Als wir im November (2019) [hier] über die Aumann-Aktie schrieben, deutete sich, nach längerer Abwärtsbewegung, erstmals zaghaft eine Bodenbildung an. Im Wochenchart gab es eine größere weiße Kerze.
Nicht gut kommen heute die Neuigkeiten an, die MBB (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) präsentierte bzw. seine mit Abstand größte Tochter Aumann AG (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) Ich beginne mal mit dem zweiten Teil der Meldung, dem unschönen. Denn Aumann muss seine Gewinnprognose für das laufende Jahr kappen.
Die MBB-Tochter Aumann AG (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) ging heute an die Börse. Aumann ist ein weltweit führender Hersteller von innovativen Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität.
Es war nur eine Frage der Zeit und am Ende dieser Woche stand fest: es ist passiert. Mit der MBB SE (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) findet sich der erste „Tenbagger“ auf meiner Empfehlungsliste.
Trotz guter Nachrichten aus den USA und der Aussicht auf eine baldige Zinssenkung kam der DAX am Donnerstag nicht vom Fleck. Besonders die enttäuschenden Unternehmenszahlen in der zweiten Reihe drückten auf die Stimmung.
Die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB SE (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) war zuletzt etwas aus dem Fokus der Anleger verschwunden, nachdem der Kurs im letzten geradezu explodiert war. Und das lag vor allem an der börsennotierten Beteiligung Aumann AG (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03), an der MBB knapp 50% der Anteile hält.
Der erste Börsengang des Jahres 2017 ist vollzogen. Die Zuteilung der Aumann-Aktien erfolgte bei 42 Euro, also nur einen Euro unter dem oberen Ende der Preisspanne. Der erste Kurs lag dann schon überraschend hoch bei 48,20 Euro. Doch dies war längst nicht alles.
Die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB SE (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) hatte kürzlich ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 präsentiert und diese beinhalten auch die Zahlen ihrer beiden börsennotierten Töchter Aumann (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) und Delignit (WKN: A0MZ4B / ISIN: DE000A0MZ4B0).
Die Inhaber geführte Industrieholding MBB ist eine wahre Erfolgsstory, die ich bereits seit 2012 als Aktionär und hier im Blog begleite. Der Glanz hat in den letzten anderthalb Jahren allerdings reichlich Patina angesetzt, denn nach dem durchschlagenden Erfolg mit der Automotive-Tochter Aumann zog die Krise in der Automobil- und Zuliefererindustrie auch Aumann und in deren Folge MBB mit in den Keller.
Es war angerichtet: E-Mobilität. Ein Reizwort dieser Tage ohnehin, also auch für Anleger - oder die besonders. Ende März kam die Aktie des Maschinenbauers Aumann (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) mit recht großem Jubel an die Börse. Es war der erste in diesem Jahr. Doch das war lediglich der Auftakt zu einer fulminanten Hausse der Aumann-Aktie.
Der Automobilzulieferer Aumann (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) hat geliefert - leider die schlechten Ergebnisse, die zu erwarten waren. Und genau genommen sogar noch schlechtere. Das hat auch Auswirkungen für MBB (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4).
Am 24. März 2017 ging Aumann (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) an die Börse, also vor rund zwei Jahren. Das IPO lief planmäßig, der Emissionspreis lag mit 42 Euro im oberen Bereich der Preisspanne und alle angebotenen Papiere fanden einen Abnehmer. Seit dieser Zeit geht es aber mit dem Aumann-Papier aber nur noch abwärts.
Die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB habe ich ja schon seit vielen Jahren unter Beobachtung und der Kursverlauf ist geradezu atemberaubend. Natürlich nicht, auf die letzten anderthalb Jahre betrachtet, da war ist er die meiste Zeit über abgebröckelt, weil die (zu) hohen Erwartungen der Börse an die maßgebliche Tochter Aumann und an MBB selbst hinsichtlich neuer lukrativer Zukäufe nicht erfüllt werden konnten.
Dank positiver Vorgaben der US-Börsen startet der Dax fester und macht damit seine Vortagesverluste zumindest teilweise wett. An der Wall Street und der Nasdaq schafften es die wichtigsten Indizes auf Rekordhochs, die allerdings nicht lange gehalten werden konnten. Der Dow und der marktbreite S&P 500 schlossen nahe ihrer Tagestiefs.
Die Aktie des Autozulieferers Aumann (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) steht gehörig unter Druck. Vom Nimbus als Hoffnungsträger der Elektromobilität ist wenig geblieben. Wie geht es nach den Schockzahlen weiter?









