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Alibaba: Wichtiger Wachstumsbereich durchbricht die nächste Schallmauer

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba – Source: www.alibabagroup.com

Derzeit beschäftigt Marktteilnehmer vor allem das Coronavirus. Es gilt als ausgemacht, dass dieses die chinesische Wirtschaft treffen wird. Entsprechend bleibt auch die Frage, wie chinesische Konsumenten reagieren werden. Nach einem starken Dezember-Quartal könnte Unternehmen wie Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) nun ein stärkerer Gegenwind entgegenwehen.

Zwischen Oktober und Dezember 2019 lagen die konzernweiten Umsatzerlöse noch bei 161,5 Mrd. Yuan (umgerechnet: 21,3 Mrd. Euro). Ein Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Großen Anteil daran hatte der „Single’s Day“. Der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn kletterte um 58 Prozent auf 52,3 Mrd. Yuan.

Ähnlich wie im Fall von Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) sind es nicht nur die Handelsplattformen, die das Unternehmenswachstum ankurbeln. Auch Alibaba forcierte den Ausbau des Cloud-Geschäfts. Im Dezember-Quartal wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Erstmals konnte die Cloud-Sparte in einem Quartal mehr als 10 Mrd. Yuan an Umsätzen generieren.

Neben den guten Geschäften freute sich Alibaba zuletzt auch über den erfolgreichen Börsengang in Hongkong. Diesen hatte das Unternehmen unter anderem vorgenommen, um im Handelsstreit zwischen den USA und China etwas mehr Spielraum zu haben, falls neben Huawei weitere chinesische Unternehmen in das Visier der US-Behörden geraten sollten. Mit einer Börsennotierung in den USA ist man in dieser Hinsicht anfällig. Nun erfolgte diese auch in Hongkong.

FAZIT. Das Coronavirus sorgt derzeit vor allem in Bezug auf chinesische Werte für Verunsicherung. Zwar dürfte das Virus die chinesische Wirtschaft treffen, allerdings ist auch davon auszugehen, dass die Pekinger Regierung die heimische Wirtschaft kräftig stützen wird. Zudem sorgt die Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und den USA für etwas Ruhe, so dass die chinesischen Konsumenten zur Freude von Alibaba ihre Kauflust nicht verlieren sollten.

Anleger, die von der Stärke von Alibaba überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VE3PWJ / ISIN: DE000VE3PWJ5) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VE5ZVD / ISIN: DE000VE5ZVD4) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Alibaba-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Baukredite: Vermutlich keine Trendwende

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Bildquelle: markteinblicke.de

Im Monat Januar stellte der Finanzdienstleister Dr. Klein im Rahmen seines aktuellen Trendindikators Baufinanzierung (DTB) bei Baudarlehen einen leichten Rückgang bei der Kredithöhe und der Fremdfinanzierung fest.

Nachdem Baukredite im letzten Vierteljahr kontinuierlich gestiegen sind, nehmen Käufer laut Dr. Klein Anfang 2020 etwas weniger Geld für die eigenen vier Wände auf: Im Durchschnitt sinkt die durchschnittliche Darlehenshöhe von 268.000 auf 264.000 Euro. Auch der Beleihungsauslauf – das ist der Teil des Objektwertes, den die Bank finanziert – geht im Januar leicht zurück, auf 84,45 Prozent, heißt es weiter.

Vermutlich läuten diese Rückwärtsbewegungen allerdings keine Trendwende ein: Die Immobilienpreise steigen nach wie vor und mit ihnen auch der Kapitalbedarf für Immobilie sowie Nebenkosten. Zu letzteren gehört unter anderem die Grunderwerbsteuer, die von Bundesland zu Bundesland variiert und bis zu 6,5 Prozent des Kaufpreises beträgt, heißt es weiter.

Die von Dr. Klein ermittelte standardisierte Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro, 2 Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehn Jahren Zinsbindung lag im Januar 389 Euro und damit auf dem niedrigen Niveau des Vormonats. Erst seit Mitte 2019 bewege er sich unter der 400-Euro-Grenze. Vor zehn Jahren habe die Standardrate noch mehr als doppelt so viel betragen: 823 Euro.

Bildquelle: markteinblicke.de

Kleine Presseschau vom 13. Februar 2020

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Bildquelle: markteinblicke.de

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Bielmeiers Blog: Corona-Virus und Zentralbanken

Herdentrieb: Niedrigzinsen – Ursachen und Wirkungen

Ökonomenstimme: Ungenutzte Potentiale des EU-Binnenmarktes für Waren

FAZ: MWC in Barcelona abgesagt: Die Show fällt aus

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

finanz-szene.de: Deutsche-Bank-Aktie jetzt 35% im Plus. Hier kommt der Grund

Börse-Online: Continental-Aktie: Warum der Titel langfristig steigen sollte

The Motley Fool: Ist die Lufthansa eine Dividendenperle für langfristige Investoren?

