitik mehr geben wird.

Der Zins als effektives Steuerungsinstrument fällt immer weiter aus. Wenn Geld derart billig ist, wird der Anlagenotstand die Immobilienpreise weiter ansteigen lassen. Überhaupt, es werden unzählige Fehl- und Modeinvestitionen getätigt, die bei höheren Zinskosten zu Recht unterblieben.

Ebenso wird auf unabsehbare Zeit die Reformfaulheit von Schuldenländern gefördert, die weiter keinen Zwang verspüren, mit Standort- auch Finanzstabilitätsverbesserungen herbeizuführen. Müßiggang ist aller Laster Anfang, doch in Europa wird er belohnt. Die Planwirtschaft der EZB verhindert alle marktwirtschaftlichen Wunden. So haben die rekordniedrigen Anleiherenditen in Italien mit Bonität so wenig zu tun wie Sommer mit Winter.

Nicht zuletzt dürfte Draghi mit den geldpolitischen Lockerungsübungen das Ziel verfolgen, seiner Nachfolgerin Christine Lagarde ein geldpolitisch fragwürdiges Entree zu ersparen. Sie führt sozusagen „nur“ aus, was Draghi vorgegeben hat. La „mère monètaire“ hat damit Carte Blanche.

Marktstimmung – Das Glas ist halbvoll

Da Zinsvermögen als Alternative das bisher bereits erreichte Erbärmlichkeitsniveau noch weiter unterschreitet, nimmt der Appetit für Aktien der Eurozone zu. Die Liquiditätshausse war, ist und bleibt lebendig.

Obwohl die aktuellen Krisenherde nicht befriedet sind, widmen sich die Finanzmärkte den Silberstreifen. So werden Anfang Oktober die Handelsgespräche zwischen China und Amerika wiederaufgenommen. China deeskaliert, nimmt einzelne US-Waren von Handelszöllen aus und prüft doch tatsächlich die Wiederaufnahme des Imports von US-Agrargütern. Und Trump verschiebt anlässlich des 70. Jahrestags der Volksrepublik China als „Geste des guten Willens“ die von 25 auf 30 Prozent geplante Zollerhöhung auf China-Importe vom 1. auf den 15. Oktober. Es ist sogar die Rede von einem Übergangs-Handelsabkommen, bei dem die USA einen Teil ihrer Importzölle zurücknehmen oder mindestens verzögern, wenn China sich im Gegenzug zum Schutz geistigen Eigentums bekennt und den Importstopp von US-Agrargütern aufhebt. Schon diese Handelshoffnungen sorgen für eine merkliche Stabilisierung der Sentix SentiMent Konjunkturerwartungen für die nächsten 6 Monate über alle globalen Wirtschaftsregionen hinweg.

Und noch ein wenig Hoffnung: Nachdem Trump seinen Sicherheitsberater John Bolton entlassen hat, haben sich die Bedingungen für eine geopolitische Entspannung verbessert, die eine weniger falkenhafte US-Außenpolitik sowie eine Deeskalation im Atomkonflikt mit dem Iran bedeuten könnte.

Doch wohin entwickelt sich der Brexit? Es ist nicht völlig auszuschließen, dass die Rechtsexperten der Regierung eine Lücke in dem Gesetz finden, das Johnson zur Verlängerung der Brexit-Frist zwingt. Die könnte er dann ausnutzen, um keinen Verlängerungsantrag stellen zu müssen. Ebenso könnte die EU eine Verlängerung der Austrittsfrist verwehren, wenn Johnson keine Gründe dafür auflistet. Dann wäre er aus dem Schneider und könnte die EU für den No Deal-Brexit verantwortlich machen. Allerdings ist sich Brüssel der langfristigen Bedeutung dieser möglichen Legende für den nächsten britischen Wahlkampf sehr bewusst.

Die versprochenen rosaroten Landschaften, die Boris Johnson auch bei einem Austritt ohne Abkommen versprochen hat, wurden nun von der Regierung selbst als dreiste Lüge entlarvt. In einem Arbeitspapier mit dem Namen „Project Yellowhammer“ erwartet sie, dass es zu Versorgungsengpässen, steigenden Preisen für Lebensmittel und Medikamente sowie öffentlichen Unruhen kommt. Und sollte das Oberste Gericht in London am 19. September urteilen, dass die Zwangspause des britischen Parlaments gesetzeswidrig ist und Johnson Königin Elizabeth II. falsche Tatsachen zur Durchsetzung eigener Brexit-Interessen vorgespiegelt hat, dürfte die Conservative Party bei den Wählern weiteren Schaden nehmen.

