Die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) stellt zum 24. September 2018 den Handel in 145 Cannabis-Wertpapieren ein. Anleger haben aber Möglichkeiten auch künftig entsprechende Aktien zu handeln.
Sie steigen immer wieder mal wie der Phönix aus der Asche - um manchmal allerdings auch wieder zurückzukehren bis auf Start: Pennystock-Aktien. Werfen wir einen kurzen Blick auf drei Unternehmen die „gerockt“ haben in der letzten Zeit als Beispiele.
In den letzten Jahren hat es einen enormen Hype z.B. um den Bitcoin oder 3D-Drucker-Aktien gegeben. 2018 standen Cannabis-Aktien hoch im Kurs, die zuletzt abgaben. Ist der Hype also vorbei? Finanzexperte Achim Mautz (Ratgeber.at) erklärt den Verlauf der Cannabis-Aktien und gibt im Interview bei Manuel Koch Tipps für Anleger.
Canopy Growth ist der weltweit größte Hersteller und Vertreiber von qualitativ hochwertigem medizinischem Cannabis. Mit der zunehmenden Akzeptanz und Legalisierung von Cannabis baut das Unternehmen nun weltweit seine Präsenz aus - auch auf dem deutschen Markt.
Immer mehr Länder legalisieren die Produktion und den Vertrieb von Hanf, womit die Hanfbranche ihren zweiten Frühling erlebt. Auch Anleger können am neuen Aufstieg der grünen Pflanze teilhaben.
Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Folgen des Handelsstreits für die US-Verbraucher, die neue Seidenstraße, der Brexit, das Kundenwachstum im Banksektor, der Ölmarkt, ein Bundesfinanzhof-Urteil für Anleger. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Deutsche Bank, Daimler, Schloss Wachenheim, Ringmetall, H&M, Laurentian Bank, sowie Cannabis-Aktien.
Gerade erst hat Kanada Cannabis für Anbau und Konsum legalisiert. Und auch in Deutschland besteht ein großes Interesse an den Cannabis-Aktien, die über die Frankfurter Börse gehandelt werden. "Das ist ein großes Thema. Und bei Kryptowährungen finde ich die Technologie dahinter - also Blockchain - sehr interessant", sagt Börsenexperte Mick Knauf im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
Auch wenn der DAX das Börsenjahr 2018 am letzten Handelstag des Jahres mit deutlichen Kurszuwächsen positiv ausklingen lassen konnte, ändert dies nichts an der Erkenntnis, dass 2018 alles andere als ein gutes Börsenjahr war.
Cannabis gibt's heutzutage nicht nur zum qualmen, sondern auch als Medizin für Kranke auf Rezept. Was für den Menschen recht ist, kann auch im Depot nicht schaden. Oder?
Die Dermapharm-Aktie hat die Corona-Krise per saldo bislang hervorragend weggesteckt. Zwar ging es mit den Kursen Anfang März auch auf Talfahrt, doch hat sich das Papier schon wieder ungefähr auf das Niveau vom Jahresanfang erholt.
Die Aktie des Cannabis-Herstellers Tilray (WKN: A2JQSC / ISIN: US88688T1007) konnte seit ihrem Börsengang im August schon mehr Volatilität aufweisen, als manch etablierter Titel in einem halben Jahrzehnt.
Ist das nun Kalkül oder bloße Spekulation? In den USA tritt der Justizminister Jeff Sessions zurück und sogleich kommt gewaltig Schwung in so manche Cannabis-Aktie, weil Sessions sich in der Vergangenheit immer wieder skeptisch hinsichtlich einer Legalisierung von Marihuana geäußert hat.
Äpfel und Birnen soll man nicht miteinander vergleichen. Das mag stimmen. Aber mutige Thesenaufstellungen oder Vergleichsermittlungen schaden sicherlich nicht. In Sachen Bitcoin und Co. kommen mir einige Gedanken auf, besonders beim Blick auf Charts, Anblick losrennender Herden und späterem Wunden lecken, was mich an so manche Pennystock Companies erinnert. Gibt es Gemeinsamkeiten oder doch nicht?
Das kann sich sehen lassen: Dermapharm steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 19 Prozent auf 163,6 Millionen Euro.
Canopy Growth und Tilray haben die Zahlen zum abgeschlossenen Geschäftsquartal präsentiert. Während Canopy die Erwartungen der Analysten übertroffen hat, hat Tilray den Verlust überraschend stark ausgeweitet. Das schlägt sich jetzt auch an der Börse nieder. So geht es für die beiden Cannabis-Titel jetzt weiter.












