Da sich der jahresanfängliche Nebel der Unsicherheit an den Finanzmärkten gelichtet hat, ist es Zeit für eine fundamentale Neueinschätzung.
Im Mai schritt die Erholung des Investitionsvolumens am deutschen Zertifikatemarkt unvermindert voran. Das 4,0-prozentige Plus auf Monatssicht war dabei zu gleichen Teilen auf Investitionszuwächse und positive Preiseffekte im freundlichen Börsenumfeld zurückzuführen.
Immerhin, ein Handicap für die Finanzmärkte hat eindeutig an Brisanz verloren. Die Fed verfolgt das Motto „Wir haben verstanden“ und setzt die weitere Zinserhöhung aus. Ein Alibi bietet ihr neben der offensichtlichen US-Konjunkturschwäche die Brexit-Abstimmung in der nächsten Woche.
Während die einen bereits im Bitcoin-Fieber sind und sich keine andere Währung mehr vorstellen können, hängen andere dem guten alten Bargeld nach. Für all diejenige, die Angst vor einer Bargeldabschaffung haben: Offenbar wird sogar der schon als abgeschafft geglaubte 500-Euro-Schein bald wieder neu gedruckt.
Sie ahnen es vermutlich schon, bei dieser Überschrift wird selbstredend auch Bezug auf die an diesem Wochenende beginnende Fußball-Europameisterschaft in Frankreich genommen, denn wie immer, wenn ein sportliches Großereignis ansteht, ist dasselbe in den Medien omnipräsent und da wollen wir hier keine Ausnahme machen.
Schaut man auf die Schlagzeilen, könnte man meinem Deutschland stehe nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen vor dem Abgrund. Politisch mögen uns durch durchaus interessante Wochen bevorstehen. Aber aus Anlegersicht hat sich nichts geändert, oder doch?
Der April ist Geschichte, der Mai kommt gleich zu Beginn mit drei wichtigen Highlights um die Ecke. Sell in may and go away? Das wäre zu einfach.
Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers löste vor zehn Jahren eine Wirtschaftskrise von globalem Maßstab aus. Seither ist im Bankensektor nichts mehr wie bisher. Und für Sparer ist die gute alte Zeit ebenfalls vorbei. Stattdessen heißt es nach vorne schauen.
Die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) setzt beim Wachstum auf Zukäufe. Auf diese Weise bekommt der Internet-Riese immer wieder Zugang zu neuer Technologie - bleibt nur die Frage, wann und wie die Investitionen in Erträge umgewandelt werden.
Selbstbestimmte Privatanleger erwarten zunehmend maßgeschneiderte, individuelle Produktangebote. Produktindividualisierung und Mass-Customization liegen deshalb voll im Trend, und werden nirgends derart umfassend angeboten wie von der Zertifikate-Branche.
Börsengänge sind für eine lebendige Aktienlandschaft unverzichtbar. Das gilt sowohl für große als auch kleine IPOs. Derzeit wird in dieser Hinsicht viel geboten, daher werden auch Privatanleger in Versuchung gebracht, was aber nicht unbedingt sinnvoll ist. Ein Blick auf die Börsengänge von DWS, über Healthineers bis zu Spotify.
Dass ich nicht viel vom Produkt Kapitallebensversicherung halte und dass es für die Versicherten eine Entreicherungsanlageform ist, habe ich in den letzten Jahren wiederholt geschrieben.
Die Weihnachtszeit hat uns fest im Griff. Der vierte Advent ist vorbei. Es sind noch fünf Tage bis Heilig Abend. Für viele Menschen beginnt jetzt die „teuerste“ Zeit des Jahres. Neben vielen Weihnachtsgeschenken müssen über den Jahreswechsel auch Einmalzahlungen wie Versicherungen oder andere Jahresrechnungen bezahlt werden. Das geht ins Geld und sorgt für leere Konten. Was also tun?
Die erste Mai-Woche stand im Zeichen der Entscheidungen von EZB und Fed. Doch Klarheit herrscht seither nur bedingt. Anleger müssen genau hinschauen.
Immobilieninvestments erfreuen sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Als Sachwerte werden sie von vielen Deutschen - ob zu Recht oder zu Unrecht - als das Mittel gegen die Niedrigzinsen gesehen. Am Aktienmarkt bleibt man dagegen eher passiv. Dennoch gibt es auch am deutschen Immobilienmarkt Risiken.