ARD-Börse: HHLA: Es geht voran – schleppend

kapitalmarktexperten.de: Thyssenkrupp: Ganz furchtbare Zahlen fürs Quartal – Ein Wort zu Lage…

ARD-Börse: RIB Software soll französisch werden

boersengefluester.de: Nanogate: CEO tritt ab – Strategie bleibt

start-trading.de: Nel: Kaufpanik und dann?

ARD-Börse: Nestlé verliert etwas an Schwung

finews.ch: Die Credit Suisse unter Tidjane Thiam – das sagen die Zahlen

Handelszeitung: Clariant streicht nach Gewinneinbruch hunderte Stellen

Börse-Online: Tesla-Aktie: Vom Pleitekandidaten zum Kurswunder

The Motley Fool: AT&T & Roku: So können Chancen und Risiken lebhaft definiert werden!

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Bildquelle: markteinblicke.de

marktEINBLICKE um 12: Coronavirus macht DAX-Bullen einen Strich durch die Rechnung, Commerzbank trotzt Marktturbulenzen

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Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem sich die Märkte in den vergangenen Tagen vom Coronavirus unbeeindruckt gezeigt hatten und der auf neue Höchststände geklettert waren, legt der DAX am Donnerstagmittag den Rückwärtsgang ein.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -1,1% 13.602
MDAX -0,7% 29.050
TecDAX -0,7% 3.240
SDAX -0,3% 12.952
Euro Stoxx 50 -1,2% 3.807

 

Die Topwerte im DAX sind RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129), E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). In der zweiten Reihe lohnt sich vor allem auf die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) und die jüngsten Geschäftsergebnisse des Instituts.

DAX long DAX short
WKN VF1DXF VE63LA
Basispreis (Strike) 10.537,76 Pkt. 15.837,08 Pkt.
Stop-Loss-Barriere 10.670,00 Pkt. 15.680,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 4,36 6,29
Kurs (13.2.20 11:42) 30,63 € 22,35 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0885 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,0914 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9163 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 50,82 US-Dollar je Barrel 1,7 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 2,1 Prozent auf 55,19 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.575,00 US-Dollar je Unze (+0,6 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,8% 29.302
NASDAQ100-Future -0,9% 9.535
S&P500-Future -0,8% 3.354

 

Noch immer erreichen Anleger interessante Quartalsberichte aus den USA. Am Donnerstagabend dürften vor allem die jüngsten Zahlen des Grafikchip-Spezialisten NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) Anlegerinteresse generieren. Vorbörslich wird außerdem Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) seine neueste Bilanz vorstellen.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Bildquelle: markteinblicke.de

Commerzbank behauptet Platz eins

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Die dynamische Entwicklung der Börsen weltweit führte im Januar auch zu deutlich wachsenden Umsätzen mit Strukturierten Wertpapieren an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt. Gegenüber dem Vormonat kletterte das Ordervolumen mit Zertifikaten und Hebelprodukten insgesamt um 64,8 Prozent auf über 4,4 Mrd. Euro. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Mit einem Plus von 85,7 Prozent war der Anstieg der Handelsaktivitäten bei Hebelprodukten laut DDV-Angaben besonders stark. Damit wuchs ihr Volumen auf gut 2,6 Mrd. Euro und erreichte einen Anteil von 59,5 Prozent der gesamten Börsenumsätze in Strukturierten Wertpapieren. Anlageprodukte verzeichneten einen Anstieg des Ordervolumens um 41,4 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, heißt es weiter.

Auf den ersten zehn Plätzen der Emittentenrangliste gab es einige Verschiebungen, wobei sich die Commerzbank auf Platz eins behauptete. Auffällige Monatsgewinner waren Vontobel und Morgan Stanley, die jeweils um zwei Stufen auf die Ränge vier bzw. sechs vorrückten.

Den größten Sprung schaffte jedoch die UBS mit 148,9 Prozent mehr Handelsvolumen als im Dezember. Ihr Marktanteil nahm um 2,5 Prozentpunkte zu und brachte einen Dreistufensprung auf Platz sieben, so der DDV.

 

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Commerzbank bläst zur Aufholjagd auf die Deutsche Bank

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Bildquelle: Pixabay / csalow

Während die Deutsche Bank-Aktie (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) im noch jungen Börsenjahr 2020 ein sattes Kursplus von etwas mehr als 40 Prozent verbuchen konnte, hinkte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) in Sachen Performance hinterher. Das Plus lag lediglich bei rund 9 Prozent. Mit der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen wurde der Versuch unternommen, dies zu ändern.

Ähnlich wie im Fall der Deutschen Bank waren es auch bei der Commerzbank weniger die Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 selbst, die Anleger überzeugten, sondern eher der Umstand, dass der Konzernumbau, zu dem auch die comdirect-Komplettübernahme gehört, erste Früchte trägt und das Institut damit fit für die Zukunft gemacht wird.

Trotz eines Rückgangs um 25,3 Prozent zeigte sich das Management mit dem Nettogewinn in Höhe von 644 Mio. Euro zufrieden. Schließlich mussten Kosten für den Stellenabbau und eine höhere Steuerquote verkraftet werden. Auch am Markt zeigte man sich erleichtert, da ein noch deutlicherer Rückgang erwartet worden war.

