Das vergangene Jahr war bei Villeroy & Boch ein gutes Jahr: Der Konzern wuchs leicht, der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 853,1 Millionen Euro. Und auch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging es um 7,6 Prozent nach oben. Vor allem der Unternehmensbereich Bad und Wellness machte dem Management viel Freude, während die Tischkultur weiter ein Sorgenkind blieb.
Zu Villeroy & Boch hatten wir zuletzt im Sommer Stellung bezogen und dem Titel durchaus Potenzial bescheinigt, als die Aktie an der 15-Euro-Marke notierte. Trotzdem rutschte die Vorzugsaktie in den Folgemonaten recht deutlich ab und markierte erst bei 11,60 Euro im August ihren Tiefpunkt, nachdem auch das zweite Quartal nicht sonderlich erfolgreich lief. Dort drehte das Papier aber und bildete sogar einen kurzfristigen Aufwärtstrend aus, der allerdings sehr flach verläuft.