Der Sündenfall ist biblisch belegt, Eva ließ sich von der Schlange verführen und naschte den Apfel vom Baum der Erkenntnis. Mit dem bekannten Ergebnis, dass wir Menschen aus dem Paradies vertrieben wurden und uns jetzt mit so profanen Dingen wie Geldanlage beschäftigen müssen. Und der Sündenfall der Neuzeit ist ein solches Geldthema. Genauer gesagt, ist es das Einführen von Strafzinsen für Sparer.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Gelbwesten-Proteste in Frankreich, Verzögerungen beim Brexit, Digitalisierung im Private Banking sowie das Geschäft der SNB. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Deutsche Bank, Lufthansa, Volkswagen, Continental, Osram, Intershop, Fiat Chrysler.
Die Wahlen in Frankreich sind nun so gut wie vorüber und das größte Risiko, das in diesem Jahr anstand, scheint vom Tisch zu sein. Zeit also sich auf die Märkte zu konzentrieren. Als aktiver Anleger und Trader ist für mich die Erleichterung deutlich zu spüren denn, wenn man als Anleger etwas nicht mag, dann ist das Eins: Unsicherheit.
Bei der Credit Suisse (WKN: 876800 / ISIN: CH0012138530) würde man sich gerne auf den Konzernumbau konzentrieren. Zumal das Marktumfeld für Banken alles andere als ideal ist. Allerdings muss sich das Management der Forderung eines Hedgefonds nach der Aufspaltung des Instituts stellen. Angesichts dieser Unwägbarkeiten können sich die jüngsten Quartalszahlen mehr als nur sehen lassen.
Die britische Regierung unter Premierministerin Theresa May nimmt die vom britischen Volk beschlossene Brexit-Entscheidung sehr ernst. In ihrer Erklärung am Dienstag stellte May klar, dass sie einen vollständigen Abschied vom EU-Binnenmarkt möchte. Damit weiß nun auch die Wirtschaft, was auf sie zukommt. Auch Anleger haben einiges zu beachten.
Die Credit Suisse (WKN: 876800 / ISIN: CH0012138530) gab am 14. Februar 2017 die Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2016 bekannt. Starke Neugeldzuflüsse in Höhe von 28,5 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2016 bei höheren Margen zeugen von der Stärke, Diversifizierung und Größe der Vermögensverwaltungsplattform.
Die Nullzinspolitik der EZB hat Banken in einigen Bereichen das Geschäft ziemlich verhagelt. Neben Negativzinsen für besonders hohe Einlagen sind vor allem Gebühren eine beliebte Methode, neue Einnahmequellen zu erschließen. Lange Zeit wie selbstverständlich kostenlose Leistungen werden nun vergütet. Der Trend wird sogar stärker.