Wahnsinn! Zwei DAX-Gewinntage in Folge. Und dabei sind es nicht irgendwelche mickrigen Zugewinne. Vielmehr schießt das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Mittwoch in die Höhe, nachdem es bereits am Vortag steil nach oben ging. Besonders gut läuft es für die Autohersteller, da es einige neue Hoffnungen für den so wichtigen chinesischen Markt gibt.
Viele Jahrzehnte galten Oldtimer als skurriles Hobby für Autonarren. Doch spätestens mit der Finanzkrise 2008 wurden alte Autos auch als Sachwert (wieder)entdeckt. Dabei ging es natürlich vor allem um Werterhalt in schwierigen Anlagezeiten, aber auch die Renditen waren und sind verlockend. Es muss dabei nicht immer ein Mercedes-Flügeltürer 300 SL oder ein Porsche 911 Targa aus den 1970er-Jahren sein.
Oldtimer gelten seit ein paar Jahren als „Sachwert auf vier Rädern“ oder „Sachwert in der Garage mit Fahrspaß„. Zurecht wie aktuelle Zahlen zeigen.
Jede Minute könnte es soweit sein und ein Tweet von Trump über neue Zölle Auskunft geben. Auf den, der Autos betrifft, sind alle am meisten gespannt.
Daimler konnte den Mercedes-Umsatz auf dem kriselnden US-Automarkt im September deutlich steigern. Gelingt Daimler auch an der Börse eine Trendwende nach oben?
Jetzt ist er da der Brexit. Keiner hat es vorhergesehen, selbst die allwissenden Märkte nicht. Die Rallye der letzten Wochen verpufft innerhalb einer Handelseröffnung. Anleger sollten sich aber nicht von der Panik anstecken lassen. Man mag überhaupt nicht hinschauen, so sehr schmerzen die Kursverluste im DAX & Co. Aber das ist nur eine Momentaufnahme.
Für die etablierten Autohersteller werden die Zeiten nicht besser. Die Kostenstruktur ist im Vergleich zu den Neuen Spielern auf dem Feld nicht mehr Konkurrenzfähig. Es treten erste Anzeichen des Zeitenwandels bei Ford auf.
Die Entwicklung im Automobilsektor ist atemberaubend und langsam zugleich. Schaut man sich das Ur-Auto von Carl Benz aus dem Jahr 1885 an, fällt auf, dass sich grundlegend nichts verändert hat. Und doch könnte der Technologieschub in den letzten 130 Jahren nicht gewaltiger gewesen sein. Vielleicht haben auch deshalb Autos aus der Vergangenheit ihren Charme und ihre Anhänger. Oldtimer sind dabei längst ein Stück Menschheitsgeschichte geworden, die nicht nur für Spaß beim Fahren, sondern auch beim Investieren sorgen.
Die Probleme bei Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) sind bekannt. Daher können die Zahlen nicht überraschen. Bleibt nur eine Frage.
Daimler muss zum dritten Mal Tausende Diesel-Fahrzeuge zurückrufen. An der Börse könnte diese schlechte Nachricht jetzt für einen erneuten Abverkauf der Daimler-Aktie sorgen.
Jahrzehnte lang galten Oldtimer eher als spaßige Beschäftigung für Autonarren. Mit der Finanzkrise 2008 wurden diese als Sachwert mit Renditechancen beliebt.
Immer wieder steckte Renault (WKN: 893113 / ISIN: FR0000131906) in der Krise. Zuletzt machten die Franzosen aber positive Schlagzeilen, vor allem mit ihrer frühen Positionierung beim Elektro-Auto...
Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) überraschte am Mittwochabend mit einer Gewinnwarnung. Allerdings bereitet nicht nur der Handelsstreit zwischen den USA und China dem Autobauer sorgen. Es gibt auch zahlreiche selbstverantwortete Probleme. Kein guter Tag für Daimler-Aktionäre.
Anleger konzentrieren sich bei den Automobilherstellern derzeit insbesondere auf die Negativschlagzeilen rund um mögliche Abgasmanipulationen und die Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten. Jetzt ist jedoch eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU in Sicht.
Vor der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen konnte die Daimler-Aktie ihre Erholung fortsetzen. Allerdings heißt dies nicht, dass in der Autobranche nun plötzlich alles in Butter ist.