Die Sparmaßnahmen zeigten ebenfalls bereits Wirkung. So wurde das Kostenziel erreicht. Die Verwaltungsaufwendungen gingen von 6,88 Mrd. Euro in 2018 auf nun 6,77 Mrd. Euro zurück. Zudem wurden die Erträge trotz eines schwierigen Umfeldes von 8,57 Mrd. Euro im Vorjahr auf 8,64 Mrd. Euro leicht gesteigert.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von bereinigten Erträgen mindestens auf dem Niveau von 2019 aus. Das Kostenziel liegt bei 6,7 Mrd. Euro plus bis zu 200 Mio. Euro für IT-Investitionen. Gleichzeitig wird jedoch die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle auf mehr als 650 Mio. Euro aufgestockt. Zudem soll die Dividende 2020 auf dem Vorjahresniveau liegen. 2019 wurde die Ausschüttung um 5 Cent auf 15 Cent je Aktie gesenkt.

FAZIT. Während die Deutsche Bank-Aktie zuletzt regelrecht heiß gelaufen ist, hat die Commerzbank in dieser Hinsicht derzeit deutlich mehr Nachholbedarf. Daher könnte der MDAX-Wert einiges an Kurspotenzial bereithalten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Lage nicht ganz so schlimm wie befürchtet ist und der Konzernumbau, wenn auch langsam, vorankommt. Zudem wirkt es beruhigend, dass die Börsen derzeit trotz Coronavirus nicht verrücktspielen.

Anleger, die von einem Comeback der Commerzbank-Aktie überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Long (WKN: MF1G5A / ISIN: DE000MF1G5A0) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: MF3MR6 / ISIN: DE000MF3MR68) die Gelegenheit, auf fallende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pixabay / csalow

Alibaba, NVIDIA, Expedia, Kraft Heinz und PepsiCo: Diese Zahlen könnten Sie erwarten

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Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

Noch immer erreichen Anleger interessante Quartalsberichte aus den USA. Am Donnerstagabend dürften vor allem die jüngsten Zahlen des Grafikchip-Spezialisten NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) Anlegerinteresse generieren. Vorbörslich wird außerdem Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) seine neueste Bilanz vorstellen.

Vorbörslich melden ab etwa 13.00 Uhr MESZ:

Alibaba: Aktuelle Erwartungen (EPS): 15,70 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 12,19 US-Dollar

Delphi Technologies: Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,50 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,06 US-Dollar

Kraft Heinz: Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,68 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,84 US-Dollar

PepsiCo: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,45 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,49 US-Dollar

Nach Börsenschluss ab etwa 22.00 Uhr MESZ melden:

Expedia Group: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,20 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,24 US-Dollar

NVIDIA: Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,67 ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,80 US-Dollar

 

Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

Continental: Schuld ist die Automobilkrise

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Bildquelle: Pressefoto © Continental

Continental-Aktionäre hatten in den vergangenen Monaten keine Freude an ihrem Investment. Die Conti-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) stürzte vom Rekordhoch bei 257,40 Euro vom Januar 2018 bis auf ein Zwischentief bei 99,26 Euro ab, welches der Titel Ende Januar markierte. Schuld daran ist natürlich die Automobilkrise, die durch Diesel-Gate ausgelöst wurde und zu einem nachhaltigen Umdenkprozess der Autobauer führte.

Vor allem neue Antriebstechniken sind längst gefragt, mit einem Schwerpunkt auf das Thema E-Mobilität. So rückt bei Conti die Antriebssparte Vitesco in den Mittelpunkt. Fest steht bereits seit Herbst 2019, dass der Bereich abgespalten wird. Nun scheint aber das Conti-Management aufs Gaspedal zu treten um den Spin-off voranzutreiben. Er sieht vor, dass Conti-Anleger im Zuge der Trennung automatisch Vitesco-Aktien ins Depot gebucht bekommen. Genau dies sorgte bei der Conti-Aktie in den vergangenen Tagen für eine relativ kräftige Erholung. Der Wert eroberte die 100er-Marke zurück und kletterte im Zwischenhoch bis auf 112 Euro.

Trotzdem bleiben bei Continental natürlich die Probleme in den anderen Bereichen, die vor allem von einer sinkenden Nachfrage geprägt sind. Zudem bleiben auch die Autobauer auf dem Sparkurs, weshalb Zulieferer ohnehin mit sinkenden Margen leben müssen. Deshalb sehen wir die Conti-Aktie (543900) mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 als gut bezahlt an. Der Titel bleibt somit – wie schon im Oktober geschrieben [hier klicken] – nur für Langfristanleger interessant, die auch eine neuerliche Schwäche aussitzen können…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto © Continental

NYSEinstein am 13.02.2020: “Der Virus beschäftigt zur Zeit die Politik der USA und China …”

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“… aber es schein, als wär diese Tatsache nicht der beeinflussende Faktor des Börsenmarktes.”, berichtet NYSEinstein Peter Tuchman in seinem Blog auf Inside Wirtschaft von der New Yorker Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Quelle: inside-wirtschaft.de / markteinblicke.de

DAX 30 zurück im Aufwärtstrend: 14.000 weiterhin im Fokus

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Bildquelle: markteinblicke.de

Da sich die Lage in China etwas entspannt, profitierten die deutschen Automobilwerte am Mittwoch spürbar. Auch die US-Geldpolitik stützt die internationalen Aktienmärkte. Jerome Powell bekräftigte die lockere Geldpolitik der Fed. Auch Christine Lagarde wünscht sich eine fiskalpolitische Unterstützung der lockeren und ebenso konjunkturstützenden Geldpolitik der EZB.

