Und wieder ein Tag, an dem die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) der größte Verlierer im TecDAX sein durfte. Nachdem die Ankündigung des US-Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen keine Hilfe war, wollte der Hamburger Windturbinenhersteller am Donnerstag endlich mit positiven Nachrichten punkten. Allerdings gelang dies irgendwie auch nicht.
Bei Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) gab es zuletzt einige neue Personalien. Die wahrscheinlich wichtigste davon: So soll mit Wirkung ab dem heutigen Montag, 12. September Mark Hill den Posten des „CIO“ (Chief Investment Officer) übernehmen.
Windturbinenhersteller wie Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) haben es schwer. Ein schwaches Marktumfeld mit immer weniger Fördergeldern sorgte zuletzt für deutlich weniger Aufträge. Zudem sitzt mit Donald Trump jemand im Weißen Haus, der nicht als Freund der Erneuerbaren Energien bekannt ist und die USA aus dem Pariser Klimaabkommen führt. Bei Nordex will man sich trotzdem durchbeißen.
Im September hatte Nordex eine neue Windkraftanlage bzw. Turbinen vorgestellt, mit dem schönen Namen „N131/3600“. Diese Turbinen sollen besonders für Schwachwindregionen geeignet sein. Wobei „schwach“ natürlich relativ ist! Nun konnte Nordex den ersten Auftrag für die „N131/3600“ mitteilen.
Bei Nordex gab es eine gute Nachricht: Der Hersteller von Windenergie-Anlagen vermeldete einen neuen größeren Auftrag aus Finnland. Dort habe der Großkunde ABO Wind demnach neun Turbinen (je 3 MW) bestellt.
Für die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) kommt es derzeit knüppeldick. Am Dienstagvormittag notierten die Anteilsscheine des Hamburger Windturbinenherstellers mit deutlichen Kursverlusten am TecDAX-Ende. Nicht das erste Mal.
Die Nordex-Aktie (WKN A0D655) ist auch weiterhin nichts für schwache Nerven. Während der Hamburger Windturbinenhersteller mit seinen Halbjahresergebnissen und der erfreulichen Auftragsentwicklung überzeugen konnte, zeigten sich Anleger davon enttäuscht, dass die Zahlen im zweiten Quartal nicht mit denjenigen aus dem Auftaktquartal 2014 mithalten konnten. Zudem hatten sich einige Marktteilnehmer eine weitere Prognoseanhebung erhofft. Der dänische Konkurrent Vestas (WKN 913769) konnte immerhin mit höheren Renditezielen für das Gesamtjahr aufwarten. Trotzdem bietet auch die Nordex-Aktie eine weitere Kaufgelegenheit.
Im bisherigen Jahresverlauf ist die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) mit einem Kursminus von etwas mehr als 50 Prozent der größte Verlierer im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275). Am Montag sah das Bild jedoch ganz anders aus. Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers schoss an die Indexspitze. Was war passiert?
Für die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) kommt es derzeit knüppeldick. Das Jahr 2016 lief ohnehin nicht besonders gut, dann rutschte der TecDAX-Wert unter die 200-Tage-Linie und jetzt wird Donald Trump auch noch der 45. Präsident der USA.
Noch sollten Anleger in Bezug auf die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) Vorsicht walten lassen. Die jüngste Kurserholung könnte, wie viele davor, nur von kurzer Dauer sein. Es ist jedoch erfreulich zu sehen, dass die im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275) gelistete Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers nach einem Horrorjahr endlich wieder ein Lebenszeichen von sich gibt.
Der dänische Windkraftanlagenbauer Vestas (WKN: 913769 / ISIN: DK0010268606) ist die Alternative zum deutschen Konkurrenten Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) - zumindest auf dem Kurszettel. Schaut man genauer hin entdeckt man aber durchaus Unterschiede, die dann auch die Frage beantworten welche Aktie die spannendere ist.
Die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA hat an der Wall Street eine Kursrallye ausgelöst. Für Werte, die sich mit Erneuerbaren Energien beschäftigen, hatte die Wahl jedoch negative Folgen. Auch für Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554). Doch jetzt ist die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers auf Erholungskurs.
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