Wenn eine Aktie an einem eher müden Börsentag etwas deutlicher zulegt, dann sind die Marktbeobachter auf der Suche nach Begründungen. So ist dies zum Wochenbeginn bei Daimler, die im Tagesverlauf rund drei Prozent im Plus lag, bis zum Mittag aber wieder einen guten Teil der Gewinne hat abgeben müssen.
Kommen sie oder kommen sie nicht? Daimler, BMW, Volkswagen und der Rest der europäischen Automobilbranche zittert vor möglichen US-Strafzöllen auf Autoimporte.
Die Autobauer haben es derzeit wahrlich nicht leicht. Neben dem Handelsstreit zwischen China und den USA drücken auch der Brexit, die Dieselaffäre und die hohen Investitionen in Zukunftstechnologien auf die Stimmung. Allerdings scheint sich Daimler nun allmählich freischwimmen zu können.
Daimler konnte den Umsatz und den operativen Gewinn im dritten Quartal überraschend deutlich steigern. Das starke Ergebnis gibt der Daimler-Aktie jetzt kräftigen Rückenwind. Hier liegt das nächste Kursziel der Aktie.
Daimler konnte den Mercedes-Umsatz auf dem kriselnden US-Automarkt im September deutlich steigern. Gelingt Daimler auch an der Börse eine Trendwende nach oben?
Mit seinen Sparvorgaben hat Daimler Marktteilnehmer enttäuscht. Zumal die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen die Ergebnisse in den beiden kommenden Jahren belasten sollen.
In jüngster Vergangenheit hat US-Präsident Trump mehrfach mit Schutzzöllen auf Autoimporte von bis zu 25 Prozent gedroht. Das würde vor allem die exportlastige deutsche Wirtschaft mit ihrem starken Fokus auf die Automobilindustrie in Mitleidenschaft ziehen. Hauptsächlich betroffen wären Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler.
Trick or treat! Während am Donnerstag an Halloween die Freunde des gepflegten Grusels auf ihre Kosten kamen, waren die Quartalszahlen von Daimler alles andere als gruselig. Im Gegenteil, die Autosparte glänzte mit einem Absatzrekord.
Vor der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen konnte die Daimler-Aktie ihre Erholung fortsetzen. Allerdings heißt dies nicht, dass in der Autobranche nun plötzlich alles in Butter ist.
Anleger konzentrieren sich bei den Automobilherstellern derzeit insbesondere auf die Negativschlagzeilen rund um mögliche Abgasmanipulationen und die Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten. Jetzt ist jedoch eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU in Sicht.
Daimler gab auf den Kapitalmarkttagen in London und New York keine Neuigkeiten zur strategischen Umgestaltung des Konzerns bekannt. Das setzt die Daimler-Aktie jetzt unter Verkaufsdruck. Es droht sogar ein Wechsel in den Abwärtstrend.
Die Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen konnte sich zuletzt deutlich erholen. Dazu hat die allgemeine Marktberuhigung beigetragen. Außerdem blicken die Autohersteller mit etwas mehr Optimismus in die elektrische Zukunft.
Obwohl die Konjunktureintrübung der Lkw-Sparte von Daimler zu schaffen macht, konnten die Schwaben überzeugende Ergebnisse zum dritten Quartal abliefern. Vor allem, da sich die Autos der Marke Mercedes-Benz stark verkaufen, was der im DAX gelisteten Daimler-Aktie Potenzial verleiht. Auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die Daimler-Aktie derzeit kaufenswert.
Daimler muss zum dritten Mal Tausende Diesel-Fahrzeuge zurückrufen. An der Börse könnte diese schlechte Nachricht jetzt für einen erneuten Abverkauf der Daimler-Aktie sorgen.
Die Probleme bei Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) sind bekannt. Daher können die Zahlen nicht überraschen. Bleibt nur eine Frage.