Die Zeichen stehen also weiterhin auf Liquidität. Zudem ziehen die chinesischen Währungshüter eine Zinssenkung in Betracht. So konnte der DAX 30 gestern oberhalb von 13.700 Zählern aus dem Handel gehen. Mittelfristig hielten wir trotz der Volatilität der letzten Wochen am Jahresziel von 14.000 Punkten fest. Die untere Trendlinie des nun wieder gefestigten und steilen Aufwärtstrends verläuft bei rund 13.435. Die vorbörsliche Indikation wird aktuell bei 13.732 taxiert.

Auf Tristesse folgt nun Euphorie. Es empfiehlt sich trotzdem die Stoppmarken und das aktive Risikomanagement weiter beizubehalten. „Kaufpanik“ kann auch ganz schnell wieder in „Verkaufspanik“ umändern. Die Markttechnik stützt die optimistische Prognose zudem. Sowohl die kurzfristigen als auch die mittel- bis langfristigen Indikatoren verheißen eine Fortsetzung der aktuellen DAX-Dynamik. Ebenso jüngste Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2020. Heuer soll die deutsche Wirtschaft wieder spürbar wachsen. Die Erwartungen bewegen sich hier bei rund 1,0 Prozent nach knapp 0,5 Prozent, die für 2019 prognostiziert werden.

  • Nächste charttechnische Widerstände: 13.759 (Allzeit-Hoch)
  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 13.511, 13.435, 13.019, 12.795, 12.656
  • Oberes Bollinger-Band: 13.744, Mittleres Bollinger-Band: 13.392 und Unteres Bollinger-Band: 13.039
  • 90-Tage-Linie: 13.083 und 200-Tage–Linie: 12.562 sowie: 21-Tage-Linie: 13.394
  • Indikatoren: MACD: neutral | RSI: neutral I Slow-Stochastik: positiv I Momentum: negative
  • In Summe: neutral
  • Volatilität (VDAX-NEW): 14,90
  • Die Eröffnung um 09:00 Uhr wird bei 13.667 erwartet.
  • (Trailing-) Stop-Loss: 13.511, 13.435, 13.019, 12.795, 12.656
DAX 30 Perf. Index ® | Technische Analyse vom 13.02.2020 | 120-Monats-Chart, Tagesbasis Schlusskurs vom Börsenvortag: 13.750 (17:45 Uhr) | Indikation: 13.732 (06:40 Uhr)

Primärtrend:                          Zurück im Aufwärtsmodus

Sekundärtrend:                      14.000 im Fokus

Tertiärtrend:                          Neues Allzeit-Hoch


Ein Beitrag von Martin Utschneider
Er leitet die Technische Kapitalmarktanalyse der renommierten Privatbank „Donner & Reuschel“. Davor war er für eine namhafte österreichische Private Banking Adresse tätig. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Wertpapierbetreuung internationaler Private Banking- und Wealth Management-Klientel. Nebenberuflich ist er zudem für diverse zertifizierte Weiterbildungsakademien und eine Hochschule als Fachdozent und Prüfer tätig. Praktische Erfahrung im Bereich „Technische Analyse“ hat Herr Utschneider seit nunmehr knapp 20 Jahren. Seine Analysen finden im deutschsprachigen Raum (D, A, CH, FL, LUX) sehr große Beachtung. Zudem gehören auch an einige renommierte Medienvertreter (Print, TV, Radio…) zu den Empfängern. Er ist regelmäßig bei n-tv, welt (vormals n24) sowie DerAktionärTV Interviewgast und zählt aktuell zu den meist zitiertesten Experten seines Fachgebietes (Handelsblatt, Manager Magazin, Börsenzeitung, FAZ, SZ, Focus, Börse Online, Welt,…).

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Quelle: Donner & Reuschel / Bildquelle: markteinblicke.de

Alternative Investments: Comic Zeichnungen – Spekulation oder Liebhaberei?

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Bildquelle: Pixabay / coombesy

Anleger staunten im Herbst 2019 nicht schlecht. Ein Marvel-Comic Heft ging im Haus Heritage Auctions für mehr als 1 Million EUR über die Theke. Das beweist: Karikaturen und Comics trainieren nicht nur die Lachmuskeln – sie sind ernst zu nehmende alternative Anlagen. Die Erträge können die Scherzgrenze bei weitem überschreiten.

