Die Möglichkeiten des 3D-Drucks klingen manchmal einfach zu schön, um wahr zu sein. Die anfangs belächelte und als Science-Fiction abgestempelte Technologie hat mittlerweile jedoch den Weg in unseren Alltag gefunden. Während bereits heute in vielen Industrien 3D-Drucker eingesetzt werden und Unternehmen zum Beispiel bei der Entwicklung von Prototypen erhebliche Kosteneinsparungen bringen, sollen sie eines Tages nicht nur die Produktionsprozesse in der Industrie, sondern unser gesamtes Leben auf den Kopf stellen.
In den letzten Wochen waren die Aktien von 3D-Drucker-Herstellern nicht gerade die heißesten Anlagen. Papiere der Branchengrößen, wie 3D Systems (WKN 888346) oder Stratasys (WKN A1J5UR) legten eher den Rückwärtsgang ein. Doch nun kündigte die Lübecker SLM Solutions an, noch in diesem Jahr den Schritt aufs Parkett zu wagen - noch dazu in Frankfurt.
Der Wochenstart hat in Sachen Berichtssaison nur wenig zu bieten. Vor Börsenstart werden der chinesische Solarkonzern JinkoSolar (WKN A0Q87R), das US-Auktionshaus Sotheby's (WKN 875207) sowie der der 3D-Druck-Spezialist Stratasys (WKN A1J5UR) Einblicke in ihre Bilanz gewähren. In allen drei Fällen werden rückläufige Gewinne erwarten. Nach Börsenschluss wird der Pharmakonzern Mylan Laboratories (WKN 868270) seine Zahlen veröffentlichen. Analysten erwarten eine deutliche Verbesserung auf der Gewinnseite.
Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der Quartalsbericht eines Wachstumsunternehmens wie des 3D-Druck-Spezialisten 3D Systems (WKN 888346) von Entschuldigungen bestimmt wird, warum es mit dem Wachstum nicht wie erhofft klappen konnte. Allerdings waren Anleger zuletzt in Bezug auf die einstigen Börsenstars aus dem Bereich 3D-Druck wie 3D Systems und Stratasys (WKN A1J5UR) einiges an Kummer gewöhnt.
Die Berichtssaison geht mit Schwung weiter. Neben den 3D-Druck-Spezialisten 3D Systems (WKN 888346) und Stratasys (WKN A1J5UR) werden die Medizintechnikhersteller Becton Dickinson (WKN 857675) und Henry Schein (WKN 897961) sowie Michael Kors (WKN A1JQXP) am Mittwoch berichten. Highlight wird jedoch die Bilanzvorlage von Facebook (WKN A1JWVX) nach Börsenschluss werden.
3D Systems (WKN 888346) hatte die Ergebnisse für das Schlussquartal und das Gesamtjahr 2013 bereits am Freitag präsentiert. Nun folgte mit Stratasys (WKN A1J5UR) der große Branchenkonkurrent im Bereich 3D-Druck. Dabei überzeugten beide Unternehmen vor allem mit ihrem Ausblick und dem in Aussicht gestellten Wachstum für die kommenden Jahre. Allerdings machen sich bei beiden Unternehmen die Kosten für das Wachstum sehr deutlich auf der Ergebnisseite bemerkbar.
Genauso wie die theoretischen Möglichkeiten des 3D-Drucks schienen auch die Kursfantasien bezüglich der Aktien in diesem Bereich fast grenzenlos zu sein. Allerdings blieb zuletzt nur noch wenig von dieser Euphorie übrig. Schließlich stürzte allein die Aktie von 3D Systems (WKN 888346) in den vergangenen Monaten um mehr als 50 Prozent ab. Möglicherweise kann jedoch eine etwas realistischere Sicht der Dinge die Erwartungen an die Unternehmen und die Aktienkurse auf eine solidere Basis stellen und somit auch das Enttäuschungspotenzial begrenzen.
