Die Deutsche Telekom steht vor einer ungewissen Zukunft. Viele Dinge verändern sich sehr rasant. Allerdings bieten sich dem Telekommunikationsriesen mit einer möglichen Fusion in den USA, jüngeren Führungsfiguren, neuen Technologien und der Fußball-Heim-EM 2024 auch viele Chancen.
Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Das Internet gehört zum Alltag, die digitale Transformation - das Internet of Things (IoT) - schreitet voran. Zukünftig werden weltweit Milliarden von Menschen, Gegenständen, Sensoren und Maschinen miteinander kommunizieren. Es ist eine der spannendsten Anlegergeschichten dieses Jahrhunderts.
Nachdem Nokia seinen Status als weltgrößter Handy-Hersteller und als wertvollstes Unternehmen Europas verloren hatte, mussten sich die Finnen neu erfinden. Als Netzwerkausrüster ist ihnen dies sehr gut gelungen. Zumal der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes für große Wachstumschancen sorgt. Aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die Nokia-Aktie derzeit ebenfalls kaufenswert.
Eine ganz bittere Pille mussten die Anleger bei 1&1 Drillisch zuletzt schlucken, und eine ebenso harte Nuss müssen die Kurse knacken, wenn es auf den langen Weg zurück nach oben gehen soll. Dabei wirkt die Gewinnwarnung vom 24. Oktober immer noch nach, bislang sind die Notierungen über eine Stabilisierung/Bodenbildung im Bereich der wichtigen 24-Euro-Marke nicht hinausgekommen. Ob sich das ändert?
Auch die Aktie der Deutschen Telekom hat es beim Corona-Crash heftig erwischt: Sie fiel von 16,70 auf 10,40 Euro. Dabei ist das Geschäftsmodell der Telekom doch sehr robust und nicht sonderlich konjunktursensitiv.
Was wird mit der Konjunktur? Lässt sich der Coronavirus eindämmen? Wie gestalten sich die Gespräche zwischen EU und den Briten zum Freihandelsabkommen? Drohen neue Handelskonflikte? Wer nicht zum Bitcoin als neuer Krisenwährung greifen oder in den sicheren Hafen Gold schippern will, der könnte derzeit vielleicht ein Engagement in Deutsche Telekom-Aktien in Erwägung ziehen.