Der Coronavirus zieht das Gros der Aktien in den Keller. Nicht aber die Aktie von TeamViewer. Der Software-Hersteller gehört derzeit zu den ganz großen Corona-Gewinnern und konnte an der Börse zuletzt neue Kaufsignale generieren. Und es gibt gute Gründe, warum die Kletterpartie jetzt erst richtig losgehen dürfte.
Derzeit wird Teamviewer an der Börse mit 5,9 Mrd. Euro bewertet. Dafür gibt es ein Eigenkapital von 37 Mio. Euro, Neunmonatsumsätze von 283 Mio. Euro und ein Konzernergebnis (ebenfalls für neun Monate) von 59 Mio. Euro. Nun, auf den ersten Blick könnte der geneigte Anleger bei dem Börsenneuling meinen es läge eine krasse Überbewertung vor.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. Japans Wirtschaft, die schlechte Beratung der Bausparkassen, die Outperformance von Aktien gegenüber großen Indizes, das Ende des klassischen Verbrennungsmotors. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Volkswagen, Deutsche Bank, Wirecard, Thyssenkrupp, Fielmann, Hamborner REIT, Credit Suisse, Microsoft, Saudi-Aramco.
Die Inhaber geführte Industrieholding MBB hat seit längerer Zeit unter den Problemen bei der 38-prozentigen Tochter Aumann gelitten. Doch die beiden erfolgreichen Zukäufe im letzten Jahr von Vorwerk sowie Bohlen & Doyen könnten sich als "großer Wurf" für MBB erweisen und die jüngsten Meldungen aus dem Unternehmen sollten Musik in den Ohren der MBB-Aktionäre sein.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) feiert im kommenden Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Ausgerechnet zu diesem wichtigen Ereignis stellt sich die Frage, wie stark die OPEC die weltweiten Rohstoffmärkte überhaupt noch beeinflussen kann.