Der Europäischen Zentralbank sind heute die Hände gebunden. Sie muss auf der einen Seite Handlungsfähigkeit ähnlich der US-Notenbank in Sachen Normalisierung der Geldpolitik zeigen, ohne sie wegen immer noch viel zu niedrigen Inflationsraten jetzt schon beweisen zu müssen. Die Kerninflation in der Eurozone ist nur halb so hoch wie beabsichtigt. Relativ zu ihrem Mandat steht die EZB irgendwo zwischen Federal Reserve und japanischer Notenbank.
Nach den zwischenzeitlichen Schocks rund um DeepSeek und den trumpschen Zöllen zeigt sich der deutsche Leitindex DAX am Donnerstag weiter stabilisiert.
Der deutsche Leitindex DAX zeigt sich auch zum Ende dieser Rekordwoche stabil. Die Marke von 25.000 kann dabei weiterhin verteidigt werden.
Nachdem Micron der Wall Street zu einer Erholung verholfen hatte, bleibt zum Ende der letzten vollen Handelswoche des Jahres der DAX auf Stabilisierungskurs.
Das Konsumentenvertrauen in Deutschland bleibt gemäß GfK-Konsumklimaindex eingetrübt, obwohl der Arbeitsmarkt ausgelastet ist und die Realeinkommen steigen.
Noch immer hoffen Börsianer auf eine Einigung zwischen EU und den USA im Zollstreit. In diesem Fall könnte der DAX neue Höhen erklimmen. Es ist nicht mehr weit.
Es ist wie verhext. Der DAX kommt einfach nicht vom Fleck. Und nun stellt sich auch die Frage, ob die Euphorie an der Wall Street einen Dämpfer erhalten könnte.
Die US-Börsen setzten zu Beginn der neuen Handelswoche ihre Rekordjagd fort. Erneut wurde diese auch von NVIDIA befeuert.
Um keine Zweifel an ihrem Preisstabilitätsauftrag aufkommen zu lassen, hebt die EZB ihre Leitzinsen erneut an. Doch jetzt ist der Zinsgipfel erreicht.
Anleger hatten gestern zunächst verhalten auf die Leitzinsentscheidung der Fed reagiert, heute zeigt sich die Stimmung verbessert. Auch im DAX.
Der ifo-Index und die S&P Global-Einkaufsmanagerindizes zeichneten zuletzt das Bild einer sich weiter abschwächenden Konjunkturdynamik.
Die Prognosen der OECD untermauern mit 2,7 Wachstum für 2023 (und 2,9 für 2024) die Aussicht auf eine vorerst schwache globale Konjunkturdynamik.
Inflation und Zinsen bestimmen die Richtung an den Börsen weiterhin. Die Auswirkungen sind dabei auch im US-Wahlkampf zu spüren.
Der deutsche Leitindex DAX hat am Dienstag kaum eine Chance und rutscht unter die 19.000er-Marke, da die Vorgaben aus den USA und Asien schwach ausfallen.
Der Ausverkauf an den internationalen Börsen geht am Montag weiter. Der japanische Nikkei erlebt einen historisch schlechten Tag.













