Nach den deutlichen Kursverlusten in der Vorwoche, konnte sich der DAX am Montag erholen. Dabei sind die DZ BANK Analysten der Ansicht, dass die übertriebenen Kursrückgänge im Zuge der Enttäuschung rund um die jüngste EZB-Sitzung die Chancen auf eine Jahresendrallye ohnehin nicht vollständig zerstört haben.
Derzeit scheint der DAX nicht in die Spur zurückfinden zu können. Allerdings bleibt der ganz große Kursrutsch im wichtigsten deutschen Börsenbarometer auch noch aus. Dies sehen die Analysten bei der DZ BANK als positives Signal an, so dass ihrer Ansicht nach doch noch ein Angriff auf die 200 Tage-Linie erfolgen könnte.
So langsam läuft Anlegern die Zeit davon, wenn sie zum Jahresende noch deutlich höhere DAX-Kurse erleben wollen. Laut Einschätzung der DZ BANK Analysten besteht aus charttechnischer Sicht jedoch immer noch eine gute Chance, dass die DAX-Notierungen noch vor Weihnachten anziehen könnten.
Die Berichtssaison zum dritten Quartal ist zu Ende. Trotzdem werden einige Unternehmen wie Metro, Carl Zeiss Meditec, Rocket Internet, Oracle, General Mills oder Philips, mit einer außerordentlichen HV, im Anlegerfokus sein. Während zudem die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen, der ifo Index und der "Hexensabbat" anstehen, blickt doch jeder auf die Fed-Sitzung am Mittwoch.
Die Anleger kommen nach den Turbulenzen der vergangenen Tage immer mehr zur Besinnung und erkennen, dass ein Crash noch nie durch Ereignisse ausgelöst wurde, denen man sich, wie im Falle der wahrscheinlichen Zinsanhebung durch die Fed, sehenden Auges seit langem nähert. Dennoch gibt es nicht nur positive Meinungen über die wahrscheinliche Zinsanhebung.
Noch immer arbeiten Investoren am deutschen Aktienmarkt die Enttäuschung über die jüngsten in den Augen vieler Anleger unzureichenden Maßnahmen der EZB auf. Dabei sind die Analysten bei der DZ BANK der Ansicht, dass die Lage im DAX angespannt bleibt und sogar weitere Kursverluste drohen könnten, wenn wichtige Unterstützungen nicht halten.
Die Turbulenzen rund um den Euro-Dollar-Kurs nach der EZB-Entscheidung haben gestern einen neuen Höhepunkt erreicht. Damit wurden all diejenigen Lügen gestraft, die den 5-Cent-Sprung am Donnerstag lapidar als Strohfeuer abtaten. Interessant ist derweil auch die Entwicklung in China rund um den Yuan.
Statt einer Rally erlebten Investoren zuletzt auf Wochensicht ein DAX-Minus von knapp 4 Prozent. Während sie in dieser Woche auf die Fed-Sitzung und eine erwartete US-Leitzinswende schauen, hat sich das charttechnische Bild laut Einschätzung der DZ BANK Analysten im wichtigsten deutschen Börsenbarometer eingetrübt.
Am Montag ging der DAX mit einem Minus von knapp 2 Prozent aus dem Handel. Dafür sorgen am Dienstagvormittag gute Vorgaben aus den USA für eine Gegenbewegung. So richtig interessant dürfte es jedoch werden, wenn das Fed-Sitzungsergebnis feststeht. Zumal man den DAX laut Einschätzung der DZ BANK Analysten trotz der jüngsten Schwäche nicht abschreiben sollte.
Heute Abend ist es endlich so weit. Die US-Notenbank Fed dürfte die US-Zinswende verkünden. Zumindest ist es das, was die meisten Marktteilnehmer erwarten. Die Analysten der DZ BANK führen außerdem an, dass es neben der Fed im DAX zur Wochenmitte auch in Sachen Charttechnik interessant werden sollte.
Eigentlich hatten viele Anleger sich den Weihnachtstrade etwas anders vorgestellt. Doch eine Troika aus schlechten China-Daten, einem wieder stärkerem Euro und einer Ausverkaufsstimmung am Ölmarkt hat die Verunsicherung nach dem Draghi-Verwirrspiel der vergangenen Woche an den Märkten noch einmal verstärkt. Nach einem DAX-Sturz um zeitweise 300 Punkte gestern, geht nun wieder das Deflationsgespenst um.
Von vorweihnachtlicher Ruhe ist momentan an den Märkten wenig zu spüren. So erwischte die EZB zum Ende der vergangenen Woche erst viele Marktbeobachter auf dem falschen Fuß und lieferte weniger an geldpolitischer Expansion, als die Märkte erwartet hatten. Dies hatte einen mehr als vierprozentigen Anstieg des Euro gegen den US-Dollar und einen recht schwachen Tag für den Dax zur Folge.
EZB-Chef Mario Draghi hatte Anleger enttäuscht und die Geldpolitik nicht so stark wie erwartet gelockert. Das führte letztlich dazu, dass die Jahresendrallye an den Aktienmärkten unterbrochen wurde. In dieser Woche ist Fed-Chefin Janet Yellen an der Reihe. Und auch jetzt haben Investoren genaue Vorstellungen davon, was bei der US-Notenbanksitzung herauskommen soll.
Morgen ist es endlich so weit. Dann dürfte die US-Notenbank Fed aller Voraussicht nach die langersehnte Entscheidung zur Anhebung der Leitzinsen verkünden. Die Frage ist nur, wie es danach weitergeht.
Das lange Warten hat ein Ende. Laut Einschätzung der meisten Marktteilnehmer sollte die Fed heute Abend die US-Zinswende verkünden. Bis dahin dürften Anleger eine abwartende Haltung einnehmen.