Vor diesem für Johnson peinlichen Hintergrund geben die Finanzmärkte ihre Hoffnung auf eine wie auch immer geartete Brexit-Lösung noch nicht auf. Auf einmal ist eine Backstop-Lösung nur für Nordirland wieder im Gespräch, was unter Premierministerin May noch als Teufelszeug galt: So würde Großbritannien zwar aus der Europäischen Zollunion austreten können, Nordirland bliebe jedoch Mitglied.

Aus Sentimentsicht zeigt sich bei den Anlegern eine positive Stimmungswende. Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung spricht, dass insbesondere US-Anleger in das Bullen-Lager wechseln. Fondsmanager müssen dann ihre noch niedrige Investitionsquote bis Ende September deutlich erhöhen, um ihren Kunden zeigen zu können, dass sie die Rallye nicht verpasst haben.

Charttechnik DAX – Was kommt nach der 12.500?

Der DAX trifft bei fortgesetzter Erholung bei 12.500 Punkten auf ersten Widerstand. Wird dieser durchbrochen, nimmt der Index Kurs auf die Marken bei 12.600 und darüber 12.657. Kommt es zu einer Gegenbewegung nach unten, trifft der Index bei 12.254 auf Unterstützung. Darunter folgen weitere Haltelinien bei 12.035 und 12.000 Punkten.

Der Wochenausblick für die KW 38 – Zinssenkung der Fed

In China stabilisieren sich die Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze auf niedrigem Niveau. Die Bank of Japan wird die Finanzmärkte auf weitere Lockerungsmaßnahmen vorbereiten.

In den USA ist die Industriestimmung laut Einkaufsmanagerindex der Philadelphia Fed angeschlagen. Der volatile Seitwärtstrend der Baubeginne und -genehmigungen signalisiert keine Konjunkturunterstützung vom US-Immobilienmarkt. Um weiteren konjunkturellen Reibungsverlusten entgegenzuwirken, wird die Fed auf ihrer Sitzung die Leitzinsen ein zweites Mal senken.

In Deutschland zeigen die ZEW Konjunkturerwartungen keine schnelle Besserung der Wirtschaftseintrübung an.

RobertHalverEin Beitrag von Robert Halver.

Robert Halver ist Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Das Haus mit Sitz in Unterschleißheim bei München ist eine der führenden Investmentbanken in Deutschland und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Halver beschäftigt sich seit 1990 mit Wertpapieren und Anlagestrategien.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128.

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Bildquelle: Pressefoto Europäische Zentralbank

Evotec-Aktie bleibt korrekturanfällig

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Bildquelle: Pixabay / typographyimages

Ja, die Aktie von Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) ist anfällig für Kursrückschläge, das liegt nicht nur an der Branche, Biotech, in dem das Unternehmen als Wirkstoffentwickler tätig ist, sondern auch an der Bewertung. Trotz der jüngsten Korrekturen wird für Evotec an der Börse noch immer 3,1 Mrd. Euro bezahlt, was ein Wort ist, immerhin beträgt das Eigenkapital lediglich 429 Mio. Euro (plus 342 Millionen Euro Liquidität).

Nun, der Buchwert ist für ein solches Unternehmen sicher nicht der ideale Maßstab. Schon eher der Gewinn. Er lag 2018 bei 84 Millionen Euro, was ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 37 bedeutet. Absolut ist das hoch, aber Evotec bringt es im ersten Halbjahr 2019 auch auf eine Bruttomage von 30,8 (28,1) Prozent.

Und die Prognose des Unternehmens ist weiter sehr zuversichtlich: Beim Umsatz erwartet Evotec zum Halbjahr ein Wachstum von 15 Prozent, zuvor war von einem Plus von zehn Prozent ausgegangen worden. Der Betriebsgewinn (Ebitda) soll um mehr als zehn Prozent zulegen, bislang erwartete Evotec rund zehn Prozent…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Ist Apple zu spät dran?

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Ein Smartphone ist ein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand geworden. Obwohl die in den Geräten verbaute Technik in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht hat, hat die Begeisterung von Handy-Nutzern für Produktneuheiten abgenommen. Dies musste insbesondere Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) schmerzhaft erfahren. Noch immer sind die jährlichen Produktpräsentationen ein Medienereignis, allerdings sorgt der iPhone-Konzern selbst dafür, dass seine Abhängigkeit von den Smartphone-Verkäufen abnimmt. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Keynote vom 10. September.

