Beim Hamburger Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN A0D655) hört die Gerüchteküche derzeit in Sachen Übernahme nicht auf zu brodeln. Gleichzeitig vermeldet das TecDAX-Unternehmen einen neuen Auftrag nach dem anderen, so dass die Nordex-Aktie ihr volles Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft haben dürfte.
Der Mobilfunkanbieter Drillisch (WKN 554550) arbeitet weiter fleißig daran, zum großen Profiteuer der Fusion zwischen Telefónica Deutschland (WKN A1J5RX) und E-Plus zu werden. Neben der Nutzung großer Teile des Netzes des fusionierten Unternehmens kommt nun die Übernahme von Ladengeschäften und Mitarbeitern hinzu.
Apple (WKN 865985) verkaufte im zweiten Quartal 2015 laut Einschätzung einiger Analysten ein paar iPhones zu wenig. Ein Umstand, der zuletzt nicht nur die Apple-Aktie, sondern auch die Papiere des Zulieferers Dialog Semiconductor (WKN 927200) belastete. Daneben hatte der Chiphersteller aber auch mit einem enttäuschenden Ausblick für schlechte Anlegerstimmung gesorgt.
Obwohl der Telekom-Dienstleister QSC (WKN 513700) im dritten Quartal unter dem Strich erneut einen Verlust einfuhr und auch im Gesamtjahr 2015 rote Zahlen schreiben dürfte, zeigten sich Anleger am Montag angesichts der Fortschritte bei den Einsparungen erfreut. Die QSC-Aktie konnte sich so in die TecDAX-Spitzengruppe vorkämpfen und entsprechend für gute Stimmung bei den Aktionären sorgen.
Beim Hamburger Windturbinenhersteller Nordex (WKN A0D655) lief es zuletzt richtig rund. Dank des positiven Jahresauftakts 2015 und der guten Auftragslage kletterte die Aktie in den vergangenen Tagen auf ein neues Mehr-Jahreshoch, während sich der Wert des TecDAX-Papiers in nicht einmal einem Jahr in etwa verdoppelte. Der Führungswechsel an der Unternehmensspitze schmeckt Investoren dagegen gar nicht.
Bei einem Blick auf die starken Quartalsergebnisse bei Gilead Sciences (WKN 885823) und die sonstigen Ankündigungen, die das Unternehmen gestern Abend gemacht hatte, kommt es einem merkwürdig vor, dass die Aktie nachbörslich knapp 5 Prozent an Wert verlor. Schuld ist die wachsende Konkurrenz bei Medikamenten zur Behandlung von Hepatitis C.
Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers Nordex (WKN A0D655) hat seit Jahresbeginn 2015 rund ein Viertel an Wert zugelegt. Auch am Montag präsentiert sich der TecDAX-Wert in guter Verfassung. Warum auch nicht? Dank einer guten Auftragslage wird Nordex einige Ziele aller Voraussicht früher als gedacht erreichen, so dass nun auch die Analystenzunft mit den Kurszielen nachziehen muss.
Die Investoren am deutschen Aktienmarkt hatten dem Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec (WKN 566480) nur kurzzeitig die im ersten Halbjahr 2015 deutlich gesteigerten Forschungsausgaben übel genommen. Schließlich sehen auch sie, dass die bereits vielversprechende Projektpipeline des TecDAX-Unternehmens auf diese Weise noch etwas praller werden kann.
Katja Ebsteins Lied von den Wundern, die es geben soll, könnte man durchaus heute mit Amazon (WKN 906866) in Verbindung bringen. Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat mit einem überraschenden Quartalsgewinn aufgetrumpft. Die Aktie ging nach dieser Nachricht im US-Handel durch die Decke.
Das insgesamt sehr schwache Marktumfeld sorgte am Montag dafür, dass die Evotec-Aktie (WKN 566480) deutliche Kursverluste verbuchen musste. Doch schon am Dienstag folgte die Gegenbewegung. Diese hatte einerseits technische Gründe, andererseits konnte das Hamburger Biotechnologieunternehmen erneut mit guten Nachrichten aufwarten.
Als Ende des vergangenen Jahres bekannt wurde, dass Evotec (WKN 566480) eine umfangreiche Kooperation mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi (WKN 920657) eingehen würde, gab dies der Aktie des Biotechnologieunternehmens ordentlich Auftrieb. Nun, da der Deal endgültig in trockenen Tüchern ist, ist kurzfristig noch viel mehr Potenzial drin.
Bei Twitter (WKN A1W6XZ) herrscht weiterhin das Prinzip Hoffnung. Zwar glänzte das Unternehmen mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen, enttäuschte jedoch mit einem schwachen Nutzerwachstum und einem demzufolge ebenfalls enttäuschenden Ausblick. Außerdem kämpft das Unternehmen weiter mit roten Zahlen. Die Achterbahnfahrt der Aktie macht das Unbehagen der Anleger sichtbar.
Eine positive Entwicklung der Bioethanolerlöse sorgte dafür, dass sich Südzucker (WKN 729700) für das Geschäftsjahr 2015/16 optimistischer zeigen konnte. Allerdings lief es zuletzt im Zucker-Segment weiterhin schlecht. Nun scheint sich aber auch in diesem Bereich eine Erholung abzuzeichnen.
Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec (WKN 566480) konnte sich zuletzt mit einigen Pharmagrößen zusammentun. Neben einer umfangreichen und zuletzt sogar ausgebauten Zusammenarbeit mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi (WKN 920657) wurde auch eine Lizenz- und Kooperationsvereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer (WKN 852009) vereinbart. Nun gab es weitere gute Nachrichten.
Die Aktie des Telekommunikationsdienstleisters QSC (WKN 513700) kann zum Wochenschluss durch einen überraschend starken Kursanstieg von sich Reden machen. Ohne konkrete Nachrichten konnten die jüngsten Widerstände bei 2,05 Euro überwunden werden. Unter der Hand wurden dafür allerdings weniger QSC-eigene Gründe, als vielmehr neuerliche Übernahmegerüchte, genannt. Doch diese dürften wenig Substanz haben.