Nicht jeder geht für die sichere Anlage auf den Dachboden, um Kindheitsschätze zu sichten. Denn es gibt mehr: Fremdwährungen, Kupfer, Immobilien und Kryptowährungen – scheinbar bieten sich viele Gelegenheiten, kurzfristig rasche Gewinne zu machen. Doch oft erweist sich die gewählte Alternative als unzuverlässig: durch Überbewertung entstehende Marktblasen können ebenso rasch platzen wie sie entstanden sind. Das berühmteste Beispiel dafür sind die Tulpenzwiebeln des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden. Zu Zeiten der so genannten Tulpenmanie brachte eine Zwiebel den Gegenwert eines ganzen Hauses ein. Nach kurzer Zeit brach der Zwiebelmarkt zusammen. Spekulanten verloren im wahrsten Sinne Haus und Hof.

Als sichere, langfristige Anlage erwiesen sich spannenderweise Alternativen wie zum Beispiel bunte Comics. Der Markt der bunten Bilder ist eher ein Liebhabermarkt als eine Spekulationsplattform. Im Herbst 2019 ging das erste Heft von Marvel für circa 1,14 Millionen Euro über die Theke. Der Besitzer – ein Postbote aus Pennsylvania – erwarb das Heft vor 70 Jahren um 10 amerikanische Cent. Er bewahrte es über die Jahre unversehrt auf und erwirtschaftete eine Rendite, von der man an der Börse oft nur träumen kann. Für Kenner kam diese Transaktion nicht ganz überraschend. 2011 erzielte ein Comic dieser Serie 1,1 Millionen USD. Sage und schreibe 3,2 Millionen Dollar heimste der Verkäufer mit der Erstausgabe eines Marvel-Heftes über Spiderman ein.

Doch nicht nur aus diesem Grund sind Comics nun schon seit mehr als über 100 Jahren beliebt. Denn wer kennt sie nicht – die blödelnden, nie alternden und meist unnatürlich überlebensfähigen Figuren der Unterhaltungshefte unserer Kindheit? Ob Obelix, Dagobert oder Fix & Foxi – all diese Figuren setzen den Gedanken nie Grenzen – und genau aus diesem Grund konnten sie sich in der Unterhaltungsindustrie durchsetzen. Unzählige Kinder-Nachmittage wurden durch sie erst so richtig unterhaltsam und bunt.

Seinen Beginn nahm die Kunstform des Comics in den späten 1800er Jahren in den USA. Die gelb gefärbte Figur „Yellow Kid“ wurde 1896 erstmals in einer New Yorker Tageszeitung gedruckt. Das Besondere war damals neben der Darstellung die Farbe: in Farbe drucken stellte eine gewaltige Neuerung dar – und gelb war mit den Maschinen machbar. 1897 folgte die Serie „Katzenjammer Kids“, die bis heute Bestand hat. Viele Nachahmer fanden sich ein, verschiedenste Formen entstanden. Im frankophonen Sprachraum begann 1929 die belgische Serie „Tim und Struppi“ von Hergé – unverkennbar ohne Schatten und mit klarem Strich festgehalten. Die „Ligne Claire“ – die klare Linie – als Ausdrucksform des Comic wurde von ihm begründet. Ungefähr zur selben Zeit schuf Wald Disney seine weltbekannte Maus Mickey. Der Wert von Originalen dieser Zeit wird hoch geschätzt: sie sind rare Sammlerobjekte.

Heute stehen Zeichentrick-Figuren jedermann stets günstig zur Verfügung. Die Bildgeschichten unterhalten on- und offline. Besonders das online Casino bietet für alle Geschmäcker spannende Unterhaltungshelden aus Farb‘ und Pinselstrich. Eine Top-Kombination, die Charme und Spaß sowie hohe Gewinnchancen, Boni und Freispiele verspricht. So lädt zum Beispiel die Fantasiefigur Humpty Dumpty im online Spiel dazu ein, sich gemeinsam vergnüglich die Zeit zu vertreiben. Ursprünglich kam diese in „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll vor. Der Troll Hugo – Star eines Trickfilm Video Slots – zeigt den sicheren Weg durch ein Märchenland. Für Spiel und Spaß sorgen auch die nordischen Helden in der sagenumwobenen Welt der Wikinger in „Hall of Gods“.

Die Kunst-Welt der bewegten Bilder entwickelt sich aufgrund ihrer hohen Beliebtheit schon seit mehr als 100 Jahren weiter. Die Nachfrage wird anhalten, und so kann auch die Popularität der Unterhaltungs-Helden nur weiterhin als hoch eingeschätzt werden. Für all jene, die nun nach Raritäten in ihrer Kindheits-Literatur suchen sei gesagt: es lohnt sich in jedem Fall – denn auch die Freude, die Comics mit sich bringen, ist unschätzbar groß.

Bildquelle: Pixabay / coombesy

Warum lieben die Deutschen nachhaltige Investments?