Im Fokus standen die neuesten iPhones. Die neuen Spitzenmodelle iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone Pro Max sind ab sofort vorbestellbar. Ausgeliefert werden sie ab 20. September. Das Problem für Apple ist jedoch der Umstand, dass die Vorgängermodelle derart ausgereift sind, dass es sich für Apple-Fans kaum lohnt, sich immer sofort das neueste Modell anzuschaffen. Neben dem hohen Preis und der Sättigung des gesamten Marktes für Computer-Handys ist dies ein Grund, warum Apple mit rückläufigen Verkaufszahlen und schrumpfenden iPhone-Umsätzen zu kämpfen hat.

Es ist jedoch nicht so, dass Apple dieses Problem nicht erkannt hätte. Insbesondere der Dienstleistungsbereich mit Angeboten wie dem Musikstreaming konnte zuletzt stark wachsen und zu einer Diversifikation im Konzern beitragen. Im dritten Geschäftsquartal 2018/19 (Ende Juni) machten die iPhone-Umsätze erstmals seit 2012 weniger als 50 Prozent der konzernweiten Umsatzerlöse aus. Dieser Anteil könnte weiter sinken.

Während Apple nun mit der Apple Watch 5 oder einem neuen 10,2-Zoll-iPad im Hardware-Bereich weitere Neuigkeiten neben den iPhones präsentierte, geht es dem Konzern verstärkt darum, wie Apple-Fans diese Hardware einsetzen. Apple-Chef Tim Cook verweist gerne darauf, dass weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen ein Apple-Gerät nutzen würden. Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollen diese Menschen nun auch den Apple-Streamingdienst Apple TV+ oder die Videospiele-Plattform Apple Arcade abonnieren.

Apple Arcade geht am 19. September mit mehr als 100 Spielen an den Start, Apple TV+ soll am 1. November folgen. In beiden Fällen werden nach einem kostenlosen Probemonat 4,99 Euro monatlich fällig. Apple geht jedoch nicht nur über den niedrigen Preis auf Kundenfang, Käufer eines iPhones, iPads, MacBooks oder Apple TVs sollen eine Apple TV+ Jahresmitgliedschaft geschenkt bekommen.

Die Apple-Aktie konnte sich nach einem zwischenzeitlichen Kursrücksetzer im Frühjahr dieses Jahres zuletzt deutlich erholen. Aktuell liefert sich Apple mit Microsoft einen spannenden Kampf um den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt. Es bleibt jedoch die Frage, ob sich der iPhone-Konzern dauerhaft in der Spitzengruppe unter den US-Technologieriesen halten kann.

Apple TV+ könnte zu spät kommen. Konkurrenten wie Netflix, Disney oder Amazon sind mit ihren Streaming-Angeboten wesentlich weiter. Sie trumpfen mit Inhalten auf, während im Fall von Apple TV+ nicht klar ist, welche Filme, Serien oder Dokumentationen die TV-Zuschauer anziehen soll. Zudem schwingt im Fall von Apple derzeit immer die Frage mit, welche Auswirkungen der Handelsstreit zwischen China und den USA auf den Konzern haben wird. Kaum ein anderes US-Unternehmen steht so sehr im Fokus, wenn es um die Handelsstreitigkeiten der beiden Weltmächte geht.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DC18ZV / ISIN: DE000DC18ZV0) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,34, die Barriere bei 166,40 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DS6CGU / ISIN: DE000DS6CGU2, aktueller Hebel 4,49, Barriere bei 261,35 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.

Stand: 12.09.2019/ Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, db x-markets

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Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: Pressefoto Apple

DAX-Analyse am Morgen: Blue Chips jagen den Rekord

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Der DAX-Rekord für Gewinntage liegt bei 12 Sitzungen hintereinander und stammt aus dem November 2014. Um diesen tatsächlich einzustellen, muss der DAX also noch ein paar Meter machen und vor allem eine ganze Reihe charttechnischer Aufgaben erfüllen. Im Detail:

Mit dem gestrigen Intraday-Top bei 12.472 haben die Kurse den Widerstandsbereich zwischen 12.350 und 12.436 zwar kurzzeitig nach oben verlassen, der Break auf Schlusskursbasis steht jedoch noch aus und ist eine Grundvoraussetzung für einen Sprint an das amtierende Jahreshoch bei 12.656 Punkten. Oberhalb dieser Chartmarke würde sich zwar eine kleinere Volumenspitze bei 12.750 den Kursen in den Weg stellen, im Prinzip hätten die Notierungen aber Platz bis an die runde 13.000er-Schwelle. Und die Unterseite?

