Eigentlich war das Jahr 2014 für den Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck (WKN 731400) ein besonderes Jahr. Nach fünf Jahren konnte der Konzern endlich wieder operativ schwarze Zahlen schreiben. Der Kursverlauf spiegelt diese Entwicklung jedoch nicht wieder, von daher könnte die Aktie im Jahr 2015 durchaus das Tal der Tränen verlassen.
Anders als der große Konkurrent E.ON (WKN ENAG99) wollte man bei der Nummer zwei am deutschen Energiemarkt RWE (WKN 703712) zuletzt nichts von einer Abspaltung des Geschäfts mit der konventionellen Energieerzeugung wissen. Die Essener hatten jedoch mit einer Änderung der Dividendenpolitik für Verärgerung auf Anlegerseite gesorgt.
Die Wirecard-Aktie (WKN 747206) hat nach einem turbulenten zweiten Halbjahr 2014 am Ende doch noch den Weg zurück zum Aufwärtstrend gefunden. Gut so. Als Zahlungsdienstleister wird uns das Unternehmen in den kommenden Jahren noch öfter begegnen, sowohl im Alltag, als auch an der Börse als großer Gewinner. Die zahlreichen Kooperationen, die 2014 angeleiert wurden, sprechen eine deutliche Sprache.
OMV (WKN 874341) gehört zu den Aktien, bei denen wir uns für 2014 eine wirklich bessere Performance erhofft hatten. Angesichts der Tatsache, das der ATX selbst über 16 Prozent in 2014 abgegeben hatte, kann man zynisch die OMV schon als „Outperformer“ ansehen. Der Blick auf den Jahreschart ist dagegen wohl eher alles andere als schön.
Der Schweizer Nestle-Konzern (WKN A0Q4DC) bzw. dessen Aktie macht einfach nur Spaß. Dieses Wertpapier kauft man, lässt es liegen und für sich arbeiten. Schade, dass man so etwas nicht klonen kann... Auch in 2014 kommt die Aktie mit einem ansehnlichen Gewinn von mehr als 10 Prozent daher - die Dividende ist hier noch nicht eingerechnet.
Bei E.ON (WKN ENAG99) stand das Jahr 2014 im Zeichen der angekündigten Aufspaltung. Zwar sind mit dem radikalen Schritt auch enorme Risiken verbunden, allerdings scheinen Investoren zum ersten Mal seit langer Zeit in Bezug auf Deutschlands größten Energieversorger so etwas wie Kursfantasien zu entwickeln.
Es wird wohl keine echten Fußballexperten und solche, die sich dafür halten, geben, die vorhergesagt hätten, dass Borussia Dortmund (WKN 549309) zum Ende der Hinrunde der Bundesligasaison 2014/15 im Tabellenkeller feststeckt. Es ist aber ganz genau so gekommen - und so lange der BVB in der Liga weiterschwächelt, wird auch das Kurspotenzial der BVB-Aktie begrenzt bleiben.
Nach seinem Rekord-IPO im September hat der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba (WKN A117ME) eine beeindruckende Kursperformance hingelegt. Dabei keimte bei manchem Anleger schon die Sorge auf, dass da eine Blase bald platzt. Doch die Seitwärtsbewegung nach dem Rekordhoch bei 120 US-Dollar hat den Raum für Neuengagements geschaffen. 2015 könnte also mit neuen Rekorden bei der Aktie von Alibaba aufwarten.
Der TecDAX hat 2014 einen großen Verlierer zu Tage gebracht: den Telekommunikationsdienstleister QSC (WKN 513700). Ein Kursrückgang um zeitweise über zwei Drittel ist schließlich nicht an der Tagesordnung. Dabei laufen die Geschäfte bei QSC nicht mal so schlecht. Dennoch besteht bei den Kölnern Restrukturierungsbedarf, der durch den möglichen Verkauf des DSL-Netzes von QSC an United Internet (WKN 508903) an Fahrt gewinnen könnte.
Wie man ohne eigenes Netzt in der Mobilfunkbranche für Furore sorgen kann, zeigt unter anderem der im TecDAX gelistete Mobilfunkanbieter Drillisch (WKN 554550). Nachdem der Aktienkurs in den vergangenen Jahren stark angestiegen war, schien die Luft raus zu sein. Doch mit der Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland haben sich ungeahnte Wachstumsmöglichkeiten aufgetan.
Die Apple-Aktie (WKN 865985) ist für viele die sichere Methode um Geld zu drucken. Der Jahreschart rockt: über 40 Prozent Rendite - der Hammer. Und nun kommt noch ein völlig neues Produkt von den Apfel-Jungs auf den Markt. Die Apple-Watch. Nehmen wir einmal an, dass nur jeder zweite iPhone-Besitzer diese Uhr haben möchte...
Die Aktie des Biotechnologieunternehmens Evotec (WKN 566480) litt 2014 lange Zeit unter einer Ende 2013 ausgefallenen Meilensteinzahlung und vor allem unter dem Skandal bei einer Tochtergesellschaft des Evotec-Partners Hyperion aus den USA. Im Zuge dessen erfolgte auch das Ende für das Diabetesmittel DiaPep277. Doch zum Jahresende wendete sich das Blatt.
Post? „Lass gut sein, es gibt spannenderes“. Das mag vielleicht bei der Jobauswahl der Fall sein. Am Aktienmarkt ist das Papier der Deutschen Post (WKN 555200) eine solide Anlage. Aus einem ganz einfachen Grund: Der Dax-Konzern arbeitet solide, ist gut aufgestellt und im Gegensatz zu seinen internationalen Mitbewerbern in einem guten Umfeld aktiv.