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Bildquelle: Pixabay / cocoparisienne

Nachhaltigkeit ist ohne Zweifel das absolute Trendthema in vielen Bereichen des Lebens. Kaum eine Bank, die nicht auf entsprechende Anlagen hinweist oder damit wirbt. Die Aktionen von Greta Thunberg und Friday for Future tun ihr übriges, um das notwendig Umdenken anzuheizen. Nicht ohne Folgen: Blackrock-Chef Larry Fink machte mit seinem Brandbrief an die CEOs deutlich, dass auch die Fondsindustrie zunehmend auf Nachhaltigkeit setzen will. Und die Deutschen? Die investieren fleissig in nachhaltige Anlagen.

2019 war ein gutes Anlagejahr
Nach einem düsteren Anlagejahr 2018 war das letzte Jahr umso erfreulicher. Der DAX gewann mehr als 25 Prozent. Auch weltweit war die Stimmung von den Bullen dominiert. Erkennbar war dieser Optimismus auch beim Anlageverhalten in Deutschland. „Die gute Stimmung an den Finanzmärkten hat sich im vergangenen Jahr positiv auf die Fondsbranche ausgewirkt. Angesichts steigender Aktienkurse und Zuflüsse ist das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen auf die neue Rekordmarke von 3.398 Milliarden Euro gestiegen. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr“, erklärte Tobias C. Pross, Präsident des deutschen Fondsverbands BVI, auf der Jahrespressekonferenz vor wenigen Tagen.

Große Zuwächse in Fonds
Der Großteil des deutschen Fondsvermögens entfällt laut BVI auf offene Spezialfonds mit 1.875 Mrd. Euro und auf offene Publikumsfonds mit 1.116 Mrd. Euro. In den letzten zehn Jahren hat sich das Gesamtvermögen der Branche fast verdoppelt (Ende 2009: 1.706 Mrd. Euro). In offene Investmentfonds investierten Anleger 2019 netto 120,2 Mrd. Euro neue Gelder. Hierbei sind offene Spezialfonds mit 102,7 Mrd. Euro der Treiber. Das ist ihr bestes Absatzjahr nach 2015, als ihnen 121 Mrd. Euro zuflossen.

Das Neugeschäft der offenen Publikumsfonds entspricht rund einem Prozent des von ihnen verwalteten Vermögens. Die volumengrößte Gruppe mit der Rekordmarke von 423 Mrd. Euro sind unverändert Aktienfonds. Ihr Marktanteil ist in den letzten zehn Jahren aufgrund steigender Aktienkurse und Mittelzuflüsse von 30 (Ende 2009) auf 38 Prozent gestiegen. Mischfonds sind mit 311 Mrd. Euro (28 Prozent) die zweitgrößte Gruppe. Es folgen Rentenfonds mit 209 Mrd. Euro (19 Prozent) und Immobilienfonds mit 109 Mrd. Euro (10 Prozent).

Nachhaltigkeit liegt im Trend
Im Neugeschäft der offenen Publikumsfonds entfallen 7 Mrd. Euro auf nachhaltige Fonds. Das sind 40 Prozent der Netto-Zuflüsse von Publikumsfonds insgesamt. Diese Zahl ist wenig erstaunlich, denn das Label „Nachhaltigkeit“ zieht. Anleger-Skandale wie Prokon oder German Pellets haben gezeigt, dass deutsche Anleger sofort für Investments bereit sind, wenn es um nachhaltige Themen geht. Die Fondsgesellschaften haben dies erkannt und entsprechend im Marketing agiert.

Was ist überhaupt nachhaltig?
Wenn man dagegen Menschen auf der Straße nach der Bedeutung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ fragt, werden ebensoviele Definitionen wie Antwortende herauskommen. Am Ende sind also auch große Tech-Konzeren wie Apple oder Facebook auf ihre Art und Weise nachhaltig. Das heißt die entsprechenden Aktien landen ebenso in entsprechenden Fonds, wie Windenergieaktien oder auf Umweltschutz fokussierte Unternehmen – wobei man als unbedarfter Anleger vor allem solche Aktien im Blick hat, wenn es um „grüne“ Aktien geht.

Schuld daran sind die schwammig formulierten ESG-Kritieren. ESG steht für Environment, Social and Governance. Um entsprechenden Kriterien gerecht zu werden, müssen Unternehmen lediglich belegen, dass sie mit Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffen sparsam umgehen und bei der Produktion die Umwelt schonen, ferner müssen sie faire Arbeitsbedingungen oder auch eine saubere Trennung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung nachweisen sowie sozialen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Es ist also wie bei so vielen Dingen eine Frage des Etiketts. Jeder Anleger sollte genau schauen, was sich im individuellen Fall hinter dem Label „nachhaltig“ verbirgt und was nicht.

Finanzbranche im Wandel
Ungeachtet dessen ist auch eine Veränderung in der Finanzbranche zu sehen. Larry Fink von der Fondsgesellschaft Blackrock brachte diese Veränderung wie folgt zum Ausdruck: „Der Klimawandel ist für die langfristigen Aussichten von Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor geworden. Im vergangenen September gingen Millionen Menschen auf die Straße, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Viele von ihnen brachten die erheblichen und nachhaltigen Auswirkungen der Klimaveränderung für Wirtschaftswachstum und Wohlstand zum Ausdruck. Ein Risiko, das die Märkte bislang nur zögerlich zur Kenntnis nehmen. Aber das Bewusstsein ändert sich rasant, und ich bin überzeugt, dass wir vor einer fundamentalen Umgestaltung der Finanzwelt stehen.