Dort ist weiterhin die 12.350er-Marke als erste Unterstützung zu nennen, darunter sollten die beiden Haltelinien bei 12.310 und 12.300 stützend wirken, bevor das kleine Gap vom Mittwoch bei 12.292 geschlossen werden könnte. Die nächsten Haltestellen sind bei 12.200 bzw. 12.189 und 12.173 zu finden, und erst darunter würde noch einmal die Haltezone bei 12.035/12.000 und die offene Kurslücke aus der Vorwoche mit der unteren Kante bei 11.957 Punkten in den Fokus rücken.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC0WYC XM3B7G
Basispreis 10.974,69 13.581,43
Knock-out-Schwelle 10.974,69 13.581,43
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 8,35 10,35
Kurs1) 14,88 11,99

1)Uhrzeit: 13.09.2019 08:19:46

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

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Anlegerland Deutschland: Keine Sorgen…

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Die Deutschen sind 2019 deutlich optimistischer als im vergangenen Jahr – so gelassen wie heute waren sie zuletzt vor 25 Jahren. Die insgesamt verbesserte Stimmung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuellen politischen Probleme mehr als jedem zweiten Bundesbürger erhebliche Sorgen bereiten. Wirtschaftliche Probleme sieht dagegen nur eine Minderheit. Gibt es einen Grund für Optimismus auch an der Börse?

Deutschland, deine Ängste. Jedes Jahr gibt die R+V Ängste-Studie Aufschluss über das Innenleben der Deutschen. Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters, brachte die diesjährigen Ergebnisse wie folgt auf den Punkt: „Die Stimmungslage in Deutschland hat sich verbessert. Durch einen Rückgang bei fast allen Sorgen sinkt der Angstindex – der Durchschnitt aller abgefragten Ängste – von 47 auf 39 Prozent und erreicht damit den niedrigsten Wert seit 1994.“

Soweit, so gut. Doch ein Bereich bereitet vielen Deutschen immer mehr Sorgen. Noch einmal Brigitte Römstedt: „Seit vier Jahren verdrängen politische Sorgen alle anderen Ängste. Im Fokus stehen dabei die Überforderung der Politiker und drohende soziale Spannungen.“ Für eine offene, demokratische Gesellschaft sind solche Aussagen ein Alarmsignal. Denn das Zusammenleben funktioniert nur, wenn sich alle an die jeweiligen Regeln halten bzw. gegebenenfalls sanktioniert werden. Ob hierbei die Medien nicht auch eine Mitschuld an den steigenden Ängsten haben, lässt sich schwer beantworten, denn jeder Mensch reagiert auf erlebtes oder erfahrenes anders.

Immobilienkrise ante portas. Die neuesten Ideen der Berliner Politik, wie man den steigenden Mieten begegnen will, entbehren nicht einer gewissen Komik. Zumindest als Zuschauer von außerhalb der Hauptstadt. Wie man auf die Idee kommt, durch einen Mietendeckel für bestehende Wohnungen, neuen Wohnraum zu schaffen, ist uns noch nicht klar. Aber vielleicht erfahren wir es ja noch im Lauf des Gesetzgebungsprozesses. Bisher gibt es ja nur Entwürfe des neuen Mietengesetzes.

Nichtsdestotrotz machen sich die Deutschen überall im Land Sorgen um das Wohnen. Das R+V-Barometer zeigt: Nahezu jeder zweite Bürger hat große Angst davor, dass Wohnen in Deutschland unbezahlbar wird. Mit 45 Prozent springt diese Angst auf Anhieb auf Platz sechs im Ranking. Der beste Weg, solche Probleme zu vermeiden, ist der langfristige Vermögensaufbau an der Börse.

Steuern steuern auch ins Abseits. Apropos Vermögensaufbau an der Börse. Bundesfinanzminister Olaf Scholz tut derzeit alles dagegen, um eine weitere Erhöhung der Aktionärszahl im Land zu verhindern. Daher unterstützen wir bei marktEINBLICKE die Petition „Stoppt den Steuerirrsinn!“ der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ausdrücklich. Darin fordert die DSW die Bundesregierung, insbesondere Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf, die finanzpolitischen Pläne zur Finanztransaktionssteuer, zur gezielten Beibehaltung des Solidaritätszuschlages auf Kapitalerträge und zur Versagung der steuerlichen Anrechnung von Totalverlusten dringend zu überdenken und zu stoppen, da diese Maßnahmen sämtlich die gewünschten Effekte nicht erreichen können und damit vielmehr auch rechtlich höchst umstrittene Belastungen und Signale gesetzt werden, die eine Eigeninitiative zur privaten Altersvorsorge bereits im Keim ersticken.

