Seit Jahren (2011) geht es mit der Vossloh-Aktie (WKN: 766710 / ISIN: DE0007667107) per saldo bergab. Jetzt sieht es so aus als könnte mit einem Boden bei gut 35 Euro eine Stabilisierung stattfinden, aber gut, das Vossloh-Papier ist bekannt für seine Kursausschläge nach oben und unten.
Nachdem der Bahntechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030) in dieser Woche zunächst mit einer weiteren Übernahme von sich reden machte, sorgt das SDAX-Unternehmen nun auch mit erfreulichen Geschäftsergebnissen für gute Stimmung am Aktienmarkt. So schafft es die Schaltbau-Aktie am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen in die SDAX-Spitzengruppe.
Am Freitag hatten Investoren noch den angekündigten Aktienrückkauf beim Bahntechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030) bejubelt, während am Samstag mit einer Gewinnwarnung die Kalte Dusche folgte. Aus diesem Grund ist der SDAX-Wert zu Wochenbeginn sogar zweistellig im Minus. Trotzdem können sich die langfristigen Aussichten für die Branche sehen lassen.
Die neueste Ad-hoc-Mitteilung des Bahntechnikkonzerns Schaltbau (WKN 717030) sorgt für Verwirrung. Auf der einen Seite steht eine Prognoseanhebung, die jedoch am Ende des Textes mit einer Gewinnwarnung konterkariert wird. Als Anleger fragt man sich: Ja, was denn nun? Angesichts der Prognoseanhebung kann man doch auch die schlechten operativen Zahlen offensiv vertreten. Aber der Reihe nach.
Wenn das kein Chart-Boden ist! Seit Oktober ist der Kurs der Vossloh-Aktie nicht mehr wesentlich unter die Marke von 40 Euro gerutscht. Allerdings, das gehört auch zu Wahrheit, das Papier hat scheinbar auch keinen Elan für einen deutlichen Anstieg. So mäandert sie recht behäbig zwischen der Unterstützung (40 Euro) und der 200-Tage-Durchschnittslinie, die flach bei gut 43 Euro verläuft.
Es könnte sich lohnen, den langfristigen Chart von Vossloh (WKN: 766710 / ISIN: DE0007667107) in der nächsten Zeit im Auge zu behalten. Der Aktie des Schienenausrüsters könnte es gelingen, den langfristigen Abwärtstrend zu knacken - noch ist das aber nicht so.
Der Bahntechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030) macht mal wieder mit einer Übernahme von sich reden. Dabei geht es um 65 Prozent des auf Eisenbahn- und Automatisierungskomponenten spezialisierten Unternehmens SPII S.p.A. Anfang Juli war bekanntgeworden, dass der Anteil an der britischen Rail Door Solutions auf 65 Prozent aufgestockt wurde. Der Aktie dürfte dies jedoch nicht unbedingt schnell aus der seit langem andauernden Seitwärtsbewegung helfen. Dazu müssten die jüngsten Zukäufe erfolgreich integriert werden.
In den USA setzen Unternehmen ganz gerne auf Aktienrückkäufe, um Kurspflege zu betreiben. Nun zeigen die Marktreaktionen auf das vom Bahntechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030) angekündigte Rückkaufprogramm, dass es Anleger auch hierzulande gerne sehen, wenn Firmen eigen Papiere zurückkaufen.
Nach dem Schock über die überraschende Gewinnwarnung scheint sich bei Vossloh (WKN 766710) die Lage deutlich beruhigt zu haben. Nicht ganz zu unrecht. Die Aktie notiert so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr, weshalb nun Langfristanleger die Weichen für einen Einstieg stellen sollten.
Im Vorjahr hatte der Bahntechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030) wegen einiger Projektverzögerungen und des Investitionsstaus im deutschen Schienennetz Anleger einige Male enttäuscht. Während sich diese Probleme auch im ersten Quartal 2015 zeigten, konnte das SDAX-Unternehmen jedoch verkünden, dass die jüngsten Übernahmen das Wachstum ankurbeln.
Die Aktie des Bahn- und Verkehrstechnikkonzerns Vossloh (WKN 766710) ist am Montag der Top-Performer im SDAX. Offenbar nehmen sich Anleger einige der jüngsten Analystenkommentare zu Herzen, in denen in Bezug auf die Vossloh-Aktie von einem günstigen Einstiegszeitpunkt gesprochen wurde.
Ende April noch hatte der Bahn- und Verkehrstechnikkonzern Vossloh (WKN 766710) angesichts ordentlicher Auftragsentwicklung für ordentliche Laune bei den Anlegern gesorgt. Doch davon ist angesichts der heutigen Gewinnwarnung nichts mehr zu spüren. Der Kurs brach unter die Marke von 60 Euro ein und markiert damit ein Mehrjahrestief. Die Aussicht auf eine Rückkehr in die Profitabilität 2015 kann da zunächst nicht beruhigen.