Die nicht von der Hand zu weisenden Klimarisiken zwingen Anleger, ihre zentralen Annahmen zur modernen Finanzwirtschaft zu überdenken. Die Forschungsergebnisse einer Vielzahl von Organisationen, darunter der Weltklimarat IPCC, das BlackRock Investment Institute und viele andere, aber auch neue Studien von McKinsey über die sozioökonomischen Auswirkungen von Klimarisiken, zeigen uns, wie sich die Klimarisiken gleichermaßen auf die Umwelt wie auch die globale Finanzwirtschaft, die das Wirtschaftswachstum begleitet, auswirken.“

Fazit
Anleger sehen sich derzeit einer Flut von nachhaltigen Produkten ausgesetzt. „Grün“ ist hipp und beruhigt das Gewissen – besonders auch beim ungeliebten Thema Geldanlage. Aber sind das die bessere Anlagen? Aus langfristiger Renditesicht sind entsprechende Aktien bislang nicht aufgefallen, Untersuchungen brachten bislang wenig Renditevor- oder Nachteile zu Tage. In einem breit gestreuten Portfolio dürfte sich daher auf Sicht von 15 Jahren oder mehr wenig ändern. Wer dagegen gezielt auf ökologische Aktien oder Papiere von im Bereich Umweltschutz tätigen Unternehmen setzen möchte, muss ganz genau hinsehen. Ein entsprechendes Portfolio ist sicherlich mit Abstrichen auch für Privatanleger darstellbar. Einfacher sind natürlich entsprechende Fonds- oder Zertifikatelösungen. Produkte wie der Pictet Water Fund (WKN: 933349 / ISIN: LU0104884860) oder das Vontobel Climate Impact Indexzertifikat (WkN: VE37TN / ISIN: DE000VE37TN8) sind entsprechende Lösungen, breit gestreut und dennoch wirklich nachhaltig zu investieren.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

Bildquelle: Pixabay / cocoparisienne

Nemetschek-Aktie: Kursdelle überstanden, neue Höchststände im Visier

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Bildquelle: Pressefoto Nemetschek

Die Nemetschek-Aktie (WKN: 645290 / ISIN: DE0006452907) bereitete Anlegern zuletzt viel Freude. Im Börsenjahr 2019 stand ein Kursplus von 84 Prozent zu Buche. In 2020 liegt die Performance bereits bei etwa 12 Prozent. Die jüngste Kursdelle hat das TecDAX– und MDAX-Papier bereits hinter sich gelassen und steht nun wieder kurz vor dem Sprung auf neue Höchststände.

Mitte Januar hatte die Nemetschek-Aktie bei knapp über 69 Euro einen neuen Rekordstand erreicht und damit die langjährige Kursrallye gekrönt. In der Folge sorgten Gewinnmitnahmen und die von den Unsicherheiten rund um das Coronavirus ausgelöste allgemeine Marktschwäche für zwischenzeitliche Kursverluste. Inzwischen ist die Rekordjagd jedoch wieder angelaufen.

Auch weil das Unternehmen mit den jüngsten Geschäftszahlen überzeugen konnte. Wie in vielen anderen Branchen hält auch in der Bauwirtschaft die Digitalisierung Einzug. Gut für ein Unternehmen, das sich als Vorreiter für die digitale Transformation in der AEC-Industrie (Architektur, Ingenieur- und Bauwesen) sieht.

Bei Nemetschek ist man besonders stolz darauf, als weltweit einzige Unternehmensgruppe mit ihren Softwarelösungen den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten abzudecken und ihre Kunden in die Zukunft der Digitalisierung zu führen.

Auch dank einer Übernahme konnte Nemetschek die konzernweiten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2019 im Vorjahresvergleich um 20,7 Prozent auf 556,9 Mio. Euro steigern. Damit lagen die Erlöse leicht über dem eigenen Prognosekorridor von 540 bis 550 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schoss sogar um 36,6 Prozent auf 165,7 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge wurde damit von 26,3 auf 29,7 Prozent verbessert. Zwar hatten neue Bilanzierungsstandards zu diesem Anstieg beigetragen, doch auch ohne diese positiven Effekte wurde der Vorjahreswert mit einer 2019er-Marge von 26,8 Prozent übertroffen.

Dank der Fortsetzung seines profitablen Expansionskurses war es für Nemetschek das zehnte Jahr in Folge mit Rekordwerten bei Umsatz und operativem Ergebnis. Vielmehr sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um auch weiterhin nachhaltig und profitabel zu wachsen.

Dabei kommen Nemetschek mehrere Trends zugute. Die niedrigen Zinsen sorgen weiterhin dafür, dass sich die Bau- und Immobilienbranche gut entwickelt. Zwar könnte es in diesem Jahr von Konjunkturseite etwas Gegenwind geben, allerdings profitiert Nemetschek davon, dass sich die Kunden des Unternehmens auf die Digitalisierung einstellen müssen, um nicht abgehängt zu werden. Und dies müssen sie auch wirtschaftlich schwächeren Zeiten tun.

