Beim Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) bleibt die Lage angespannt. Sollten die Sparbemühungen und die Investitionen jedoch die gewünschten Erfolge bringen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden, könnten die Anleger dem Unternehmen die jüngsten Fehlschläge und die Absenkung der Dividende doch noch verzeihen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem es keine neuen Entwicklungen am Kali-Markt gibt und die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) deshalb nicht im Fokus des Anlegerinteresses stehen würde. Viele Investoren hoffen angesichts der neuesten Nachrichtenlage, dass die früheren Partner des größten Preiskartells der Branche zu einer neuen Vertriebspartnerschaft finden können und sich die Preise somit stabilisieren. Allerdings würde eine solche Einigung zwischen Uralkali und Belaruskali zu keiner Lösung der grundsätzlichen Probleme der Branche führen. Vielmehr bieten kurzfristige Kurszuwächse bei K+S Gelegenheiten für einen Ausstieg.
Ähnlich wie die großen Ölkonzerne waren auch die Bergbauunternehmen wie BHP Billiton (WKN 908101) vor kurzer Zeit noch stolze Giganten der Aktienmärkte. Doch nach den jüngsten Preisrückgängen bei vielen Rohstoffen sind radikale Produktionskürzungen angesagt, um die Dividenden zu retten - immerhin eines der letzten Argumente, warum man sein Geld überhaupt noch in diese Unternehmen steckt.
Nach den heftigen Kursbewegungen, die die Aktie des deutschen Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) in Folge der Turbulenzen am weltweiten Kali-Markt durchleben musste, ging es zuletzt sehr gemächlich zur Sache. Seit Anfang Oktober bewegte sich das Papier kaum von der Stelle. Dagegen könnte heute Schwung in die Sache kommen, wenn die kanadische Branchengröße Potash (WKN 878149) sein offizielles Zahlenwerk für das dritte Quartal vorstellt. Dabei sind die Aussichten alles andere als rosig, da das Unternehmen bereits eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte.
Auch am Donnerstagvormittag steht die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) im Fokus des Anlegerinteresses. Dabei sind es erneut weniger Nachrichten, die vom DAX-Unternehmen selbst produziert wurden, sondern vielmehr über seine Konkurrenten und die gesamte Kali-Branche. Bei den Kasselern gilt vielmehr das Motto „abwarten und Tee trinken“ und der Dinge harren, die da noch aus Russland, Weißrussland oder Kanada kommen. Für den Aktienkurs ist das aber derzeit alles andere als positiv.
Der australisch-britische Rohstoff-Riese BHP Billiton (WKN: 908101 / ISIN: GB0000566504) hat operative Zahlen veröffentlicht - und zwar für das Halbjahr, das am 31. Dezember 2016 endete. Die vollständigen Geschäftszahlen für diesen Zeitraum sollen erst am 21. Februar 2017 veröffentlicht werden. Die Aktie befindet sich seit Anfang 2016 in einem sehr schönen Aufwärtstrend.
Auch wenn der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) im ersten Quartal 2014 einen erneuten Umsatz- und Gewinnrückgang verbuchen musste, konnte das Unternehmen Hoffnungen auf Besserung am Kalimarkt wecken. Allerdings sollte man als Anleger in Bezug auf die K+S-Aktie auch nicht gleich zu euphorisch werden, da mit der unklaren Wettbewerbssituation am Kalimarkt, vor allem zwischen Uralkali und Belaruskali, dem Erfolg der Sparbemühungen des DAX-Konzerns und der Rentabilität des kanadischen Legacy-Projekts weitere Unsicherheiten lauern.
Im vergangenen Jahr konnten wir beobachten, welche Turbulenzen der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) am weltweiten Kalimarkt durchstehen musste, als die Sorgen vor einer massiven Angebotsausweitung aufgekommen waren. Nur gut, dass der Bergbauriese BHP Billiton (WKN 850524) nach derzeitigem Stand nicht vor 2018 mit der Kaliproduktion in seinem Jansen-Bergwerk in Kanada beginnen dürfte und zuletzt sogar die Entwicklung teilweise unterbrochen hatte. Bleibt dem DAX-Unternehmen also noch viel Zeit, sich auf den möglichen Markteinstieg eines Big Players einzustellen.