Anstatt den eigenverantwortlichen Vermögensaufbau und die eigenmotivierte Altersvorsorge zu torpedieren und zu erschweren, sollten die Bundesregierung und Olaf Scholz vielmehr die Bundesbürger durch entlastende Maßnahmen dabei unterstützen, sich für die merkliche Verbesserung ihrer finanziellen Situation zu engagieren. Dieser Forderung schließen wir uns an. Sie können sich ebenfalls unter www.dsw-info.de/steuerirrsinn/ an der Petition beteiligen.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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GBP/USD: No-Deal-Brexit zum 31. Oktober noch längst nicht abgewendet

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Für das Pfund ging es gegenüber dem Greenback seit dem April-2018er-Jahreshoch bei 1,43 US-Dollar um deutlich über 10 Prozent nach unten. Anfang September dieses Jahres wurde dabei sogar zwischenzeitlich die 1,20er-Marke unterschritten, was den tiefsten Kursstand seit Januar 2017 bedeutete.

Hauptgrund für den massiven Kursverfall ist die anhaltende Sorge um einen ungeregelten Brexit. In der vergangenen Woche konnte das britische Unterhaus zwar ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit durchsetzen. Das verhindert den EU-Austritt der Briten ohne Abkommen aber nicht zwingend. Das Gesetz sorgt nur dafür, dass sich Premierminister Boris Johnson dafür einsetzen muss, dass es ein Abkommen oder eine Fristverlängerung für den Austritt gibt.

Das Gesetz ist aber nutzlos, wenn das Parlament dem dann vorliegenden Deal nicht zustimmt oder die EU eine Verschiebung des Austritts ablehnt. Damit ist ein No-Deal-Brexit weiterhin möglich.

GBP/USD Open End Turbo Bear
WKN CQ3STD
ISIN DE000CQ3STD7
Emissionstag 22. Januar 2018
Produkttyp Open End Turbo Bear
Emittent Citi

 

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EZB bringt DAX-Anleger aus der Ruhe, Merck liefert überzeugende Aussichten

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Am heutigen Donnerstag stand der Börsenhandel im Zeichen der jüngsten EZB-Ratssitzung. Dabei schienen DAX-Anleger nicht so recht zu wissen, wie sie die Maßnahmen der europäischen Notenbanker einordnen sollten.

Das war heute los. Mit Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses wurde das wichtigste deutsche Börsenbarometer aus seiner zwischenzeitlichen Lethargie befreit. Nach einem Kurssprung um 0,9 Prozent rutschten die DAX-Notierungen zeitweise sogar leicht in die Verlustzone. In der Folge stabilisierte sich der Index, die Kurse drehten um den Vortagesschluss.

Die EZB hat wie erwartet den Zins für Einlagen von Banken bei der Zentralbank weiter in den negativen Bereich getrieben. Dieser wurde von -0,4 auf -0,5 Prozent gesenkt. Außerdem will die Notenbank wieder Anleihen kaufen. Los geht es im November. Das monatliche Volumen soll zunächst bei 20 Mrd. Euro liegen. Ein Endpunkt wurde noch nicht festgelegt.

Die Maßnahmen der EZB kamen nicht wirklich überraschend, so dass sich die positiven Auswirkungen auf die Börsen hierzulande in Grenzen hielten. Zudem hatte sich die Stimmung an den US-Märkten nach einem positiven Auftakt etwas eingetrübt, obwohl sich viele Marktteilnehmer angesichts der Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen China und den USA erleichtert zeigten. So hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, Zölle auf chinesische Einfuhren im Wert von rund 250 Mrd. US-Dollar nicht am 1. Oktober, sondern erst am 15. Oktober einführen zu wollen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte unter anderem Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905). Die Aktie des Darmstädter Pharma- und Spezialchemieunternehmen kletterte zeitweise um knapp 4 Prozent in die Höhe. Merck konnte Anleger mit den gestern präsentierten Wachstumsprognosen überzeugen. Heute folgten einige optimistische Analysteneinschätzungen.

