Seit vielen Jahren schon bin ich Mitglied einer Fitness-Kette, die man wohl als erste Adresse am Bankenplatz Frankfurt bezeichnen darf. Und wer wie ich jede Woche regelmäßig etwas für seine Kondition tut, bekommt zwangsläufig Höhen und Tiefen eines derartigen Unternehmens mit.
Eigentlich hatte ich doch Urlaub, und eigentlich stand doch ein Museumsbesuch auf dem Programm. Daher hatte ich nicht gedacht, dass ich so schnell wieder mit den Erkenntnissen meiner alltäglichen Arbeit konfrontiert würde. Dieses Mal war Amsterdam an der Reihe und meine Erfahrungen mit Museumsbesuchen in Großstädten hat mich gelehrt, Eintrittskarten besser im Voraus über einen Ticketverkäufer im Internet zu buchen, um lange Wartezeiten an den Kassenschaltern zu vermeiden.
Es ist noch gar nicht lange her, da erklärte mir jemand mit verblüffender Logik, dass ein Aktiensparplan eigentlich alternativlos sei. Ginge es mit den Kursen nach oben, wüchse das Vermögen, und ginge es mit dem DAX nach unten, würde man für das gleiche Geld - wie tröstlich - mehr Aktien bekommen.
Sowohl institutionelle als auch private Anleger, die die Börse Frankfurt wöchentlich befragt, scheinen sich auf eine anhaltende Seitwärtsentwicklung beim DAX eingerichtet zu haben. Nur ein kleinerer Teil privater Anleger ist in der Zwischenzeit aktiv geworden und scheint vor allen Dingen DAX-Stände oberhalb der 10.000er Linie für Gewinnmitnahmen und neue Wetten auf fallende Kurse genutzt zu haben.
Laut der jüngsten Umfrage von YouGov hat das Pendel in Sachen Brexit wieder etwas in Richtung Brexit-Gegner ausgeschlagen . Viel interessanter ist jedoch, dass die Online-Umfrage von YouGov nun wieder auf das alte Ausgangsniveau zurückgefallen ist.
Nein, ich habe mir für die Fußball-WM kein Tier zugelegt, das mir den Ausgang der Deutschland-Spiele vorhersagen soll. Auch unsere Schildkröte wollte ich nicht bemühen, im Terrarium zwischen drei Salattöpfchen entscheiden zu müssen, welcher Spielausgang für die deutsche Nationalmannschaft im nächsten Spiel vorgezeichnet sein soll.
Mir ist fast so etwas wie ein kleiner Stein vom Herzen gefallen, als ich erfuhr, dass der Optimismus der Anleger im Aktienmarkt zurückgegangen ist. Nicht nur, weil diese bullishe Stimmung mancher in krassem Gegensatz zu dem stand, was man an bedrohlichen Entwicklungen hinsichtlich Chinas Aktienmarkt in Kombination mit dem fallenden Ölpreis vernehmen konnte.
Die Zeitung Die Welt hat jüngst ganz richtig festgestellt, dass sowohl zwischenmenschliche Beziehungen als auch Geldangelegenheiten kompliziert sind. Auf jeden Fall kann man sagen, dass diesbezügliche Entscheidungen auffallende Ähnlichkeiten aufweisen.
In Sachen Brexit scheint es einen neuen Trend zu geben. So berichtete etwa der britische Telegraph heute in aller Frühe auf seiner Internetseite über seine neueste Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut ORB. Dabei ist die Zahl derjenigen, die einen Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit) befürworten, wieder deutlich gestiegen.
Die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) dürfte für viele Akteure an den Finanzmärkten ein Non-event darstellen. Denn es gibt derzeit nur ein einziges, alles beherrschende Thema: das Brexit-Referendum am 23. Juni.
Im Volksmund heißt es, aus Fehlern werde man klug. Auch ich habe immer gedacht, es wäre etwas dran am typischen Spruch eines Börsianers, wenn er behauptet: „Heute habe ich gewonnen - (aber nur) an Erfahrung“. Womit man eigentlich die Tatsache umschreiben möchte, dass man normalerweise eher aus Verlusten denn aus Gewinnen lernt. Ich war mir allerdings nie ganz sicher, ob Menschen überhaupt lernfähig sind.
Neulich las ich in der Zeitung, dass die meisten Deutschen immer noch vom eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung träumen. Vor allem jetzt, weil die Zinsen so niedrig wie nie sind und sich in Zeiten von Zinsen nahe Null für manchen eine Immobilie als Anlageform geradezu aufdrängt.
Das Englische Pfund könnte um 20 Prozent an Wert verlieren, falls sich die Menschen in Großbritannien bei dem Referendum am 23. Juni mehrheitlich dazu entschließen sollten, die EU zu verlassen. Damit rechnet zumindest das britische National Institute of Economic and Social Research. Aber mehr noch warnt das Institut im Falle eines Brexit vor einem beträchtlichen ökonomischen Schock.
Was den Verbleib Großbritanniens in der EU betrifft, haben sich die jüngsten Umfrageergebnisse ganz klar in Richtung der Brexit-Befürworter entwickelt. Dies zeichnete sich bereits gestern ab, als der britische Telegraph das Ergebnis seiner jüngsten Umfrage veröffentlichte.
Jüngste Umfragen von MeinungsÂÂÂforschungsinstituten zum bevorÂstehenden Referendum in Großbritannien zeigen einen leichten Vorsprung der Befürworter eines Brexits an. Dabei schwanken die Umfragewerte zunehmend.










