Autozölle, Brexit oder Handelskrieg - es liegen weiterhin viele Unsicherheiten auf dem Tisch. Deswegen zeigt sich der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, Dr. Ulrich Stephan, momentan etwas zurückhaltender...
Für Europa ist die Welt in Unordnung geraten. Die USA lassen uns links liegen. Auch von rechts, aus Asien kommt Ungemach. Ohne Scham zieht Peking Deutschland den industriellen Boden unter den Füßen weg.
Trotz langer Verhandlungen ist bislang kein weißer Rauch im transpazifischen Handelsstreit aufgestiegen. Dennoch, von Enttäuschung an den Finanzmärkten ist wenig bis nichts zu spüren. Im Gegenteil, so mancher Aktienindex befindet sich auf Rekordhoch. An der Börse wird grundsätzlich über den Tellerrand der Aktualität geschaut. Und da scheint man blühende Landschaften zu erahnen.
Auf ihren Notenbanksitzungen verhalten sich EZB und Fed erwartungsgemäß und damit Finanzmarkt-stabilisierend. Die Ausblicke fallen anlegerfreundlich aus...
Der DAX unternimmt einen Erholungsversuch. Angesichts der anhaltenden Zollrisiken stellt sich jedoch die Frage nach der Nachhaltigkeit.
Kommen sie oder kommen sie nicht? Daimler, BMW, Volkswagen und der Rest der europäischen Automobilbranche zittert vor möglichen US-Strafzöllen auf Autoimporte.
Bislang finden Stimmungsaufhellungen in der Weltkonjunktur bei Rohstoffen keinen besonderen Niederschlag. Selbst das bis Ende September so robuste Gold verlor angesichts zaghafter Entspannungstendenzen an der globalen Krisenfront zuletzt an Schwung. Jedoch bleibt das Edelmetall angesichts der weltweiten Systemrisiken und ausbleibender Verzinsung ein bedeutender sachkapitalistischer Vermögensbaustein.
Unser täglich Trump gib uns heute: Der US-Präsident fällt wieder mit Kriegsrhetorik im transpazifischen aber auch im -atlantischen Handelsstreit auf. Trüben sich damit die Aussichten für Aktien bis Jahresende ein? Oder müssen die Anleger zwischen den Tweet-Zeilen lesen?
Die Aussichten für die Aktienmärkte sind auf den ersten Blick nicht schlecht: US-Präsidentschaftswahljahre erwiesen sich historisch als gute Aktienjahre. Die transpazifischen und -atlantischen Handelskriege werden sich ein gutes Stück weit befrieden. Daneben werden die Notenbanken ein wohlwollender Begleiter für Konjunktur und Aktienmärkte sein. Auf den zweiten Blick bleiben irritierende Trump-Tweets jedoch so sicher wie das Amen in der Kirche.
Gestern gab es die Hoffnung, dass sich die US-Regierung in Richtung Verhandlungen über Zölle bewegen könnte. Nun dominiert wieder die Weltuntergangsstimmung.
Absolut betrachtet glänzen europäische Aktien mit einem robusten Börsenjahr 2019. Doch wie stehen sie gegenüber der US-Konkurrenz da, vor allem perspektivisch?
Früher brauchten Länder mit Handels- oder Haushaltsdefiziten Auslandskapital ähnlich dringend wie ein Vampir Blut, um weiter über ihre Verhältnisse zu leben. Dieses Geschäftsmodell betrieb jahrzehntelang Amerika, das seinen Gläubigern, aber auch sich selbst damit eine Win Win-Situation bot.
Das (Börsen-)Jahr neigt sich dem Ende zu und Resümees werden bereits gezogen. Was war wohl das Börsen-Wort 2019? Die üblichen Verdächtigen wie Nullzinsen oder Kapitalismus ohne Zins haben sich längst abgenutzt. „Brexit-Chaos“ war auch ein heißer Kandidat, aber der Gewinner ist ein anderer Begriff.
Donald Trump hat die Märkte in den Krisenmodus gestürzt. Der DAX rutscht unter die 20.000-Punkte-Marke. Ein Ausweg scheint derzeit nicht in Sicht zu sein.
US-Präsident Donald Trump sorgt wenige Tage nach dem Liberation Day für eine Wende im Zoll-Streit. Die Börsen feiern eine Party. Doch die Unsicherheit bleibt.