Im Gegensatz dazu gehörte die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) mit einem Kursminus von rund 2,5 Prozent zu den größten DAX-Verlierern. Dabei hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Klage von deutschen Nicht-Regierungsorganisationen gegen die Zulassung genveränderten Sojabohne der Bayer-Tochter Monsanto zurückgewiesen.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche werden hierzulande keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Etwas interessanter wird es dagegen in den USA. Am morgigen Freitagnachmittag erreichen uns die US-Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im Monat August, das Konsumklima der Uni Michigan für den Monat September und die Juli-Lagerbestände.

DAX Produkte für morgen.

DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DC0MMY / DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B7R

Weitere DAX-Produkte gibt es hier.

Weitere Daten gibt es hier:


Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
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marktEINBLICKE am Mittag: DAX vor EZB-Sitzung weiterhin fest, E.ON bereit für Innogy-Übernahme

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Der DAX notiert am Donnerstag leicht im Plus. Die Anleger halten sich im Vorfeld der EZB-Sitzung mit Neu-Investitionen zurück.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX

+0,2%

12.381

MDAX

+0,1%

26.113

TecDAX

-0,2%

2.853

SDAX

-0,0%

11.155

Euro Stoxx 50

+0,2%

3.523

 

Die Topwerte im DAX sind Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905), Linde  (WKN: A2DSYC / ISIN: IE00BZ12WP82) und adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Im Fokus stand auch E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) wegen der kurz vor dem Abschluss stehenden Innogy-Übernahme und die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008). Deutschlands größte Privatbank plant in China einen neuen Technologiestandort aufzubauen.

DAX long DAX short
WKN HX9F4D HZ0NP6
Basispreis (Strike) 10.000,00 Pkt. 15.100,00 Pkt.
Knock-out-Barriere 10.000,00 Pkt. 15.100,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag 30.09.19 30.09.19
Hebel 5,20 4,52
Kurs (12.9.19 12:24) 23,84 € 27,37 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1026 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,1003 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9088 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 55,31 US-Dollar je Barrel 1,4 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 1,6 Prozent auf 60,15 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.503 US-Dollar je Unze (+0,5 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,2% 27.197
NASDAQ100-Future +0,3% 7.914
S&P500-Future +0,1% 3.006

 

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Bildquelle: markteinblicke.de

E.ON: Innogy-Übernahme kurz vor dem Abschluss?

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Bildquelle: Pressefoto E.ON

Die Übernahme von Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) durch E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) biegt auf die Zielgerade ein. Bis zum 20. September will die EU-Kommission entscheiden, ob sie die Übernahme freigibt. Um nach der erhofften Genehmigung einen Squeeze-out durchführen zu können, hat E.ON über die Börse bei Innogy weiter zugekauft und wird in Zukunft über 90 Prozent der Aktien halten.

Innogy verlässt den MDAX
Da sich der Streubesitz der Innogy-Aktien dementsprechend massiv verringert hat, muss Innogy den Platz im MDAX zum 16. September räumen. Im Gegenzug rückt der Ticketing-Händler und Konzertveranstalter CTS Eventim (WKN: 547030 / ISIN: DE0005470306), der eine Woche später ohnehin regulär aufgestiegen wäre, dafür schneller nach. Der Großküchenspezialist Rational (WKN: 701080 / ISIN: DE0007010803) zieht dann zum regulären Anpassungstermin ebenfalls in den MDAX ein.

EU-Kommission dürfte grünes Licht geben
E.ON dürfte mit der wahrscheinlichen Übernahme von Innogy einen großen Erfolg feiern. Ein Widerspruch durch die EU-Kommission ist kaum zu erwarten. E.ON steht damit vor einem radikalen Umbau des Geschäftsmodells. In Zukunft wird sich der Versorger auf das Netz- und Vertriebsgeschäft konzentrieren.

Aktie noch im Abwärtstrend
An der Börse konnte E.ON seit Mitte August um 7 Prozent zulegen (aktuell: 8,67 Euro). Charttechnisch bewegt sich die Aktie aber nach wie vor in deutlichem Abstand unter der 200-Tage-Linie (9,30 Euro) und damit im übergeordneten Abwärtstrend. E.ON bleibt deshalb trotz der jüngsten Fortschritte vorerst ein Short-Kandidat.

Anleger, die von der Schwäche von E.ON überzeugt sind, können mit einem Short Mini Future (WKN: HZ1CTT / ISIN: DE000HZ1CTT5) gehebelt von Kursverlusten profitieren. Optimisten haben mit dem Long Mini Future auf den DAX-Wert (WKN: HU8WLG / ISIN: DE000HU8WLG7) die Chance, auf steigende Kurse zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto E.ON

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