Beim Flugzeugbauer Airbus brummt das Geschäft. Allein im Januar verbuchte Airbus knapp 300 Neubestellungen - mehr als ein Drittel der Bestellungen des gesamten Jahres 2019. Damit summierte sich der Auftragsbestand auf über 7.700 Flugzeuge. Bestseller mit knapp 80 Prozent der Aufträge bleibt dabei die A320-Familie. Der Höhenflug des Flugzeugherstellers spiegelt sich im Kursverlauf der Aktie wider.
Zur Wochenmitte warten im Zuge der US-Berichtssaison zum dritten Quartal einige wahre Highlights auf uns. Investoren werden erfahren, welche finanziellen Folgen das Flugverbot für die Maschinen des Typs 737 MAX bei Boeing hatte. Am Abend dürften dann Tesla und Microsoft für Furore sorgen.
Schlechte Quartalszahlen und negative Nachrichten häufen sich derzeit bei Boeing und Airbus. Die Charttechnik der beiden Flugzeugbauer-Aktien sieht aber umso besser aus.
Am Mittwoch werden Anleger einen Eindruck davon bekommen, was das Flugverbot für die 737 MAX für Boeing in finanzieller Hinsicht bedeutet. Nachbörslich wird es in Sachen US-Berichtssaison sogar noch spannender. Tesla, Microsoft und Facebook legen ihre neusten Geschäftsergebnisse vor.
Airbus (WKN:Â 938914 / ISIN: NL0000235190) konnte auf der weltgrößten Luftfahrtschau in Le Bourget bei Paris zeigen, wie stark sich der europäische Flugzeugbauer vom Wettbewerber Boeing (WKN:Â 850471 / ISIN: US0970231058) abgesetzt hat. Dennoch muss der Trend nicht so weiter gehen.
Zwei Abstürze in nur wenigen Monaten - für Boeing war es keine gute Woche. Der Flugzeugtyp 737 MAX muss am Boden bleiben. "Boeing hat Rückstellungen gebildet und wird die Krise durchstehen", sagt Robert Halver von der Baader Bank.
Noch immer ist vollkommen unklar, wann der Krisenflieger Boeing 737 Max den Betrieb wieder aufnehmen darf. Nun zieht Boeing aber die Konsequenzen.
Bei der Paris Air Show versuchen sich die beiden Flugzeugbauer Airbus und Boeing immer wieder mit Bestellungen zu übertreffen.
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