Lange Zeit waren die Größen unter den 3D-Druck-Spezialisten Stratasys (WKN A1J5UR) und 3D Systems (WKN 888346) gefeierte Börsenstars. Doch 2014 bekam der 3D-Boom einen herben Dämpfer, so dass auch die Aktien von Stratasys und 3D Systems regelrecht abstürzten. Dabei sprechen die jüngsten Quartalsergebnisse nicht gerade dafür, dass die Euphorie so schnell zurückkehrten sollte.
Nach dem starken Wochenschluss infolge der US-Arbeitsmarktdaten steht zu Beginn der neuen Woche wieder die Berichtssaison im Fokus. Vor US-Börsenbeginn werden u.a. der Molkereikonzern Dean Foods (WKN A1W4DT), das Auktionshaus Sotheby's (WKN 875207) sowie der 3D-Druck-Spezialist Stratasys (WKN A1J5UR) über das abgelaufene Quartal berichten. Während Stratasys einen Gewinneinbruch vermelden dürfte, erwartet der Markt bei Dean Foods und Sotheby's deutlich Ergebnisverbesserungen.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. Notenbanken als Vermögensverwalter, Griechenlands Wirtschaftswachstum, der US-Arbeitsmarkt, Japans Zauberlehrling sowie Bargeld-Befürworter. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf VW, Daimler, Brenntag, Ströer, Capital Stage, Vestas, Rocket Internet, UPM Kymmene, Tesla Motors, Stratasys.
Die vergangene Woche bot in punkto Weltpolitik mal wieder ein Lehrstück über Machtpolitik. Die russisch-ukrainische Krise ging aber nur kurzzeitig auch zu Lasten der Marktstimmung. Nach einer Zwischenerholung im Wochenverlauf sorgten am Freitag die positiven Arbeitsmarktdaten aus den USA für Sorge vor abfliesenden Geldern aus Europa in Richtung USA. Schließlich bietet ein sich erholender US-Markt deutlich mehr Chancen als ein stagnierender Euroraum. Für den DAX hieß das ein Rückgang bis auf 9350 Punkte. Dramatisch wird es aber erst deutlich darunter.
Gold unter 20-, 38- und 50-Tage-Linie. Da werden Daytrader nervös. Langfristig orientierte Anleger keineswegs. Auch wenn der GD200 aktuell nach unten um knapp 3,5% durchkreuzt wurde. Vergessen Sie das ganze mal! Sehen Sie es mal so - Gold sollte jeder Anleger, der ein breit aufgestelltes Depot haben möchte, darin haben. Das glänzende Edelmetall ist deutlich attraktiver und sicherer, als irgendwelche Mode-Themen wie 3D-Drucker. Schauen Sie sich einen Langfrist-Chart von Gold an und dann einfach mal den von 3D Systems oder Stratasys. Autsch!
Es ist schon der helle Wahnsinn, was da derzeit am Aktienmarkt abgeht. Im DAX sehen wir beinahe jeden Tag ein neues Allzeithoch und weltweit haben die wichtigsten Indizes ebenfalls ihre Bestmarken kontinuierlich nach oben geschraubt. Inwieweit das ganze „gesund“ ist? Gute Frage. Beantworten wir es vielleicht mit einer Aussage wie „the trend is your friend“. Also Gewinne laufen lassen, die eigenen Indikatoren im Blick haben und sich über die Gewinne im eigenen Depot freuen. So einfach geht Börse! Alles andere ist sinnlos. Es ist wenig erfolgsversprechend sich unter anderem über die aktuelle EZB-Politik inklusive Anleihekäufe ab Montag Gedanken zu machen. Die Draghi-Spiele gehen weiter, Börsianer sitzen scheinbar in der ersten Reihe. Also - nochmal, Gewinne laufen lassen...
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Griechenland-Rettung und die dauerhaften Folgen, die Stagnation der Produktivität sowie die Zinsentwicklung. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Fraport, Dürr, Dialog Semiconductor, Netflix, Stratasys, 3D Systems, Apple.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Bankenkrise in Italien, die Fed-Rhetorik, die IWF-Wachstumsprognose, sowie Biotech-Aktien. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Daimler, Lufthansa, Hugo Boss, Drillisch, Freenet, Steico, OMV, ABB, Actelion, Swatch, Stratasys, Newmont Mining.