Anleger, die von der Stärke von Nemetschek überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MC4RTX / ISIN: DE000MC4RTX9) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Nemetschek

Neue Trendfarbe 2020: Klassisches Blau

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Bildquelle: Pantone

Das Pantone Color Institute hat die neue Trendfarbe für das Jahr 2020 gekürt: PANTONE 19-4052 Classic Blue. Es handelt sich um einen klassischen Blauton, der Ruhe und Souveränität ausstrahlt. Die Farbe soll an einen Abendhimmel erinnern und die Sehnsucht nach einer sicheren Basis wecken. Da der Mensch Blautöne instinktiv als beruhigend empfindet, vermittelt Pantone Classic Blue ein Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit. In einer Zeit des technologischen Fortschritts fühlt man sich zu dieser ruhigen Farbe sofort hingezogen.

Das Pantone Color Institute

Das Pantone Color Institute ist ein Geschäftsbereich von Pantone, der die Topfarben der Saison für die Laufstege hervorhebt, Prognosen für globale Farbtrends erstellt und Unternehmen zu Farbe für Markenidentität und Produktentwicklung berät. Mit Farbtrend-Saisonprognosen, Know-how in der Farbpsychologie und Beratung zu individualisierten Farben hilft das Pantone Color Institute globalen Markeneignern bei der Einbindung der Kraft, Psychologie und Gefühlswelt von Farben in ihre Designstrategie. Seit mehr als 20 Jahren hat Pantone Color of the Year einen maßgeblichen Einfluss auf die Produktentwicklung und auf Kaufentscheidungen in zahlreichen Branchen, einschließlich Mode, Inneneinrichtung und industrielles Produktdesign sowie Produktverpackung und Grafikdesign.

Entstehung einer Trendfarbe

Der Auswahlprozess für die Color of the Year erfordert sorgfältige Überlegungen und Trendanalysen. Daher halten die Farbexperten des Pantone Color Institute jedes Jahr aufs Neue Ausschau nach weltweit neuen Farbeinflüssen, bevor sie die Color of the Year küren. Bei ihren Analysen berücksichtigen sie unter anderem Farbtrends in der Unterhaltungs- und Filmbranche, in Kunstsammlungen und Werken neuer Künstler, in der Mode, in allen Designbereichen, an beliebten Reisezielen sowie in neuen Lifestyles und im sozioökonomischen Umfeld. Die Einflüsse können auch von neuen Technologien, Materialien, Oberflächenstrukturen und Effekten herrühren, die sich auf Farben auswirken. Auch Social-Media-Plattformen und sogar bevorstehende Sportveranstaltungen mit weltweiter Aufmerksamkeit können Farbtrends mitbestimmen. Bei dem diesjährigen Classic Blue könnte man über die Verwandtschaft zum Blau von Facebook spekulieren.

Quelle: pantone.com / Bildquelle: Pantone

marktEINBLICKE um 12: Coronavirus kann den DAX nicht ausbremsen, Deutsche Bank setzt Höhenflug fort

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Bildquelle: markteinblicke.de

Am Mittwoch setzte der DAX seine positive Entwicklung fort. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer erreichte ein neues Allzeithoch und überquerte erstmals die Marke von 13.700 Punkten. Das nächste Ziel ist die 14.000-Zähler-Marke.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +0,6% 13.714
MDAX +0,4% 29.382
TecDAX +0,3% 3.261
SDAX +1,0% 12.994
Euro Stoxx 50 +0,4% 3.841

 

Die Topwerte im DAX sind Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004), BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) und Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Die Automobilwerte und Zulieferer profitieren von ambitionierten Zielen von BMW in Sachen CO2-Reduzierung. Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) steht ebenfalls im Fokus. Anleger honorieren die Stärkung der Kapitalausstattung beim deutschen Branchenprimus.

DAX long DAX short
WKN VF1DXF VE6V9E
Basispreis (Strike) 10.537,16 Pkt. 15.759,93 Pkt.
Stop-Loss-Barriere 10.670,00 Pkt. 15.610,00 Pkt.
Letzter Bewertungstag Open End Open End
Hebel 4,32 6,70
Kurs (12.2.20 11:39) 31,78 € 20,45 €

 

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Mittwochmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0918 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Dienstagmittag auf 1,0901 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9173 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Mittwochmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 50,69 US-Dollar je Barrel 1,5 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 1,6 Prozent auf 55,13 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.567,45 US-Dollar je Unze (-0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,4% 29.337
NASDAQ100-Future +0,5% 9.570
S&P500-Future +0,3% 3.368

 

Zur Wochenmitte stehen im Zuge der laufenden Berichtssaison einige Goldminenbetreiber wie Barrick (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) und Kinross Gold (WKN: A0DM94 / ISIN: CA4969024047) im Fokus.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Bildquelle: markteinblicke.de

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